Sprite ohne Zucker — Inhaltsstoffe und Herstellung
Sprite ohne Zucker (häufig als Sprite Zero bezeichnet) ist die zuckerfreie Variante der klassischen Zitronen-Limetten-Limonade von The Coca-Cola Company. Das Versprechen: 0 Zucker, 0 Kalorien, voller Geschmack. Sprite Zero bietet dir eine schnelle Orientierung, wenn du Zucker sparen, aber nicht auf Geschmack verzichten willst.
Übliche Zutatenliste
Zutaten: Wasser, Kohlensäure, Säuerungsmittel Citronensäure, natürliches Zitronen- und Limettenaroma, Säureregulator Natriumcitrate, Süßungsmittel (Natriumcyclamat, Aspartam, Natriumsaccharin).
Funktion der einzelnen Inhaltsstoffe
- Wasser: Grundlage des Getränks.
- Kohlensäure: Sorgt für Spritzigkeit und das erfrischende Mundgefühl.
- Citronensäure (Säuerungsmittel): Als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) ist Citronensäure Bestandteil jeder lebenden Zelle. Beim Sterilisieren von Sahne und Milch sowie beim Schmelzen von Käse verhindert sie das Gerinnen des Eiweißes. Citronensäure wird biotechnologisch mit Hilfe von Mikroorganismen, insbesondere des Schimmelpilzes Aspergillus niger hergestellt. Als Nährmedium dienen Glucose oder Melasse.
- Natriumcitrate (Säureregulator): Natriumcitrate sind Salze der Citronensäure (E 330). Der menschliche Körper setzt täglich etwa 2 kg Citrate um.
- Natürliches Zitronen- und Limettenaroma: Verleiht Sprite den typischen klaren, spritzigen Zitronen-Limetten-Geschmack.
- Süßungsmittel: In vielen Märkten werden Kombinationen verwendet, z. B. Natriumcyclamat (Cyclamat, E 952), Aspartam (E 951) und Saccharin-Natrium (Saccharin).
Mehr Details zu den Süßstoffen
Aspartam besteht aus den beiden Eiweißbausteinen (Aminosäuren) Asparaginsäure und Phenylalanin. Die weißen Kristalle schmecken etwa 200-mal süßer als Haushaltszucker (Saccharose), verlieren ihre Süßkraft jedoch bei großer Hitze und in Gegenwart von Säuren. Aspartam ist daher nicht zum Kochen und Backen geeignet. Im menschlichen Organismus wird Aspartam in seine Bestandteile aufgespalten und verwertet. Daher liefert der Stoff rechnerisch wie jedes Eiweiß Energie (4 kcal/g). In der Lebensmittelindustrie wird der Süßstoff vor allem in zuckerreduzierten Lebensmitteln einzeln oder in Kombination mit anderen Süßstoffen eingesetzt. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt 40 mg pro kg Körpergewicht. Menschen, die unter der seltenen Krankheit Phenylketonurie leiden, dürfen das im Aspartam enthaltene Phenylalanin nur im begrenzten Umfang aufnehmen.
Als Cyclamat (E 952) werden die Salze der Cyclohexylsulfaminsäure bezeichnet: Natriumcyclamat und Calciumcyclamat. Die Süßkraft der weißen, geruchlosen Kristalle ist etwa 35-mal größer als die des Haushaltszuckers (Saccharose). Cyclamat wird vom menschlichen Organismus zwar in unterschiedlichem Maße aufgenommen, wird aber vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert ausgeschieden. Das hitzestabile Cyclamat verstärkt die Wirkung anderer Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe und wird daher oft in Mischungen eingesetzt. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge wurde inzwischen auf 7 mg pro kg Körpergewicht gesenkt. Begründung: Kinder können den ADI-Wert schnell überschreiten (z. B. mit Limonade oder Süßigkeiten). So kann ein Kind mit einem Körpergewicht von 15 kg mit der Aufnahme eines einzigen Glases eines cyclamathaltigen Getränkes die zulässige Tagesdosis bereits überschreiten.
Das schon 1878 entdeckte Saccharin war der erste chemisch synthetisierte Süßstoff. Seine Süßkraft ist etwa 500-mal so groß wie die des Haushaltszuckers (Saccharose), hat jedoch einen bitteren bis metallischen Beigeschmack. Saccharin wird im menschlichen Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert ausgeschieden. In der Lebensmittelindustrie wird vor allem das leicht wasserlösliche Natriumsalz des Süßstoffs eingesetzt.
