Zucker&Jagdwurst: Vegane Kekse – das ultimative Rezept- und Technik-Kompendium für softe Cookies, schnelle Plätzchen und Klassiker
Chocolate Chip Cookies sind die mit Abstand beliebtesten Kekse auf dieser Welt. Das wissen wir, das wisst ihr, das wissen wir alle. Doch was die Konsistenz der Cookies angeht, gehen die Meinungen auseinander …Hier im Büro sind wir ganz klar Team „softe Cookies”. Aber traumhaft weiche Kekse zu backen, die auch nach mehreren Stunden nicht hart werden, ist gar nicht mal so einfach. Glücklicherweise haben wir das perfekte Rezept in der Schublade rumliegen, das wir euch heute zeigen wollen. Es ist simpel und perfekt geeignet, wenn ihr nicht besonders viel Zeit habt.
Unsere veganen Chocolate Chip Cookies sind zwar schon etwas älter, aber über die Zeit trotzdem eines unserer beliebtesten Rezepte geblieben. Verständlich, denn Lust auf Kekse hat wahrscheinlich jede*r mal und die Zutaten für unsere vegane Variante hat man meistens eh schon zu Hause und kann so schnell und einfach spontane Gelüste stillen oder hat ein gelingsicheres Mitbringsel, was so ziemlich zu jedem Anlass passt. Frisch aus dem Ofen schmecken sie natürlich besonders gut, aber mit diesem Rezept habt ihr auch noch einige Stunden später traumhaft weiche Kekse (im unwahrscheinlichen Falle, dass dann noch welche übrig sind).
Vegane Chocolate Chip Cookies: Basisrezept für softe Perfektion
Denn einfacher geht es wirklich nicht: Einfach alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen, Schokodrops unterheben und schon könnt ihr eure Kekse formen. Achtet darauf, backstabile Schokotropfen zu verwenden, sodass sie beim Backen nicht verlaufen. Jetzt heißt es abwarten. Wenn ihr die Kekse nach 12 Minuten aus dem Ofen holt, sollten sie noch sehr weich sein. Für die perfekte Form könnt ihr sie nun noch mit einem Pfannenwender leicht andrücken. Lasst die Kekse nach dem Backen am besten 10 Minuten abkühlen und nehmt sie erst dann vom Backblech, damit sie nicht zerbrechen. Oder ihr macht es wie unsere Werkstudentin Anni, schnappt euch eine Gabel und futtert sie direkt vom Blech! Frisch aus dem Ofen schmecken die Kekse nämlich besonders gut.
Zutaten und Mengen
Vegane Chocolate Chip Cookies
18 Stück|20 Minuten (+ 12 Minuten Backzeit)
- 200 g Weizenmehl (Type 405) oder Dinkelmehl (Type 630)
- 90 g Zucker
- 125 g vegane Butter
- 8 g (1.5 TL) Vanillezucker
- 5 g (1 TL) Backpulver
- 2 EL Apfelmus
- 150 g Schokodrops (backstabil)
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, vegane Butter, Salz, Vanillezucker, Backpulver und Apfelmus miteinander vermengen. Die Schokodrops nun ebenfalls untermischen.
- Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Aus dem Teig 18 Kugeln à 40 g formen und auf zwei Backblechen mit etwas Abstand je neun Kugeln verteilen.
- Die Kekse 12 Minuten backen. Wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt, sollten sie nicht knusprig, sondern noch sehr weich sein. Nach Wunsch mit einem Pfannenwender etwas plattdrücken.
Vier kreative Varianten: Cookies on Cookies, Confetti, Sweet & Salty, Cherry Cake
Und auch, wenn wir unsere klassischen Chocolate Chip Cookies wahrscheinlich nie satthaben werden, wollten wir mal über den Keks-Tellerrand hinausschauen und das Rezept neu interpretieren. Herausgekommen sind vier köstliche Alternativen: eine Cookies-on-Cookies-Variante für alle, die nicht genug von Keksen bekommen, und Confetti Cookies für Geburtstage und andere Feierlichkeiten. Außerdem haben wir für die Süß-und-salzig-Fraktion eine Sweet-&-Salty-Version kreiert. Last but not least: Cherry Cake Cookies - eine schnelle, fruchtige Keks-Interpretation von Kuchen. Was gibt es Besseres?
