Ariane Sommer Schokolade Informationen
Ariane Sommer wurde durch ein öffentliches Bad in Mousse au Chocolat bekannt und galt Ende der 90er- und Anfang der 2000er-Jahre als deutsches It-Girl. Manch einer erinnert sich vielleicht noch - Ende der 90er-Jahre stieg Ariane Sommer in eine Badewanne gefüllt mit Mousse au chocolat. Bilder des Spektakels gingen damals durch sämtliche Medien; die 1977 in Bonn geborene Sommer galt als „deutsche Antwort auf Paris Hilton“.
Vom Partygirl zum Unternehmerin
Ariane Sommer hatte lange mit Angstzuständen und Depressionen zu kämpfen - geholfen hat ihr dabei genau das Mittel, das sie nun selbst in ihrer eigenen Klinik - der Gateway-Klinik - unters Volk bringt. Gemeinsam mit ihrem Mann Clay bietet sie verschiedenste Behandlungen, unter anderem auf Ketamin-Basis, an. Die 46-Jährige ist seit Jahren glücklich verheiratet, lebt in einer traumhaften Villa in Beverly Hills und hat sich ein beachtliches Unternehmen aufgebaut.
Mittlerweile lebe sie in Los Angeles und habe dem deutschen Promizirkus den Rücken gekehrt. Heute lebt die Autorin in Los Angeles und hat dem deutschen Promizirkus den Rücken gekehrt. In Übersee hat die Sommer den American Way of Life der lokalen Leistungselite angenommen: Mineralwasser statt Schampus, Yoga statt Jokus, Pennen statt Party. Man könne sich in den USA halt alles leisten, nur keine Tränensäcke. „Natürlich gehe ich hier auch abends weg, rein dienstlich“, erzählt sie. . Das kann nicht schaden. Aber um Punkt ein Uhr ist Feierabend. Egal, ob der Laden voll ist oder nicht.
Die Schokolade als Teil der Biographie
Im Mai 2000 stieg im PR-Gag ein Bad in einer Wanne voller Mousse au Chocolat - die Spaß-Aktion machte Schlagzeilen. Das Bad in Mousse au chocolat - eine verlorene Wette - war so etwas. Es war kalt, hat aber auch Spaß gemacht, damals fand ich es toll. Ich bereue nichts, ich war Anfang 20 und habe mich im neuen alten Berlin ausgetobt. Manche Textstellen betonen: „Ich bereue nichts, würde heute aber nicht mehr unbedingt in Schokolade baden. Das war die Spaß-Gesellschaft.“
Kürzlich redete Ariane Sommer bereits vom Kinderkriegen. Manchmal reicht ein Bad im Schokopudding - und schon nimmt die Karriere Formen an. Ariane Sommer hatte das um die Jahrtausendwende eindrucksvoll bewiesen: Im Mai 2000 stieg die damalige Berlinerin als noch unbekannte Partymaus in eine Wanne voller Mousse au Chocolat - der braunen Süßmasse war sie dann als ausgemachtes It-Girl entstiegen.
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Von It-Girl-Ruhm zu beruflicher Neuorientierung
Als Partygirl ist sie seitdem allgegenwärtig gewesen; ihr offensichtlicher Durchmarsch als Partygirl ist Stadtgespräch, ihre Omnipräsenz provozierte natürlich auch Neider und Kritiker. Noch Ende 1999 war sie die Flyerverteilerin von der Westberliner Discothek 90 Grad, war gut gewachsen und stylte sich auffälliger als andere Mädchen. Dann gelang ihr ein genialer Coup: Autor Joachim Bessing stellte sie in einem Feature in der "BZ" mit ihrem Begleitservice für Prominente als VIP für VIPs vor. Das hinterließ Eindruck und ließ sich als PR-Tool perfekt einsetzen.
