Rezept für Tonka-Crème-Torte mit Schokolade und Himbeeren
Ich habe vor kurzem ein tolles Paket voller Schokolade von der Firma Rausch bekommen und habe diese auch gleich für dieses feine Schokoladentörtchen genutzt. Gefüllt habe ich die Torte mit einer feinen Tonkacreme und ein paar frischen Himbeeren. Die Schokolade ist wirklich sehr hochwertig und nicht nur perfekt als Dekoration geeignet.
Warum Tonkabohne?
Ich persönlich liebe den Geschmack der Tonkabohne, daher wandert die bei mir sehr häufig in Creme´s oder Kuchenteige. Da der Tonkabohne nachgesagt wird jede Menge Glück zu bringen und sie einen ganz eigenen feinen und edlen Geschmack mitbringt spielt sie eine große Rolle bei diesem Rezept. Man sollte allerdings mit der Dosierung vorsichtig sein und es nicht übertreiben. Wichtig ist aber, es bringt dir nur Glück, wenn dir jemand anderes eine Tonkabohne schenkt oder wie hier ein Stück Torte.
Planung und Tipps vorab
- Die Böden für die Torte sind unglaublich saftig und wenn ihr die Möglichkeit habt den Teig in 3 Formen aufzuteilen auch super schnell gebacken.
- Wenn ihr nur eine Form habt, dann lasst sie einfach nacheinander in den Backofen wandern. Plant dann für die Torte einfach ein wenig mehr Zeit ein.
- Ich würde euch empfehlen die Böden schon am Vortag zu backen.
- Nachdem ihr die Torte fertig gestellt habt, solltet ihr sie zeitnah servieren, da die Himbeeren die Creme ein wenig einfärbt. Schmecken tut die Torte aber auch am nächsten Tag noch ganz wunderbar.
- Ich habe die Creme mit einer Sterntülle aufgespritzt, ihr könnt sie aber auch gerne einfach mit einer Palette auftragen.
Zutaten (für 3 Böden à 18 cm oder 2 große Böden)
Die Zutatenliste ist aus den Rezeptbestandteilen zusammengestellt; genaue Mengen entnehmt bitte dem jeweiligen Rezeptschritt.
- Eier, Zucker, Prise Salz
- Butter, hochwertige Schokolade (z. B. Rausch), Wasser
- brauner Zucker, Milch
- Mehl, Kakao, Backpulver
- Sahne, Mascarpone, Frischkäse, Zucker
- halbe Tonkabohne (gerieben) - sparsam dosieren
- frische Himbeeren (für Püree und Deko)
- optional: Schokoladenfigürchen zur Verzierung
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Schokoladenböden
- Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen, 3 Backringe auf 18 cm einstellen und in Backpapier einschlagen.
- Eier, Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben und ca. 5 Minuten weiß-cremig aufschlagen.
- Butter, Schokolade und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, sodass die Schokolade schmelzen kann. Etwas abkühlen lassen. Den braunen Zucker und die Milch zu der Schokoladenmischung geben.
- Alles zu der Eimischung geben, am Ende das Mehl, den Kakao und das Backpulver dazu geben und vorsichtig unterrühren.
- Den Teig auf die 3 Backringe verteilen (ca. 300 g pro Ring), 2 Formen auf die obere Schiene und 1 Form auf die mittlere Schiene geben und 10 Min. backen. Nach 10 Minuten die Formen tauschen und weitere 10 Min. backen. Stäbchenprobe machen. Die Böden auf einem Rost auskühlen lassen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Tonka-Crème
- Für die Creme die Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
- Die Mascarpone mit dem Frischkäse und dem Zucker verrühren, die Tonkabohne dazu reiben und am Ende die Sahne unterheben.
Ich habe die Creme mit einer Sterntülle aufgespritzt, ihr könnt sie aber auch gerne einfach mit einer Palette auftragen.
Himbeermasse
Die Himbeeren waschen, trocken tupfen und mit einer Gabel zerdrücken. Bei Bedarf etwas Zucker dazu geben.
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Zusammensetzen der Torte
- Einen Boden in einen Tortenring geben und diesen feststellen.
- Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und Tupfen auf den Boden spritzen. 1/3 der Himbeermasse darauf verteilen.
- Den zweiten Boden darauf geben, Creme aufspritzen und Himbeermasse darauf verteilen. Mit dem 3. Boden abschließen.
- Die Torte mit der restlichen Creme verzieren und mit dem Himbeerpüree garnieren. Auf die Creme kleine Schokoladenhasen als Deko verteilen und die Torte bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
Varianten und Erweiterungen
Die Tortenversionen aus dem Material zeigen, dass Tonka hervorragend mit Honig, Vanille und Karamell harmoniert. So lässt sich das Grundrezept folgendermaßen erweitern:
- Honig-Vanille-Karamell-Tonka: Mascarponecreme mit Honig, Vanillesyrup und einer halben geriebenen Tonkabohne verfeinern; zusätzlich eine Karamellcreme aus Sahne und Karamellbonbons einköcheln und unterrühren.
- Minitoren- oder einfache große Torte: Ich bin ein Fan von kleinen Torten/Kuchen, da diese riesen Stücke eh keiner schafft. Selbst bei dieser Torte mit nur zwei Böden war die Größe pro Tortenstück genau richtig und das Verhältnis von Boden und Füllung schön ausgeglichen.
- Freestyle-Frosting: Nicht kompliziert wie Buttercreme, sondern alltagstauglich mit Freestyle-Frosting und Beeren.
Weitere Backtipps aus dem Material
- Die Böden am Vortag backen spart Arbeitszeit am Tortentag.
- Wenn ihr nur eine Springform habt, den Teig nacheinander backen und mehr Zeit einplanen.
- Die Butter benötigt zur Zubereitung unbedingt Kühlschranktemperatur bei bestimmten Mürbteigvarianten.
- Stäbchenprobe anwenden, um den Backgrad zu prüfen.
- Beim Verstreichen der Creme kann ein Spachtel für den „undone look“ sorgen: Umso wilder und gröber man alles verteilt, umso mehr bekommt es den schönen Look.
Dekoration
Dekorieren könnt ihr die Torte ganz nach eurem Geschmack. Bei mir ist es ein wenig Himbeerpüree geworden und als Verzierung habe ich zu den kleinen Häschen von Rausch gegriffen. Alles war in Rosa- und Goldtönen gehalten und als Blumen hab ich hauptsächlich Schleierkraut, Eukalyptus und Anemonen verwendet.
Servieren
Nachdem ihr die Torte fertig gestellt habt, solltet ihr sie zeitnah servieren, da die Himbeeren die Creme ein wenig einfärbt. Schmecken tut die Torte aber auch am nächsten Tag noch ganz wunderbar.
Kurze Zutaten- und Zeitübersicht (orientierend)
| Arbeitsschritt | Zeit (ca.) |
|---|---|
| Böden zubereiten und backen (3 Ringe) | 30-40 Minuten (+ Abkühlzeit) |
| Creme vorbereiten | 10-15 Minuten |
| Himbeermasse | 5 Minuten |
| Aufbau und Deko | 15-30 Minuten |
Und noch ein persönlicher Tipp: Ich muss ja gestehen, dass ich schon immer eine große Schwäche für Schokolade hatte. Der ein oder andere Hase war schon verschwunden, bevor es überhaupt los ging mit der Deko.
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