Rezept: Apfelkompott mit Pudding – klassisch, vielseitig und lecker
Apfelkompott ist ein einfaches, traditionelles Dessert aus gekochten Früchten in einem süßen Sud und passt warm oder kalt als Nachtisch zum Mittagessen oder als Beilage zu vielen Gerichten. Apfelkompott ist genau wie auch Apfelmus ein richtig guter Nachtisch. Vielleicht fragst du dich, was eigentlich der Unterschied zwischen Apfelkompott und Apfelmus ist: Im Grunde ist es fast das gleiche Rezept - nur wird Apfelmus püriert, während Apfelkompott stückig bleibt.
Zutaten für Apfelkompott mit Vanillepudding (für ca. 6 Portionen)
- 1 kg Äpfel
- Zucker nach Geschmack (oder Vanillezucker)
- 1 Teel. Zimt, Spitze
- etwas Zitronensaft
- 1/4 l Wasser (für die Äpfel)
- 1 l Milch
- 2 Pck. Vanillepuddingpulver
- optional: Honig, Ahornsirup oder andere Süßungsmittel statt Zucker
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Apfelkompott kochen
Äpfel waschen, schälen, in größere Stücke schneiden und mit 1/4 l Wasser aufkochen und ca 10 - 15 Min. köcheln lassen, mehrmals umrühren. 1. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Mit 2 Pck. Vanillezucker, Zimt und Zitronensaft in einem Topf vermischen. Dann zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. köcheln lassen. Mit Zimt und Zucker abschmecken und abkühlen lassen.
Saftmenge bestimmen: Bei Oma gab es Apfelkompott immer mit extra viel Sud, denn die Apfelstücke schwammen darin im Glas. Kochst du Apfelkompott aus Fallobst, dann solltest du es schälen. Bei schönen, unversehrten Äpfeln kannst du die Schale aber dranlassen und das Kompott damit kochen. Ohne Zucker: Apfelkompott ohne Zucker gelingt am besten, wenn du reife und aromatische Äpfel verwendest. Wenn du es dennoch etwas süßer ohne Industriezucker magst, kannst du Honig, Ahornsirup, Dattelsüße, Erythrit oder Stevia zum Süßen verwenden.
Vanillepudding zubereiten
Für den Vanillepudding wenig Wasser - der Topfboden sollte bedeckt sein - aufkochen lassen, 3/4 l Milch dazugeben und zum Kochen bringen. Die restliche Milch mit dem Puddingpulver verrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und in die kochende Milch einrühren, aufkochen und etwa 1 Min. weiterkochen lassen und gelegentlich umrühren. Den Pudding vom Herd nehmen, mit Zucker abschmecken, in eine Schüssel geben und während des Abkühlens immer wieder umrühren.
400 ml Milch in einen Topf geben, mit Zucker und übrigem Vanillezucker verrühren und zum Kochen bringen. Die restliche Milch mit dem Puddingpulver gut verquirlen und in die kochende Milch rühren. Mit diesem Basisrezept können Sie auch andere Früchte zu leckerem Kompott verarbeiten.
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Varianten und Verfeinerungen
- Mit anderem Obst: Du kannst Apfelkompott selber machen und es mit Birnen oder Pflaumen kombinieren. Dadurch erhält das Kompott einen neuen Geschmack und es entsteht eine farbenfrohe Mischung im Glas.
- Gewürze: Apfelkompott mit Zimt ist ein beliebter Klassiker. Wenn du Abwechslung möchtest, kannst du zusätzlich Sternanis, Gewürznelken, Kardamom oder andere weihnachtliche Gewürze verwenden.
- Vanille: Für Apfelkompott mit Vanille koche eine aufgeschlitzte Vanilleschote oder etwas Vanillemark mit.
- Nüsse, Mandeln und Rosinen: Wenn du gehackte Nüsse, Mandeln und einige Rosinen hinzufügst, wird dein Apfelkompott zu einem Bratapfelkompott wie bei Oma.
- Raffinierte Ideen: Für ein außergewöhnliches Apfelkompott Rezept kannst du frischen Ingwer, ein paar Kürbiswürfel und einen kleinen Schuss Essig mitkochen.
