Wiener Zucker Sternzeichen Bedeutung: Tradition, Nachhaltigkeit und Innovation im Überblick

Wiener Zucker steht nicht nur für ein vielseitiges Produkt, sondern symbolisiert ein Stück österreichische Lebensart und kulturelle Identität. Die Bedeutung von Wiener Zucker reicht dabei weit über den bloßen Genuss hinaus: Er ist Teil der weltbekannten Mehlspeistradition, der Kaffeehauskultur und verkörpert Genuss, Heimatgefühl sowie Innovation und Nachhaltigkeit.

Wiener Zucker Produktvielfalt und österreichische Mehlspeisen

Die Zuckerkultur Österreichs zeichnet sich durch eine unvergleichliche Sortenvielfalt aus, die eng mit der heimischen Mehlspeistradition verbunden ist: Sei es die berühmte Wiener Sachertorte, Palatschinken, Grießschmarren oder Salzburger Nockerl - eine Zutat macht alle berühmten österreichischen Mehlspeisen unnachahmlich: Wiener Zucker! Wiener Zucker versüßt uns das Leben und ist individuell dosierter Genuss, ist Lebensfreude, ist Kindheitserinnerung und Heimat ebenso wie Zukunft und Inspiration zur Selbstinszenierung. Wohin wir auch gehen, mit Wiener Zucker an unserer Seite sind wir überall zu Hause. Denn Wiener Zucker ist österreichisches Lebensgefühl, ist Wiener Mehlspeistradition und Kaffeehauskultur.

Die Herstellung und Zusammensetzung von Wiener Zucker

Der in den AGRANA-Werken gewonnene Rübenzucker besteht zu knapp 100 Prozent aus reiner Saccharose. Saccharose ist ein Disaccharid, das aus den beiden Bausteinen Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) gebildet wird. In unserer Ernährung sind neben Saccharose viele weitere Zuckerarten, wie z. B. Maltose (Malzzucker) oder Laktose (Milchzucker) enthalten. Alle Zuckerarten werden von unserem Organismus in Traubenzucker umgewandelt. Das Gehirn und auch unsere Muskulatur beziehen zum Beispiel die Energie, die sie brauchen, ausschließlich aus dem Traubenzucker in unserem Blut.

Zuckerart Zusammensetzung Vorkommen Besonderheiten
Saccharose Fruktose + Glukose Rübenzucker, Rohrzucker Disaccharid, Hauptbestandteil von Wiener Zucker
Maltose Glukose + Glukose Getreide, Malzprodukte Malzzucker
Laktose Glukose + Galaktose Milch, Milchprodukte Milchzucker
Fruktose Monosaccharid Früchte, Honig Fruchtzucker
Glukose Monosaccharid Pflanzen, Honig Traubenzucker
Schematische Darstellung der Zuckerarten und ihres natürlichen Ursprungs

Mythos Zucker: Gesundheitliche Wahrheiten und Irrtümer

Es hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass Zucker ein „Dickmacher“ sei oder Karies verursache. Doch: Nicht Zucker, sondern mangelnde Mundhygiene verursacht Schäden an den Zähnen! Ausschlaggebend für die Bildung von Karies ist weniger die Art der verzehrten Kohlenhydrate, als vielmehr die Verzehrhäufigkeit und die Kontaktzeit mit den Zähnen. Ein Gramm Zucker hat gleich viele Kalorien wie ein Gramm Eiweiß - nämlich vier Kilokalorien und damit nur knapp halb so viel wie ein Gramm Fett mit neun Kilokalorien. Zucker hat keine speziellen Eigenschaften, die es rechtfertigen würden, ihn einen Dickmacher zu nennen. Im Gegenteil: Die Umwandlung von Kohlenhydraten und damit auch von Zucker in Speicherfett ist ein Vorgang, der mehr Energie benötigt als das Umwandeln von Fett aus den Nahrungsmitteln in Speicherfett des Körpers. Dick wird nur derjenige, der insgesamt zu viel und unausgewogen isst und sich zu wenig bewegt.

Oft heißt es auch, Zucker liefere nur „leere Kalorien“ ohne Vitamine und raube dem Körper sogar wertvolle Nährstoffe. Aufgrund der hohen Reinheit von fast 100 Prozent Saccharose wird Zucker oft als Lieferant von „leeren Kalorien" und als Vitaminräuber bezeichnet. Die Befürchtung, bei Zuckerkonsum keine Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe aufzunehmen, ist unbegründet, da Zucker selten bis nie isoliert, sondern immer als süßende Zutat mit verschiedenen Lebensmitteln konsumiert wird. Durch seinen süßen Geschmack trägt Zucker außerdem in vielen Fällen dazu bei, dass nährstoffreiche, jedoch geschmacklich unattraktive Produkte, eine größere Akzeptanz bei den Verbrauchern findet. Auch der Vorwurf des Vitaminraubes ist nicht haltbar. Das Vitamin B1 sorgt in unserem Stoffwechsel dafür, dass Zucker seiner Verwertung zugeführt wird. Dies gilt aber gleichermaßen auch für andere Kohlenhydrate wie z.B. Brot, Kartoffeln, und Nudeln.

