Apfelkuchen mit Quark-Öl-Teig: Rezept, Tipps und Varianten
Saftig, schnell und sehr vielseitig: Dieser Apfelkuchen mit Quark-Öl-Teig vom Blech ist ein echter Allrounder. Mit cremigem Quarkbelag, säuerlichen Äpfeln und buttrigen Streuseln begeistert er die ganze Familie.
Zutaten (für ein Blech, ca. 20 Stücke)
- 450 g Mehl
- 250 g Quark (Magerquark oder 250 g Quark wie im Rezept angegeben)
- 70-120 ml Öl (neutrales Speiseöl, z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl; in Varianten werden 120 ml bzw. 80-120 ml genannt)
- 180 g Zucker (für den Teig; für Streusel und Belag werden zusätzlich 100-150 g Zucker verwendet)
- 60-120 ml Milch (je nach Rezeptvariante)
- 1 Pck. Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1,5 kg Äpfel (z. B. Boskoop) oder mindestens ca. 1 kg für ein fülliges Blech
- 4 EL brauner Zucker (zum Bestreuen, karamellisiert im Ofen)
- 4 EL Mandeln, gehackt oder in Stiften
- 5 EL Rosinen (optional)
- Fett für das Blech oder Backpapier
Hinweis: Für eine Springform Ø 26 cm reicht etwa die Hälfte der Zutaten.
Ausrüstung
- Rührschüssel
- Handrührgerät mit Knethaken
- Backblech (ca. 38 x 45 cm) oder Springform
- Teigroller, Messer, Schneidebrett
Zubereitung: Teig
- Für den Teig zunächst in einer Rührschüssel Quark, Zucker, Salz, Öl und Milch mit dem Handrührgerät zu einer Masse verquirlen.
- In einem separaten Gefäß Mehl und Backpulver miteinander vermischen und anschließend zu der Quark-Öl-Masse geben. Auf höchster Stufe mit dem Rührgerät zu einem Teig vermischen.
- Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel mischen. Quark, Milch und Öl zugeben und die Zutaten mit den Knethaken des Handrührgerätes zügig zu einem Teig kneten.
- Der Teig lässt sich problemlos zu einer Teigplatte auswellen und ist viel unempfindlicher als Mürbeteig. Er ähnelt von der Konsistenz her eher einem Hefeteig.
- Ein Backblech fetten (oder Backpapier verwenden). Dann den Teig mit den Händen aus der Rührschüssel nehmen und auf dem Backblech gleichmäßig verteilen. Teig auf das gefettete Blech geben und mit den Handflächen oder einem Teigroller auf dem Blech verteilen.
Zubereitung: Belag
- Die Äpfel waschen, schälen und in Würfel schneiden. Die Äpfel waschen, schälen, vierteilen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden; mit Zitronensaft und Zimt mischen, damit sie nicht braun werden.
- Apfelwürfel auf dem Blech verteilen, darauf die Streusel geben oder die Apfelwürfel gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- Über die Äpfel die Mandelstifte und die Rosinen (wer diese nicht mag, dann natürlich auch ohne - das tut dem Geschmack keinen Abbruch!) verstreuen.
- Zum Schluss den braunen Zucker gleichmäßig über die Äpfel rieseln lassen, er karamellisiert im Ofen und gibt, gerade bei säuerlichen Äpfeln, eine schöne süßliche Note.
Streusel (optional, für eine knusprige Decke)
Für die Streusel werden häufig folgende Zutaten verwendet:
- 100-200 g Mehl
- 100-150 g Zucker
- 120 g kalte Butter oder 250 g Margarine (je nach Rezeptvariante)
- 1 Prise Salz, ggf. Zimt
- Für die Streusel Zucker und kalte Butter in Stücke mit den Knethaken des Handrührgerätes grob verkneten. Mehl zugeben und zu Streuseln verkneten.
- Die Streusel auf die Äpfel bröseln und so eine luftige, knusprige Decke erzeugen.
Backen
- Backofen auf 180 °C Umluft oder 180 °C Ober-/Unterhitze (je nach Rezept 160 °C Umluft bzw. 170-190 °C) vorheizen.
- Den Kuchen im Backofen bei 180 °C Umluft ca. 30-45 Minuten backen. Varianten mit Streuseln benötigen oft ca. 45 Minuten, andere Rezepte nennen 30 Minuten; bei dickerem Belag oder Springform können 70-75 Minuten nötig sein (bei Rezepten mit Vanillepudding-Füllung).
- Der Teig sollte am Rand schön Farbe bekommen. Sollte es notwendig sein, gegen Ende einfach ein Stück Backpapier auf den Kuchen legen und weiter backen.
Serviervorschläge und Lagerung
- Am besten schmeckt unser Apfelkuchen mit Quark-Öl-Teig vom Blech frisch gebacken, noch leicht warm, mit einem Klecks Sahne oder Vanilleeis.
- Gut abgedeckt hält sich der Kuchen bei Zimmertemperatur 1 bis 2 Tage, im Kühlschrank etwa 3 Tage.
Tipps, Varianten und Hinweise
- Für unseren Apfelkuchen mit Quark-Öl-Teig vom Blech empfehlen wir immer säuerliche Apfelsorten zu verwenden. Der Kontrast zum süßen Boden und den zuckrigen Streuseln ergibt eine richtig leckere Kombination.
- Bei der Apfelwahl solltest du außerdem auf eher feste Sorten achten, damit die Apfelspalten auch beim Backen ihre Form behalten.
- Ein paar Rosinen oder gehackte Nüsse in der Quarkmasse verstärken den rustikalen Charakter des Apfelkuchens.
- Für knusprige Streusel kannst du zusätzlich gemahlene Mandeln, Haferflocken oder Kokosraspeln verwenden.
- Der Quark-Öl-Teig ist schnell gemacht, braucht keine Gehzeit und ist eine prima Alternative zu Hefeteig, wenn es schnell gehen muss. Wer nicht mit Hefe arbeiten möchte, liegt mit diesem Kuchen genau richtig.
- Der Teig braucht weniger Zucker als ein Mürbeteig und lässt sich leichter verarbeiten, da er griffig ist und nicht so leicht reißt.
- Keine Lust auf Äpfel? Dieser Quark-Öl-Teig geht auch mit Birnen oder Aprikosen ganz wunderbar.
- Wer mag, kann die Füllung mit einem Vanillepudding ergänzen: Vanillepudding macht die Apfelmasse besonders saftig und ergibt eine leicht andere, sehr leckere Textur.
Kleine Tabelle: typische Backzeiten je Variante
| Variante | Backtemperatur | Backzeit (ca.) |
|---|---|---|
| Blech mit Apfelwürfeln (ohne Pudding) | 180 °C Umluft | 30-40 Minuten |
| Blech mit Streuseln | 180 °C Ober-/Unterhitze | ~45 Minuten |
| Springform mit Vanillepudding-Apfel-Füllung | 170-180 °C Ober-/Unterhitze | 70-75 Minuten |
Warum dieser Teig so beliebt ist
Dieser Teig ist wirklich schnell zusammengerührt und einsatzbereit. Nach dem Backen hat man damit ein ähnlich luftig-lockeres Ergebnis, wie bei einem Hefeteig. Wenn es mal etwas schneller gehen muss, dann ist so ein einfacher Teig auf jeden Fall eine prima Option. Wenn man sich beim Teig weniger Gedanken oder Sorgen machen muss, dass alles gut (auf)geht, dann kann man mehr Zeit und Energie in die Füllung stecken... oder in diesem Fall mehr Äpfel in die Füllung packen.
Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!
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