2-Zutaten-Kekse zum Abnehmen: Erdnussbutter- und Bananen-Varianten im Überblick
Wer bewusst genießen und sein Ziel, Bauchfett zu reduzieren, nicht aus den Augen verlieren möchte, muss dabei nicht komplett verzichten. Die Lösung: ein einfaches Rezept für knusprige Bauchfettkiller-Kekse, das in wenigen Minuten zubereitet ist. Nur zwei Zutaten, kein Aufwand - dafür ein Snack, der nicht nur schmeckt, sondern auch beim Abnehmen unterstützt.
Warum 2-Zutaten-Kekse beim Abnehmen sinnvoll sein können
Das Beste: Das Rezept ist nicht nur super schnell und einfach zubereitet, ohne unzählige Küchengeräte schmutzig zu machen, das Ergebnis ist zudem kohlenhydratarm und reich an Proteinen. So wird der süße Snack sogar zur Abnehm-Quelle, denn Proteine helfen Heißhungerattacken zu reduzieren, sättigen länger und boosten den Metabolismus. Durch die enthaltenen gesunden Fette bieten die Cookies Sättigung, unterstützen die Hormonproduktion und helfen bei der Nährstoffabsorption.
Perfekt für alle, die auch an besonderen Tagen bewusst essen und dennoch nicht auf kleine Genussmomente verzichten möchten.
Variante A: Klassiker aus Erdnussbutter und Ei (Low-Carb, proteinreich)
Zutaten
- 250 g Erdnussbutter
- 2 große Eier
Vorbereitung & Zubereitung
- Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen.
- Die Eier schaumig aufschlagen.
- Erdnussbutter hinzugeben und gut vermengen, bis ein fester Teig entsteht.
- Glatten Teig für ein paar Minuten ruhen lassen.
- Den Teig in Häufchen auf dem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Nicht zu dicht nebeneinander, da die Cookies noch aufgehen.
- 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis die Kekse leicht gebräunt sind.
- Direkt warm genießen oder abkühlen und knusprig werden lassen und für später bereitstellen.
Das Rezept für die Abnehm-Kekse: Die Zutatenliste ist denkbar kurz: 250 Gramm Erdnussbutter, zwei große Eier. Für unseren Test haben wir die Menge halbiert, um erstmal nur eine kleine Menge zu backen. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier schaumig rühren, dann die Erdnussbutter unterrühren. Etwa zehn Sekunden intensives Mixen später ergibt sich eine feste, gleichmäßige Masse.
Hände anfeuchten und die Masse zu kleinen Kugeln rollen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 10 bis 12 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
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Backergebnis & Geschmack
Beim Backen ist etwas Fett aus den Keksen ausgetreten - bedingt durch die Erdnussbutter ist das jedoch nicht ungewöhnlich. Im Originalrezept heißt es, dass die Kekse im Ofen auseinanderlaufen. Das konnten wir in unserem Test allerdings nicht beobachten. Stattdessen sind kleine, kompakte Häufchen entstanden.
Frisch aus dem Ofen sind die Kekse sehr weich und fast schwammig. Beim Abkühlen wurden sie außen leicht knusprig und bröselten dann ein wenig. Das Ergebnis hat uns positiv überrascht. Für ein Zwei-Zutaten-Rezept schmecken die Kekse wirklich gut. Geschmacksdominant ist klar die Erdnussbutter, vom Ei nimmst du so gut wie nichts wahr.
Da im Originalrezept keine Gewürze vorgesehen sind, finden wir den Geschmack insgesamt etwas schlicht. Um die Kekse spannender zu machen, würden wir beim nächsten Mal etwas Zimt, Kardamom oder Vanille ergänzen oder eine knusprige Komponente hinzufügen, z. B. Crunchy-Erdnussbutter oder gehackte Nüsse.
Tipps für perfekte Form und Konsistenz
- Den Teig in kleinen Haufen (statt flachen Talern) auf dem Blech verteilen. So erhalten Sie die perfekten runden Kekse, da sich der Teig beim Backen so von selbst flach ausbreitet.
- Wenn du dir kurz die Hände mit Wasser befeuchtest, kannst du ganz einfach kleine Kugeln rollen und sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Beachte, dass Mini-Backöfen oft weniger Leistung haben; die Backzeit kann länger sein.