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Vergleich verschiedener Zuckerarten und Alternativen

Brauner Zucker, Gelbzucker, Rohrohrzucker, Traubenzucker und Fruchtzucker gelten allgemein als „gesündere“ Süßungsmittel als der Haushaltszucker. Dies ist aber nicht der Fall. Betrachtet man die Zusammensetzung der aufgezählten Produkte, so bedarf dies keiner weiteren Erklärung: Honig besteht aus Fruchtzucker, Traubenzucker, Saccharose und höheren Zuckern. Weitere Bestandteile sind Wasser, Mineralstoffe und in geringen Mengen Vitamine. Die enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine tragen nicht wesentlich zur Bedarfsdeckung bei. Somit weist Honig gegenüber anderen Zuckerarten keinen nennenswerten ernährungsphysiologischen Vorteil auf.

Brauner Zucker besteht aus Saccharose, die durch Beimischung von Rohrzuckersirup und karamellisiertem Kristallzucker verfeinert wurde. Gelbzucker ist aus Zuckerrüben gewonnene Saccharose, der noch Reste von Sirup anhaften. Dadurch erhält diese Zuckerart ihren gelblichen Farbton und einen charakteristischen Geschmack. Rohrohrzucker ist eine Vorstufe des aus Zuckerrohr gewonnenen Kristallzuckers und enthält noch hohe Anteile an Melasse. Traubenzucker (Glukose) ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) der in allen höheren Pflanzen vorkommt. In Früchten und in Honig ist Traubenzucker in hohen Mengen vorhanden. Traubenzucker wird hauptsächlich durch Abbau von Stärke gewonnen und kommt entweder als kristallisiertes Produkt in den Handel oder wird in Form von Glukosesirupen in der Lebensmittelindustrie weiterverarbeitet. Fruchtzucker (Fruktose) ist wie Traubenzucker ebenfalls ein Monosaccharid und kommt vor allem in Früchten und ebenfalls in Honig in hohen Mengen vor. Reiner Fruchtzucker wird durch Abbau von Insulin oder aus Saccharose gewonnen.

Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie bei AGRANA und Wiener Zucker

Wertschöpfungskette und Nachhaltigkeit bei Wiener Zucker

Wer heute von Nachhaltigkeit spricht, fasst darunter ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zusammen. Nachhaltigkeit ist auch integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie von AGRANA und wird über die gesamte Wertschöpfungskette, beginnend bei der Rohstoffbeschaffung, gelebt. Wiener Zucker wächst auf fruchtbaren heimischen Böden. Die Qualität beruht auf der langjährigen Erfahrung und Sorgfalt unserer Bauern. Der Bio Zucker von Wiener Zucker steht für ökologischen Anbau, nachhaltige Landwirtschaft und unterliegt einem strengen Kontrollsystem vom Anbau bis zum Endprodukt.

Wir verwenden für unsere Verpackungen FSC-zertifizierte Materialien und stellen laufend auf entsprechend zertifizierte Materialien um. Im Rahmen unserer Kooperation mit der ARA fördern wir Verpackungs- und Materialkreisläufe, um nachhaltige Lösungen entlang unserer Wertschöpfungskette zu stärken.

In Zusammenarbeit mit der GRI (Global Reporting Initiative) zeigt AGRANA, dass Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Wertschöpfungskette eine Schlüsselrolle spielt. Sie beginnt beim Rohstoff mit dem Mont Blanc Projekt (zur Effizienzsteigerung), geht über das Farmer Self Assessment zur Erhebung der nachhaltigen landwirtschaftlichen Praxis, beinhaltet unser Energie Management, das nach ISO 50001 zertifiziert ist und schließt Social Audits (SMETA) an unseren Produktionsstandorten mit ein. Nachhaltigkeit bedeutet für uns Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Um den Energieaufwand zu reduzieren, hat AGRANA mit Kampagnenstart 2012 so genannte „Niedrigtemperatur-Trocknungsanlagen“ in Betrieb genommen. Damit können nun die entzuckerten und abgepressten Rübenschnitzel besonders schonend vorgetrocknet und in weiterer Folge zu Trockenschnitzelpellets, einem beliebten Futtermittel für die Tierhaltung, verarbeitet werden. Durch die Nutzung von Abwärme aus vorgelagerten Produktionsschritten kann der jährliche Energieaufwand um rund 50 Prozent gesenkt werden.

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Effiziente Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Das Prinzip der vollständigen Verwertung ist ein wesentliches Element: Durch effizienten Rohstoffeinsatz, technische Innovationskraft und Produktentwicklung haben wir eine fast vollständige (98,6 - 99,9%) Rohstoffnutzung in allen Segmenten. 1 Tonne Zucker = rund 1 Tonne Nebenprodukte (Futter- & Düngemittel). Nebenprodukte leisten wichtigen ökonomischen Beitrag und erfüllen eine ökologische Funktion. Mineral- und Nährstoffe kehren im Rahmen eines geschlossenen Kreislaufes in die Natur zurück.

