Selbstgemachten Pudding haltbar machen und aufbewahren: Praktische Tipps für Portionierung, Hygiene und Lagerung

Wir verraten dir, warum das so ist und wie du ihn anderweitig aufbewahren kannst. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, die süße Speise für einige Tage haltbar zu machen.

Das was bei uns heute als Pudding bezeichnet wird ist eigentlich ein Flammerie und läßt sich ohne Kühlung im Haushalt nicht länger haltbar machen.

Infografik: Wege zur Aufbewahrung von selbstgemachtem Pudding - heiß abfüllen, kühlen, portionieren, einfrieren

Grundlagen: Was ist Pudding, was ist Flammerie?

Er unterscheidet sich von Fammerie das mit Milch oder Saft und Speisestärke ("Puddingpulver") gekocht wird dadurch, dass er im Wasserbad gekocht wird und zur Bindung immer Eier gebraucht werden.

Cremig, süß und so lecker vanillig - Vanille-Pudding selber machen ist ganz leicht.

Puddingpulver selbst mischen und auf Vorrat lagern

Wenn die Lust auf Pudding groß, aber kein fertiges Puddingpulver zur Hand ist, können Sie trotzdem ganz leicht Pudding selber machen.

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Einfach selbst Puddingpulver zubereiten und nebenbei verzichten Sie so auch noch auf unnötige Inhaltsstoffe, die Tütenpudding oftmals beigemischt werden.

Zum Puddingpulver selber machen benötigen Sie nur drei Zutaten und Sie können das Puddingpulver auch auf Vorrat anmischen, sodass Sie im Handumdrehen Pudding selber machen können.

Um das Grundrezept für Puddingpulver selber zu machen, benötigen Sie nur Rohrohrzucker, Speisestärke und Salz.

Wenn Sie das Pulver auf Vorrat zubereiten möchten, ist es wichtig, dass Sie es dunkel, trocken und luftdicht verschlossen lagern, damit die Aromen nicht verloren gehen.

Haltbarkeit: Wie lange hält selbstgemachter Pudding?

Wer Pudding selbst machen, aber nicht sofort verzehren möchte, kann ihn zwei bis drei Tage im Kühlschrank lagern.

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Ist der Pudding erst einmal selbst gemacht, ist er für zwei bis drei Tage im Kühlschrank haltbar.

Im Kühlschrank ist der Pudding für ein bis zwei Tage haltbar.

Ganz sicher kannst du so abgefüllten Pudding nicht wie Marmelade ungekühlt ein halbes Jahr oder auch ein Jahr im Regal im Keller aufbewahren , aber sorgfältig abgefüllt und gleich in den Kühlschrank gestellt, sollte das auch eine Woche halten.

Einfrieren: Länger haltbar, aber mit Qualitätsabstrichen

Wenn du Pudding einfrierst, hält er länger.

Pudding hat jedoch einen sehr hohen Flüssigkeitsanteil.

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Pudding hat einen hohen Flüssigkeitsanteil und verliert seine Konsitenz nach dem Einfrieren.

Das bewirkt, dass die Flüssigkeit des Puddings im Gefrierfach kristallisiert.

Den Pudding einzufrieren bedeutet, ihn für einige Tage oder Wochen im Gefrierfach zu lagern.

Wenn du ihn wieder auftaust, hat er seine Bindung verloren.

Bewahre deinen Pudding nach dem Einfrieren nicht länger als drei Monate im Gefrierfach auf.

Erwärme ihn langsam bei mittlerer Hitze.

Das Fazit: Pudding einzufrieren lohnt sich kaum.

Der aufgetaute Pudding wird in seiner Qualität niemals an das frisch zubereitete Pendant herankommen.

Unser Tipp: Bereite deinen Pudding lieber frisch und in kleinen Mengen zu.

Video: Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Portionsabfüllen und Kühlen von selbstgemachtem Pudding

Richtig abfüllen und kühlen: Hygiene ist alles

wie ilona schon schreibt, kochendheiss abfüllen.

Also heißen Pudding rein, rumdrehen, nach 5 Minuten wieder rumdrehen und wenn es kühl genug ist, dann gekühlt lagern.

Das hat ganz praktische Hintergründe: Mein Mann mag die Haut nicht, die sich bildet, wenn man den Pudding im Schälchen abkühlen lässt.

Im Schrabubglas bildet die sich nicht.

Das heiß Einfüllen hat aber nichts mit einkochen zu tun.

Kühlen muss man den Pudding dann trotzdem, er hält sich aber sicherlich dann etwas länger.

Wichtig, wenn bei größeren Behältnissen nur ein Teil entnommen wird: Dann ist kein Vakuum mehr da, dann zügig aufbrauchen und immer nur mit dem sauberen Löffel etwas in ein Schälchen umfüllen, besser nicht direkt rausessen.

Zu 1. Das ist am schwierigsten zu beantworten.

Das hängt unter anderem davon ab, wie sorgfältig du gearbeitet hast und wie sauber das Glas ist.

zu 3. Ja, selbstverständlich kannst du Babygläschen nehmen, genau so wie andere Twist-off-Gläser.

Ich habe früher die Erfahrung gemacht, dass die Babygläschen nur eine begrenzte Zeit dicht halten, weil dann die Beschichtung innen nachlässt, aber vielleicht hat sich das in den letzten 20 Jahren auch geändert...

Da findest du ja von Emsal bis Tupper alle möglichen Behältnisse.

Muss ja nicht Glas sein.

Allerdings sollte die Familie die leeren Becher wieder mit nach Hause bringen .

Portionierung: Für unterwegs und gegen Hautbildung

Ich suche eine Möglichkeit, den Pudding in kleinen Portionen im Kühlschrank aufzubewahren,da meine Familie auch gerne eine Portion mit zur Arbeit nimmt.

Ich würde Flammerie (Pudding) auch in einer kleinen, luftdichten Plastikdose ohne weiteres mehrere Tage im Kühlschrank aufheben.

In einem gut gereinigten Babygläschen müßte das genauso gehen.

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Foto: Einzelportionen Pudding in Schraubgläsern, beschriftet und gekühlt gelagert

Gläser, Deckel und das Thema „Einkochen“

Ich kann Dir nur abraten.

Pudding lässt sich so nicht haltbar machen.

Denke nicht das sich Milchprodukte ohne Kühlung im Keller lagern lassen.

Die empfohlen Temperatur von 8 Grad hat zumindest mein Keller nicht.

Nein - denn haltbare Milch ist nur durch Erhitzen haltbar gemacht worden, d.h. beim Erhitzen werden Bakterien abgetötet.

Wenn ich Pudding koche, fülle ich den sehr oft in 1-portionsgroße Schraubgläser ab.

Herr Weck hat damals seine Versuche mit Milch gemacht.

Ich denke, er hat seine Testmilch 14 Tage stehen lassen...

Ich habe das bisher nur in Dosen gesehen, was darauf hindeutet, dass das Haltbarmachen große Hitze, Druck und viel Expertise bedeutet.

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