Trüffelsuche rechtliche Bestimmungen Deutschland

Zuallererst einmal: Der folgende Text ist das Resultat eigener Recherchen und keine Rechtsberatung. Die Ergebnisse langer Recherchen im Netz, vieler Gespräche und Beratungen und die von uns daraus gewonnenen Erkenntnisse werden hier zusammengefasst präsentiert und geteilt. Solltest du eine rechtliche Beratung wünschen, nimm bitte Kontakt zu einer fachkundigen Person auf.

Kurzüberblick: Ist Trüffelsuche in Deutschland erlaubt oder verboten?

Deutschland ist das einzige Land in Europa in dem die Trüffelsuche sowie der Besitz und die Vermarktung von Trüffeln aus der freien Natur grundsätzlich verboten sind. Dieses Verbot gilt für alle Arten der Gattung Tuber spp. Die Suche nach Trüffeln ist nicht grundsätzlich verboten. Entscheidend ist, um welche Trüffel es sich handelt - und ob sie wildwachsend oder kultiviert sind. Verboten ist die Entnahme geschützter wildwachsender Tuber-Arten aus der Natur. Dieser Unterschied ist entscheidend und wird häufig missverstanden.

Rechtsgrundlagen: BNatSchG, BArtSchV und die Gattung Tuber

Dass das Sammeln von Trüffeln in freier Natur in Deutschland verboten ist, ergibt sich aus § 44 Abs. 1 Nr. 4 BNatSchG. Dort heißt es u.a. „es ist verboten, Pflanzen der besonders geschützten Art - und solche sind nach Anlage 1 Spalte 2 zu § 1 Satz 1 BArtSchV alle heimischen Trüffelarten der Gattung Tuber - aus der Natur zu entnehmen; dies ist das sogenannte Zugriffsverbot. Weiter ist in § 44 Abs. 2 Nr. 1 BNatSchG auch ein Besitzverbot für solche Pflanzen der besonders geschützten Art und in Nr. 2 ein Vermarktungsverbot festgelegt. Wer gegen diese Verbote verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld bis zu T€ 50 belegt werden.

Die in Anlage 1 Spalte 2 mit einem Kreuz (+) bezeichneten Tier- und Pflanzenarten werden unter besonderen Schutz gestellt. Man muss dabei wissen, dass Pilze juristisch Pflanzen sind. Und die Anlage 1 listet „Tuber spp. Trüffel - alle heimischen Arten“ als besonders geschützte Arten aus. Es besteht also in Deutschland für die gesamte Gattung ein Sammelverbot.

Was bedeutet „freie Natur“ und wo gilt das Verbot nicht?

Ein Trüffelfund im eigenen Hausgarten, Garten oder Stadtpark liegt also nicht in der Natur. Da beispielsweise der Garten vor dem Haus nicht freie Natur i.S.v. § 44 BNatSchG ist, wäre das Sammeln von Trüffeln der Gattung Tuber im Garten schon deshalb nicht verboten. Natur ist hier im Sinne des Gesetzes der unbesiedelte Bereich außerhalb der Obhut des Menschen gemeint. Ein Trüffelfund im eigenen Hausgarten, Garten oder Stadtpark liegt also nicht in der Natur. Das Sammeln von Trüffeln der Gattung Tuber in freier Natur in Deutschland ist verboten. Nicht verboten ist demnach das Sammeln in der Natur im besiedelten Bereich unter der Obhut des Menschen.

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Welche Trüffel darf man sammeln?

Aber, da umgangssprachlich eine Vielzahl, zumeist unterirdisch (hypogäisch) wachsender Pilze als Trüffeln (bzw. Hypogäen) bezeichnet werden, reicht eine Unterscheidung in „echte“ und „falsche“ Trüffeln nicht hin. Es handelt sich bei dem Verbot ausschließlich um eine einzige Gattung: Tuber. Alle anderen Arten aus mehr als 25 Gattungen dürfen gesammelt werden. Darunter sind einige schmackhafte Arten. Alle Trüffelarten, die nicht zur Gattung Tuber gehören (und das ist der überwiegende Teil) dürfen überall gesucht und gesammelt werden.

