Schweizer Premium Schokolade Marken: Ein Universum voller Genussmomente

Schweizer Schokolade hat weltweit einen exzellenten Ruf. Dieser Ruf basiert auf einer langen Tradition, der Verwendung hochwertiger Zutaten und innovativen Herstellungsprozessen. In diesem Artikel werden wir einige der bekanntesten und beliebtesten Schweizer Premium Schokoladenmarken vorstellen und beleuchten, was sie so besonders macht.

Die Besonderheit Schweizer Schokolade

Schweizer Schokolade, insbesondere Schweizer Milchschokolade, zeichnet sich durch einen einzigartigen und delikaten Geschmack aus, der von Noten von Milch, Sahne und aromatischem Kakao geprägt ist. Aber auch weiße sowie dunkle Schokoladen, also Schweizer Edelbitter- und Zartbitterschokoladen, zählen zu den Besten der Welt. Dies ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

  • Qualität der Zutaten: In der Schweiz wird grössten Wert auf die Auswahl hochwertiger Rohzutaten sowie die strikte Verwendung von ausschließlich schonenden Verarbeitungsverfahren gelegt.
  • Hoher Kakaoanteil: Schweizer Premiumschokolade verfügt zudem über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an hochwertiger Kakaomasse.
  • Nachhaltigkeit: Der Kakao wird durch einige Marken, wie bspw. der von Chocolate Stella verarbeitete Kakao mehrheitlich aus biologischen, nicht selten sogar aus Fairtrade-zertifizierten Anbaubetrieben.
  • Tradition und Expertise: Zusätzlich beruht die Kakaoverwertung auf einer jahrhundertealten Expertise, denn bereits seit der Einführung der Kakaobohne nach Europa, im 16. Jahrhundert, beschäftigen sich die Schweizer ausgebiebig mit der exotischen Bohne.

Historischer Hintergrund

Schokoladenherstellung hat in Europa eine bereits seit dem 16. Jahrhundert währende Tradition. Doch die Verarbeitung und der Anbau der Kakaopflanze geht noch sehr viel weiter zurück. Die Maya haben bereits um 600 n. Chr. Kakao in Mittelamerika angebaut und tranken ihren Kakao, 'chocol haa' (Deutsch: 'heißes Wasser') stets heiß. Sehr viel später, zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, begannen auch die Azteken die wohltuende und aufmunternde Wirkung der kostbaren Bohnen zu schätzen und begannen ebenfalls hieraus kakaohaltige Getränke auf wasserbasis herzustellen. Verfeinert wurden diese durch Zugaben von Zucker sowie Cayennepfeffer.

Die Einfuhr der Kakaobohne nach Europa erfolgte aber erst zu Anfang des 16. Jahrhunderts durch Hernán Cortés, dem spanischen Eroberer des Aztekenreichs. Von da an kam es zur raschen Verbreitung des Kakaos, der zumeist am Hofe der Königshäuser mit Honig oder Rohrzucker vermengt getrunken wurde. Bis zur Verarbeitung des Kakaos zu den heute weltweit beliebten Schokoladenvariationen in Form von Tafelschokoladen, Schokoladenriegel sowie Pralinés bedurfte es jedoch einiger technischer Innovationen. Denn die Kakaobohnen müssen zu aller erst zu Kakaomasse verarbeitet und anschließend mit Zucker, gegebenenfalls auch Kakaobutter und Milchprodukten sowie Gewürzen vermischt werden. Um schließlich die fein schmelzende Textur der Schokolade zu erzeugen, muss die Schokoladenmasse mithilfe von Walzen fein vermahlen werden.

Die Technik zur Herstellung von Schokolade in Festform verbreitete sich in Europa sehr rasch. Auch in der Schweiz haben sich schon früh diverse Firmen der Kakaoverarbeitung verschrieben. Sodass bereits im 17. Jahrhundert die Produktion der ersten original Schweizer Schokoladen erfolgte. Schnell wurde die Bezeichnung 'Schweizer Schokolade' zu einem geschützten Herkunftsbegriff. Heute darf ausschließlich in der Schweiz hergestellte Schokolade auch als 'Schweizer Schokolade' bezeichnet werden.

