Vanillepaste durch Vanillezucker ersetzen — Umrechnung und Tipps
Vanillepaste wird für viele Desserts benötigt. Vanillepaste findet in vielen Rezepten Verwendung. Sie kann zum Backen oder Kochen verwendet werden. Mit Vanille-Paste können Teige oder Massen verfeinert werden. Egal ob Rührkuchen, Biskuit, Mürbeteig, Hefeteig, Ganche, Mousse oder Crèmes. Natürlich ist sie auch für Cocktails, Milkshakes und Eis ideal.
Welche Alternativen eignen sich als Ersatz?
Wenn Sie für ein Rezept Vanillepaste brauchen, können Sie stattdessen einen Ersatz verwenden. Welche Alternativen hierfür infrage kommen, erfahren Sie in diesem Artikel. Vanillepaste lässt sich sehr gut durch Vanilleextrakt ersetzen. Statt der Vanillepaste können Sie auch Vanillezucker verwenden. Allerdings müssen Sie damit rechnen, dass das Vanillearoma nicht so stark ist. Eine Vanilleschote sorgt ebenfalls für leckeres Aroma. Diese müssen Sie auskratzen und zu den restlichen Zutaten geben. Sie können alternativ Ahornsirup als Ersatz verwenden, um das süße Aroma zu erzielen.
Vanilleextrakt
Vanilleextrakt wird aus Vanilleschoten gewonnen und ist flüssig. Dadurch lässt es sich leicht in Rezepten verarbeiten und verleiht Backwaren ein besonders angenehmes, süßes Aroma. Vanillepaste ist eine dickflüssige, sirupartige Mischung aus Vanilleextrakt und dem Mark von Vanilleschoten. Aufgrund ihres intensiven Aromas eignet sie sich hervorragend als Ersatz für Vanilleextrakt. Der Vorteil: Du kannst Vanillepaste 1:1 mit Vanilleextrakt austauschen.
Vanillezucker
Du kannst Vanilleextrakt auch durch Vanillezucker ersetzen. Falls du 1 Teelöffel Vanilleextrakt benötigst, empfehlen wir, stattdessen 2 Teelöffel Vanillezucker zu verwenden. Achte jedoch darauf, dass es zwei Arten von Vanillezucker gibt: eine mit echter Vanille und eine mit künstlichem Vanillearoma. Der Unterschied liegt nicht nur im Geschmack, sondern auch im Preis. Vanillearoma wird oft mit Vanilleextrakt verwechselt, ist aber nicht dasselbe. Es wird auch als Vanille-Essenz oder Vanille-Flavour bezeichnet und hat ein deutlich schwächeres Aroma. Das liegt daran, dass Vanillearoma nicht aus echter Vanille hergestellt wird, sondern aus künstlichen Aromastoffen. Dadurch ist es günstiger als Vanilleextrakt, schmeckt aber weniger intensiv. Da der Geschmack nicht so kräftig ist, solltest du Vanillearoma nicht 1:1 ersetzen.
Vanilleschote
Vanilleschoten enthalten viele kleine Samen, die ein intensives Vanillearoma haben. Daher brauchst du nur eine geringe Menge, um eine angenehme Vanillenote zu erhalten. Um 1 Teelöffel Vanilleextrakt zu ersetzen, reicht in der Regel ein Drittel bis ein halbes Vanilleschote. Du kannst und solltest immer die ganze Vanilleschote verwenden, also auch die Schale. Die Schale enthält viele wertvolle Öle und Vanillin, die das Aroma abrunden. Die Schale hierfür trocknen lassen und dann fein reiben.
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Vanillepaste selber machen - Rezept und Tipps
Sie können die Vanillepaste nicht nur im Supermarkt kaufen, sondern auch Zuhause selber herstellen. So einfach und doch so gut ist mein Rezept für Vanille-Paste ohne Alkohol und heute teile ich mit euch, wie man dieses Zutat selber machen kann. Dieses Basis-Rezept ist in wenigen Minuten ganz einfach zubereitet und nur ein paar kleine Zutaten sind nötig, den Rest macht ein starker Mixer mit scharfen Klingen. Als erstes wird Vanille benötigt, hier seid ihr ganz frei und entscheidet euch für eine Sorte nach eurem Geschmack. Empfehlen kann ich eine Mischung aus 4 Schoten Madagascar-Vanille und einer Schote Tahiti-Vanille. Diese Kombination ist mir die liebste Verbindung, aber ihr kreiert einfach eure eigene Haus-Mischung.