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Basis-Setup und Toppings
ca. 20 Stück|20 Minuten (+ 12 Minuten Backzeit)
- Für den Basic-Teig: 200 g Weizenmehl (Type 405), 90 g Zucker, 125 g vegane Butter, 8 g (1.5 TL) Vanillezucker, 5 g (1 TL) Backpulver, 2 EL Apfelmus, 1 Prise Salz
- Für die Cookies on Cookies: vegane Kekse (z. B. Butterkekse, Oreos, Waffelschnitten oder Karamellgebäck)
- Für die Confetti Cookies: vegane Zuckerstreusel
- Für die Sweet & Salty Cookies: Minibrezeln, vegane Karamellbonbons, Erdnüsse
- Für die Cherry Cake Cookies: 60 g Weizenmehl (Type 405), 40 g vegane Butter, 20 g Zucker, 1 Prise Salz, getrocknete Kirschen, Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser nach dem Backen
- Für den Basic-Teig: Mehl, Zucker, vegane Butter, Salz, Vanillezucker, Backpulver und Apfelmus in einer Schüssel vermengen.
- Für die Cookies on Cookies: Die Menge an Keksen nach eurem Geschmack bestimmen. Die Kekse in kleinere Stücke zerbröseln und drei Viertel davon zum Teig geben und untermengen.
- Für die Confetti Cookies: Zuckerstreusel nach Belieben unter den Teig mengen.
- Für die Sweet & Salty Cookies: Die Menge der einzelnen Zutaten ist euch und eurem Geschmack überlassen. Snackbrezeln mit den Händen in kleinere Stücke brechen. Vegane Karamellbonbons in kleine Würfel schneiden und Erdnüsse hacken. Circa drei Viertel der Zutaten zum Teig geben und untermengen.
- Für die Cherry Cake Cookies: Aus zusätzlichem Mehl, veganer Butter, Zucker und Salz erneut einen Streuselteig kneten und beiseitestellen. Die getrockneten Kirschen unter den Teig mengen.
- Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Aus dem Teig Kugeln à 35 Gramm formen und mit Abstand zueinander auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Danach die restlichen Zutaten oben auf den Keksen verteilen.
- Bei 180 °C (Umluft) circa 12 Minuten backen. Wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt, sollten sie nicht knusprig, sondern noch weich sein.
Schnell und meditativ: Puddingplätzchen ohne Ausstechen
Das Backen von Plätzchen hat für uns etwas Meditatives, vom Teigkneten, Ausrollen und Ausstechen bis zum Backen und Verzieren. Man benötigt zwar viel Zeit, Mühe und Geduld, bis man so viele verschiedene Sorten Plätzchen gebacken hat, dass man auch der Familie und Freund:innen noch etwas abgeben kann, aber für uns ist es eine der schönsten Vorstellungen, einen Wintersonntag in der Küche zu verbringen. Aaaaaber ganz so entspannt und ruhig sind unsere Wochenenden leider doch oft nicht, weshalb wir uns freuen, dass es auch einige schnelle Plätzchen gibt. Wenn ihr Plätzchen liebt, aber meist nicht die Muße habt, den Teig auszurollen, die Formen auszustechen, um am Ende auch noch die Kekse zu verzieren, dann sind vegane Puddingplätzchen wirklich perfekt für euch. Für ihren charakteristischen Look sorgt nämlich schon der Abdruck einer Gabel, mit der man den Keksteig etwas platt drückt.
Vegane Puddingplätzchen
12 Plätzchen|30 Minuten (+ 30 Min. Kühlzeit, + 12 Min. Backzeit)
- Für den Teig: 150 g Weizenmehl Typ 405, 50 g Puderzucker, 36 g Vanillepuddingpulver (z.B. von Byodo), 8 g (1.5 TL) Vanillezucker, 130 g vegane kalte Butter
- Für die Dekoration: 5 g gefriergetrocknete Himbeeren, 5 g Puderzucker
- In einer Schüssel Weizenmehl, Puderzucker, Vanillepuddingpulver und Vanillezucker vermischen. Vegane Butter hinzugeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Zwölf gleich große Kugeln à 30 g aus dem Teig formen und diese auf einem Backblech mit Backpapier verteilen.