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Bekannte Schweizer Schokoladenmarken

Bereits 1845 eröffnete die Schokoladenmanufaktur Sprüngli ihre Pforten in Zürich. Kurz darauf wurde die Schokoladenfabrik Maestrani im Kanton St. Gallen eröffnet. 1879 wurde zudem die bis heute weltweit berühmte Schokoladenmarke Lindt gegründet, die Ende des 19. Jahrhunderts von der Chocolat Sprüngli AG übernommen wurde und die heutige 'Aktiengesellschaft Vereinigte Berner und Zürcher Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli' hervorgebracht hat. 1899 kam die Schokoladenfabrik Tobler in Bern hinzu, doch bis zur Geburt des am Schokoladenfirmament nicht mehr wegzudenkenden Sterns mit dem Namen 'Toblerone' dauerte es dennoch weitere 9 Jahre.

Ebenfalls zu den berühmtesten Schweizer Schokoladen zählen die süßen Kostbarkeiten des Chocolatiers Camille Bloch in Bern, die um 1929 das Licht der Welt erblickten. Die Besonderheit dieser Schweizer Schokoladen besteht in der Zusammenführung von zarten Milchschokoladenvariationen mit edlen Kirsch-Likör-Füllungen. Nicht anders ist es bei den heute selbst weit über die Grenzen der Schweiz beliebten Schokoladenwaffeln der Marke Kägi fret, deren Waffelspezialitäten seit 1934 in Toggenburg im Kanton St. Gallen hergestellt werden.

Lindt & Sprüngli

Lindt & Sprüngli ist eine der bekanntesten Schweizer Schokoladenmarken weltweit. Das Unternehmen ist bekannt für seine hochwertigen Pralinen, Tafelschokoladen und saisonalen Produkte. Besonders beliebt sind die Lindor Kugeln mit ihrer zartschmelzenden Füllung.

Toblerone

Toblerone ist unverkennbar durch ihre dreieckige Form, die an die Schweizer Alpen erinnert. Die Schokolade besteht aus Milchschokolade, Honig und Mandelnougat. Sie ist ein beliebtes Souvenir und Geschenk.

Cailler

Cailler ist die älteste noch existierende Schokoladenmarke der Schweiz. Sie wurde 1819 gegründet und gehört heute zu Nestlé. Cailler bietet eine breite Palette von Schokoladenprodukten an, darunter Tafelschokoladen, Pralinen und Schokoladenpulver.

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Frey

Frey ist eine weitere bekannte Schweizer Schokoladenmarke, die für ihre Vielfalt und ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist. Das Sortiment umfasst Tafelschokoladen, Riegel, Pralinen und saisonale Produkte.

Maestrani

Maestrani Schweizer Schokoladen AG ist ein traditionsreiches Unternehmen, das mehrere bekannte Marken unter einem Dach vereint, darunter Munz und Minor.

Munz

Munz ist besonders bekannt für seine süßen Köstlichkeiten, wie die beliebten Munz Prügeli. Das Sortiment umfasst auch Tafelschokoladen in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Munz Swiss Premium bietet eine Auswahl an Premium-Schokoladen, darunter Milchschokolade (30% Kakao), Edelbitterschokolade (70% Kakao) und Varianten mit Haselnüssen, Pralinéfüllung oder Caramel & Salz.

