Tortenrezepte für 26 cm Springform – perfekte Böden, Cremes und Tipps

Wer kennt es nicht: man möchte eine Torte backen, für eine Füllung hat man sich bereits entschieden. Nun stellt sich die Frage aller Fragen: welchen Kuchen nehme ich für die Böden? Mit der Zeit findet jeder sein Lieblingsrezept für DEN einen Kuchen, der immer gelingt. Die Rezepte und Anleitungen in diesem Beitrag helfen dir, sichere Tortenböden in einer Springform mit 26 cm Durchmesser zu backen und die passenden Cremes und Füllungen perfekt zuzubereiten.

Vorbereitung und wichtige Hinweise zur Springform (Ø 26 cm)

Du benötigst: Springform (Ø 26 cm), Backblech, Schüsseln, Rührgerät, Topf, Schneebesen, Frischhaltefolie, Esslöffel, Messer, Spritzbeutel mit Sterntülle. Eine Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand nicht fetten oder die Springform mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben - je nach Rezept.

Die Rezepte könnt ihr mit einer Umrechnungstabelle auf eure Wunschgröße umrechnen. Bitte beachtet, dass bei verschiedenen Größen die Backzeit variiert. Ihr solltet euren Kuchen daher im Auge behalten und gegen Ende der Backzeit bzw. wenn der Kuchen eine kräftig goldene Färbung erreicht hat, eine „Stäbchenprobe“ machen. Steckt dazu ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens.

Springform 26 cm mit Backpapier und eingefettet

Biskuitboden (für Torten mit 26 cm Springform)

Der Biskuit ist recht einfach herzustellen. Seine Konsistenz ist locker, frisch gebacken krümeln die Böden etwas beim Schneiden. Wichtig ist, dass die Eier und der Zucker lange aufgeschlagen werden: Die Eier zusammen mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Rührgerät mindestens 15 Minuten aufschlagen. Die Masse wird cremefarben und glänzend und das Volumen vergrößert sich deutlich.

Für den Biskuit eines Rezepts im Text: 6 Eier (Gr. M), 180 g Zucker, 150 g Mehl (Type 405), 30 g Stärke. In der Zwischenzeit für den Biskuit die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Zucker zu einem stabilen, glänzenden Schnee schlagen. Die Eigelbe unterziehen. Das Mehl mit der Stärke mischen und in drei Portionen unter die Eischaummasse heben. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und für ca. 25 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) goldbraun backen. Den Biskuitboden für ca. 1 Stunde komplett auskühlen lassen.

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Weiteres Biskuit-Grundrezept (5 Eier, 150 g Zucker): Eine Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen, den Rand nicht fetten. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Biskuit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker für 10 Minuten mit dem Rührbesen der Küchenmaschine aufschlagen, bis die Masse sich vervielfacht hat. Mehl, Stärke, ein gestrichener Teelöffel Backpulver sowie eine Prise Salz mischen und mit einem Spatel unter die Eimasse heben. Den Biskuit für ca. 22 Minuten backen, bis er kurz vor goldbraun ist. Backofen ausschalten und einen Holzstiel in die Tür klemmen.

Tipps zum Biskuit

  • Den Biskuit nach dem Backen vorsichtig mit einem Messer vom Formrand lösen und vollständig auskühlen lassen.
  • Der Biskuit lässt sich leichter schneiden, wenn er schon am Vortag gebacken wurde.
  • Umfallenden Biskuit vermeiden: Statt sofort die Ofentür zu schließen, einen Holzlöffel in die Tür klemmen und langsam abkühlen lassen.

Wunderkuchen (stabiler, luftiger Tortenboden)

Der Wunderkuchen - einer der von mir meist genutzten Kuchen für Torten. Der Wunderkuchen ist wandelbar und lecker. Er hat eine tolle Konsistenz - fester als ein Biskuit, aber nicht so kompakt wie ein Pound Cake. Die Eier sollten lange, und damit meine ich wirklich lange, aufgeschlagen werden. Ähnlich wie bei einem Biskuit. Es soll eine helle, luftige Masse entstehen und sich das Volumen deutlich vergrößern.

Zutatenbeispiel (kleine Variante im Text angegeben): 4 Eier (Gr. M), 150 g Puderzucker, 150 ml einer beliebigen Flüssigkeit, 85 ml geschmacksneutrales Öl, 190 g Mehl, 1 Pck. Vanillezucker. Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Puderzucker, Vanillezucker, Eier und Salz lange aufschlagen, bis eine helle luftige Masse entstanden ist, bestenfalls ca. 15 Minuten. Öl und beliebige Flüssigkeit mischen und zur aufgeschlagenen Masse hinzugeben (am besten am Rand der Schüssel einlaufen lassen). Die Mehlmischung zuletzt hinzusieben, mit einem Kochlöffel vorsichtig unterheben. Backzeit: ca. 55 Minuten; Stäbchenprobe und bei Bedarf mit Alufolie abdecken.