- Die Teigkugeln mit einer Gabel flach drücken, sodass das typische Muster auf den Puddingplätzchen entsteht. Die Plätzchen ca. 10 - 12 Minuten bei 180°C Umluft auf mittlerer Schiene backen.
- In der Zwischenzeit gefriergetrocknete Himbeeren mit Puderzucker in einer Mühle zermahlen und in eine kleine Schüssel füllen.
- Plätzchen aus dem Ofen nehmen und die Hälfte der noch warmen Plätzchen (oder auch alle, ganz wie ihr wollt) mit dem Himbeerpulver bepinseln.
Da es uns am Ende aber dann doch in den Fingern gejuckt hat, haben wir uns etwas Kleines für die Dekoration überlegt. Keine Sorge, es ist überhaupt nicht aufwendig, aber zieht den Plätzchen dennoch ein schönes Dress an. Nach dem Backen haben wir die Plätzchen mit einer Mischung aus gefriergetrockneten Himbeeren und Puderzucker eingepinselt. Das passt geschmacklich wirklich irre gut, da Vanillepudding und Himbeeren ein absolutes Traumpaar sind. Zudem bringt die Säure der Himbeeren noch den gewissen fruchtigen Kick, der den meisten Plätzchen fehlt.
Klassiker veganisiert: Dänische Butterkekse
Sonntags-Kaffee bei Oma und Opa: Spitzendecken, schwarzer Tee und frisch gebackener Kuchen. Aber eine Sache darf auf keinen Fall fehlen: Dänische Butterkekse aus der typischen blauen Dose. So war es zumindest bei mir immer. Obwohl die kleinen Kekse so unscheinbar aussehen, liebe ich sie sehr! Die leicht krümelige Konsistenz, der butterig-vanillige Geschmack, einfach herrlich. Höchste Zeit für eine vegane Alternative!
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Um sie zu veganisieren, habe ich mir zunächst die Zutatenliste angeschaut: Weizenmehl, Butter, Zucker, Kokosraspeln, Speisesalz, Backtriebmittel und einige andere dubiose Zutaten. So schwierig kann es doch gar nicht sein, die leckeren kleinen Kekse zu veganisieren … oder? Naja, wie soll ich es sagen, es war doch ziemlich kompliziert! Vegane Butter ist leicht zu ersetzen. Die größte Schwierigkeit beim veganen Backen ist meist, das richtige Bindungsmittel zu finden. Da wo beim herkömmlichen Backen ein Ei zum Einsatz kommt, setzen Veganer*innen auf Sojamehl, Leinsamen, Apfelmus, Seidentofu, Stärke und vieles mehr. Alle Tipps und Tricks, wie ihr Eier beim Backen ersetzen könnt, findet ihr übrigens hier. Ich habe mich in diesem Fall für Speisestärke entschieden.
Vegane dänische Butterkekse
ca. 30 Kekse|25 Minuten (+ 10 Minuten Backzeit)
- 200 g vegane Butter (Zimmertemperatur)
- 130 g Puderzucker
- 1 EL Speisestärke
- 1 Prise Salz
- 2 EL kaltes Wasser
- 2 TL Vanillepaste
- 300 g Weizenmehl Type 405
- brauner Zucker
- Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Mit dem Handrührgerät vegane Butter und Puderzucker aufschlagen. Anschließend Stärke, Salz, Wasser und Vanillepaste hinzugeben und gut unterrühren. Nach und nach das Mehl hinzugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem festen, homogenen Teig verarbeiten.
- Nun kann der Teig nach Belieben weiterverarbeitet werden: Für die Kringel und Blüten: Den Teig in einen Spritzbeutel oder eine Gebäckpresse mit Sterntülle geben und den Teig zu Kringeln aufspritzen. Sollte der Teig zu fest sein, um ihn durch die Tülle zu pressen, etwas kaltes Wasser unterkneten. Für die Blüten den entsprechenden Aufsatz der Gebäckspritze verwenden. Auch hier gilt: Sollte der Teig zu fest für die Verarbeitung sein, etwas kaltes Wasser unterkneten.
- Für die runden Ausstecher: Ca. 2 EL Mehl unter den Teig kneten, bis er merklich fester wird. Zu einem langen Zylinder mit ca. 3 cm Durchmesser formen. In Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Anschließend in ca. 0.5 cm starke Scheiben schneiden.
