Wachmacher Kakao: Erfahrungen, Wirkung und Zubereitung von Koawach & Rohkakao

Eigentlich bin ich ja v.a. Grüntee-Trinkerin. Kakao trinke ich nicht regelmäßig, Kaffee gar nie. Heute habe ich allerdings sehr gern nach einer Tasse Kakao gegriffen. Viele in meinem Umfeld sind derzeit kränklich und auch ich brauchte heute am frühen Morgen einige Zeit, um in die Gänge zu kommen.

Mein Immunsystem ist - Klopf auf Holz - Gott sei Dank sehr robust, sodass ich gar nicht mehr weiß, wann ich das letzte Mal einen wirklichen Schnupfen oder Ähnliches hatte. Aber in den letzten Tagen hatte ich öfter mit stark verkühlten Menschen zu tun. Auch Angina & Co waren relativ häufig in unmittelbarer Nähe. Und auch, wenn ich heute früh weder Halsweh noch richtige Schnupfenanzeichen wahrnehmen konnte, so fühlte ich mich einfach ziemlich müde.

Persönliche Erfahrung mit Koawach

Ich hatte nämlich in der „Nuss-Schublade“ den Beutel koawach entdeckt, den ich jüngst - als kleine Belohnung nach dem jährlichen Hautarzt-Muttermal-Kontroll-Termin - in einem Mini-Juice-Laden hier im 13. Bezirk gekauft hatte. Falls euch der Name „koawach“ irgendwoher bekannt vorkommt: Das Produkt wurde bei „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Bio-Kakaopulver mit Guarana. Eine schokoladige Mischung, die nicht nur schmecken, sondern auch wach machen soll.

Nachdem heute der ideale Zeitpunkt für einen Wachmacher war, probierte ich die „pur“-Variante (kein Zuckerzusatz, nur Edelkakao und Guarana). Um das Pulver erstmalig zu verkosten, rührte ich es ausschließlich mit heißem Wasser an. Natürlich geht es auch mit Milch, aber wenn ein Pulver, egal ob Kakao oder Whey Protein, auch nur mit Wasser schmeckt, DANN ist es wirklich gut 😉 . „koawach pur“ hat meinen persönlichen Test bestanden. Es schmeckt gut, nicht zu bitter, nicht zu süß, genau richtig. Und in der Tat: Ich bin bereits auch wacher und fühle mich wieder fitter.

Für den Fall des Falles, dass ihr passionierte Kakaotrinker seid oder einen schokoladigen Wachmacher sucht: Schaut euch koawach mal an und probiert es bei Bedarf aus (Hinweis: Das Getränk ist nicht für Kinder und nicht für Schwangere geeignet).

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Koawach Packung und Tasse heißen Kakao

Was ist Koawach und wie unterscheidet es sich?

Die Hersteller Daniel Duarte und Heiko Butz bieten mit Koawach eine schokoladige Alternative zum normalen Kaffee. Das aus Berlin stammende Startup hat über die Höhle der Löwen schon deutschlandweite Bekanntheit erreicht. Es bietet Fairtrade gehandelten Biokakao mit belebendem Guarana versetzt und das mittlerweile in acht verschiedene Sorten. Doch Koawach ist nicht nur in Pulverform, sondern schon als fertig gemixter Drink erhältlich.

Der Hersteller empfiehlt das Ganze in Milch, Wasser oder beispielsweise Reismilch anzurühren. In diesem Fall wurde Milch verwendet, welche in einem Topf erhitzt wurde. Das Pulver löst sich im Gegensatz zu reinem Guaranapulver sehr gut in der Milch, weshalb kaum Rückstände übrig bleiben. Es haben sich keinerlei Klumpen gebildet. Der Geschmack ist durchweg positiv: Koawach schmeckt sehr schokoladig.

Ein Beutel mit 120 g soll laut Herstellerangaben für 8 Tassen, also 1,6 Liter Kakao reichen. Das ist natürlich individuell. Die Variante, das Getränk mit Wasser anrühren zu können ist für alle, die Milchunverträglichkeiten haben oder auf die Kalorien schauen wollen, eine gute Alternative. Es schmeckt dann natürlich lang nicht mehr so lecker. Aber das ist ja Geschmacks- und Gewohnheitssache. Das Produkt enthält neben Rohrzucker keine weiteren Zuckerarten. Das ist prima aber auch gewöhnungsbedürftig. Es ist eben kein Kaba, der überwiegend aus Zucker und AUCH aus Schokolade besteht.