- Andicken: Wenn du ein besonders cremiges Apfelkompott möchtest, rühre etwas Puddingpulver mit kaltem Wasser an, gib es ins heiße Apfelkompott und koche es kurz auf.
Serviervorschläge
- Warm auf Vanilleeis: Warmes Apfelkompott auf Vanilleeis schmeckt wie Apfelstrudel ohne Blätterteig.
- Zu Milchreis, Grießbrei oder Porridge: Apfelkompott ist das perfekte Topping für diese warmen, cremigen Süßspeisen.
- Als Beilage zu Schmorgerichten: In der Lausitz wird Apfelkompott gern als süße Beilage zu herzhaften Schmorgerichten serviert.
- Zu Kartoffelpuffern und Pfannkuchen: Apfelkompott ist der fruchtige Klassiker zu Pfannkuchen, Kartoffelpuffern oder Quarkkeulchen.
- Im Joghurt zum Frühstück: Rühre das Apfelkompott in Naturjoghurt oder griechischen Joghurt ein.
Apfel-Vanille-Becher: Beispiel für die Verwendung
Vanillepudding zubereiten: Milch und Sahne sprudelnd aufkochen. Topf vom Herd nehmen. Pulver unter Rühren mit einem Schneebesen zufügen und 1 Min. kräftig weiterrühren. Pudding 3 Min. stehen lassen, dann nochmals durchrühren. Pudding unter gelegentlichem Umrühren erkalten lassen. Mandeln in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett leicht bräunen. Auf einem Teller erkalten lassen. Etwa 3 Cantuccini halbieren und beiseitelegen. Die übrigen grob zerkleinern, in Dessertgläser geben und mit Apfelsaft oder Calvados beträufeln.
Dessert im Glas einschichten: Apfelkompott, gebräunte Mandeln und Vanillepudding in die Dessertgläser schichten. Apfel-Vanille-Becher gelingen leicht und sind eine schöne Präsentation für Gäste.
Haltbarkeit, Vorrat und Einmachen
Apfelkompott lässt sich hervorragend auf Vorrat zubereiten. So hast du jederzeit eine fruchtige Beilage oder ein schnelles Dessert parat. Im Kühlschrank lagern: Frisch gekochtes Apfelkompott hält sich in einem gut verschlossenen Glas oder einer Vorratsdose im Kühlschrank etwa vier bis fünf Tage. Apfelkompott einfrieren: Lasse das Kompott nach dem Kochen komplett auskühlen. Fülle es in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel, beschrifte sie mit Datum und Inhalt und friere sie ein. Eingefroren hält sich Apfelkompott mindestens sechs Monate.
Apfelkompott einkochen: Fülle das heiße Apfelkompott direkt nach dem Kochen in sterile Gläser. Verschließe die Gläser fest mit Deckeln und koche sie bei 90 °C für mindestens 30 Minuten ein. Das kannst du entweder im Backofen machen, indem du die Gläser in ein tiefes, mit Wasser gefülltes Blech stellst, oder im Einweckautomat, der die Temperatur automatisch hält. So bleibt das Kompott mindestens ein Jahr haltbar.
Tipps zur Apfelwahl und Verarbeitung
Es gibt ja unheimlich viele Apfelsorten, die sich für ganz unterschiedliche Zwecke eignen. Zuerst einmal: nicht alle Apfelsorten eignen sich zum Backen. Man kann grob zwischen Tafel- und Kochäpfel unterscheiden. Tafeläpfel schmecken roh am besten, während Koch- oder Backäpfel erst durch das Backen bzw. das Erhitzen ihr Aroma entfalten. Die Backäpfel sollen ja ihre Form behalten und nicht zusammenfallen. Die wohl bekannteste Art Äpfel zu konservieren ist Apfelmus/Apfelbrei/Apfelkompott. Selbstgemachtes Apfelmus lässt sich super einkochen und so habt ihr immer was auf Vorrat.
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Praktische Angaben
| Portionen | Zubereitungszeit | Haltbarkeit (Kühlschrank) |
|---|---|---|
| 6 | ca. 30-40 Min. | 4-5 Tage |
Mit diesem Basisrezept können Sie auch andere Früchte zu leckerem Kompott verarbeiten. Gefällt dir das Rezept? Dann hinterlass mir eine Bewertung.
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