- Für die Brezeln: Ca. 2 EL Mehl unter den Teig kneten, bis er merklich fester wird. Den Teig zu langen Schnüren ausrollen und Brezeln formen.
Als ersten Schritt habe ich mir eine Gebäckspritze besorgt. Natürlich war mein Teig zunächst viel zu fest, um ihn durch die Spritze zu drücken. Danach war er wiederum so weich, dass er sich nicht gut backen ließ. Zahlreiche Versuche und Youtube-Videos (über die korrekte Anwendung von Gebäckspritzen) später, hatte ich endlich den Dreh raus.
Zuckerfrei und vegan: Bananenkekse mit 5 Zutaten
Diese zuckerfreien Bananenkekse sind einfach unglaublich. Du benötigst nur 5 Grundzutaten, um sie zu machen, und sie sind zusätzlich auch noch vegan und frei von Öl. Diese Kekse sind der Wahnsinn. Mir gefällt, wie einfach diese Bananenkekse sind. Du benötigst nur Bananen, pflanzliche Milch, gemahlene Mandeln, Weizenmehl und Backpulver. Eine kleine Warnung vorab, das ist wahrscheinlich mit Abstand das umstrittenste Rezept auf meinem Blog. Manche lieben die Kekse, und andere hassen sie. Aber es gibt nur eine Möglichkeit es herauszufinden, zu welcher Gruppe du gehörst. Diese Kekse kommen ganz ohne weißen Zucker oder Ahornsirup aus. Sie werden ausschließlich von den Bananen gesüßt. Es ist wichtig, sehr reife Bananen zu verwenden (mindestens mit Flecken), sonst werden die Kekse überhaupt nicht süß.
Rezept und Lagerung
- Den Ofen auf 180°C vorheizen.
- Die Bananen schälen und in einer Schüssel zerdrücken.
- Die pflanzliche Milch (z.B. Hafermilch) zu den Bananen hinzufügen und gut vermengen.
- Zu den feuchten Zutaten die gemahlenen Mandeln, Mehl und Backpulver hinzufügen, vermengen bis es ein dickerer Teig ist.
- Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Dies funktioniert am besten mit einem Eisportionierer.
Sind diese Bananenkekse gesund?Ich würde diese Bananenkekse definitiv zu den gesünderen Keksen zählen, da sie ohne raffiniertem Zucker, ohne Öl oder Butter sind. Sie sind nur mit Bananen gesüßt. Wie soll man übriggebliebene Kekse aufbewahren?Du kannst sie einen Tag bei Zimmertemperatur lagern, im Kühlschrank für 2-3 Tage, oder einfrieren. Kann man auch Kokosmehl/Mandelmehl/glutenfreies Mehl verwenden?Eventuell, aber ich habe es noch nicht ausprobiert. Man muss vielleicht auch die Flüssigkeitszugabe anpassen, also mehr oder weniger vegane Milch hinzufügen, damit der Keksteig eine gute Konsistenz hat. Falls du es mit gf Mehl ausprobierst, hinterlasse gerne einen Kommentar für die anderen NutzerInnen.
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Feine Füllung: Vegane Orangen-Nougat-Plätzchen
Wenn bei meiner Familie in der Weihnachtszeit die Frage aufkam, welche Kekse gebacken werden sollen, stand für mich immer sehr, sehr schnell fest, welche auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Wie der Rezepttitel schon verrät, sind es Orangenkekse. Seitdem ich sie kenne, sind es meine absoluten Favoriten und dürfen auf keinem Plätzchenteller mehr fehlen. Da das Rezept meiner Mama nicht vegan ist, wurde es höchste Zeit, dieses Rezept endlich zu veganisieren. Und ich kann euch sagen, dass es viel leichter als gedacht ging. Es mussten nur Butter und Eier durch vegane Butter und Apfelmus ersetzt werden und schon hatten wir ein veganes Rezept für meine Lieblingskekse.