Steckbrief (Nährwerte mit klassischer Erdnussbutter)
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Menge | ca. 12-14 Cookies (≈ 380-400 g Gesamtmenge) |
| Vorbereitungszeit | 10 min |
| Koch-/Backzeit | 10 min |
| Zeit Total | 20 min |
| Kalorien pro 100 g | 530 kcal |
| Proteine pro 100 g | 21 g |
| Fett pro 100 g | 43 g |
| Kohlenhydrate pro 100 g | 11 g |
Wichtig zu beachten: am besten eignet sich hierfür natürliche Erdnussbutter bzw. Erdnussmus ohne zugesetzten Zucker oder weitere Zutaten. Hierfür einfach darauf achten, dass das Produkt zu 100 Prozent aus gemahlenen Erdnüssen besteht, die Zutatenliste sollte dementsprechend kurz sein. Um Kalorien einzusparen, eignet sich ebenfalls Erdnussbutter-Pulver, das selbst mit Wasser cremig angerührt wird und dabei trotzdem die wichtigen Proteine enthält, ohne jedoch den vergleichsweise hohen Fett- und Kaloriengehalt.
Variante B: Haferflocken‑Bananen‑Kekse (vegan, ballaststoffreich)
Zutaten
- Reife Bananen
- Haferflocken
Zubereitung
- Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken.
- Die Haferflocken dazugeben und alles verrühren.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit sauberen Händen aus der Bananen-Haferflocken-Masse Kekse formen und auf das Backblech legen.
- Die Kekse 20 Min. im vorgeheizten Ofen (Mitte) backen. Lasse sie immer gut auskühlen, bevor du sie servierst.
Warum diese Variante gesund ist
Haferflocken enthalten viele wichtige Mineralstoffe, Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien. Dank des hohen Proteinanteils und der vielen enthaltenen Ballaststoffe halten Haferflocken auch schön lange satt. In Hafer stecken zudem viele gesunde Polyphenole und Antioxidantien, die den Blutdruck regulieren können. Zudem wirken die Antioxidantien entzündungshemmend und schützen den Organismus vor oxidativem Stress durch schädliche freie Radikale.
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Bananen sind sehr gesunde Energielieferanten und enthalten viele wichtige Nährstoffe. Auch wasserlösliche Ballaststoffe, sogenannte Pektine, stecken in Bananen und das wirkt sich positiv auf die Darmflora und die Verdauung aus. Vor allem reife Bananen sind gut verdaulich. Der Mineralstoff Kalium ist sehr wichtig für die Herzgesundheit und einen optimalen Blutdruck. Kalium unterstützt aber auch die Gesundheit der Nieren.
Variationen und Toppings
Nur Haferflocken und Bananen sind dir zu langweilig? Du kannst die leckeren Kekse auch noch weiter verfeinern! Für einen zusätzlichen gesunden Booster eignen sich beispielsweise Trockenfrüchte wie Pflaumen oder Datteln. Aber auch Nüsse sind lecker und gesund - Walnüsse, gehackte Mandeln oder Haselnüsse beispielsweise verleihen deinen Keksen das gewisse Etwas. Wenn du es hingegen doch ein bisschen süßer magst, kannst du auch Schokodrops, Rosinen oder Kokosraspeln mit in die Teigmischung geben.
Dieses Rezept ist also auch toll, wenn deine Bananen kurz vor dem Verderben sind. Es gilt: Je reifer die Bananen sind, desto weicher werden deine Kekse!
Praktische Hinweise und Varianten für Abwechslung
- Du kannst das Erdnussbutter-Ei-Grundrezept mit einer Prise Zimt, Kardamom oder Vanille aufpeppen.
- Crunchy-Erdnussbutter oder gehackte Nüsse sorgen für mehr Biss.
- Die Bananen-Hafer-Variante lässt sich mit Walnüssen, Mandelblättchen, Kokosraspel oder Trockenfrüchten wie Aprikosen oder Datteln variieren.
- Gesunde Kekse ohne Zucker sollten stets luftdicht verschlossen aufbewahrt werden; im Idealfall in einem Glasbehälter und nicht in Kunststoff.
Für wen eignen sich diese Rezepte?
Die Protein-Kekse sind nicht nur gesünder als Kekse mit Zucker und Mehl, sondern auch super lecker und nach deinem Geschmack anpassbar. Das Rezept eignet sich nicht nur für eine vorübergehende kohlenhydratreduzierte Ernährung, sondern auch das ganze Jahr über als leckeren Nachmittagssnack und zum Mitnehmen ins Büro oder zum Wandern. Für die Sportler unter euch ist es außerdem wichtig zu wissen, dass es sich bei den Low Carb Keksen um wahre Eiweißbomben handelt!
Ab und zu wollen wir doch alle mal einen kleinen, süßen Snack verspeisen. Diese leckeren und wirklich ganz schnell zubereiteten Low Carb Protein Kekse bieten hierfür die perfekte Möglichkeit. Denn sie enthalten wenige Kohlenhydrate und Fett, dafür umso mehr Eiweiß.
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