AGRANA nutzt wenn möglich das in den agrarischen Rohstoffen enthaltene Wasser in ihren Prozessen. (Bei der Zuckerrübenproduktion ca. 75%) Wasser wird im Kreislauf mit zwischenzeitlicher Aufbereitung geführt. Werkseigene oder externe Kläranlagen an allen Standorten sorgen für eine umweltgerechte und lokalen Grenzwerten entsprechende Aufbereitung der entstehenden Abwässer.

Qualität und Sicherheit: Transparenz und Kontrolle

Zucker von AGRANA ist garantiert gentechnikfrei - vom Saatgut bis zum Wiener Zucker. Dies bescheinigt jetzt auch das von der ARGE Gentechnik-frei vergebene Kontrollzeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“. Ab sofort ist dieses auf den „Wiener Zucker“-Produktverpackungen abgebildet. Für die Vergabe des Kontrollzeichens „Ohne Gentechnik hergestellt“ haben von der ARGE Gentechnik-frei autorisierte Kontrollstellen genauestens überprüft, dass die strengen Kriterien des Österreichischen Lebensmittel-Codex für Gentechnik-freie Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung durchgehend eingehalten werden.

Gentechnikfreie Produktion und Siegel bei Wiener Zucker

Der Bio Zucker von Wiener Zucker steht für ökologischen Anbau, nachhaltige Landwirtschaft und unterliegt einem strengen Kontrollsystem vom Anbau bis zum Endprodukt. Die Qualität beruht auf der langjährigen Erfahrung und Sorgfalt unserer Bauern.

Soziale Verantwortung und Bildungsarbeit

Wiener Zucker übernimmt Jahr für Jahr soziale Verantwortung und leistet damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Jährlich werden zahlreiche Projekte unterstützt, zB verlassen 2x im Jahr 5 Europaletten mit gesamt 5.440 kg Feinkristallzucker unsere Fabrik in Tulln an das Wiener Hilfswerk. Dieses verwendet den gespendeten Zucker großteils für SOMA und andere Hilfsprojekte.

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Uns liegen österreichische Lebensmittel am Herzen! Nicht nur deshalb sind wir Förderer von Land schafft Leben, einem unabhängigen, unpolitischen Verein, der Bewusstsein für in Österreich produzierte Lebensmittel schafft. Damit haben wir ein weiteres Zeichen gesetzt und gemeinsam das Film-Projekt "Weg des Zuckers" auf die Beine gestellt. Das Endergebnis ist ein umfangreicher Film, der keine Fragen offen lässt. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise vom Saatgut über die Packung bis auf Ihren Mehlspeisteller.

Weg des Zuckers: Vom Feld bis zur Mehlspeise

Abgesehen von spannenden Fakten zu Lebensmitteln bietet Land schafft Leben viel Material für den Unterricht. Die BETAEXPO ist Österreichs größtes landwirtschaftliches Schaufeld für AGRANA-Rohstoffkulturen. Der Fachtag im Juni dient zur Wissensvermittlung zu guter landwirtschaftlicher Praxis, Kommunikation und Lieferantenbindung. Es werden Vertragslieferanten und institutionelle Lieferanten mit dem AGRANA Sustainability Award prämiert. Ziel: 2019 werden alle AGRANA Zuckerrübenlieferanten nachweislich nachhaltig wirtschaften, d.h. die SAI-Richtlinien und FSA werden von Rübenlieferanten in allen 5 Anbauländern ab Anbaujahr 2015 umgesetzt.

Im September findet jedes Jahr der BETAEXPO Familientag statt. Am Tag der offenen Zuckerfabrik sollen Konsumenten ein umfassendes Bild über das vielfältige Gebiet der AGRANA erhalten. Das Schaufeld für Getreide, Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben in Tulln mit über 600 Schauparzellen und Maschinenvorführungen rund um die Ernte bietet dem Publikum eine breite Basis für agrarischen Informationsaustausch und neueste landwirtschaftliche Erkenntnisse.

Nachhaltige Landwirtschaft, Schauparzellen und Umweltbildung

Wiener Zucker und die Verbindung zu den Sternzeichen?

Obwohl der Begriff "Sternzeichen" im Kontext von Wiener Zucker auf den ersten Blick rätselhaft erscheint, steht die Marke doch symbolisch für Charaktereigenschaften wie Beständigkeit, Genussfähigkeit, Heimatverbundenheit und Zukunftsorientierung - Werte, die oft auch mit verschiedenen Sternzeichen assoziiert werden. So eignet sich Wiener Zucker hervorragend, um persönlichen Genussmomenten - unabhängig vom Sternzeichen - das gewisse Etwas zu verleihen. Die Vielfalt und hohe Qualität machen ihn zu einem Begleiter zu jeder Gelegenheit.

Symbolträchtigkeit und Lebensfreude - Wiener Zucker und Sternzeichen

tags: #Wiener #Zucker #Sternzeichen #Bedeutung

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