Ein paar Tipps habe ich dennoch für euch: Kühler Teig: Stellt den Teig vor der Verarbeitung unbedingt in den Kühlschrank, damit ihr schöne Kugeln formen könnt. Wenn der Teig zu weich ist, kann es sonst passieren, dass euch die Kekse schnell im Ofen zerlaufen, da die vegane Butter zu weich ist. Formt allerdings keine allzu großen Kekse, da sie im Ofen deutlich größer werden. Zutaten sieben: Nehmt euch die Zeit und siebt Mehl und Puderzucker zu den anderen Zutaten. Dadurch werden die Kekse sehr weich, was sie noch besser schmecken lassen. Im Kühlschrank lagern: Lagert die Kekse, wenn ihr Platz habt, im Kühlschrank. Dadurch wird die Schokolade schön knackig. Es ist aber kein Muss. Die Plätzchen halten sich sowohl im, aber auch außerhalb des Kühlschranks bestimmt 3-4 Wochen (oder sogar noch länger). Lasst sie aber gut auskühlen, bevor ihr sie in Dosen packt. 50 Shapes of Cookies: Ihr könnt aus dem Teig natürlich neben Kreisen auch Herzen, Dreiecke oder Stäbchen formen. Da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Zutaten und Zubereitung
Vegane Orangen-Nougat-Plätzchen
ca. 25 Plätzchen|45 Minuten (+ 60 Minuten Kühlzeit + 8 Minuten Backzeit)
- Für die Kekse: 250 g vegane Butter, 150 g Puderzucker, 1.5 TL (8 g) Vanillezucker, 1.5 Orangen (Schale), 4 EL Apfelmus, 3 EL Orangensaft, 300 g Dinkelmehl (Type 630), 1 Prise Salz
- Außerdem: 200 g veganes Backnougat, 200 g vegane Zartbitterschokolade
- Vegane Butter in eine große Schüssel geben und mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Nach und nach den Puderzucker hinein sieben, Vanillezucker hinzugeben und weiter aufschlagen. Beide Orangen waschen und abtrocknen. Die Schale der einen Orange zusammen mit Apfelmus und Orangensaft in die Schüssel mit der Butter geben (die Schale der halben Orange wird später zum Dekorieren benötigt). Anschließend auch das Mehl in die Schüssel hineinsieben, Salz hinzugeben und alles gut verrühren. Den Teig circa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Den Ofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Die Hände etwas anfeuchten und circa 50 Kugeln formen, leicht platt drücken und auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech legen. Die Kekse anschließend ca. 8 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
- Sobald die Kekse ausgekühlt sind, veganes Nougat über einem Wasserbad schmelzen und circa 1 Teelöffel davon auf einen Keks geben. Einen zweiten Keks draufsetzen und leicht festdrücken. Die Kekse circa 30 Minuten kaltstellen, bis das Nougat fest wird. Nun die Schokolade ebenfalls über einem Wasserbad schmelzen und die Kekse nacheinander bis zur Hälfte hinein tunken.
Traditionsduell: Spitzbuben, Hildabrötchen oder Linzer Plätzchen?
Wie kann es eigentlich sein, dass dieser Keks so viele Namen hat: Linzer Plätzchen, Hildabrötchen und Spitzbuben? Wir sind hochgradig verwirrt, denn egal, welchen Namen wir googeln, wir kommen immer wieder auf die kleinen Kekse mit einem Klecks Marmelade zurück. Durch unsere Recherche im Freundeskreis haben wir schließlich herausgefunden, dass Personen aus dem ehemaligen Ostteil Deutschlands die Kekse unter dem Namen „Spitzbuben“ kennen. Personen aus dem ehemaligen Westen nennen sie hingegen „Hildabrötchen“. Vermutlich kommt „Linzer Plätzchen“ aus dem südlichen Part Deutschlands und Österreich. So erklären wir uns das ganze Hin und Her. Ob das nun wirklich stimmt, können wir allerdings nicht garantieren. Zudem kursieren auch die Namen „Johannisthaler" und „Terrassenplätzchen“ im Internet und verwirren uns gleich noch ein wenig mehr. HILFE!
Vegane Spitzbuben
- 250 g Weizenmehl (Typ 405)
- 50 g gemahlene Mandeln
- 200 g pflanzliche Butter
- 100 g Zucker
- Prise Salz
- kaltes Wasser nach Bedarf
- 150 g Himbeergelee (ohne Kerne oder Stückchen)
- 50 g Puderzucker
- Weizenmehl, gemahlene Mandeln, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen, die kalte vegane Butter in Flocken darübergeben und mit kalten Händen verkneten. Danach etwas Eiswasser (oder sehr kaltes Wasser) dazugeben und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen dann in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Auf einer bemehlten Unterfläche den Teig 2 Millimeter dick ausrollen und Kreise ausstechen. Bei der Hälfte der Kreise nochmals einen kleinen Kreis ausstechen, sodass ihr einen „Ring“ erhaltet. Ihr solltet gleich viele Kreise und Ringe am Ende erhalten.
