Vegane Kekse ohne Nüsse – einfaches Rezept und viele Varianten

Mehl, Zucker, Butter oder Eier? Brauchen wir für diese Kekse alle nicht. Diese schnellen 5-Zutaten-Nussplätzchen sind dafür in 30 Minuten fertig, vegan und glutenfrei. Wer am liebsten rein pflanzlich knuspert, findet hier weihnachtliche Backrezepte ganz ohne Butter, Ei und Co. Vegane Plätzchen gelingen nämlich auch ohne die klassischen Backzutaten ganz wunderbar.

Warum vegane Kekse ohne Nüsse backen?

Die vorweihnachtliche Keksdose muss außerdem immer gut gefüllt sein, das gehört für mich zur Gemütlichkeit einfach dazu. Ich sage bewusst „weniger Zucker“, denn obwohl ich keinen herkömmlichen Haushaltszucker verwende, ist Ahornsirup am Ende natürlich auch Zucker. Das Gleiche gilt für Trockenfrüchte. Dass solche Rezepte häufig als „zuckerfrei“ betitelt werden, ist dementsprechend totaler Quatsch - ja, auch wir haben das früher gerne mal gemacht.

Das Basisrezept: schnelle 5-Zutaten-Cookies (vegan, glutenfrei, nussfrei)

Das Tolle an dem Rezept: Es ist nicht nur schnell und einfach in der Zubereitung, sondern auch absolut gelingsicher. In diesem Rezept hast du es mit einem einfachen veganen Keksteig zu tun, der sofort verarbeitet werden kann und nicht erst noch kalt stehen muss. Für die Kekse kommen glutenfreies Hafermehl, braunes Mandelmus, Ahornsirup, Meersalz und eine vegane Schokolade zum Einsatz. Das Mandelmus sorgt in diesem Rezept nicht nur für einen sehr leckeren Geschmack, sondern trägt auch zur Bindung und Stabilität der Kekse bei.

Zutaten (ca. 12-16 Cookies)

  • Glutenfreies Hafermehl (oder gemahlene Mandeln als Alternative)
  • Braunes Mandelmus (du kannst statt braunem auch weißes Mandelmus verwenden)
  • Ahornsirup (2 EL im Nussplätzchen-Grundrezept, nach Geschmack mehr)
  • Prise Meersalz
  • Vegane Schokolade zum Verzieren (Zartbitter 70 % oder 90 % nach Vorliebe)

Zubereitungsschritte

  1. Glutenfreies Hafermehl und Meersalz untermengen, bis eine formbare Masse entsteht.
  2. Jeweils etwas vom Teig abnehmen, in den Händen zu einer Kugel formen, die Kugel auf Backpapier setzen und leicht flach drücken.
  3. Die Zubereitung des Teiges und das Formen der Kekse dauert maximal 10 Minuten, den Rest der Arbeit übernimmt dann auch schon der Ofen.
  4. Die Kekse für ca. 12-15 Minuten bei 180 °C backen (Umluft 160 °C) - je nach Ofen und Dicke etwas variieren.
  5. Nach dem Backen und Abkühlen können die Kekse optional mit flüssiger, geschmolzener Schokolade verziert werden.
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Knusprige Nuss-freie Plätzchen aus Samen (Sonnenblumen & Kürbis)

Die flott zusammengerührte Masse fülle ich anschließend in Servierringe direkt aufs Backblech und backe sie schön knusprig. Das geht wirklich unverschämt schnell und duftet außerdem sowas von gut! Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mandeln grob hacken. Zusammen mit den Sonnenblumen- und Kürbiskernen in eine Schüssel geben. 75 g Mandeln, 75 g Sonnenblumenkerne, 50 g Kürbiskerne. Zimt, Salz und Ahornsirup dazu geben und gleichmäßig verrühren. ¼ TL Zimt, 1 Msp Salz, 2 EL Ahornsirup. Masse etwa 0,5 cm dünn in Plätzchenausstecher oder Servierringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. 15 Minuten backen, bis die Plätzchen goldbraun sind.

