Waffeln mit Kürbispüree Rezept
Kürbis-Waffeln passen eigentlich immer, aber im Herbst und Winter esse ich sie noch etwas lieber als sonst. So eine schöne warme Waffel zu einer Tasse Tee, da lässt sich die Kälte draußen gut aushalten.
Warum Kürbispüree für Waffeln?
Diese Waffeln werden durch das Kürbispüree herrlich saftig und weich. Damit die Kürbis-Waffeln schön orange werden, empfehle ich euch das Kürbispüree aus einem Hokkaido Kürbis herzustellen. Den Hokkaido kannst du im Gegensatz zu anderen Kürbissorten mit Schale essen, was ich super praktisch finde.
Welche Gewürze passen?
Ein Gewürz, welches auf keinen Fall fehlen darf, ist natürlich Zimt. Was auch noch gut zu süßem Kürbis passt: Kardamom, Muskat, Nelke, Piment und Ingwer. Ich verwende am liebsten fertige Gewürzmischungen. Da gibt es natürlich ganz passend das Pumpkin Spice, welches es von verschiedenen Marken gibt.
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Kürbispüree selbst machen - Anleitung
Da es in Deutschland ohnehin etwas schwieriger ist an fertiges Kürbispüree zu kommen, mache ich meins immer selber. Man kann den Kürbis entweder kochen oder backen. Ich bevorzuge die Variante im Ofen, da das Püree dann cremiger wird. Beim Kochen zieht der Kürbis etwas Wasser und das Püree wird dadurch wässriger. Außerdem ist es im Backofen weniger aufwändig.
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- Ich schneide den Kürbis grob in Spalten und Stücke gebe ihn auf ein Backblech. Dann pinsle ich ihn noch dünn mit einem neutralen Pflanzenöl ein.
- Dazu halbiere ich einfach einen Hokkaido Kürbis, entkerne ihn und lege beide Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
- Nach 30 Minuten bei 200 °C Umluft ist der Kürbis dann schön weich und muss nach dem Abkühlen nur noch aus der Schale gelöffelt werden.
Nach etwa 30 Min. bei 180 °C kann der Kürbis auch schon püriert werden. Kürbispüree mache ich gerne auf Vorrat, denn ich benötige es für mehrere Rezepte, so auch für mein Kürbis Swirl Bread. Du kannst statt frischem Kürbis auch fertiges Kürbispüree benutzen, das gibt es bei der Babynahrung im Supermarkt.
Grundrezept für Kürbis-Waffeln (vegan möglich)
Diese veganen Kürbis-Waffeln sind nicht nur gesünder, sondern auch schön saftig und haben eine tolle Farbe. Das Rezept funktioniert auch ohne Kürbis. Diese Kürbis-Waffeln sind ein Muss in der Kürbissaison. Sie sind einfach gemacht und benötigen nur wenige Zutaten.
| Zutaten | Menge |
|---|---|
| Hokkaido (für Püree) | 200 g |
| Butter oder Pflanzenöl / vegane Alternative | 100-125 g |
| Zucker (braun oder Xucker) | 50-100 g |
| Eier oder Ei-Ersatz | 2-3 Stk. |
| Mehl (Weizen oder Dinkelvollkorn) | 200-250 g |
| Milch oder Pflanzenmilch | 100-150 ml |
| Backpulver | ½-1 TL / Pkg. |
| Zimt, Pumpkin Spice | ½-1 TL |
Zubereitungsschritte (klassisch)
- Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Hokkaido waschen und samt Schale in max. 1 cm dicke Spalten schneiden, dann auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Kürbis mit Olivenöl bepinseln und 20-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
- In der Zwischenzeit Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit Zucker schaumig schlagen. Salz, Milch, Mehl, Zimt sowie Backpulver untermischen und zu einem Teig verrühren.
- Nach Ende der Backzeit Kürbisspalten in ein hohes Gefäß füllen und zu einem Mus pürieren. Kürbispüree unter den Teig mischen, sodass ein dickflüssiger Waffelteig entsteht. Je nach Konsistenz noch esslöffelweise Wasser untermischen.
- Waffeleisen aufheizen, mit wenig Butter oder Öl bepinseln und nacheinander Waffeln ausbacken. Je nach Waffeleisen dauert das 3-6 Minuten je Waffel. Zwischendurch das Waffeleisen mit übriger Butter nachfetten.
- Fertige Waffeln mit Kürbis auf einem Teller stapeln und im Backofen mit der Restwärme bis zum Verzehr warmhalten.
Wichtig ist, dass die zimmerwarme Butter mit dem Zucker gut weißschaumig gerührt wird. Dann gebe ich die Eier einzeln dazu. Jedes Ei rühre ich ca. 1 Minute unter, bevor das nächste dazu kommt.
Alternative Zubereitungen und Tipps
- Wenn du keine Mikrowelle hast, kannst du den Kürbis alternativ klein schneiden und in etwas Wasser für ca. ... kochen.
- Ich hab meinen Hokkaidokürbis für etwa 7 oder 8 Minuten in die Mikrowelle gegeben, danach war er wunderbar weich und ich konnte ihn problemlos in kleine Stückchen schneiden und diese anschließend mit einem Pürierstab fein pürieren.
- Am besten eignen sich Waffeleisen, in denen man relativ dicke Waffeln zubereiten kann, wie z.B. belgische Waffeln. Da im veganen Teig keine Eier sind, kann dieser schneller reißen, was dünne Waffeln begünstigen.
- Das kann an der (fehlenden) Beschichtung des Waffeleisens oder an einem sehr fettarmen Waffelteig liegen. Meistens wird das Eisen aber einfach nur schlecht oder garnicht eingefettet.
- Ins Waffeleisen gebe ich je 2 gute Esslöffel Teig (oder je nach Größe 2-3 EL). Dann fängt es auch schon zu duften an.
- Die Kürbis-Waffeln schmecken am besten ganz frisch. Sie lassen sich wunderbar einfrieren und sind auch perfekt für die Brotdose geeignet.
Varianten und Serviervorschläge
Herausgekommen ist dieses leckere Rezept für Kürbiswaffeln, die wunderbar mit einer selbstgemachten Zimtcreme oder Ahornsirup schmecken. Für die leckere Zimtcreme schlägst du ein Päckchen Sahne steif und verrührst es anschließend mit 500 g Naturjoghurt, 2 Esslöffel Xucker und einem Teelöffel Zimt. Statt Xucker kannst du die Zimtcreme auch mit Honig, pürierter Banane oder normalem Zucker süßen.
Die belgischen Kürbiswaffeln halten sich mindesten 3 Tage im Kühlschrank. Ich hole alles, was ich einpacken möchte am Abend vorher aus dem Gefrierschrank und lasse es über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen. Das klappt super und am Morgen kann ich es direkt in die Brotdose geben.
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Ergänzende Hinweise und passende Rezepte
Wenns schnell gehen soll: Du kannst statt frischem Kürbis auch fertiges Kürbispüree benutzen. Weitere Kürbis-Rezepte, z.B. saftige Kürbismuffins, leckerschmecker Kürbiswölkchen oder mein klassisches Waffel-Rezept findest du ebenfalls auf dem Blog. Aus Kürbis lässt sich viel mehr machen als eine wohltuende Kürbissuppe.
Ich freue mich über Kommentare und Bewertungen. Backt diese Kürbis Waffeln unbedingt mal nach. P.S.: Habt ihr die Kürbis Waffeln nachgebacken? Dann schreibt mir wie sie euch gefallen haben. Daaaankeschön!
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