Warum sind Tuber-Arten geschützt?

Der Schutz dient originär nicht dem kulinarischen Wert, sondern vor allem dem Erhalt natürlicher Vorkommen und deren Lebensräume. Viele natürliche Vorkommen gelten zudem als selten oder gefährdet. Diese Einschätzung kann nur durch gut ausgebildete Trüffelsuch-Teams im Rahmen von Kartierungen (Feldmykologie) belegt bzw. korrekt beurteilt werden. Die sogenannte „Rote Liste“ stellt vielmehr eine fachliche Einschätzung dar: Welche Arten gelten als gefährdet, selten oder schützenswert? Die rechtliche Grundlage entsteht erst durch entsprechende Schutzverordnungen.

Historische Gründe und aktuelle Kontroversen

Warum die Trüffelsuche nur in Deutschland verboten ist, lässt sich leider ebenso wenig leicht beantworten. Oft wird gesagt, dass das Wissen über Trüffel zwischen den Weltkriegen verloren gegangen ist. Andere Quellen stellen die Behauptung auf, dass die Nazis den Handel mit Trüffeln, der zu dieser Zeit überwiegend in jüdischer Hand lag, verboten haben. Anderen Angaben nach sind so viele Trüffelsucher in den Weltkriegen gefallen, dass das Wissen über das Trüffelsuchen verloren gegangen ist. Primärquellen konnten wir bislang leider nicht finden und doch ist es sehr verwunderlich, dass gerade aus dieser Zeit das Wissen in Deutschland wie ausgelöscht zu sein scheint.

Dieses Wissen ist jedoch verloren gegangen, was zu einem nicht unerheblichen Teil auch auf ein Verbot der Trüffelsuche zurückzuführen ist. Dieses Verbot hat wohl ursprünglich historische Ursachen, die heutzutage keine Geltung mehr besitzen (dürfen). Dennoch wurde es bis in die heutige Zeit aufrecht erhalten.

Praktische Folgen: Hund, Pflug oder Spaten - wer hilft beim Finden?

Der Geruchssinn von uns Menschen reicht für die Trüffelsuche einfach nicht aus. Und das bekannte Trüffelschwein kommt auch kaum mehr zum Einsatz - daher eindeutig ein Trüffelhund. Hunde verfügen über den bekanntermaßen ausgezeichneten Geruchssinn und lassen sich darüber hinaus auch noch schulen. Das macht sie bei der Ernte unersetzbar. Besonders hervorgetan hat sich dabei die Rasse Lagotto Romagnolo. Übrigens riecht der Hund auch, ob ein Trüffel reif ist und wird nur diesen ausgraben, auch wenn der Trüffel noch recht klein ist. Weiterwachsen wird der Trüffel im reifen Zustand ohnehin nicht mehr. Der Hund lernt Bälle z.B. Tennisbälle zu suchen und zu apportieren. Ein Hund zeigt das Vorkommen reifer Trüffel zuverlässig und punktgenau an; auch bei Nichtvorhandensein reifer Trüffel sucht er konzentriert und zeigt durch sein Verhalten dem Hundeführer das Fehlen von Trüffeln klar an.

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Trüffelhund beim Anzeigen einer Fundstelle

Ausbildung und Standards für Trüffelhunde

Die nachfolgende Beschreibung von Standards zur Ausbildung von Trüffelhunden stellt eine Empfehlung des Deutschen Trüffelverbandes zur Beurteilung der Leistung und Befähigung ausgebildeter Trüffelhunde bzw. Mensch-Hund-Teams dar. Diese Richtlinie ist Grundlage einer kompetenten Trüffelsuche und muss grundsätzlich im Zusammenhang mit aktuellen natur- und tierschutzrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Länder gesehen werden. Die beschriebenen Standards konkretisieren das Ausbildungsziel sowohl für Hunde als auch für Hundeführer/-innen. Sie können und sollen gleichzeitig Grundlage für eine entsprechende Leistungsprüfung sein.

