Einfache Apfelkuchen Rezepte: Ein Genuss für Jedermann

Apfelkuchen ist ein Klassiker, der in vielen Varianten zubereitet werden kann. Ob als Blechkuchen, mit Streuseln oder als versunkener Apfelkuchen - die Möglichkeiten sind vielfältig. Dieser Artikel bietet eine Sammlung einfacher Apfelkuchen Rezepte, die sowohl für Backanfänger als auch für erfahrene Bäcker geeignet sind. Dabei werden verschiedene Varianten vorgestellt, von traditionellen Rezepten bis hin zu modernen Abwandlungen.

Saftiger Apfelkuchen vom Blech

Dieser Apfelkuchen vom Blech zeichnet sich durch seine Einfachheit und seinen köstlichen Geschmack aus. Die Kombination aus Vanille und sauren Apfelstücken macht ihn zu einem besonderen Genuss. Der Teig ist recht flüssig, wodurch die Apfelstücke gut benetzt werden und der Kuchen besonders saftig wird.

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Zitronenabrieb
  • 275 g Mehl
  • 1 kg Äpfel (geschält, entkernt und in Spalten geschnitten)
  • 2 EL Zucker
  • 0. 5 TL Zimt
  • 1 Beutel gehobelte Mandeln
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Die Butter schaumig rühren. Zitronenschale, Zucker, Vanillinzucker und Eier nach und nach unterrühren. Zuletzt das Mehl untermischen.
  2. Den Teig auf ein gefettetes Backblech streichen und reihenweise mit den Apfelspalten belegen.
  3. Mit Zucker und Zimt bestreuen und die Mandeln darüber geben.
  4. Bei 200 Grad Celsius etwa 30 Minuten backen.
  5. Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen und in Stücke schneiden.

Versunkener Apfelkuchen: Schnell und Einfach

Der versunkene Apfelkuchen ist ein rasend schnelles Rezept, das in etwa 15 Minuten zubereitet ist. Die Apfelstücke versinken sanft im Teig und verleihen dem Kuchen eine fruchtige Note.

Zubereitung:

  1. Festfleischige Äpfel in gleichgroße Viertel schneiden und von der gewölbten Seite mehrfach einschneiden (nicht ganz durchschneiden).
  2. Eier, Zucker und Vanillezucker mit einer Prise Salz schaumig schlagen. Die weiche Butter hinzufügen.
  3. Den Teig in eine Springform füllen und die Apfelstücke gleichmäßig mit der gewölbten Seite nach oben im Teig platzieren und leicht eindrücken.
  4. Nach dem Backen mit Puderzucker bestreuen.

Variationen:

  • Mit Zimt und Vanille: Einen Teelöffel Zimt oder etwas Vanillemark in den Teig geben.
  • Mit Pflaumen: Einige Pflaumenstücke unter die Apfelstücke mischen.
  • Mit Nüssen: Gehackte Walnüsse oder Haselnüsse zum Rührteig hinzufügen (etwa drei Esslöffel).
  • Karamellisiert: Vor dem Backen etwas braunen Zucker über den Apfelkuchen streuen.
  • Glänzend: Die Apfelspalten vor dem Backen leicht mit geschmolzener Butter oder Aprikosenmarmelade bestreichen.
  • Fruchtig: Den Teig mit einem kleinen Schuss Apfelsaft ohne Zuckerzusatz verfeinern.

Lagerung:

  • Bei Zimmertemperatur unter einer Kuchenhaube oder in einer luftdichten Dose bleibt der Apfelkuchen etwa 2 Tage frisch.
  • Im Kühlschrank abgedeckt etwa 3 bis 4 Tage haltbar.
  • Zum Einfrieren den Apfelkuchen komplett auskühlen lassen, in Stücke schneiden und luftdicht verpacken. So ist er bis zu 3 Monate haltbar.

Apfelkuchen mit Streuseln: Ein Klassiker

Apfelkuchen mit Streuseln ist ein weiteres beliebtes Rezept, das durch die Kombination von knusprigen Streuseln und saftigen Äpfeln überzeugt.

Zutaten für den Streusel-Boden und die Topping-Streusel:

  • 150 g kalte Butter (keine "streichzart"-Sorte)
  • 150 g Zucker
  • 300 g Weizenmehl (alternativ Dinkelmehl Type 630)

Zutaten für den Belag:

  • 700 g Äpfel (säuerliche Sorte wie Boskop, Elstar oder Braeburn)
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • 0. 5 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (24 oder 26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und die Ränder leicht einfetten.
  2. Für den Teig Mehl, kalte Butter und Zucker mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder dem Handmixer zu einer krümeligen Masse vermengen. Die Masse grob zu Streuseln formen und in den Kühlschrank stellen.
  3. Für den Belag die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Mit Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Zitronensaft und Zimt vermengen.
  4. 2/3 der Streuselmenge auf dem Boden der Springform verteilen und festdrücken. Die Apfelschnitze darauf verteilen und die restlichen Streusel darüber streuen.
  5. Den Kuchen für 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Apfelkuchen mit Pudding: Saftig und Locker

Dieser Apfelkuchen zeichnet sich durch die Zugabe von Puddingpulver im Rührteig aus, was ihn besonders saftig und locker macht.

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Zutaten:

  • 3 Äpfel
  • 150 g Butter oder Margarine
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
  • 250 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 5 EL Milch
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
  2. Fett, Zucker und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes weißcremig aufschlagen. Eier nacheinander unterrühren.
  3. Puddingpulver, Mehl und Backpulver mischen. Mehl-Mischung und Milch abwechselnd unter den Teig heben. Äpfel unter den Teig heben.
  4. Den Teig in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Springform (26 cm Ø) geben und glatt streichen.
  5. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 45 Minuten backen.
  6. Den Apfelkuchen aus dem Ofen nehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und aus der Form lösen. Mit Puderzucker bestäuben.

Tipps und Tricks für den perfekten Apfelkuchen

  • Apfelsorten: Für Apfelkuchen eignen sich am besten säuerliche und aromatische Apfelsorten wie Elstar, Jonagold, Boskop oder Cox Orange.
  • Teigzubereitung: Butter mit Zimmertemperatur lässt sich leichter verarbeiten und macht den Rührteig schön luftig. Die Eier, den Zucker und den Vanillezucker mit einer Prise Salz schaumig schlagen.
  • Apfelvorbereitung: Die Apfelstücke erst kurz vor der Verarbeitung schneiden, um ein Braunwerden zu verhindern. Mit Zitronensaft beträufeln.
  • Backform: Die Backform einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen, damit der Kuchen sich leicht lösen lässt.
  • Backzeit: Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Den Kuchen nach etwa 45 Minuten mit einem Holzstäbchen testen. Bleibt kein Teig daran haften, ist der Kuchen fertig.
  • Abkühlen: Den Kuchen vor dem Anschneiden vollständig abkühlen lassen, damit er nicht zerbricht.

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