Rapunzel Schokolade Pralinen: Herstellung und Sorten im Detail

Die Welt der Rapunzel Schokolade Pralinen vereint hochwertige Bio-Rohstoffe, eine bewährte Schweizer Herstellertradition und Innovation bei der Entwicklung kreativer Sorten. Als Rapunzel im Jahr 1987 die erste Bio-Schokolade weltweit auf den Markt brachte, war das ein echter Pioniermoment. Seitdem ist die Genusswelt stetig gewachsen - von klassischen Schokoladen und feinen Schoko-Snacks über fruchtige Fruchtschnitten und Fruit Balls bis hin zu herzhaften Knabbereien und hochwertigen Nüssen.

Rapunzel Pralinen, verschiedene Sorten, stilisierte Bio-Zutaten

Herkunft und Philosophie von Rapunzel

Das Unternehmen Rapunzel setzt konsequent auf 100 % Bio-Qualität und liegt mit seinen eigenen Kriterien über den Anforderungen der EU-Öko-Verordnung. Die Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sind nach der EG-Öko-Verordnung zertifiziert. Bei dieser Art von Anbau soll einerseits die Umwelt so wenig wie möglich belastet und andererseits die Produkte mit so wenig wie möglich Schadstoffen belastet sein.

Deswegen wird auf chemische Pflanzenschutzmittel, mineralische Dünger und Gentechnik verzichtet. Die Felder werden etwa mit Jauche oder Mulch fruchtbarer gemacht und zur Schädlingsbekämpfung werden Insekten eingesetzt. Für die Produkte werden nur hochwertige Bio-Rohstoffe verwendet und schonend verarbeitet, sodass die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Das Unternehmen bezieht die Rohstoffe über direkten Einkauf im Ursprungsland, wobei sie auf partnerschaftliche und direkte Zusammenarbeit mit Lieferant:innen setzen. Durch das firmeneigene Fair-Trade-Programm HAND IN HAND wird sichergestellt, dass soziale Kriterien eingehalten und Arbeits- und Lebensbedingungen der Anbauenden verbessert werden.

Fair-Trade Zusammenarbeit mit Landwirten

Herstellung der Rapunzel Schokolade Pralinen

Tradition und Handwerkskunst

Die Rapunzel Schokoladen werden in bester Herstellertradition gefertigt und erhalten durch das Conchieren ihren unvergleichlich feinen Geschmack. Kaum etwas steht so sehr für hochwertige Schokolade wie ihre Herkunft aus der Schweiz und die dort gepflegte Schokoladenkunst.

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Das Conchieren ist der wichtigste Vorgang bei der Herstellung feiner Tafelschokolade. Bei diesem Prozess, der viele Stunden dauern kann, entwickeln sich die zahlreichen Aromen des Kakaos und der zarte Schmelz der Schokolade.

Die feine, edle Praliné-Füllung, die cremig zart auf der Zunge zergeht, ist ein besonderes Merkmal der Rapunzel Pralinen. Die Schokolade ist nach Schweizer Herstellertradition hergestellt, was man bei jedem Bissen schmeckt.

Conchiermaschine bei der Pralinenherstellung

Prozessschritte im Detail

  1. Basiszubereitung: Maestrani Mitarbeiter Stefan schiebt Kakaobutter und Kakaomasse in großen Blöcken in die Schmelzöfen, wo sie langsam und schonend geschmolzen werden. Je nach Rezept entsteht hier die Basis für Vollmilchschokolade, dunkle Schokolade oder weiße Schokolade.
  2. Mischen und Homogenisieren: Alle Zutaten werden gründlich gemischt und verrührt - und zwar so lange, bis die Mischung homogen ist. In diesem Schritt werden Zuckerkristalle zerkleinert.
  3. Conchieren: In den Conchen wird das Pulver durch Wärme wieder flüssig. Das intensive Conchieren bringt die kakaoeigenen Aromen zum Vorschein und sorgt für den besonders zarten Schmelz.
  4. Temperieren und Formen: Der abschließende Arbeitsschritt ist das Temperieren. Dabei wird die Masse zunächst erwärmt und anschließend in zwei weiteren Phasen auf etwa 28 °C abgekühlt. Diese präzise Temperaturführung trägt dazu bei, dass die Schokolade später eine längere Haltbarkeit, einen seidigen Glanz und einen knackigen Bruch erhält.
  5. Gießen und Kühlen: Ist die richtige Temperatur erreicht, wird die Schokolade in eine Dosiermaschine gepumpt und anschließend in die Tafelformen gegossen. Ein Rüttler sorgt dafür, dass keine Luftblasen in der Tafel bleiben und sich die Masse gleichmäßig verteilt. Im Kühltunnel wird die flüssige Schokolade fest.
Stufen der Schokoladenproduktion am Beispiel einer Rapunzel-Praline