Der Trüffelverband verzichtet dabei auf die Definition unterschiedlicher Ausbildungslevels. Vielmehr wird ein sinnvoller Standard beschrieben, der erforderlich ist, um zuverlässig Trüffel auf Plantagen und in der Wildsuche* zu finden, zu bergen und anzusprechen (* sofern rechtlich zulässig!). Es handelt sich bei der vorliegenden Richtlinie um ein „dynamisches Dokument“, dessen Inhalte und Kriterien angepasst werden können, wenn neue Sachverhalte aus praktischen Erfahrungswerten oder aber entsprechende neue wissenschaftlich relevante Erkenntnisse vorliegen.

  • kennt die Lebensraumansprüche der wichtigsten in Mittel- und Südeuropa vorkommenden Tuberarten
  • kann bei der Wildsuche (* sofern rechtlich zulässig, z.B. in CH und Ö) geeignete Vegetationsstrukturen ansprechen
  • erkennt sicher relevante Partnergehölze anhand ihrer äußeren Merkmale
  • kann die Qualität gefundener Trüffel zuverlässig bewerten, insbesondere den Reifegrad
  • zeigt das Vorkommen reifer Trüffel zuverlässig und punktgenau an

Praktische Beispiele aus Europa

Ortstermin in Frankreich: Im historischen Ambiente des Schlosses „Entre-deux-Monts“ (übersetzt: Zwischen zwei Bergen) empfängt mich Trüffelhundbesitzer Olivier Monny. An seiner Seite die schwanzwedelnde, schwarz-weiß getupfte Trüffel-Hündin Jixi. Nachts hatte es geregnet, jetzt kitzeln Sonnenstrahlen die Nasen. Bei Jixi scheint es etwas anderes zu sein. Es ist der Duft der Trüffel. Schon nach wenigen Metern beginnt das Tier wild entschlossen an der Wurzel eines Baumes zu scharren. Die Hündin eilt dem Ball hinterher und - ich glaube meinen Augen kaum - Olivier schiebt die Erde beiseite und nur wenige Zentimeter unter dem Erdboden finden wir einen erstaunlich großen, etwa 50 Gramm schweren, schwarzen Sommertrüffel. Ein „Tuber Aestivum“ freut sich Olivier, lacht und erzählt, dass er sehr schnell sein muss, schließlich lieben auch die Hunde Trüffel, genauso wie wir Menschen.

Seit 1982 ist es in Italien verboten Trüffelschweine einzusetzen. Sie zerwühlen den Boden dermaßen, dass sie die unterirdischen Pilzfasern, die den Boden durchziehen, zerstören. Somit kann sich der Trüffel nur noch schlecht oder gar nicht mehr reproduzieren. Außerdem sind auch die Säue scharf darauf, den Trüffel selbst zu essen - im Gegensatz zu den verspielten Hunden lassen sie sich jedoch nicht so einfach von einem Bällchen ablenken. Sie erinnert der Duft nämlich an den Sexuallockstoff des Ebers.

Trüffelsuche mit Hund in Frankreich: Fund eines Tuber aestivum

Wirtschaftliche und Naturschutz-Argumente

Trüffel und Naturschutz gehen nur zusammen. Um das massenhafte, kommerzielle und wilde Sammeln der Pilze zu verhindern, ist das Gesetz sicher nützlich. Für Natur- und Trüffelliebhaber, die zum Eigenverzehr der Pilze in den Wald gehen würden, ist es natürlich eine Fehlentscheidung. Darüber hinaus werden tonnenweise Trüffeln aus Süd- und Osteuropa, Nordafrika, Westasien bis hin nach China und aus der ganzen Welt nach Deutschland importiert. Bei diesen ist es uns wiederum egal, wie sie gesammelt wurden.

