Apfel-Zimt-Gugelhupf Rezept – einfach, saftig und aromatisch
Ein saftiger Apfel-Zimt-Gugelhupf mit winterlichem Aroma! Einfach zuzubereiten, perfekt für die Kaffeetafel. Ich liebe Apfelkuchen, egal in welcher Form. Die Kombination aus Äpfeln und Zimt macht Omas klassischen Gugelhupf so unwiderstehlich.
Zutaten (für eine Gugelhupfform Ø 22 cm / ca. 14 Stücke)
- 220 g weiche Butter
- 170-200 g Zucker (je nach Rezeptangabe im Text variieren Zahlen; für klassischen Rührteig: 200 g)
- 1 Päckchen Vanillezucker oder Vanillepaste
- 5 Eier (Gr. M) oder 4 Eier je nach Variante
- 260 g Weizenmehl (Type 405) bzw. 300 g Mehl in alternativer Version
- 2 TL Backpulver
- 1 EL Speisestärke (optional)
- 50-150 g gemahlene Mandeln (je nach Rezept; 50 g in einer Version, 150 g möglich)
- 1½-2 TL gemahlener Zimt
- 1 Prise Salz
- 2 Äpfel (ca. 350 g) geraspelt oder 6 Äpfel in Scheiben / alternativ 200 g Apfelmus
- 2 EL Zitronensaft
- etwas Fett für die Form und Puderzucker zum Bestäuben
Warum dieses Rezept gelingt
Die Saftigkeit wird durch die frischen Apfelstücke im Teig erreicht. Geriebene Äpfel machen Teige herrlich feucht und locker, während Apfelstücke für angenehme Bissfestigkeit sorgen. Für den perfekten Gugelhupf lohnt es sich, auf die richtige Apfelsorte zu achten. Ideal sind säuerliche Äpfel wie Elstar, Boskop oder Braeburn - sie bringen eine angenehme Frische in den Teig und harmonieren wunderbar mit dem Zimt.
Vorbereitung
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen.
- Eine Gugelhupfform (Ø 22 cm) großzügig fetten und ggf. leicht mit Mehl bestäuben. Die Gugelhupfform mit Backtrennspray einsprühen und leicht mit Mehl bestäuben.
- Die Äpfel schälen, entkernen und mit einer Haushaltsreibe grob raspeln oder in kleine Würfel schneiden. Die geraspelten Äpfel mit dem Zitronensaft mischen und beiseitestellen.
Teig zubereiten
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. Zuerst Butter, Zucker und Vanillepaste für mindestens 5 Minuten cremig hell aufschlagen, danach die Eier einzeln gründlich einrühren. Die Eier nach und nach einrühren. Dabei auf höchster Stufe weiterschlagen, bis der Teig hell und schaumig wird.
Mehl mit Backpulver und Stärke mischen und unter den Teig rühren. Mandeln, Mehl, Backpulver, Zimt und Salz untermischen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Abwechselnd die trockenen Zutaten und den Schmand unter die Butter‑Ei‑Masse rühren (bei Rezeptvarianten mit Schmand).
Die Apfelraspeln, die Mandeln und der Zimt untermischen. Du kannst den Zimt‑Zucker - anstatt zum Schichten - auch einfach mit den Äpfeln vermischen und diese dann unter den Teig heben. Achte darauf, die Äpfel in kleine Stücke zu schneiden und gleichmäßig zu verteilen.
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Füllen und backen
Nun wird die Backform gefüllt - hierfür eine dünne Schicht Teig in die Backform geben. Die dünne Schicht Teig ohne die Äpfel ist dafür da, dass die Äpfel nicht an die Backform gelangen und ggf. festbacken. Danach die Äpfel in den restlichen Teig einrühren. Den Teig in die vorbereitete Form geben, glattstreichen und im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens ca. 50-60 Minuten backen. Den Gugelhupf bei 180 °C für 60-65 Minuten backen (oder je nach Ofen 50-60 Minuten).
Nach Ende der Backzeit stichst Du mit einem Zahnstocher oder Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Garprobe mit Hilfe eines Holzspießes: Wenn kein Teig kleben bleibt ist der Gugelhupf fertig.
Ausformen und Glasur
- Lasse dein Gugelhupf in der Form 15 min erkalten. Den Kuchen nach dem Backen mindestens 15-20 Minuten abkühlen lassen, bevor Du ihn vorsichtig auf ein Gitter stürzt.
- Nimm dein Kuchengitter und lege es auf deine Gugelhupfform, dreh beides mit Schwung einmal um und stürze den Kuchen vorsichtig heraus. Den Gugelhupf mit Apfelstückchen aus dem Ofen nehmen und komplett erkalten lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form stürzen, auf eine beliebige Tortenplatte umsetzen.
Nach dem Auskühlen z. B. mit einem Zimtzuckerguss bestreichen (Puderzucker, Wasser, Zimt). Etwas Puderzucker zum Bestäuben. Für eine besondere Note kannst du eine Karamellglasur zubereiten: Zucker in einem Topf schmelzen lassen, zuerst die Butter zugeben und gründlich verrühren, anschließend die Sahne unter langsamem Rühren dazugaben und kurz aufkochen lassen, bis eine glatte Sauce entsteht.
Varianten und Tipps
- Statt geraspelten Äpfeln kannst du auch 200 g Apfelmus verwenden. Für den Apfel-Gugelhupf weiche Butter mit Zucker schaumig rühren und die Äpfel in kleine Würfel schneiden und vorsichtig unterheben.
- Ja, Zimt kann durch Muskatnuss, Kardamom oder Pumpkin‑Spice ersetzt werden, um eine andere Geschmacksnote zu erzielen.
- Für zusätzliche Textur Mandeln untermischen oder den Teig vor dem Backen mit Mandeln bestreuen.
- Die Apfelsorten: Ideal sind säuerliche Äpfel wie Elstar, Boskop oder Braeburn. Knackfrische Äpfel gibt es ab Spätsommer auf dem Markt.
- Der Gugelhupf mit Apfel ergibt ca. 14 Stücke und hält sich luftdicht verpackt bei Raumtemperatur mindestens 3 Tage.
- Der Apfel-Zimt-Gugelhupf schmeckt besonders gut, wenn er noch leicht warm serviert wird. Er kann pur genossen oder mit einer Kugel Vanilleeis oder Schlagrahm serviert werden.
Praktische Backzeiten und Hinweise
| Schritt | Zeit / Temperatur |
|---|---|
| Vorheizen | 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) |
| Backzeit | 50-65 Minuten (je nach Ofen und Formgröße) |
| Abkühlen in der Form | 15-20 Minuten |
Serviervorschläge
Der Apfel-Zimt-Gugelhupf ist ein Klassiker aus Omas Küche und perfekt als Nachmittagskaffee oder zum Dessert. Serviervorschläge: pur, mit Vanilleeis, mit Schlagrahm oder mit einer warmen Karamellsauce.
Schwierigkeit und Kosten
Der Apfel-Zimt-Gugelhupf ist einfach zuzubereiten, erfordert jedoch ein wenig Geduld beim Backen. Die Schritte sind klar und verständlich, sodass auch unerfahrene Bäcker gutes Gelingen haben werden. Die Kosten sind moderat, da die meisten Zutaten in jedem Haushalt vorhanden sind.
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