Wernli, Wiener Waffeln: Herstellung und Geschichte

Die Waffel gehört zu den ältesten Gebäcksorten Europas. Es wird angenommen, dass die Waffelherstellung in Klöstern begann, und der anfängliche Waffelteig wurde möglicherweise während der Waffelherstellung gemischt. Wahrscheinlich wurde hier auch der erste Waffelteig gemischt. Die Waffel wurde bereits im 9. Jahrhundert in Belgien und Frankreich erwähnt. Es wurde erstmals im 19. Jahrhundert in Belgien und Teilen Frankreichs erwähnt. Es war damals sehr ungewöhnlich, über so triviale Dinge wie Essen und Kochen zu schreiben, also zeigt es, wie beliebt Waffeln bei unseren Vorfahren seit dem Mittelalter waren.

Im 13. Jahrhundert entstand in Frankreich die erste Waffelbäckerzunft. Die ersten Waffeln wurden im 13. Jahrhundert in Belgien hergestellt. Die Waffeln wurden zunächst mit einem Holzstampfer hergestellt, aber im 15. Jahrhundert wurden sie mit einer Presse ähnlich der heutigen hergestellt. Die erste Erwähnung eines Waffeleisens stammt aus dem Jahr 1620, aber es ist unklar, wer es erfunden hat. Einige Leute sagen, es war ein belgischer Koch namens Cornelius Swart, aber es gibt keine Beweise dafür.

Verbreitung in Europa

Von Frankreich und Belgien breitete sich die Waffelbäckerei besonders in den Niederlanden und im norddeutschen Raum aus. Aus Frankreich und Belgien gewannen Waffeln Paraden nach Deutschland, insbesondere nach Norddeutschland, Brandenburg, Baden und Franken, wo Spezialitäten aus Waffelteig zu Volksgebäck wurden, während in Süddeutschland und Österreich der Oberschicht vorbehalten war. In diesen Regionen zählte die Waffel schon im 15. Jahrhundert zum Volksgebäck. Waffeln sind in Deutschland, Frankreich, Benelux und sogar in Skandinavien sehr beliebt, zum Beispiel in Schweden, wo am 25. März der nationale Waffeltag ist. Auch in Skandinavien erfreute sich die Waffel großer Beliebtheit.

Begriffsherkunft und Typen

Woher der Begriff Waffel kommt, konnten die Linguisten nicht eindeutig feststellen, es ist klar. Es wird allgemein angenommen, dass das deutsche Wort Waffel niederländischen Ursprungs ist. Wir können uns auf den Begriff "Wabe" oder "Textil" konzentrieren. "Organisation".

Im Laufe der Zeit entstanden je nach Region unterschiedliche Waffelsorten und Waffelteigrezepte. Die Vielfalt an Variationen können wir in 2 Waffelarten zusammenfassen. Grundsätzlich können wir jedoch zwischen zwei Arten von Waffeln unterscheiden. Einerseits sind die tief geschnitzten rechteckigen Muster großer Brüsseler Waffeln auf Messen und Geschäften bekannt und werden selten in Privathaushalten hergestellt. Es gibt dicke, rechteckige Waffeln mit Tiefgravurmuster wie die Brüsseler Waffel. Sie werden oft auf Festen, Jahrmärkten, Cafes oder im Handel angeboten. Im Gegensatz zu Brüsseler Waffeln, die meist mit Puderzucker, Sahne und Früchten serviert werden, haben weiche Waffeln bereits einen sehr kräftigen Geschmack und lassen sich leicht servieren.

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Weiche, flache Waffeln, meist rund oder herzförmig, können Sie auch zu Hause mit einem einfachen Waffeleisen und dem richtigen Waffelteig zubereiten. Im Privathaushalt werden sie selten gebacken. Dort ist die flache, meist herzchenförmige oder runde Weichwaffel bei jung und alt der große Renner. Eine andere Waffelart sind die Hartwaffeln. Sie sind meist sehr trocken und geschmacksneutral.

Herstellung: Teig, Zutaten und Technik

Natürlich sind Waffelteig und Garzeit für eine gelungene Waffel unerlässlich. Der Prozentsatz an Mehlprotein im Waffelteig bestimmt, wie "gummiartig" die Waffel wird. Je höher der Anteil an Vollkorn- oder glutenarmem Mehl im Waffelteig ist, desto weniger klebrig wird die Waffel. Waffeln wurden in Amerika im 17. Jahrhundert populär, als sie von niederländischen Siedlern eingeführt wurden. Die ersten amerikanischen Waffeln wurden mit Maismehl hergestellt. In den späten 1800er Jahren wurden Waffeln beliebter, nachdem ein amerikanischer Koch ein Rezept für eine Waffel mit einem Teelöffel Hefe veröffentlicht hatte.

