Apfelkuchen mit Apfelmus Rezept Springform: Ein Klassiker neu interpretiert

Der Apfelkuchen ist ein beliebter Klassiker, der in vielen Varianten zubereitet werden kann. Eine besonders saftige und aromatische Variante ist der Apfelkuchen mit Apfelmus, der in einer Springform gebacken wird. Dieser Artikel bietet Ihnen ein umfassendes Rezept und viele Tipps für die Zubereitung dieses köstlichen Kuchens.

Zutaten für den perfekten Apfelmuskuchen

Die Grundlage für einen gelungenen Apfelmuskuchen sind hochwertige Zutaten. Hier ist eine Übersicht der benötigten Zutaten, unterteilt nach Teig, Streusel und Füllung:

Für den Teig:

  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g Zucker
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • Etwas Butter für die Form
  • Etwas Mehl für die Form und zum Arbeiten

Für die Streusel:

  • 200 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt

Für die Füllung:

  • 500 g Apfelmus (selbstgemacht oder gekauft)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (à 37 g)

Zubereitung Schritt für Schritt

Die Zubereitung des Apfelmuskuchens ist unkompliziert und gelingt auch Backanfängern. Hier ist eine detaillierte Anleitung:

1. Teig zubereiten

  1. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben.
  2. Die Butter in kleine Stücke schneiden, hinzugeben und alles verkneten.
  3. Zuletzt das Ei hinzufügen. Alles zu einem kompakten Teig kneten.
  4. Den Teig in Folie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen.

2. Streusel herstellen

  1. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben.
  2. Zwischen den Händen zerreiben, bis sich Streusel gebildet haben.
  3. Die Streusel bis zur Weiterverarbeitung kühlstellen.

3. Backofen vorbereiten und Form ausfetten

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen.
  2. Eine Springform (Ø 26 cm) mit Butter einfetten und etwas Mehl bestäuben.

4. Teig ausrollen und in die Form geben

  1. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen.
  2. In die Springform geben und von Hand einen 3 cm hohen Rand andrücken.
  3. Große Unebenheiten mit einem Messer begradigen.
  4. Mit einer Gabel mehrfach den Boden einstechen.

5. Füllung zubereiten und verteilen

  1. Apfelmus und Vanillepuddingpulver miteinander verrühren.
  2. Die Apfelmus-Mischung auf den Mürbeteigboden geben und glattstreichen.
  3. Die Streusel gleichmäßig darüber verteilen.

6. Backen

  1. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten goldbraun backen.
  2. Nach dem Backen den Kuchen auf ein Kuchengitter setzen.
  3. Mit einem Messer den Springformrand lösen, dann komplett auskühlen lassen.

Variationen und Tipps für den perfekten Apfelmuskuchen

Es gibt viele Möglichkeiten, den Apfelmuskuchen zu variieren und an den eigenen Geschmack anzupassen. Hier sind einige Ideen:

Apfelmus selbstgemacht

Selbstgemachtes Apfelmus verleiht dem Kuchen eine besonders frische Note. Dafür die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Apfelstücke mit etwas Wasser und Zitronensaft in einen Topf geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Anschließend pürieren oder stückig lassen.

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Streuselvariationen

Für eine besondere Geschmacksnote können die Streusel mit gehackten Nüssen, Mandeln oder Haferflocken verfeinert werden. Auch die Zugabe von Gewürzen wie Kardamom oder Muskatnuss ist möglich.

Teigvariationen

Wer es etwas nussiger mag, kann einen Teil des Mehls im Teig durch gemahlene Haselnüsse oder Mandeln ersetzen. Auch die Zugabe von etwas Zitronenabrieb verleiht dem Teig eine frische Note.

Zusätzliche Füllung

Neben Apfelmus können auch frische Apfelstücke oder Rosinen in die Füllung gegeben werden. Diese sollten vorher in etwas Rum oder Wasser eingeweicht werden.

Tipps für den Mürbeteig

Ein Mürbeteig gelingt am besten, wenn die Butter kalt ist und schnell verarbeitet wird. Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, da er sonst zäh wird. Nach dem Kneten sollte der Teig ausreichend gekühlt werden, damit er sich gut ausrollen lässt.

Backen mit Umluft

Beim Backen mit Umluft kann die Temperatur um 20 Grad reduziert werden. Der Kuchen sollte dabei regelmäßig kontrolliert werden, da er schneller bräunen kann.

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Der Gedeckte Apfelmuskuchen: Eine besondere Variante

Eine weitere beliebte Variante des Apfelmuskuchens ist der gedeckte Apfelmuskuchen. Bei dieser Variante wird der Kuchen mit einer Teigdecke verschlossen, die zusätzlich mit Zuckerguss bestrichen werden kann.

Zubereitung des Gedeckten Apfelmuskuchens

  1. Den Mürbeteig wie oben beschrieben zubereiten und kühl stellen.
  2. Etwas mehr als die Hälfte des Teiges ausrollen und in eine Springform geben, dabei einen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel einstechen.
  3. Das Apfelmus auf dem Teig verteilen.
  4. Den restlichen Teig ausrollen und als Deckel auf das Apfelmus legen.
  5. Den Kuchen bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen.
  6. Nach dem Auskühlen mit Zuckerguss bestreichen.

Apfelmuskuchen vom Blech mit Streusel

Für größere Mengen eignet sich der Apfelmuskuchen vom Blech mit Streusel. Dieser ist genauso einfach zuzubereiten wie die Variante in der Springform.

Zubereitung des Apfelmuskuchens vom Blech

  1. Den Mürbeteig zubereiten und auf einem Backblech ausrollen.
  2. Das Apfelmus auf dem Teig verteilen.
  3. Streusel zubereiten und über das Apfelmus streuen.
  4. Den Kuchen bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen.

Apfelkuchen mit 5 Zutaten: Die einfache Variante

Wer es besonders einfach mag, kann den Apfelmuskuchen auch mit nur 5 Zutaten zubereiten. Hierfür wird ein einfacher Mürbeteig aus Mehl, Butter, Zucker und eventuell einem Ei hergestellt. Die Füllung besteht lediglich aus Apfelmus.

Zubereitung des 5-Zutaten-Apfelkuchens

  1. Einen Mürbeteig aus Mehl, Butter, Zucker und eventuell einem Ei zubereiten.
  2. Den Teig ausrollen und in eine Springform geben.
  3. Das Apfelmus auf dem Teig verteilen.
  4. Aus dem restlichen Teig Streusel formen und über das Apfelmus streuen.
  5. Den Kuchen bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen.

Tipps zur Aufbewahrung

Der Apfelmuskuchen hält sich abgedeckt im Kühlschrank für zwei bis drei Tage. Er schmeckt sowohl warm als auch kalt.

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