Die Teilchen würden natürlich jetzt schon schmecken, aber ein Hauch Schokolade darf für mich nicht fehlen. Sobald die Schokolade im Wasserbad geschmolzen ist, können die kurz abgekühlten Nussplätzchen hineingedippt werden. Das Trocknen dauert dann gerade fünf bis zehn Minuten.

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Varianten ohne Nüsse: Kokos‑Zitrone und Quinoa-Option

Kein Kokoswasser zur Hand? Nun vermischen wir die 2 Sorten Mehl, Backpulver und den Abrieb der Zitronenschale. Die Teigkonsistenz ist leicht zu formen und erinnert an Knete. Kekse formen und bei 155 Grad etwa 20 - 25 Minuten bei Ober- Unterhitze backen. Auf diesem Bild hier sind die Kekse mit Reismehl, statt mit Maismehl und ohne Quinoa gebacken, die Kinder haben es geliebt. Zitronenkekse. Ohne Gluten ohne Nüsse. Das Kokosöl kurz erwärmen, damit es flüssig wird. Leinsamen mit Wasser etwa 5 Minuten stehen lassen. Gewürze, Leinsamen, Agavendicksaft und Kokoswasser zum Kokosöl dazu geben. Alle Mehlsorten, Backpulver, den Abrieb der Zitronenschale zusammen mischen. Wer es mag, dass es knackt - nimmt noch 1 EL roten Quinoa dazu. Wir geben langsam die flüssigen Zutaten zu den Trockenen und formen alles zu einem Teig. Sollte der Teig zu trocken sein, nehme einfach etwas mehr Kokoswasser oder einfaches Wasser dazu. Wenn die Kekse abgekühlt sind, werden sie fest.

Ausstechplätzchen vegan und nussfrei

In der Keksdose dürfen vegane Kekse zum Ausstechen auf keinen Fall fehlen. Mit veganer Butter oder pflanzlicher Margarine gelingt ein einfacher Teig für vegane Butterplätzchen, der sich mit deinen liebsten Plätzchenausstechern formvollenden lässt. Vanillezucker 1 Prise Salz 200 g vegane Butter oder Margarine (z. B. Alsan). Zubereitung: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel gut vermengen. Vegane Butter oder Margarine kurz einkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Veganen Plätzchenteig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Veganen Plätzchenteig ca. 5 mm dick ausrollen, Plätzchen ausstechen und aufs Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) auf mittlerer Schiene ca. 10 Min. goldgelb backen.

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Tipps zum Gelingen: Teig, Kneten und Backen

  • Teig kneten: Es sieht erst etwas trocken aus. Aber nur so lange wie nötig kneten, nicht zu lange.
  • Wenn der Teig zu lange geknetet wird, wird die Margarine zu warm und verbindet sich mit dem Mehl. Der Teig wird dann „brandig“, d.h. er wird brüchig und bröckelt beim Ausrollen.
  • Damit der Teig nicht zu lange geknetet werden muss: Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz) zuerst gut vermischen.
  • Der Teig lässt sich kalt am besten ausrollen. Alternative: Das Backpapier auf die Arbeitsfläche legen. Den Teig darauf ausrollen und ausstechen.
  • Die Plätzchen immer auf ein kaltes Backblech legen. Hierfür eignen sich nur kleinere Backbleche, nicht das große Ofenbackblech.

Verzieren und Dekorieren (vegan)

Ohne Guss, Streudeko und Co. geht es in der veganen Weihnachtbäckerei nur halb so lustig zu. Wie gut, dass es auch für vegane Plätzchen unzählige Möglichkeiten zum Verzieren gibt. Das sind unsere Favoriten:

  • Schokolade - Viele dunkle Sorten mit hohem Kakaoanteil sind ohnehin vegan. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, überprüft zusätzlich die Zutatenliste.
  • Zuckerguss - aus Puderzucker und Wasser oder Zitronensaft.
  • Lebensmittelfarbe - in flüssig oder als Paste (Achte auf vegane Kennzeichnung).
  • Bunte Zuckerperlen - Nicht jeder Zuckerdekor ist vegan. Häufig werden Gelatine oder Bienenwachs verwendet.
  • Naturdeko wie Kokosraspel, Mohn, Mandelblättchen oder Trockenfrüchte.
  • Keksstempel oder die Rückseite eines Glases für Muster.
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Aufbewahrung, Haltbarkeit und Einfrieren