Außerdem gehört noch Zucker, Wasser und Glukosesirup in das Rezept. Daraus wird ein einfacher Sirup gekocht. Der Glukosesirup im Rezept sorgt dafür, dass die Vanille-Paste noch länger haltbar ist und beim Mixen oder während der Lagerung, der Zucker ganz sicher nicht auskristallisiert. Wer keinen Glukosesirup verwenden mag oder nicht zur Hand hat, kann ihn durch 10 g Zucker und 10 g Wasser ersetzen. Wichtig ist, dass sie kühl und dunkel gelagert wird. Deshalb ist auch der Kühlschrank der richtige Ort für sie.
Schritte (Kurzfassung)
- Von den Vanilleschoten die harten Enden knapp abschneiden (aufbewahren und/oder eurem Vanillezucker zugeben) und die Schoten vorbereiten.
- Für den Sirup, Zucker, Wasser und Glukose in einem kleinen Topf aufkochen und einmal aufwallen lassen.
- Sirup und Vanilleschoten in den Mixer geben und auf höchstmöglicher Stufe fein pürieren. Eventuell kurze Pausen machen und zwischendurch den nach oben gespritzten Sirup und die Vanillestücke nach unten schaben, damit alles gleichmäßig zerkleinert ist.
Als erstes wird Vanille benötigt, hier seid ihr ganz frei und entscheidet euch für eine Sorte nach eurem Geschmack. Alles zusammen wird in einem Mixer fein zerkleinert, bis keine gröberen Stücke der Schote mehr zu sehen sind. Tipp: Es macht überhaupt keinen Sinn die Vanille im Sirup 10 Minuten zu Tode zu kochen. Zwar wird dann die Wohnung beduftet, aber die kommt ja nicht in die Flasche. Ich fülle die Paste in blitzsaubere Gläschen oder Flaschen ab, die ich vorher mit kochendem Wasser ausgespült habe. Die Vanille-Paste kann sofort verwendet werden, wird aber durch ein paar Tage Lagerung intensiver, was besonders wichtig ist, wenn ihr sie in kalten bzw. ungekochten/ungebackenen Rezepten verwenden wollt.
Haltbarkeit, Lagerung und Verwendung
Wichtig ist, dass sie kühl und dunkel gelagert wird. Deshalb ist auch der Kühlschrank der richtige Ort für sie. Die Vanille-Paste kann grundsätzlich für alle Rezepte verwendet werden, denen eine Flüssigkeit (Wasser, Milch, Sahne usw.) zugegeben wird. Bei allen anderen Rezepten, muss man individuell beurteilen, ob die Zugabe der Paste sinnvoll ist oder besser ausgekratzte Schoten verwendet werden sollten. Bei z.B. Mürbeteigen, hat sich die Zugabe der Paste als unproblematisch herausgestellt. Soll eine Crème reinweiß sein, dann würde ich auch ausgekratzte Vanilleschote bevorzugen.
Dosierung und Spar-Tipps
Dosieren könnt ihr nach Geschmack, aber ca. 1 - 2 Teelöffel ersetzen eine ganze Vanilleschote. Die Menge an Vanille-Paste aus meinem Rezept kann ca. ... In kleine Gläser oder Flaschen abgefüllt, mit einem hübschen Etikette versehen als Mitbringsel oder Geschenk aus der eigenen Küche, ist die Vanille-Paste eine willkommene Aufmerksamkeit. Außerdem geht sie schnell, enthält keinen Alkohol, lässt sich gut lagern, dosieren und die ganze Schote findet Verwendung.
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Für alle, die es genau wissen möchten, hier die ungefähren entsprechenden Gramm- bzw. wahrnehmbar bleiben. Trockenere Schoten mit teils weniger Gewicht sind nicht unbedingt schlechter. Es darf hier ruhig auch eine zweite Wahl gekauft werden, da wir hier mit den Schoten keinen Schönheitspreis gewinnen müssen. Außerdem gehört noch Zucker, Wasser und Glukosesirup in das Rezept.
Praktische Umrechnungstabelle (Orientierung)
| Benötigt | Ersetzbar durch | Empfohlene Menge |
|---|---|---|
| 1 TL Vanilleextrakt | Vanillezucker | 2 TL Vanillezucker |
| 1 TL Vanilleextrakt | Vanilleschote | 1/3-1/2 Schote |
| 1 TL Vanilleextrakt | Vanillepaste | 1 TL (1:1) |
Wo kaufen?
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Vanille hat das ganze Jahr Hochkonjunktur, egal ob Schote, Vanille-Paste, Extrakt oder Vanillezucker, jeder hat bestimmt Vanille in irgendeiner Form zu Hause. Besonders wer sich den süßen Dingen verschrieben hat, so wie ich und ihr auch, ist sicherlich ein „Heavy-User“ wenn es um die Vanille geht. Keine Ahnung welche Mengen ich verbrauche, aber es sind privat bestimmt 5 - 6 Schoten im Monat. Hört sich nicht viel an, aber aufs Jahr gerechnet, kommt doch ganz schön was zusammen, je nach Sorte, Herkunft und Qualität.
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