Pound Cake (fester, buttriger Boden)

Der Pound Cake ist ein schwerer, kompakter Kuchen mit einem intensiven Buttergeschmack. Ich verwende ihn meist bei Füllungen, die etwas fester sind. Er lässt sich wunderbar in gleichmäßige Böden schneiden.

Beispielzutaten (für kleinere Form): 200 g Butter, zimmerwarm; 200 g Zucker; 1 Pck. Vanillezucker; 4 Eier; 200 g Mehl; 1 gute Prise Salz; 2 geh. TL Backpulver; 30 ml Milch; 1/2 Fläschchen Vanillearoma. Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren, bis eine helle luftige Masse entstanden ist. Die Eier einzeln hinzugeben und jedes Ei kurz unterrühren. Mehl und Salz mischen, Backpulver hineinsieben und zum Zucker-Fett-Gemisch geben. Nur so lange rühren, bis sich die Zutaten vermischt haben. Backzeit: 60-65 Minuten; Stäbchenprobe und bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit einem Messer lösen und stürzen.

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Mascarpone-Vanille Geburtstagstorte (saftiger Vanillekuchen + Mascarponecreme)

Geschmack: Saftiger, luftig leichter Vanillekuchen trifft auf die samtigste Mascarpone-Vanillecreme. So lässt sich die Geburtstagstorte am besten beschreiben. Extra saftig wird der Kuchen durch die vielen Eigelb und extra Milch im Teig. Dadurch entfällt auch das Tränken.

Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in die Rührschüssel sieben. Eigelb, Eier und Butter dazu geben. Teig für ca. 1 Minute luftig aufschlagen. Vanilleextrakt und Milch dazugeben und nochmal etwa 20 Sekunden aufschlagen. Teig dann gleichmäßig auf der vorbereiteten Springform verteilen. Bei 170 °C für etwa 45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen dann komplett abkühlen lassen. Die beiden Kuchenböden waagerecht halbieren. Für die Creme alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und zu einer steifen Creme aufschlagen.

2-3 EL der Creme auf den ersten Boden geben und verstreichen, nächsten Boden darauf setzen. Torte fein mit Creme einstreichen und etwa 30 Minuten kühlen, damit die Krümel-Schicht fest werden kann. Die Torte nach Belieben mit essbaren Blüten, Streuseln und Blättern dekorieren. Bis zum Servieren im Kühlschrank lagern. Die Kuchenböden sollten eine Nacht Zeit haben um auszukühlen, bevor die Torte gefüllt wird. Die fertige Torte hält sich im Kühlschrank mehrere Tage.

Vanille Geburtstagstorte mit Mascarponecreme und essbaren Blüten

Käse-Sahne-Torte (klassischer deutscher Klassiker)

Heute bekommst du das Rezept für einen deutschen Kuchenklassiker von mir - der Käse-Sahne-Torte! Die Käse-Sahne-Torte besteht nur aus zwei Komponenten. Aus einem klassischen Biskuitteig und der Käsecreme / Quarkcreme. Für mein Rezept benötigst du u.a. Zitrone - gibt der Creme eine schöne Frische. Die Käse-Sahne-Torte lässt sich gut und problemlos vorbereiten. Sie sollte auf jeden Fall 6 Stunden kühlen, deshalb bereite ich sie meist am Vortag zu.

Für den Biskuit: 5 Eier (Gr. M), 150 g Zucker, 1 Pck. Biskuit. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Biskuit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker für 10 Minuten aufschlagen, bis die Masse sich vervielfacht hat. Mehl, Stärke, Backpulver sowie eine Prise Salz mischen und mit einem Spatel unter die Eimasse heben. Den Biskuit für ca. 22 Minuten backen, Backofen ausschalten und einen Holzstiel in die Tür klemmen. Anschließend vollständig auskühlen lassen und in zwei Böden schneiden.

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Käse-Sahne-Füllung: Quark, Zucker, Saft und Abrieb einer Zitrone sowie eine Prise Salz verrühren. Gelatineblätter in Wasser einweichen, ausdrücken und minimal erhitzen, 3 EL der Quarkmasse zur Gelatine geben und glatt rühren, dann unter den restlichen Quark geben. Sahne steif schlagen und unterheben. Diese in die Springform füllen, glatt streichen. Den zweiten Biskuit in Tortenstücke schneiden und diese auf die Quarkmasse legen. Luftdicht abdecken und mindestens 6 Stunden kühlen.