Die Plätzchen bei Raumtemperatur in einer Keksdose lagern. Sie halten sich ca. (je nach Rezept) mehrere Tage bis zu zwei Wochen, wenn sie luftdicht verpackt sind. Ja. Die fertigen Plätzchen am besten in eine Gefrierdose legen. Du kannst auch den rohen Mürbeteig (als Kugel) oder die ausgestochenen, ungebackenen Plätzchen einfrieren. Rohe Plätzchen auf dem Backblech liegend einfrieren, bis sie hart sind. Dann in eine Box oder Tüte geben. Auftauen bei Zimmertemperatur.

Was kann man als Ei‑Ersatz verwenden?

Zerdrückte Banane, Leinsamen oder Apfelmus sind ein guter Ei-Ersatz, und mit Margarine oder speziellen veganen Produkten lässt sich ganz einfach Butter ersetzen. Eine wirklich gute Alternative, die funktioniert und schmeckt! Unser Tipp: 1 Ei gegen ½ Banane, 75 g Fruchtmus (z. B. Apfelmus) oder 1 EL Chia- oder Leinsamen tauschen.

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Weitere Rezeptideen (kurze Übersicht)

Wer klassische Plätzchen wie Vanillekipferl, Zimtsterne und Co. liebt, muss nicht auf sie verzichten. Mit unseren Rezepten kannst du sie ganz unkompliziert in der veganen Variante nachbacken. Beispiele aus dem Material:

  • Vegane Vanillekipferl (Mehl, Zucker, gemahlene Mandeln, vegane Butter)
  • Vegane Nussmakronen (mit Aquafaba und gemahlenen Haselnüssen) - Hinweis: nicht nussfrei
  • Vegane Florentiner (vegane Sahne, vegane Butter, Mandeln, Zartbitterschokolade)
  • Vegane Spitzbuben (vegane Mürbeteig-Variante mit Himbeergelee)
  • Vegane glutenfreie Zimtsterne (gemahlene Mandeln/Haselnüsse, Puderzucker, Aquafaba)
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Gelingtipps und Austausch von Zutaten

  • Welche Mehlsorten eignen sich? Ich habe Mehlsorten aus Reis, Mais und Buchweizen ausprobiert, diese sind von Natur aus glutenfrei. Nur bei Maismehl werden die Kekse etwas trocken, dafür aber schön gelb. Mir persönlich hat die Kombi ohne Maismehl besser geschmeckt. Da nehme ich Buchweizenmehl.
  • Normale Zucker statt Puderzucker? Normaler Haushaltszucker ist etwas gröber und löst sich im Teig nicht so schnell auf.
  • Backaroma und Gewürze: Ich liebe Backaroma aus den kleinen Fläschchen. Ein halbes Fläschchen Backaroma nach Geschmack eignet sich sehr gut, um den Teig etwas aufzupeppen. Wer mag kann auch etwas Zimt, Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz zufügen.
  • Ersatz für Butter: Olivenöl, verschiedene Nussöle oder geschmacksneutrale pflanzliche Margarine (z. B. Alsan).
  • Ersatz für Milch: Getreide- oder Nussmilch (Mandel-, Hafer- oder Sojamilch).
  • Ersatz für Honig: Agavendicksaft, Ahornsirup oder getrocknete Datteln.

Zum Verschenken & Präsentation

Wie kann ich die Plätzchen zum Verschenken schön verpacken? Die fertigen Plätzchen lassen sich in Keksdosen, Gefrierdosen oder dekorativen Boxen ansprechend verpacken. Du kannst Backpapier-Schichten, Bänder und Etiketten verwenden. Tipp: Für die Deko eignen sich vegane Schokolade, getrocknete Früchte oder selbstgemachter Zuckerguss.

Noch ein Tipp vom Autor

Das Rezept hat sich sofort bei unseren Kids beliebt gemacht. Sie mögen es beim Backen mitzumachen und den Teig zu naschen. Der beste Tipp ist immer noch: Bevor ihr tierische Rezepte veganisiert, greift am besten direkt zu veganen Rezepten. So spart ihr euch einige Testversuche, denn die haben wir schon für euch erledigt!

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