Die besten Seminarbäuerinnen Rezepte: Plätzchen backen wie die Profis
Wer kennt sie nicht, die burgenländischen Kekse und Mehlspeisen. Sie sind besonders mürb, besonders schön und besonders schnell vom Kuchenteller und aus der Keksdose verschwunden. Die besten Keks Rezepte der Bäuerinnen - Hier finden Sie Weihnachtsbäckereien, die in Österreich seit jeher gerne gebacken werden.
Die Seminarbäuerinnen aus allen Bundesländern haben uns dafür ihre besten Keksrezepte zur Verfügung gestellt. Wir haben Rezepte vom absoluten Klassiker, Vanillekipferln, bis hin zu regionalen Besonderheiten, wie dem Vorarlberger Biara Zälta. Die feinen Himmelsleitern oder saftigen Rummonde lassen Genießerherzen höher schlagen.
Die wichtigsten Grundzutaten und Mehlsorten für Plätzchen
Worauf achtet Seminarbäuerin Nina Lederer besonders bei den Zutaten, beim Backen und bei der Aufbewahrung der Kekse?
Wie schon in ihrem erfolgreichen Kochbuch „Veronikas Hofküche“ legt sie großen Wert auf regionale Zutaten. Haferflocken sind eine wunderbare Möglichkeit, um glutenfreie Kekse herzustellen. Glutenfreie Weihnachtskekse sind bei manchen Menschen sehr begehrt.
Backen: Grundregeln und Tipps der Seminarbäuerinnen
- Die Butter auf einer Vierkantreibe reiben und mit den restlichen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten.
- 1. Den Teig laut Grundrezept zubereiten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, Scheiben mit einem Durchmesser von etwa 7 cm ausstechen und diese im vorgeheizten Rohr bei 180 °C Heißluft circa 10 Minuten backen.
- Das Backrohr auf 180 °C Grad vorheizen. Den Mürbteig in Größe des Backblechs ausrollen. Nun mit Marmelade bestreichen und mehrmals mit einer Gabel einstechen.
- Den Ofen auf 170 °C Grad zurückschalten und das Backblech in die Mitte schieben. Die Stückanzahl hängt wie immer von der Größe der Kekse ab.
- Backzeiten und Backtemperatur sind ebenfalls ungefähre Angaben, weil jeder Herd anders bäckt.
Ausgewählte Plätzchenklassiker und ihre Zubereitung
Vanillekipferln - der Klassiker
Das Mehl, den Zucker, das Backpulver und ein Päckchen Vanillezucker (Achtung: das zweite Päckchen wird später benötigt) vermengen und im Anschluss mit den drei Eigelb, der Butter und den gemahlenen Mandeln zu einem Teig kneten. Aus der Teigkugel daumendicke Rollen formen, diese dann in etwa zwei Zentimeter lange Stücke teilen. Zwischen den Händen rollen, bis sie etwa 5 Zentimeter lang sind und die Enden dabei dünner werden lassen. Zu kleinen Hörnchen formen und mit ein wenig Abstand zueinander auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech platzieren. Für etwa 10 Minuten bei 190 Grad Ober-/Unterhitze backen. Kurz abkühlen lassen, damit sie nicht zerfallen.
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Zimtsterne - ein himmlisch würziger Genuss
Zunächst das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen, danach Puderzucker und Zitronensaft unterrühren. Etwa 6 Esslöffel der cremigen Masse für später luftdicht kaltstellen. Die restliche Masse mit den gemahlenen Mandeln, dem Zimt und dem Vanillezucker zu einem Teig verkneten. Mindestens eine Stunde kaltstellen. Die Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen (kein Mehl). Danach den Teig ausrollen und Sterne ausstechen. (Tipp: Es wird klebrig. Geduld haben und die Ausstechform immer wieder kurz in Puderzucker tauchen, dann klappt es ohne Frust.) Die kalte Eiklarmasse auf die Sterne streichen oder die Form mit einer Spritztüte ausmalen. Im vorgeheizten Ofen ca.
Moderne und raffinierte Kreationen: Rosmarin-Plätzchen
Die Butter mit dem frischen Rosmarin aufkochen, vom Herd nehmen und 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb gießen und die Butter im Kühlschrank wieder fest werden lassen. Danach mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und abermals zwei Stunden kühl stellen. Kalten Teig zu einer Rolle formen und ein letztes Mal kalt stellen. Nach 30 Minuten mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und mit einer Gabel einstecken.
