Einfaches Rezept: Apfel-Blechkuchen mit Nüssen
Apfel-Nuss-Blechkuchen ist ein absoluter Klassiker, der nicht nur während der Apfelsaison begeistert. Das Zusammenspiel von saftigen Äpfeln, aromatischen Nüssen und einem simplen Rührteig macht diesen Kuchen besonders beliebt. Dank unkomplizierter Zutaten und einfacher Zubereitung gelingt der Kuchen garantiert und eignet sich auch hervorragend für spontanen Besuch oder als Mitbringsel zum Kaffeetrinken.
Zutaten für Apfel-Blechkuchen mit Nüssen
| Zutat | Menge | Hinweis |
|---|---|---|
| Äpfel (säuerlich, z.B. Elstar, Boskop, Jonagold) | ca. 5-10 Stück (je nach Größe, etwa 800 g) | geschält, entkernt, gewürfelt oder geraspelt |
| Mehl (Weizenmehl Type 405) | 200-300 g | klassisch für Rührteig |
| Zucker | 150-250 g | nach Vorliebe |
| Butter oder Margarine | 130-250 g | weich, plus etwas für die Form |
| gemahlene oder gehackte Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln) | 100-250 g | nach Geschmack, gemischt möglich |
| Eier (Gr. M-L) | 2-4 | einzeln einrühren |
| Backpulver | 1 Päckchen | 7-12 g |
| Vanillezucker | 1-2 Päckchen | aromatisch |
| Joghurt oder Buttermilch | ca. 130-320 g/ml | sorgt für Saftigkeit |
| Zimt | 1-2 TL | optional, für feines Aroma |
| Zitronensaft/-schale | nach Geschmack | verhindert das Braunwerden der Äpfel, gibt Frische |
Welcher Apfel für Blechkuchen?
Für Apfelkuchen eignen sich Sorten, die beim Backen nicht zu weich werden und ein leicht säuerliches Aroma mitbringen. Unser Favorit für diesen Kuchen ist Elstar, weil diese Apfelsorte saftig und fest ist und über eine gut ausbalancierte Süße verfügt. Richtig gut funktionieren zum Beispiel Boskop, Elstar oder Jonagold. Nimm am besten säuerliche Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Die bleiben beim Backen schön bissfest und bringen eine angenehme Fruchtsäure mit.
Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für Apfel-Nuss-Blechkuchen
- Backofen auf 180-200 °C Ober-/Unterhitze (160-180 °C Umluft) vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, in kleine Würfel oder raspeln schneiden. Ein Spritzer Zitronensaft verhindert, dass die Apfelstücke braun werden.
- Butter (oder Margarine), Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer schön cremig aufschlagen. Die Butter sollte schön weich sein - so lässt sie sich besser aufschlagen. Am besten rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, dann klappt das ganz ohne Stress.
- Eier einzeln dazugeben und jedes Ei erst dann zum Teig, wenn das vorherige gut untergerührt ist. Der Kuchenteig wird ganz besonders locker, wenn die Ei-Zucker-Butter-Mischung etwa 5 Minuten lang hell-cremig aufgeschlagen wird.
- Mehl, (Weinstein-)Backpulver und optional Zimt miteinander vermischen und zum Butter-Ei-Mix geben, aber nur kurz unterrühren, damit der Teig schön locker bleibt.
- Nüsse (gemahlen oder gehackt) und Joghurt oder Buttermilch unterheben. Ich nehme am gerne Walnüsse. Diese sind herber, nussig und super aromatisch. Haselnüsse oder Mandeln gehen aber genauso gut. Du kannst sie grob hacken für mehr Biss oder fein mahlen für eine zartere Textur.
- Die vorbereiteten Apfelwürfel zusammen mit den Nüssen vorsichtig unter den Teig heben. Je kleiner die Stücke, desto gleichmäßiger verteilen sie sich später im Teig - das macht den Kuchen besonders saftig.
- Teig auf das vorbereitete Backblech geben und glatt streichen.
- Nach Wunsch geraspelte Apfelstücke, Mandelblättchen oder zusätzliche Nüsse obenauf geben.
- Im vorgeheizten Backofen bei 180-200 °C ca. 40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe zeigt, ob der Kuchen gar ist - bleibt kein Teig mehr am Stäbchen, kann er herausgenommen werden.
- Lass den Kuchen in der Form leicht abkühlen, bevor du ihn herausnimmst, und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit einem einfachen Zitronenguss (Puderzucker + Zitronensaft) bestreichen.
Tipps und Variationen
- Du kannst die Walnüsse ganz einfach durch Haselnüsse, Mandeln oder eine Mischung ersetzen. Wenn du es gerne etwas feiner magst, nimm gemahlene Nüsse. Für mehr Biss kannst du sie grob hacken.
- Zimt ist ein Klassiker und passt einfach perfekt zu Äpfeln. Du kannst aber auch Spekulatius- oder Lebkuchengewürz verwenden - das verleiht dem Kuchen eine winterliche Note.
- Ein Teelöffel Flohsamenschalen oder ein zusätzliches Ei sorgen dafür, dass der Teig bei glutenfreier Zubereitung gut zusammenhält.
- Luftdicht verpackt hält sich der Apfel-Nuss-Kuchen im Kühlschrank 3-4 Tage und schmeckt oft sogar am zweiten Tag noch besser.
- Zum Schluss kannst du den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder einen schnellen Guss aus Puderzucker und Zitronensaft anrühren.
Nährwerte pro Stück (Beispiel)
| Kcal | Eiweiß | Fett | Kohlenhydrate |
|---|---|---|---|
| ca. 454 | 8 g | 33 g | 33 g |
Warum wir diesen Kuchen lieben
Apfelkuchen geht einfach immer - und diese Variante mit Nuss und Zimt ist schnell gemacht, super saftig und passt perfekt in den Herbst. Der Zimtduft beim Backen erinnert mich an Omas Küche. Dabei kommen so viele schöne Erinnerungen aus meiner Kindheit auf. Der Kuchen ist in wenigen Minuten gerührt… und er ist sowas von fluffig, aromatisch und so gar nicht trocken. Die Apfelwürfel machen ihn super saftig. Je gleichmäßiger du sie im Teig verteilst, desto saftiger wird das Ergebnis. Bei einer reichen Apfelernte im Herbst gehört der Apfel-Nuss-Blechkuchen zu den Lieblingsrezepten vieler Familien.
Wenn du Nüsse auch so gerne im Kuchen mögt, dann müsst Ihr den Apfel-Nuss-Blechkuchen unbedingt ganz bald ausprobieren. Apfel-Quark-Kuchen schmeckt herrlich saftig und köstlich. Das Rezept für den Apfelkuchen mit Schmand-Füllung ist ein wahrer Genuss. Besonders wenn wieder mal schrumpelige Äpfel verwertet werden müssen, ist ein Blechkuchen die perfekte Lösung.
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