Guarana: Wirkung und Besonderheiten

Guaraná ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Sie ist im Amazonasbecken beheimatet. Die Pflanze, welche ursprünglich aus dem Amazonasgebiet stammt, beinhaltet ebenso wie die Kaffeebohne einen hohen Koffeingehalt. Dieser ist bei der Guarana-Pflanze sogar bis zu fünf mal höher als beim Kaffee. Im Gegensatz zum Koffein der Kaffeebohne ist das der Guaranakerne für den menschlichen Körper nicht direkt verfügbar. Das Koffein ist hier an Gerbstoffe gebunden, welche zuerst vom menschlichen Körper abgebaut werden müssen. Somit ist Guarana auch für Menschen, die empfindlich auf die Wirkung von Koffein reagieren, leichter verträglich.

Die Substanz ist aber auch separat als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Verbreitung finden auch Schokolade, Kräuter- und Früchtetees, Kaugummi, Energy-Drinks sowie Gleitgels mit Guaranáanteil. Die Produkte werden als „Wachmacher“ und „Energiespender“ beworben. Die Wirkung von Guaraná wird ähnlich der von Kaffee beschrieben. Getränke mit Guaraná sollen Durst und Hunger dämpfen.

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Wirkung von Kakao und Rohkakao: Theobromin, Koffein und mehr

Kakao enthält Theobromin und nur wenig Koffein. Viele Menschen empfinden ihn deshalb als sanfter als Kaffee: weniger spitz, weniger hektisch, dafür länger und runder. Kakao enthält nur knapp 0.2 % Koffein, dafür aber bis zu 5 % Theobromin. Auch dieser Pflanzenstoff blockiert Adenosin, jedoch deutlich schwächer. Es wird langsamer aufgenommen und erreicht seine maximale Wirkung oft erst nach mehreren Stunden. Die Wirkung ist körperlich spürbar, aber mental ruhiger. Kakao wirkt also langsamer, dafür aber gleichmäßiger und langanhaltender.

Der natürliche Wirkstoff Theobromin sorgt für eine gleichmäßige, langanhaltende Wachheit - ohne Herzrasen oder Stress. Mit bis zu 80 Prozent weniger Koffein bleibt Ihr Körper ruhig, Ihr Kopf klar. Während die Koffein-Wirkung nach dem Kaffee-Konsum schneller abfällt, wirkt Kakao zwar etwas langsamer, hält aber deutlich länger an. Milderes Aufputschen: Der Grund ist das in Kakao und (dunkler) Schokolade enthaltene, dem Koffein verwandte Theobromin. Es wirkt wie das Stresshormon Adrenalin und kann den Herzschlag beschleunigen. Dabei fällt die aufputschende Wirkung etwas milder aus.

Das Teein im Grünen Tee ist chemisch gesehen ebenfalls Koffein. Trotzdem fühlt sich die Wirkung anders an, der Grund: Das Koffein ist hier gut verpackt in Gerbstoffe. Dadurch wird es deshalb nicht im Magen, sondern erst im Darm freigesetzt wird. Die Wirkung setzt langsamer ein und hält gleichmäßiger an. Statt eines kurzen Peaks entsteht ein stabiles Konzentrationsniveau. So wird die Wirkung von Grünem Tee oft auch als "ruhige Wachheit" beschrieben - ein idealer Zustand, der entspannte Wachsamkeit mit voller Konzentration verbindet.

Gesundheitliche Vorteile von reinem Kakao

Studien belegen außerdem: Kakao wirkt positiv auf das Immunsystem. Kein anderes pflanzliches Lebensmittel enthält etwa so viel Magnesium - auf 100 Gramm Kakaopulver kommen 500 Milligramm. Und auch reichlich Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Kalium und Kupfer stecken im leckeren Schoko-Drink. Der zudem im Kakao vorhandene sekundäre Pflanzenstoff Epicatechin regt die Gehirndurchblutung an - das wirkt sich positiv auf die Merkfähigkeit und Konzentration aus. Und die enthaltenen Amine Phenylethylamin (PEA) und Tryptamin sind echte Stimmungsaufheller.

Wie Kaffeebohnen enthält Kakaopulver Flavanole, die entzündungshemmende Effekte haben, Ihre Blutgefäße entspannen und die Blutzuckerkontrolle verbessern. Weitere Plus: Pures Kakaopulver ist nur schwach entölt und enthält mindestens 20 Prozent Kakaobutter. Sie finden es in Biomärkten und im Supermarkt meist bei den Backzutaten.