Einige Sorten von Munz Swiss Premium Schokolade umfassen:

  • Munz Swiss Premium Milchschokolade 30% Cacao: Diese zartschmelzende Vollmilchschokolade besteht aus 26% feinster Schweizer Milch und 30% Kakao. Sie bietet ein unvergleichliches Geschmackserlebnis mit einer cremigen Textur, einer leichten Nuss-Note und einer feinen Caramelnote im Abgang.
  • Munz Swiss Premium Edelbitter Schokolade 70% Cacao: Diese Edelbitterschokolade mit 70% Kakaogehalt bietet einen unverfälschten, intensiv schokoladigen Geschmack.
  • Munz Swiss Premium Milchschokolade Haselnuss 30% Cacao: Diese Schweizer Delikatesse enthält ganze, frisch geröstete Haselnüsse, die für ein unverkennbares Aroma sorgen.
  • Munz Swiss Premium Zartbitter Schokolade Haselnuss 60% Cacao: Diese Zartbitterschokolade kombiniert 60% Kakao mit knackigen Haselnüssen.
  • Munz Swiss Premium Milchschokolade Praliné 30% Cacao: Diese Milchschokolade ist mit einer feinen Pralinéfüllung gefüllt.
  • Munz Swiss Premium Zartbitter Schokolade Orange-Mandel 55% Cacao: Diese Zartbitterschokolade mit 55% Kakao ist mit Orangenaroma und Mandeln verfeinert.
  • Munz Swiss Premium Caramel & Salz 30% Cacao: Diese Milchschokolade enthält gesalzenen Haselnuss-Krokant, der eine süß-salzige Note verleiht.
  • Munz Swiss Premium Swiss Views Vollmilch: Diese Vollmilchschokolade repräsentiert die bekannteste und beliebteste Rezeptur der Schweizer Schokoladengeschichte.

Minor

Minor Schokolade ist bekannt für ihre Rezeptur ohne Kristallzuckerzusatz. Stattdessen wird Glukosesirup verwendet, um die Süße zu erzielen.

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Stella Bernrain

Stella Bernrain ist ein Schweizer Premium Schokoladenhersteller, der für seine Nachhaltigkeit, seinen Innovationsgeist und sein Qualitätsbewusstsein steht. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Premium Schokoladen aus Schweizer Produktion an. Für die neue Produktmarke «Stella» wurden drei Persönlichkeiten erschaffen, die für die genannten Werte stehen.

Weitere erwähnenswerte Marken

  • Camille Bloch: Bekannt für seine Schokoladen mit Kirsch-Likör-Füllungen.
  • Kägi fret: Berühmt für seine Schokoladenwaffeln, die seit 1934 in Toggenburg hergestellt werden.

Internationale Schokoladenmarken mit Schweizer Bezug

Einige internationale Schokoladenmarken haben enge Verbindungen zur Schweiz oder verwenden Schweizer Schokolade in ihren Produkten. Dazu gehören:

  • BONNAT (Frankreich): Eine französische Schokoladenmanufaktur, die für feinste Plantagenschokoladen bekannt ist.
  • Friis-Holm (Dänemark): Eine dänische Manufaktur, die außergewöhnliche Schokoladen kreiert, die regelmäßig zu den besten der Welt gekürt werden.
  • FU WAN CHOCOLATE (Taiwan): Die erste Bean-to-Bar-Manufaktur Taiwans, die taiwanesische Kakaobohnen verarbeitet.
  • GEORGIA RAMON (Deutschland): Ein deutsches Unternehmen, das für seine hochwertigen Schokoladen mit klaren, unverfälschten Aromen bekannt ist.
  • Kilian & Close (Deutschland): Ein deutsches Unternehmen, das handgemachte Bean-to-Bar-Schokoladen von höchster Qualität herstellt.
  • Original Beans: Ein Unternehmen, das seine Leidenschaft für feine Schokolade mit konsequentem Naturschutz und nachhaltigem Wirtschaften verbindet.
  • PERÚ PURO: Ein Unternehmen, das für fairen Direct Trade, höchste Transparenz und ökologische Verantwortung steht und den Kakao direkt von den Kakaobauern in Peru bezieht.
  • ZOTTER (Österreich): Ein österreichischer Chocolatier, der Schokoladen von der Bohne zur Tafel selbst herstellt (Bean-to-Bar).

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