In meinen Anfängen habe ich nur über die Bildunterschriften stattgefunden. Das heißt, ich wurde kaum in Texten erwähnt, sondern war mehr auf Fotos zu sehen. Und was sollte man damals unter meinen Namen als Berufsbezeichnung schreiben? Es musste das Knappste sein, was das Meiste beschreibt. Und der Begriff ‚It-Girl‘ war unangepasst und umschrieb einfach alles. Damals war er noch positiv besetzt.
Sicht auf das It-Girl-Phänomen
Heute bedeutet „It-Girl“ etwas anderes als vor einigen Jahren. Mit der Zeit ist der Begriff leider ins Negative abgedriftet. Im Prinzip ist ein It-Girl eine junge Frau, die über große Anziehungskraft, einen gewissen Magnetismus verfügt. Sie muss das gewisse Etwas - das ‚it‘ - haben. Es gibt Mädchen, deren Familie oder Beruf im Rampenlicht stehen und die dann aufgrund dessen in der Öffentlichkeit stattfinden. Sie müssen ihre Vorzüge wie etwa das Aussehen zu Nutzen wissen und ein unerschrockenes Auftreten haben.
Heute reicht es nicht mehr aus, eine gute Figur in dünnem Stoff zu verpacken. Mädels sind dann interessant, wenn sie mehr bieten als gutes Aussehen. Inzwischen muss man auch liefern. Es gibt aber auch das genaue Gegenteil: Monat ein, Monat aus, Jahr ein, Jahr aus - und keine Verwandlung - da wird ein It-Girl schnell zum Shitgirl. Die Gefahr des Selbstverlusts besteht. Wenn man nur eine Projektionsfläche ist, verliert man sich selbst.
Karriere, Literatur und Medienarbeit
Für das Glamour-Magazin „Red Carpet“ schreibt sie seit einigen Jahren eine regelmäßige Hollywood-Kolumne. Das wilde Partyleben hat sie mittlerweile aufgegeben. Es sei wie eine Flucht vor sich selbst gewesen, sagt Ariane Sommer, wie es schon so viele Ex-It-Girls vor ihr gesagt haben. Heute achte sie besser auf ihre Gesundheit, „ich fühle mich wahnsinnig wohl, also in meinem Körper und mit meinem Geist. Und: Sie hat ein eigenes Business mit ihrem Ehemann Clay aufgezogen - bei dem noch einmal die Schokolade eine Rolle spielt.
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Es liegt ein Manuskript bei meiner Agentin - klopf auf Holz - ich hoffe, dass ich bald ein Buch herausbringen kann. Politik und Lifestyle machen mir viel Spaß - genauso wie Menschen und Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten. Soeben hat sie ihr Romandebüt abgeschlossen, eine Story - natürlich - aus der Welt der Schönen und Reichen. Sommer: "Da fließen zehn Jahre meines Lebens ein. Ich habe an typischen Jetset-Plätzen wie St. Tropez, Monaco, Berlin, Miami und New York recherchiert - also letztlich waren all die Partys auch harte Arbeit."
Gesundheit, Ketamin und Gateway-Klinik
Gemeinsam mit ihrem Ehemann übernahm sie laut RTL bereits vor einigen Jahren eine Gateway-Klinik, die ihren Patienten Nahrungsergänzungsmittel, Vitamininfusionen, Schokolade mit Heilpilzen sowie psychedelische Therapien - unter anderem mit Ketamin - anbietet. Das Narkosemittel gilt weltweit als höchst umstritten, doch Ariane schwärmte davon im Interview in den höchsten Tönen und sagte: "Ich habe bestimmte Dinge absolut loslassen können, mit denen ich jahrzehntelang gekämpft habe."
„Bei Ketamin ist es so, dass es nicht nur die Symptome behandelt, sondern an die Ursache geht“, so drückt es Klinikchefin Ariane Sommer aus. Ariane Sommer hatte lange mit Angstzuständen und Depressionen zu kämpfen - geholfen hat ihr dabei genau das Mittel, das sie nun selbst in ihrer eigenen Klinik - der Gateway-Klinik - unters Volk bringt.