Pralinen: Definition, Geschichte und Besonderheiten

Die Praline oder das Praliné ist ein bissengroßes Erzeugnis aus Schokolade mit geschmacksbestimmenden Füllungen (Ganache oder Nougat, Nüssen, Pistazien, Likör, Marzipan oder ähnlichem) bzw. Früchten. Laut Kakaoverordnung muss eine Praline zu mindestens 25 % aus Schokolade bestehen, sonst darf sie sich nur Konfekt nennen.

In die hochwertige Qualität fließen Qualitätskontrolle und -Sicherung entlang der Lieferkette, soziale Kriterien und Schutz von Ressourcen ein. Gentechnik, künstliche Zusatz- oder Aromastoffe kommen wie weitere Zusatzstoffe nicht vor.

Die Geschichte der Praline

Als Erfinder der Praline gilt der deutsche Koch von César de Choiseul, Comte de Plessis-Praslin. Der Graf war Marschall von Frankreich, Minister König Ludwigs XIV. und dessen Gesandter beim Reichstag zu Regensburg. Die Legende besagt, der Koch verfeinerte das damals gängige Nervenfutter bei langen Verhandlungen, gezuckerte Mandeln und Nüsse, mit einem Schokoladenüberzug.

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1912 entwickelte Jean Neuhaus, damaliger Inhaber der „Confiserie et Chocolaterie Neuhaus-Perrin“ in Brüssel, das Verfahren, Metallförmchen mit flüssiger Schokolade auszugießen, mit gehackten Nüssen, Trockenfrüchten, Likör und anderem zu füllen und mit einem Schokoladenplättchen zu verschließen. Nach Neuhausens wichtiger Entdeckung der Formpraline wurden im Zuge der fortschreitenden Technisierung rasch Maschinen zur industriellen Herstellung von Pralinen entwickelt.

Herstellungsprozess von Rapunzel Schokolade und Pralinen

Unterschiedliche Pralinensorten und Herstellungsarten

Klassifizierung nach Füllungen

Als Hauptbestandteile der Füllungen werden in der Regel Marzipan, Nougat, Karamell, Liköre oder andere hochprozentige Spirituosen sowie Ganache verwendet. Bei letzterer handelt es sich um eine Creme aus Sahne und Schokolade, die je nach Mengenverhältnissen eine unterschiedliche Festigkeit haben kann.