Feine Cremekekse für besondere Anlässe
Für die Creme die Butter in Stückchen schneiden, 40 g davon schmelzen und die Schokolade darin zergehen lassen. Anschließend zu den restlichen Butterstückchen leeren und gemeinsam mit dem Zucker zu einer flaumigen, hellbraunen Creme verrühren. Nun die Buttercreme in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen und auf die Hälfte der Scheiben dressieren. Mit den restlichen Keksen zusammensetzen und im Kühlschrank fest werden lassen.
In der Zwischenzeit die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und das Öl einrühren. Die Kekse mit der Oberseite in die Schokolade tauchen und auf das Blech zurücklegen. Mit Kokosflocken einen Bart aufstreuen und die Zuckeraugen auflegen. Aus Rollfondant, Zuckerschrift und Zuckerperlen Bischofsmützen herstellen und auf die Kekse legen.
Regionale Spezialitäten und fast vergessene Sorten
Und weil nicht nur in der Mode und im Deko-Bereich Retro zurzeit „in“ ist, gibt es auch bei den Weihnachtskeksen eine Wiederkehr: Die schon fast vergessenen guten alten „Maschinenkekse“ waren in den letzten Jahrzehnten kaum auf den Kekstellern zu finden.
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Eine Mürbteigschicht mit Honig-Haselnuss-Belag und feiner Schokoladeglasur!
Der Nachtisch ist das Highlight jedes köstlichen Menüs. Das gilt vor allem für Weihnachtsdesserts. Eine himmlisch süße Creme mit Zimt und Orangen oder garniert mit Glühwein-Kirschen rundet das Weihnachtsessen perfekt ab.
Veronika Brudl verrät in ihrem neuen Buch köstliche Familienrezepte für flaumige Kuchen, feine Strudel, knuspriges Brot, traditionelles Gebäck und vieles mehr. Wir haben 4 süße Weihnachtsrezepte aus dem Buch ausgewählt.
Saftige Germteigkekse: Weinbeerschlögl und Pofesen
Den Germ mit der lauwarmen Milch und dem Zucker verrühren und dann mit den restlichen Zutaten (außer den Rosinen) in der Küchenmaschine zu einem sehr weichen Teig kneten. Erst ganz zum Schluss die Rosinen langsam unterrühren (damit sie nicht zerquetscht werden). Eine Kastenform mit zerlassener Butter bestreichen und den Teig direkt aus der Schüssel einfüllen. Dann noch einmal 15 Minuten gehen lassen. Den Schlögl bei 180 °C Heißluft im vorgeheizten Rohr etwa 30-40 Minuten backen. Tipp: Normalerweise löst sich der Schlögl problemlos aus der befetteten Form. Wer aber eine Kastenform ohne Antihaft-Beschichtung verwendet, sollte die Form zur Sicherheit mit Backpapier auslegen. Der Weinbeerschlögl ist die beste Basis für Pofesen: Dazu eine Gebäckscheibe mit Powidl bestreichen, eine zweite daraufdrücken, in versprudeltes Ei tunken und beidseitig in heißem Fett ausbacken.
Backen mit Seminarbäuerinnen - Kreativität und Tradition vereint
Mmmh, wie das duftet… Weihnachten steht vor der Tür und überall riecht es nach gebrannten Mandeln, Bratäpfeln und natürlich nach leckeren Plätzchen. Wir haben euch vor kurzem gebeten, uns eure liebsten Plätzchenrezepte zu verraten. Dabei waren neben beliebten Klassikern auch ausgefallene Rosmarin-Plätzchen. Unsere Favoriten wollen euch natürlich nicht vorenthalten.
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Wir hoffen, ihr habt Spaß beim Nachbacken und verschenkt vielleicht das eine oder andere Tütchen mit selbstgemachten Plätzchen an eure Liebsten.
Backideen und Inspirationen für das Weihnachtsfest
Ihr liebt es, zu backen? Hier haben wir noch ein Rezept für Fuldaer Kümmelbrot für euch.
| Rezept | Besonderheit | Backzeit | Temperatur |
|---|---|---|---|
| Vanillekipferln | Österreichischer Klassiker | 10 Min | 190 °C |
| Zimtsterne | Eiweiß- und Mandelteig | - | 180 °C |
| Rosmarin-Plätzchen | Kräuteraroma | - | 180 °C |
| Weinbeerschlögl | Mit Germ und Rosinen | 30-40 Min | 180 °C |
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