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Jeden Naturfreund schmerzt es doch aus tiefster Seele, wenn er alljährlich teilweise durch die Staatsforsten groß angelegte Holzeinschläge beobachten muss, wo etwa die Hälfte aller Bäume herausgeschlagen wird und die Harvester eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Wenn Waldbesitzer (wie z.B. die Staatsforsten) nun aber Trüffeln ernten und nutzen dürfen, werden sie dagegen ihren Wald schützen und die Bäume leben lassen. Dies wäre deutlich nachhaltiger als unsere derzeitig praktizierte Holzwirtschaft.

Diskussionslinien und Vorschläge

Unser Vorschlag: Geprüfte weitgehende Trüffel- und Naturschutzkenntnisse als Auflage für die Erlaubnis, Trüffeln in heimischen Habitaten außerhalb der Schutzgebiete zu suchen und anschließend im privaten Bereich zu verzehren. Nur so kann zerstörerischen Verhältnissen wie beispielsweise derzeit in Italien oder Rumänien entgegengewirkt werden.

Nach Abwägung der Interessen aller Seiten sehe ich persönlich eine Freigabe zum Eigengebrauch nach dem Vorbild von Steinpilz und Co. als die richtige Lösung an. Letztendlich aber möchte ich vor allem eines erreichen: eine ergebnisoffene, rationale Diskussion unter Beteiligung der verantwortlichen Instanzen. Denn die derzeitige Lösung, das Thema einfach so gut als möglich totzuschweigen, wird nicht mehr lange Bestand haben können. Denn langsam kommt das Wissen um die deutschen Trüffeln in der Bevölkerung an und das ist auch gut so, denn Wissenszuwachs ist wünschenswert.

Konkrete Handlungsfragen

  • Welche Fresser sind z.B. an der Verbreitung und dem Kreislauf der Trüffel beteiligt und wie beeinflusst menschliches Sammeln diese Dynamik? - das MUSS vor einer Freigabe untersucht werden.
  • Könnte eine kontrollierte, nicht-kommerzielle Freigabe (z. B. mit Schulungs- und Prüfpflicht) die Interessen von Waldbesitzern, Mykologen und Naturschützern vereinen?
  • Wie lassen sich wildwachsende Bestände kartieren und wissenschaftlich bewerten, um die rechtliche Lage evidenzbasiert anzupassen?

Praktische Hinweise für Interessierte

Trüffeln gibt es in Deutschland. In allen Bereichen Deutschlands, in denen Kalk im Boden ist (ca. ...), finden sich oft Tuber-Vorkommen. Würde man Tuber rufum, Tuber excavatum, Tuber brumale und auch Tuber borchii (nach Häufigkeit geordnet) hinzunehmen, würde eine Karte aufgrund der Vielzahl der Fundstellen unübersichtlich werden. Die Karte ist aus einem privat initiierten Projekt heraus entstanden und basiert auf Funden einiger weniger Sucher. Seit 2015 wurde die Karte auch nicht mehr aktualisiert, da die Dokumentation bei der Vielzahl an Funden kaum zu bewältigen ist und auch nicht relevant erscheint.

In Deutschland wachsen sie, die kulinarisch wertvollen schwarzen Knollen, kurz Trüffeln genannt. Und manche Arten sind richtig häufig, so auch die essbare Sommer- bzw. Burgundertrüffel. Schwarze, außen feldrige Knollen mit braun-weiß marmoriertem Fleisch sind essbar. Ein frischer Trüffel fasst sich hart wie eine Kartoffel an und sollte innerhalb von 3-4 Tagen gegessen werden. Auch am Geruch erkennen Sie einen guten Trüffel, schließlich strömt erst ein reifer Trüffel seinen typischen Geruch aus.