Herstellungsverfahren im Überblick

  • Das ursprüngliche Verfahren bestand aus dem Eintauchen von z. B. Nüssen, Mandeln oder kandierten Früchten in Karamellsirup oder auch z. B. von geformten Marzipanstücken in flüssige Schokoladenmasse.
  • Formpralinen: Verwendet werden unterschiedlichste Pralinenformen, die mit einer dünnen Schicht Schokolade ausgegossen werden. Hier ist genaues Arbeiten gefragt, damit die Schokoladenhülle am Ende nicht bricht.
  • Schnittpralinen: Unterschiedliche Schichten werden in mehreren Schritten gleichmäßig übereinander aufgetragen. Sind alle Massen fest geworden, kann das Ganze vorsichtig in Quadrate oder andere Formen geschnitten werden. Einige Schichtpralinen, z. B. Schichtnougat, werden anschließend nicht schokoliert, denn die unterschiedlichen Schichten fungieren hier selbst als Dekoration.
  • Trüffel (gefüllte Hohlpralinen): Im französischsprachigen Raum auch Truffes genannt, erkennt man eine Trüffelpraline auf den ersten Blick an ihrer kugeligen Form. Sie werden zumeist mithilfe von sogenannten Pralinenhohlkugeln hergestellt. Die vorgegossenen Kugeln bekommen eine Füllung, zumeist Ganache, und werden für ein ebenmäßiges Erscheinungsbild anschließend noch einmal in Schokolade getaucht.
  • Aufgespritzte Pralinen: Bei dieser Art wird die Praline entweder mithilfe eines Spritzbeutels direkt auf einen Untergrund dressiert, von dem sie sich gut ablösen lässt. Es kommen aber auch dünne Schokoladenplättchen zum Einsatz, auf welche die Rohmasse gespritzt wird.

Besonderheiten bei Rapunzel Pralinen

Die Schokolade wird mit Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt und sind von verschiedenen HAND IN HAND-Partnern fair gehandelt. Genuss pur - und das ganz vegan! Die Bio-Schokolade von Rapunzel kommt ganz ohne Milchpulver aus.

Auch an warmen Tagen müssen Sie nicht auf unsere Lauensteiner Trüffel, Pralinen und Schokoladen verzichten. Damit Ihre Bestellung in bester Qualität bei Ihnen ankommt, versenden wir momentan ausschließlich per Kühlversand. Jeder Sendung legen wir zwei wiederverwendbare Kühlpads bei, um unseren Köstlichkeiten optimal zu schützen.

Spezielle und vegane Sorten bei Rapunzel

In den letzten Jahren hat Rapunzel sein Sortiment an veganen Schokoladensorten stetig ausgebaut. Als praktischer Riegel, feine Sticks oder mundgerechte Kugeln - Rapunzel Schokolade gibt es in vielen Varianten - zum Beispiel als Snack auch für unterwegs.

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Sonnengereifte, süße Früchte und vollwertige Nüsse sind die Hauptzutaten für Rapunzel Fruchtschnitten und die praktischen Fruit Balls. Extra für Kinder: die Hafer-Frucht-Riegel schnell und unkompliziert zur Hand - mit extra weniger Zucker. Lieber was Würziges? Die Rapunzel Nüsse stehen für reinen Bio-Genuss und hohe Qualität - ob Mandeln, Haselnüsse, Cashews oder Pistazien.

Sortenvielfalt: Vegane Pralinen, Fruchtriegel und Nüsse von Rapunzel

Überblick: Sortenvielfalt der Rapunzel Pralinen & Schokolade

Sorte Besonderheit Für wen geeignet
Vegane Edel-Pralinen Vollständig ohne Milchpulver, cremige Praliné-Füllung Veganer/Vegetarier, Feinschmecker
Fruchtschnitten & Fruit Balls Sonnengereifte Früchte, vollwertige Nüsse Kinder, Snackliebhaber
Lauensteiner Trüffel Kühlversand, hochwertige Verarbeitung Trüffelfans
Hafer-Frucht-Riegel Mit extra weniger Zucker Kinder, Gesundheitsbewusste
Klassische Schokolade & Sticks Praktisch für unterwegs, Vielfalt an Sorten Alle Genießer
Herzhafte Nüsse Mandeln, Haselnüsse, Cashews, Pistazien Nussliebhaber, für die Pause oder unterwegs
Sorten und kreative Anwendungen von Rapunzel Pralinen

Lagerung und Versand

Damit Ihre Bestellung in bester Qualität bei Ihnen ankommt, versendet Rapunzel ausschließlich per Kühlversand. Jeder Sendung werden zwei wiederverwendbare Kühlpads beigelegt, um die Köstlichkeiten optimal zu schützen. Das MHD bei Lieferung liegt in der Regel bei mindestens 6 Wochen, bei Backwaren bei mindestens 1 Woche.

Rapunzel Kühlbox und Versand mit Kühlpads

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