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Herstellung relevanter Zusatzstoffe
Aspartam wird durch chemische Reaktion aus Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol hergestellt. Citronensäure wird biotechnologisch mit Hilfe von Mikroorganismen, insbesondere des Schimmelpilzes Aspergillus niger, hergestellt. Als Nährmedium dienen Glucose oder Melasse.
Sicherheits- und Gesundheitsaspekte
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Nicht-ernährungsphysiologische Süßstoffe können bei Erwachsenen oder Kindern keinen langfristigen Nutzen bei der Reduzierung von Körperfett haben. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich.
Eine eventuelle Gefährlichkeit von Aspartam ist in den letzten zehn Jahren immer wieder kontrovers diskutiert worden. Zahlreiche weltweite Studien haben die Unbedenklichkeit von Aspartam belegt, italienische Forschungsergebnisse zeigten jedoch ein höheres Tumorrisiko bei Ratten. Die Ergebnisse werden von vielen Wissenschaftlern angezweifelt. In neueren europäischen Untersuchungen konnten frühere Befunde zu Cyclamat nicht bestätigt werden. In Tierversuchen führten hohe Cyclamat-Konzentrationen zu Blasenkrebs und anderen Effekten, weshalb Cyclamat in den USA verboten wurde.
Vom häufigen Verzehr von Saccharin ist abzuraten. Weitere Tierversuche zeigen, dass durch den Konsum die Darmflora und der Glukosestoffwechsel gestört werden könnte.
Nährwerte und Kennzeichnung
| Nährwertangabe (pro 100 g) | Menge |
|---|---|
| Brennwert | 6 kJ / 1 kcal |
| Fett | 0,0 g |
| Kohlenhydrate | 0,0 g |
| Eiweiß | 0,0 g |
| Salz | 0,02 g |
Allergie- und Verträglichkeitsinfos
Enthält eine Phenylalaninquelle (Hinweis wegen Aspartam). Dieses Produkt ist glutenfrei und laktosefrei. Dieses Produkt ist vegan und vegetarisch eingestuft. Die Einschätzungen beruhen auf Analyse der Verpackungsangaben; relevant sind nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts.
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Produktvariante, Geschmack und Marktposition
Sprite Zero schmeckt vielen Nutzer:innen näher an der klassischen Sprite als manche anderen Zero-Varianten an ihrem Original. Klarer, spritziger Zitronen-Limetten-Geschmack: Im Vergleich zu vielen „Flavoured Waters“ schmeckt Sprite Zero wie ein richtiger Softdrink, nicht wie Wasser mit Hauch von Irgendwas. Kritikpunkte: Einige bemerken den typischen Süßstoff-Nachgeschmack, vor allem wenn sie generell sehr sensibel auf künstliche Süße reagieren.
Im D‑A‑CH‑Raum bekommst du Sprite Zero in der Regel in Dosen und PET‑Flaschen in verschiedenen Größen. Sprite-Fans haben künftig die Wahl für ihren präferierten Geschmack: Ab Mai findet sich eine zuckerfreie Variante sowie die klassische zuckerhaltige Sprite-Rezeptur in den Limonadenregalen.
Tipps zum Umgang und zur Auswahl
- Wenn du Kalorien zählst, abnehmen willst oder einfach deinen Zuckerkonsum reduzieren möchtest, ist Sprite Zero eine Option, da sie 0 g Zucker und 0 kcal pro Portion bietet.
- Beachte ADI-Werte (Acceptable Daily Intake) für Süßstoffe: Bei Aspartam z. B. 40 mg/kg Körpergewicht, bei Cyclamat 7 mg/kg Körpergewicht.
- Für Menschen mit Phenylketonurie ist der Konsum aspartamhaltiger Produkte eingeschränkt.
- Nur die Angaben auf dem Produktetikett sind verbindlich; Rezepturen können sich ändern - aktuelle Angaben bitte der Verpackung entnehmen.
Hersteller und Nachhaltigkeit
Hersteller ist The Coca-Cola Company. Coca‑Cola gestaltet ihr Portfolio ständig um, reduziert etwa den Zuckergehalt in Getränken und bringt innovative neue Produkte auf den Markt. Die neue durchsichtige PET‑Flasche vereinfacht den Recyclingprozess, ermöglicht eine weniger komplexe Recyclingfähigkeit und erhöht ihren Wert für die Aufbereitung als Sekundärrohstoff.
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