Frucht-Buttercreme-Torte mit Holunder-Tränke

Für eine fruchtige Torte mit Beerenschicht: Den Tortenboden gut auskühlen lassen und zweimal durchschneiden, um drei Tortenböden zu erhalten. Für die Fruchtfüllung Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die tiefgekühlten Beeren mit Zucker mischen und in einem Topf zum Kochen bringen, wenige Minuten abkühlen lassen. Dann in dem daraus gewonnenen Beerensaft Gelatine auflösen und alles zusammenrühren.

Für die Tränke: Zucker mit 50 ml Wasser mischen, aufkochen und nach dem Aufkochen Holunderblütensirup hinzufügen. Die Tortenböden mit dem Holunder-Sirup von beiden Seiten bestreichen. Für die Buttercreme den Zucker mit Wasser auf 117 °C aufkochen. Eischnee halb steif schlagen und den heißen Zuckersirup in einem dünnen Strahl einlaufen lassen, weiter aufschlagen bis die Masse abgekühlt ist. Sobald der Eischnee abgekühlt ist, kann die Butter stückchenweise hinzugefügt werden. Die Buttercreme mit Vanilleextrakt verfeinern.

Aufbau: Den ersten Tortenboden in einen Tortenring legen, eingekochte Beeren darauf verteilen und 3 EL Vanille-Buttercreme darauf verstreichen. Zweiten Boden darauflegen und ebenfalls bestreichen, frische Himbeeren belegen. Den letzten Boden einsetzen und gut festdrücken. Die Torte kühlen, dann mit restlicher Buttercreme einstreichen und nochmals kühlen. Mit Rosetten aufspritzen und verschiedenem Zuckerdekor dekorieren.

Frucht-Buttercreme-Torte mit Holunder-Tränke und Mandeldekor

Buttercreme richtig herstellen - Temperatur & Technik

Für die Buttercreme ist es ganz wichtig, dass du darauf achtest, dass die Butter und der Pudding (bei Pudding-basierten Buttercremes) die gleiche Temperatur haben, damit die Buttercreme gelingt und sie nicht gerinnt. Den Vanillepudding in einen tiefen Teller füllen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Die weiche Butter in einer Schüssel schaumig aufschlagen. Den abgekühlten, nicht zu kalten Pudding esslöffelweise zur Butter hinzugeben. Alles schön cremig-schaumig aufschlagen.

Praktische Hinweise, Umrechnungen und Lagerung

Die Rezepte könnt ihr mit einer Umrechnungstabelle auf eure Wunschgröße umrechnen. Wenn ihr beispielsweise ein Rezept für eine 20 cm Springform (oder eine andere Größe) auf eine 26 cm Springform umrechnen möchtet, müsst ihr die Zutatenmengen entsprechend multiplizieren. Beispiel: 50 g Zucker * 1,69 = 85 g Zucker. Bei der Umrechnung von runden zu eckigen Formen helfen Tabellenwerte (im Quelltext genannt).

Die Kuchenböden können auch weit im Voraus gebacken werden und zwischenzeitlich eingefroren werden. Die fertige, gefüllte Torte hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Die Kuchenböden sollten eine Nacht Zeit haben um auszukühlen, bevor die Torte gefüllt wird.

Praktische Backtipps

  • Backpapier am Formboden nicht vergessen; den Rand meist nicht fetten bei Biskuit.
  • Stäbchenprobe: kurz vor Ende der angegebenen Backzeit testen.
  • Bei Bedarf gegen Ende der Backzeit die Oberfläche mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird.
  • Essbare Blüten befestigt man, indem man dicke Strohhalme in die Torte versenkt und sie als Vasen für die Blüten nutzt.
  • Für selteneres Schichten: nutze einen klein einstellbaren Tortenring für saubere Schichten.
Step-by-step Anleitung: Biskuit backen und in 26 cm Springform schneiden

Kurze Rezepttabelle: Übersicht geeigneter Böden für Ø 26 cm

Kuchen Charakter Backtemperatur Backzeit
Biskuit locker, luftig 180 °C 22-25 Min.
Wunderkuchen luftig, stabil 160 °C ca. 55 Min.
Pound Cake fest, buttrig 160 °C 60-65 Min.

Hier findest du meine Rezepte mit detaillierten Anleitungen und praktischen Tipps & tricks. Mit meinen Step-by-step Rezepten und zusätzlichen Video-Anleitungen gelingt dir jedes Gericht spielend leicht. Dank meiner praktischen Umrechnungsfunktion passt du die Portionen problemlos an.

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