Tabelle: Rechtliche Unterschiede kurz zusammengefasst

Fall Erlaubnis Bemerkung
Wildwachsende Tuber spp. in freier Natur Verboten Sammel-, Besitz- und Vermarktungsverbot (BNatSchG, BArtSchV)
Trüffel der Gattungen ≠ Tuber (andere Hypogäen) Erlaubt Viele Arten dürfen gesammelt werden; gewerbliche Nutzung gesondert prüfen
Trüffel in Garten, Park, besiedeltem Bereich In der Regel erlaubt Nicht „freie Natur“ i.S.v. § 44 BNatSchG
Kultivierte Trüffelplantagen Erlaubt Plantagenbetreiber und kontrollierte Ernte sind zulässig

Streitpunkte und Interessenkonflikte

Seit ca. fünf Jahren bewegt sich in Deutschland etwas. Die Trüffelkultivierer, also die Bäumchenverkäufer, die Züchter und Plantagenbesitzer sind strikt gegen eine Freigabe der Trüffelsuche. Ich zitiere aus einem Radiobeitrag: "Die Wildsucher zerstören das System". Aber warum wohl sind die Züchter gegen eine Freigabe der Wildsuche? Ich denke, das kann jeder selbst beantworten. Die Mykologen dagegen fürchten um ihren Wald und ihre Pilze. Inzwischen ist zwar auch in Mykologenkreisen bekannt, dass Tuber uncinatum nicht geschützt werden müsste. Dennoch beharren die meisten auf dem Verbot der Trüffelsuche. Die auch von mir nachvollziehbare Angst ist die, dass es Menschen geben könnte, die eine solche Freigabe zu einer kommerziellen Ausbeutung der natürlichen Ressourcen nutzen wollen.

Niemand wird ein solches Verhalten gutheißen, auch ich finde das widerlich. Ein solches Handeln ist aber doch so oder so illegal und sollte geahndet werden. Natürlich gibt es diese schwarze Schafe, aber weshalb sollte man eine ganze Gruppe naturliebender Menschen, die mit Hund zum Eigengebrauch Trüffeln suchen möchten, kriminalisieren, nur weil es solche schwarzen Schafe gibt?

Argumente für eine Freigabe zum Eigengebrauch

Die Trüffelhundebesitzer möchten eigentlich lediglich ihrem schönen kleinen Hobby nachgehen, ohne ein schlechtes Gewissen haben bzw. immer in die Schweiz fahren zu müssen. Sie tun nicht Schlechtes, denn wer ist der Geschädigte? Aus meinen Erfahrungen aus zahlreichen Kursen kann ich aber nun berichten, dass hier von Gier (meist) keine Spur ist. Die Teilnehmer haben dagegen eher glänzende Augen angesichts der Geheimnisse der Natur und sehen die Natur von da an "mit anderen Augen". Die Suche nach Hypogäen ist eine Aktivität, die viel Gutes bewirkt. Menschen und Hunde betreiben gemeinsam ein sinnvolles Hobby, sie sind glücklich und genießen die Natur, lernen Neues und nicht wenige entwickeln urplötzlich ein mykologisches Interesse.

Fazit für die Praxis (kein Rechtsrat)

Die momentane Situation in Deutschland erlaubt es nicht, Trüffeln der freien Natur zu entnehmen. Pauschal setzte man alle Arten der Gattung Tuber auf die Liste der besonders geschützten Arten. Es besteht die Überlegung, eine kontrollierte Freigabe zum Eigengebrauch nach dem Vorbild anderer Sammeltraditionen zu prüfen - verbunden mit Schulungsanforderungen, Kartierungsprojekten und strengen Kontrollen gegen kommerzielle Ausbeutung. Bis dahin gilt: Informiere dich vor Ort, sammle nur, was rechtlich zulässig ist, und respektiere Schutzgebiete und Eigentumsrechte.

Karte mit nachgewiesenen Fundstellen von Tuber aestivum/uncinatum in Deutschland (privat initiiertes Projekt)

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