- Kreise und Ringe auf ein Backblech mit Backpapier platzieren. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Umluft) 8-10 Minuten backen. Die Ausstecher komplett abkühlen lassen. In der Zeit das Himbeergelee in einem kleinen Topf aufkochen. Die Kreise mit dem Himbeergelee bestreichen und einen kleinen Rand lassen.
Profi-Tipps: Formen, Kühlen, Einfrieren und Timing
Wichtig ist, dass ihr euch genau an die im Rezept beschriebenen Schritte haltet: Wollt ihr runde oder brezelförmige Kekse backen, gebt ein wenig mehr Mehl zum Teig und lagert den Teig vor dem Formen im Kühlschrank. Wollt ihr den Teig mit einer Spritztüte oder Gebäckpresse verarbeiten, sollte der Teig nicht zu kalt sein, damit er geschmeidig bleibt und sich leichter verarbeiten lässt. Sollte er dennoch zu fest sein, könnt ihr einfach ein wenig Wasser hinzugeben (2 EL reichen häufig schon). Ihr könnt den Teig auch ausrollen und ausstechen. Auch hierbei solltet ihr etwas mehr Mehl zum Teig geben und den Teig vorher für eine halbe Stunde im Kühlschrank lagern.
Apropos schnell: Ein Tipp, den wir euch an dieser Stelle geben möchten, betrifft das Einfrieren von Keksteig. Wenn bei uns im Büro nach dem Mittagessen das Verlangen nach etwas Süßem groß wird, wir aber gerade nichts da haben, findet sich nämlich meistens in der hinteren Ecke unseres Gefrierschranks eine Dose mit eingefrorenem Keksteig - und das hat schon so manche Nachmittage gerettet. Um den Teig einzufrieren, diesen am besten schon zu Kugeln formen, nebeneinander auf einem Teller erst einzeln einfrieren und danach in eine Dose oder einen Gefrierbeutel umfüllen. Wenn ihr dann irgendwann spontan Lust auf frische Kekse habt, braucht ihr die eingefrorenen Kugeln lediglich in den Backofen zu schieben und zu warten, bis sie goldbraun gebacken sind. Die Backzeit verlängert sich dabei natürlich etwas. Und wer weiß, vielleicht gibt es dann schon bald einen neuen Favoriten …
Vergleichstabelle: Rezepte, Zutaten, Zeiten
| Rezept | Besonderheit | Hauptzutaten | Stück/Zeit |
|---|---|---|---|
| Chocolate Chip Cookies | softe Mitte, backstabile Drops | Mehl, vegane Butter, Zucker, Apfelmus, Schokodrops | 18 Stk | 20 + 12 Min |
| 4 Varianten | Toppings frei wählbar | Basic-Teig + Streusel/Brezeln/Kirschen | 20 Stk | 20 + 12 Min |
| Puddingplätzchen | Gabelmuster, Himbeer-Puder | Mehl, Puderzucker, Puddingpulver, vegane Butter | 12 Stk | 30 + 30 + 12 Min |
| Dänische Butterkekse | Gebäckpresse-Formen | vegane Butter, Puderzucker, Stärke, Mehl | 30 Stk | 25 + 10 Min |
| Bananenkekse | zuckerfrei, ölfrei | Banane, Pflanzenmilch, Mandeln, Mehl, Backpulver | - | 180°C Backen |
| Orangen-Nougat | Nougatfüllung, Schoko-Tunk | vegane Butter, Puderzucker, Orange, Apfelmus, Dinkel | 25 Stk | 45 + 60 + 8 Min |
| Spitzbuben | Marmeladenkern | Mehl, Mandeln, vegane Butter, Zucker | - | 8-10 Min |
Mehr Lust auf Kekse und Kuchen?
Ihr habt jetzt Lust auf Kekse und Kuchen gleichzeitig? Kein Problem! Wie wäre es mit einem veganen Himbeer-Butterkeks-Kuchen oder einem Cookie Dough Cheesecake?
Für weitere vegane Plätzchen-Ideen gehts übrigens hiiier lang!
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