Wellness, Schokoladentherapien und internationale Spa-Trends
Ein längeres Vergnügen bietet die beliebte "Chocolate Escape": Für die rund dreistündige Schokoladentherapie mit Kakao-Schaumbad, Schokoladen-Fondue-Wickel und anschließender Ganzkörpermassage, sind allerdings auch mehr als 500 Mark zu zahlen. In der neuen Wellness-Oase des Hotels Hershey, für 14 Millionen Mark am gleichnamigen Firmensitz in Pennsylvania jüngst eröffnet, löst eine Mitarbeiterin 30 Milligramm Kakaopulver - ungesüßt - im heißen Wasser auf. Dann folgen 79 Milligramm Magermilch-Trockenpulver, bis üppiger Schokoschaum die Wanne bedeckt.
Die Schokodusche weckt süße Kindheitserinnerungen, glauben die Therapeuten im Entspannungszentrum des amerikanischen Schoko-Marktführers Hershey: "Sicherlich denken Sie daran, wie Sie als Kind im Matsch spielten - und sich hinterher daheim bei heißem Kakao wieder aufwärmten," mutmaßt der Werbeflyer. Auf der Ostseeinsel Rügen wie auch im österreichischen Rogner-Bad Blumau setzen die Bademeister auf Stutenmilch. Weniger verbreitet ist hingegen das Wissen um die Wirkung von Milchreis. "Njavarakizihi" nennt das Mandarin Oriental Hotel Ananda zu Füßen des Himalayas seine besondere Behandlung, bei der der gesamte Körper mit kleinen Leinenbeuteln abgerubbelt wird, in denen warmer Milchreis steckt - so lange, bis der Besucher kräftig schwitzt.
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Aus dem Boulevard zur Selbstbestimmung
Heute ist Ariane Sommer ein klassischer Fall für die Boulevard-Kategorie „Was macht eigentlich …?“ Das hat man auch in der Redaktion von RTL erkannt und sich sodann aufgemacht, um Ariane Sommer noch einmal aufzustöbern. Mittlerweile hat sich Ariane Sommer größtenteils aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und ist in Los Angeles sesshaft geworden. An ihre Party-Vergangenheit denkt sie nur noch selten, wie sie gegenüber RTL zugab: "Zeit meines Lebens, soweit ich mich erinnern kann, hatte ich mit Angstzuständen zu kämpfen und bin auch mit Depressionen diagnostiziert worden."
Sie beteuert: "Ich bin kein Luder mehr, ehrlich", beteuert sie. "Für mich hat sich's ausgeludert. Früher war das mal eine charmante Bezeichnung, heute hat Luder einen negativen Beigeschmack." Heute ruht die attraktive Blondine in sich und achtet auf ihre mentale Gesundheit: "Ich bin jetzt 46. Ich fühle mich wahnsinnig wohl, also in meinem Körper und mit meinem Geist. Ich tue auch viel dafür, ob es jetzt Sport ist oder Ernährung."
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Bekanntheitsmoment | Bad in Mousse au Chocolat, Mai 2000 |
| Aktueller Wohnsitz | Los Angeles / Beverly Hills |
| Berufliche Entwicklung | Autorin, Unternehmerin, Klinikchefin (Gateway-Klinik) |
| Therapieangebote | Ketamin-Therapien, Vitamininfusionen, Schokolade mit Heilpilzen |
| Persönliche Themen | Angstzustände, Depressionen, mentale Gesundheit |
Sommer: "Da fließen zehn Jahre meines Lebens ein. Ich habe an typischen Jetset-Plätzen wie St. Tropez, Monaco, Berlin, Miami und New York recherchiert - also letztlich waren all die Partys auch harte Arbeit." Sie hat sich seit 20 Jahren kaum verändert! Das ist das Geheimnis des It-Girls - zumindest behaupten Boulevard und einige Berichte dies. In der Rückschau zeigt sich jedoch eine Entwicklung von der Party-Ikone zur Unternehmerin, die sich mit Gesundheit, Literatur und Therapieangeboten auseinandersetzt.
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