Cloer wollte die besten Waffeleisen der Welt herstellen. Also gründete er im Jahr 1898 eine Kunstschmiede und war einer der Ersten, die ein elektrisches Waffeleisen erfanden. Die ersten Eisens von Cloer waren aus Stahlguss - und sie waren so gut, dass das Unternehmen bald auch Bügeleisen produzierte.

Historische Waffeleisen und Waffelteig

Die Geschichte der Firma Wernli

Den Grundstein für das Unternehmen legte Friedrich Johann Wernli im Jahre 1905, als er mit seinen beiden Söhnen in Trimbach eine Zuckerbäckerei eröffnete. Aufgrund mangelnder Nachfrage musste der Betrieb jedoch kurz darauf wieder schliessen. Im Jahre 1914 übernahmen die beiden Brüder Fritz und Paul Wernli die Führung des Betriebs und gründeten die «Biscuit-Fabrik Gebrüder Wernli». Die Gebrüder Wernli bauten ihre Konditorei zur ersten teilautomatisierten Biscuit-Fabrik der Schweiz aus. Die gasbeheizten Kettenöfen waren in erster Linie für Trockenbiscuit wie das Petit Beurre geeignet. Nur ein Jahr später wurde im Hause Wernli der weltweit erste gasbeheizte Waffelautomat installiert.

Die Kettenöfen backten Guetzli am laufenden Band, so dass es bald auch den flinkesten Schachtelkleberinnen zu schnell ging. Zum ersten Mal wurden Lebensmittel in einer luftdichten Folie knusprig gehalten. Im nationalen Konkurrenzkampf ging der Konkurrent Oulevay aus Morges als Gewinner des zweiten Weltkrieges hervor. Oulevay investierte in neue Anlagen, welche ein Vermögen und den Gebrüder Wernli fast die Existenz kosteten. Die neuen, tiefpreisigen "Oulevay Cookies" überschwemmten die Schweiz. In dieser Zeit entstand das rote Logo von Wernli, welches auch heute noch auf allen Packungen als Qualitätsgarant steht.

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Wernli kreierte 1958 mit Japonais ein Biscuit, das alles bisher Dagewesene übertraf. Dieses feine Eiweissgebäck mit Haselnusscrème-Füllung und zarten Mandelsplittern beruhte auf einem alten und beliebten Pâtisserie-Rezept und war bis anhin nur in den besten Konditoreien erhältlich. Der Erfolg war überwältigend.

Ein Jahr zuvor lancierte Wernli einen weiteren Klassiker. Durch einen Zufall, so wird berichtet, kam es auf der Oltener Aarebrücke zu einer Begegnung zwischen Fritz Wernli Jun. Ende der 70er Jahre produziert Wernli für das Schweizerische Fernsehen eine Reihe von Spots, die sich durch eine besonders leichte und dialogorientierte Machart auszeichneten. In dieser Zeit wurde ausserdem der berühmte Spruch "Me het de Wernli eifach gernli" geschaffen; Bekanntheit und Sympathie kamen fast hundert-prozentig und praktisch über Nacht. Kurze Zeit später schloss Oulevay in Morges seinen eigenen Produktionsbetrieb. Die Marke selber ging sechs Jahre später in Wernli über. Die Spitzenprodukte von Oulevay (z.B. ...)

Wernli Verpackungen und historisches Logo

Neuere Entwicklungen, Übernahmen und Sortimentsausbau

Im Mai 2008 übernimmt das 1877 in Luzern gegründete Familienunternehmen HUG die Firma Wernli. HUG wird bereits in der 4. Die Marke Wernli bleibt erhalten. Im neuen backhaus in Malters wird die Wernli-Produktion aus Trimbach mit der HUG AG am Unternehmenshauptsitz zusammengeführt. Dadurch können in der Produktion und Logistik beträchtliche Synergien erzielt werden. Die Marke HUG bleibt ein wichtiger Bestandteil des Unternehmensportfolios: Produkte wie Zwieback, Meringues und Dessertbödeli werden weiterhin unter der Marke HUG geführt. Zudem geniesst die Marke HUG im Food Service, dem Gastronomie-Bereich von HUG, einen hohen Stellenwert.