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Zubereitung: Pur, mit Milch oder Pflanzen-Drink

Der Hersteller empfiehlt das Ganze in Milch, Wasser oder beispielsweise Reismilch anzurühren. Milch oder Pflanzen-Drink in einem Topf erwärmen. Währenddessen Kakaopulver, Zimt und Kurkuma oder Kardamom mischen und in die Flüssigkeit rühren. Starte nicht mit der größten Menge, sondern mit einer normalen Tasse und guter Zubereitung. Viele mögen 15 bis 25 g Kakao mit heißem Wasser oder Pflanzendrink, kräftig gemixt, optional mit einer Prise Salz oder etwas Gewürz.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Drops in heißer (Pflanzen-)Milch oder Wasser auflösen, aufschäumen, fertig. Es gibt große Unterschiede: Kakaopulver, gezuckerter Trinkkakao, Schokolade und 100% Kakaomasse sind nicht dasselbe. Moruga Kakao besteht aus 100% Bio-Kakao ohne Zucker, Aromen oder Füllstoffe. Wenn du mehrere Sorten vergleichen möchtest, ist das Moruga Starter Kit der einfachste Einstieg.

Hitzetopf mit Milch und Kakaopulver, Gewürze daneben

Kakao-Ritual, Dosierung und Hinweise

Viele trinken Moruga morgens oder am frühen Nachmittag. Nicht, weil Kakao Kaffee eins zu eins ersetzen muss, sondern weil das Ritual anders ist: Kakao wird gemixt, ist cremiger, intensiver und braucht ein paar Minuten Aufmerksamkeit. Ein guter Kakao kann dich geschmacklich wach machen, ohne nach Energy Drink oder süßem Kakao aus der Kindheit zu schmecken.

Starte nicht mit der größten Menge, sondern mit einer normalen Tasse und guter Zubereitung. Viele mögen 15 bis 25 g Kakao mit heißem Wasser oder Pflanzendrink, kräftig gemixt, optional mit einer Prise Salz oder etwas Gewürz. Bei Kakao gibt es große Unterschiede. Der wichtigste Hebel ist Qualität: 100% Kakao, gute Herkunft, keine unnötigen Zusätze, transparente Analysen und eine Zubereitung, die wirklich cremig wird.

Achtung: Fertige Getränkepulver enthalten zu viel Zucker. Besser ist es, den Kakao-Drink aus reinem Kakaopulver und Milch selbst herzustellen und dabei im besten Fall auf Zucker zu verzichten. Weiteres Plus: Wie Kaffeebohnen enthält Kakaopulver Flavanole, die entzündungshemmende Effekte haben, Ihre Blutgefäße entspannen und die Blutzuckerkontrolle verbessern.

Wann ist Kakao die bessere Wahl als Kaffee?

Der erste Moment am Morgen entscheidet oft über den ganzen Tag: hektisch, getrieben - oder ruhig, fokussiert und klar. Wer statt Kaffee auf hochwertigen Kakao setzt, entdeckt eine neue Art von Energie. Statt Energie zu erzwingen, entsteht sie organisch. Genau das macht guten Kakao zu einer spannenden Alternative für alle, die beruflich viel leisten und gleichzeitig auf ihre Balance achten.

Wo Kaffee für repetitive und langwierige Tätigkeiten geeignet ist, eignet sich Kakao am besten für Tätigkeiten, die mehr Nachdenken und Kreativität erfordern. Neben der effizienten Nutzung für berufliche Tätigkeiten, eignet sich Kakao ideal, um in die Welt der Spiritualität einzutauchen. Kakao wird seit Jahrtausenden in Ritualen und Zeremonien mit dem Ziel einer Wiederverbindung mit der Erde, sowie dem eigenen Körper und Geist verwendet.

How to prepare ceremonial cacao and morning ritual

Praktische Tipps aus Erfahrungen

  • Wenn man Milch verträgt und man vielleicht noch einen Löffel Honig hinein gibt, ist es eine leckere und bekömmliche Variante.
  • Falls nicht, geht es auch mit Wasser, sowohl warm als auch kalt angerührt.
  • Pur kann Kakao zu herb sein; viele süßen nach Geschmack oder ergänzen Gewürze wie Zimt und Kardamom.
  • Wer empfindlich auf Koffein reagiert, findet in Guarana-haltigen Mischungen oft eine sanftere, aber längere Wirkung.

Produktvergleich & Hinweise

Das aus Berlin stammende Startup hat über die Höhle der Löwen schon deutschlandweite Bekanntheit erreicht. Es bietet Fairtrade gehandelten Biokakao mit belebenden Guarana versetzt und das mittlerweile in acht verschiedene Sorten. Doch Koawach ist nicht nur in Pulverform, sondern schon als fertig gemixter Drink erhältlich.

ProduktEigenschaftEmpfehlung
Koawach Bio PurEdelkakao + Guarana, kein ZuckerzusatzFür Wasser- oder Milch-Zubereitung, nicht für Kinder/Schwangere
Moruga 100% RohkakaoOhne Zucker, hoher PolyphenolgehaltFür reine Kakao-Erfahrung und Zeremonien
Fertige TrinkschokoladeHoher ZuckeranteilBesser vermeiden, wenn gesundheitlicher Nutzen gewünscht

Dieses Produkt wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt und das Fazit dieses Tests hat.

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