Cremige Trüffelpasta: Ein Rezept für Feinschmecker
Trüffelpasta ist eine Delikatesse unter den Pastagerichten. Mit diesem Rezept holen Sie in weniger als einer halben Stunde das Beste aus dem edlen Speisepilz heraus. Das Gericht ist nicht kompliziert, aber dennoch edel. Hier ist ein Rezept, das pure Eleganz auf den Teller bringt - und dabei so einfach ist!
Zutaten und ihre Bedeutung
Eine richtig gute, schnelle und einfache Trüffelpasta gelingt mit wenigen Zutaten:
- Gute Pasta: Ob Spaghetti, Tagliatelle oder Linguine, die Nudeln sollten die Soße gut aufnehmen. Wer mag, kann die Nudeln auch selber machen.
- Trüffel-Marinade oder frischer Trüffel: Das A und O für den Trüffelgeschmack. Alternativ kann auch Trüffelöl verwendet werden, aber Vorsicht bei der Dosierung.
- Sahne: Für die Cremigkeit der Soße.
- Frischer Parmesan: Für den würzigen Geschmack und die Bindung der Soße.
- Butter: Trüffel braucht Fett, damit sich sein Geschmack entfalten kann. Butter ist hier der perfekte Geschmacksverstärker.
- Pancetta, Schalotten, Knoblauch: Optionale Zutaten für zusätzlichen Geschmack.
Zubereitung: Schritt für Schritt zum Genuss
- Nudeln kochen: Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen. Dabei etwas Nudelwasser aufbewahren.
- Soße zubereiten: In der Zwischenzeit die Sahne in einer Pfanne erhitzen. Trüffel-Marinade (oder Trüffelöl) und Parmesan unterrühren. Alles aufkochen und 1 bis 2 Minuten lang sanft köcheln lassen.
- Nudeln und Soße vermengen: Die Nudeln abgießen und in die Soße geben. Gut schwenken. Bei Bedarf 1-2 EL Nudelwasser hinzufügen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
- Anrichten und servieren: Die fertige Trüffelpasta auf einem Teller anrichten und mit etwas extra Parmesan und frischem Trüffel (optional) toppen.
Variante mit Pancetta und Schalotten
- Vorbereitung: Pancetta würfeln, Schalotten und Knoblauch schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
- Anbraten: Pancetta mit 3 EL Olivenöl in der Pfanne kross anbraten. Schalotten und Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.
- Soße zubereiten: Eier in eine Schüssel geben. Parmesan hinzugeben, die Masse rühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Nudeln und Soße vermengen: Die fertigen Spaghetti direkt aus dem kochenden Wasser auf ein Sieb geben, kurz abtropfen lassen und sofort in die Ei-Masse geben. Gut vermengen.
- Servieren: Die Pasta sollte direkt serviert werden.
Variante mit Sommertrüffel
Diese Variante bringt pure Eleganz auf den Teller - und dabei so einfach ist! Frische Linguine, die in salzigem Wasser perfekt al dente gekocht werden, treffen auf sahnige Buttersoße, in der sich der Geschmack von Parmesan wunderbar entfaltet. Das Highlight: feine Sommertrüffel-Scheiben, die dem Gericht eine edle Note verleihen.
Zutaten:
- 400 g Linguine
- 80 g Sommertrüffel-Scheiben in Öl
- 50 g Parmesan
- 200 ml Sahne
- 2 EL Butter
- Salz nach Geschmack
Zubereitung:
- Nudeln kochen: Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Linguine darin al dente kochen. Behalte etwa 100 ml Nudelwasser, bevor du die Nudeln abgießt.
- Linguine in Butter-Sahne-Soße vermengen: In einer großen Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Die abgetropften Linguine in die Pfanne geben und gut mit der Butter vermengen. Die Sahne hinzufügen und gut verrühren, bis die Nudeln gleichmäßig bedeckt sind.
- Parmesan hinzufügen: Den frisch geriebenen Parmesan hinzufügen und alles gut vermischen. Wenn die Sauce zu dick ist, etwas Nudelwasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Sommertrüffel unterheben: Die Sommertrüffel-Scheiben vorsichtig unter die Nudeln heben und kurz mit erwärmen.
- Der letzte Schliff: Die Trüffelpasta sofort servieren, eventuell mit etwas extra Parmesan bestreut.
Tipps und Tricks für die perfekte Trüffelpasta
- Die Wahl der Trüffel: Es gibt schwarzen und weißen Trüffel. Weiße Trüffel sind seltener und teurer. Sie werden roh in dünnen Scheiben über das Gericht gehobelt, da ihr feiner Geschmack beim Erhitzen verloren geht. Schwarze Trüffel hingegen entfalten ihren Geschmack erst durch Wärme. Sie riechen und schmecken nach Waldboden, Laub, Feuchtigkeit und Pilzen.
- Trüffelöl: Trüffelöl ist oft eine Fälschung mit künstlichem Aroma. Wenn überhaupt, sollte man nur sehr hochwertiges Trüffelöl sparsam verwenden.
- Parmesan: Verwenden Sie frisch geriebenen Parmigiano Reggiano.
- Weinempfehlung: Zu Trüffelpasta passen sowohl Rot- als auch Weißweine. Leichte und süßere Sorten wie Muskateller oder Jurancon harmonieren gut. Auch gehaltvollere Weißweine wie ein Riesling aus der Spätlese passen wunderbar. Bei Rotwein greifen Sie zu Barolo, Bordeaux, Spätburgunder und Barbera.
- Trüffelhobel: Für gleichmäßig dicke Trüffelscheiben empfiehlt sich ein Trüffelhobel.
- Nicht am Trüffel sparen: Lieber nur einmal pro Saison Trüffelpasta essen und dafür so dosieren, dass man auch etwas von ihrem feinen Geschmack hat.
Trüffelpasta selber machen: Ein besonderes Erlebnis
Wer die Nudeln für die Trüffelpasta selber machen möchte, kann Mehl, Olivenöl, Wasser und eventuell Eier als Basis für einen Nudelteig nehmen. Am besten eignet sich italienisches Hartweizenmehl vom Typ 00. Für eine glutenfreie Variante kann glutenfreies Mehl verwendet und der Eianteil erhöht werden.
Trüffelpasta: Mehr als nur ein Gericht
Trüffelpasta ist ein Gericht mit Tradition. In den italienischen Bergen, besonders in den Trüffel-Hochburgen im Piemont und in den Appeninausläufern rund um Bologna, gibt es Trüffelmärkte, auf denen man frische Trüffel kaufen kann.
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