Wernli gehört zu den traditionsreichsten Biscuit Marken der Schweiz. Die Geschichte begann 1905 in Trimbach, wo Friedrich Johann Wernli mit seinen Söhnen eine Zuckerbäckerei eröffnete. Die HUG AG beschäftigt an den Standorten Malters und Willisau rund 450 Mitarbeitende. HUG wurde 1877 als Bäckerei in Luzern gegründet und ist noch heute in der fünften Generation im Familienbesitz. «Mit Herz backen wir deine täglichen Genussmomente», sagen Anna Hug und Marianne Wüthrich Gross, welche das Unternehmen in Co-Leitung nach drei Grundsätzen führen: Herzlich, Unternehmerisch und Gewissenhaft - HUG eben.

Mit den vier Marken HUG, Wernli, DAR-VIDA und HUG Food Service bietet das Unternehmen eine breite Produktpalette an: Typische Schweizer Gebäcke von HUG wie zum Beispiel der Original Zwieback, Biscuits-Spezialitäten von Wernli wie beispielsweise Choco Petit Beurre und DAR-VIDA Cracker. Neben den Retail-Produkten führt HUG ein umfangreiches Gastronomie-Sortiment an hochwertigen Backwaren wie zum Beispiel die HUG Tartelettes.

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Werbespot und Markenauftritt von Wernli

Markenstrategie und Sortimentserweiterung bis 2025

Die Marke Wernli wird dieses Jahr 120-jährig. Mit verschiedenen Aktivitäten feiert die Marke Geburtstag. Unter anderem wird Wernli das Angebot an Biscuits ausbauen: Das beliebte HUG Biscuits-Sortiment mit Willisauer Ringli, Nuss-Stängeli, Chnusper-Mischung und Co. “Wernli het me gernli” - diesen einzigartigen Slogan kennt man in der Schweiz. Nun feiert die beliebte Marke ihren 120. Geburtstag und baut ihr Sortiment aus: Die HUG Biscuits im Beutel wie Willisauer Ringli, Chnusper-Mischung, Nussstängeli, das Lebkuchen- und das Weihnachtsguezli-Sortiment sowie die 1er-Portionen Nuss-Härzli, Amandes und Willisauer Ringli als Kaffeebeilagen in den Restaurants, werden ab Herbst 2025 in neuem Design unter der Marke Wernli geführt.

Gleiches Biscuit. Das Willisauer Ringli, die Chnusper-Mischung, die Nussstängeli sowie das Lebkuchen- und das Weihnachtsguezli-Sortiment werden ab Herbst 2025 in neuem Design unter der Marke Wernli geführt. Die bewährte Qualität mit natürlichen Zutaten und Schweizer Backkunst bleibt selbstverständlich erhalten. Mit der neuen Kampagne verleiht Wernli dem Alltag mehr Freude und Leichtigkeit, selbst wenn das Leben seine Herausforderungen mit sich bringt. Indem wir in solchen Momenten Wernli mit jemandem teilen, versüßen wir uns für einen genussvollen Augenblick die stressige Zeit.

Ausblick auf Marktposition und Bedeutung

Die Biscuits-Kategorie in der Schweiz ist sehr umkämpft und kostenintensiv in der Marktbearbeitung, und es braucht grosse, starke Marken. Das Wernli-Sortiment umfasst mit Choco Petit Beurre, Butterherzli, Chocoly und Jura Waffeln bereits zahlreiche Schweizer Biscuits Klassiker. Mit dem Ausbau des Angebots soll das Wachstumspotenzial der Marke gefördert werden. Die Marke HUG bleibt ein wichtiger Bestandteil des Unternehmensportfolios.

Jahr / Zeitraum Ereignis
9.-13. Jh. Erwähnung der Waffel; Waffelherstellung in Klöstern, erste Teige
13.-15. Jh. Erste Waffelbäckerzunft in Frankreich; Verbreitung in Europa
1620 Erste Erwähnung eines Waffeleisens
1898 Cloer: Kunstschmiede und frühe elektrische Waffeleisen
1905-1914 Gründung Zuckerbäckerei Wernli; 1914 Gründung Biscuit-Fabrik Gebrüder Wernli
1958-1970er Erfolg mit Japonais; TV-Spots; Markenaufbau "Me het de Wernli eifach gernli"
2008 Übernahme Wernli durch HUG
2025 Sortiments- und Packaging-Integration weiterer Biscuits unter Marke Wernli

Waffeln sind ein beliebter Teil des deutschen kulinarischen Erbes und eine süße Versuchung, der man einfach nicht widerstehen kann. Waffeln sind nicht nur ein beliebtes Essen, sondern auch ein interessantes Stück Geschichte. Heute sind Waffeln in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich und werden weltweit geliebt.

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