Saftiges Schoko Brownie Rezept ohne Ei – Vegane Brownies für alle Schokoladenliebhaber

Schoko-Brownies sind ein zeitloser Klassiker, der weltweit für seine saftige Konsistenz und den intensiven Schokoladengeschmack bekannt ist. Die klassische Variante setzt auf Eier - doch Brownies gelingen genauso lecker und „fudgy“ mit komplett pflanzlichen Zutaten. In diesem ausführlichen Guide findest du die besten Tipps, Alternativen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für vegane Brownies ohne Ei, inklusive verschiedener Ei-Ersatzmöglichkeiten und Variationen für deinen perfekten Schokoladengenuss!

Was macht vegane Brownies besonders?

Ursprünglich stammen Brownies aus den USA und bestehen aus einem einfachen Rührteig mit Butter, Ei und natürlich viel Schokolade. Genauso gut kannst du die kleinen Kuchen aber auch vegan zubereiten, und sie sind dabei ebenso saftig und fudgy wie das Original. Die veganen Schokobrownies kommen ohne Eier und Butter daher und sind einfach in der Zubereitung und köstlich im Geschmack. Diese saftigen Schoko-Brownies sind der perfekte Genuss für alle Schokoladenliebhaber, die nach einer eifreien und natürlichen Alternative suchen.

saftige vegane Brownies auf Holzbrett

Die Dreifaltigkeit des Schoko-Geschmacks

Für den besonders intensiven Schokoladengeschmack kombinieren die meisten Rezepte Zartbitterschokolade, Kakaopulver und zusätzlich Schokodrops. Eine Mischung aus Kakaopulver und geschmolzener Zartbitterschokolade intensiviert den Schokoladengeschmack und macht die Brownies besonders fudgy.

  • Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent ist häufig „automatisch” vegan.
  • Eine vegane Schokolade erkennt man an Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker als Zutaten.
  • Schokodrops geben zusätzlich feine Schokoladen-Nuancen und den typischen Biss.
infografik Zutaten für vegane Brownies

Hochwertige Zutaten - Worauf du achten solltest

Achte beim Einkauf deiner Zutaten besonders auf hochwertige Produkte, die du auch pur genießen möchtest. Bei den Zutaten solltest du am besten auf Bio-Qualität setzen, denn so vermeidest du Lebensmittel, die mit chemisch-synthetischen Mitteln behandelt sind. Vertrauenswürdige Bio-Siegel sind insbesondere die von Bioland, Naturland und Demeter. Wo es möglich ist, lohnt es sich außerdem, regionale Produkte zu bevorzugen.

Ei-Alternativen im Brownie-Teig

In klassischen Rezepten werden Eier vor allem zum Binden und für die typische Oberfläche verwendet. Vegane Brownies gelingen ganz unkompliziert auch mit rein pflanzlichen Zutaten:

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  1. Apfelmus oder Apfelmark: Macht die Brownies noch saftiger. Ein Ei entspricht zwei bis drei Esslöffel Apfelmark.
  2. Bananen: Eine weitere hervorragende Ei-Alternative, geben ein perfektes Bindemittel für den Rührteig.
  3. Leinsamen-Ei: Ganze Leinsamen werden fein geschrotet und mit heißem Wasser vermengt; nach fünf Minuten quellen bilden sie ein Bindemittel.
  4. Aquafaba: Das Abkochwasser von Kichererbsen oder Bohnen eignet sich perfekt als veganer Eiklar-Ersatz. In einer Schüssel aufgeschlagen ergeben sie einen glänzenden, zähen Schaum und sorgen für die typische Oberfläche.

Du kannst je nach Vorliebe unterschiedliche Alternativen wählen. Apfelmus ist besonders beliebt für vegane Brownies, da es die Konsistenz besonders saftig macht.

übersicht Ei-Ersatz in der veganen Küche

Grundrezept: Vegane Brownies ohne Ei

Zutaten für ca. 12 Stücke Brownies

ZutatMenge
Vegane Zartbitterschokolade175 - 250 g
Backkakao45 - 50 g
Weizenmehl (Type 405 oder 550)180 - 200 g
Backpulver2 TL
Zucker oder Dattelzucker180 - 200 g
Pflanzenmilch (z. B. Mandel-, Hafer-, Sojamilch)150 - 200 ml
Sonnenblumenöl oder vegane Butter100 - 115 g
Apfelmus (ungesüßt oder gesüßt)100 - 150 g
Schokodrops/Schokotropfen50 - 100 g
Aquafaba (optional)125 ml
Vanilleextrakt, Salznach Geschmack
zubereitungsschritte für vegane Brownies

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Backform vorbereiten: Eine Backform (ca. 20x30 cm) mit Backpapier auslegen und zusätzlich einfetten. Die Backform sollte an den langen Seiten mit Papier überstehen, so lassen sie sich später leichter herausnehmen.
  2. Schokolade schmelzen: Zartbitterschokolade grob hacken und zusammen mit veganer Butter im Wasserbad schmelzen. Alternativ kann dies auch in kurzen Intervallen in der Mikrowelle geschehen.
  3. Trockene Zutaten mischen: Mehl, Backkakao, Backpulver und Zucker in einer großen Schüssel vermengen.
  4. Feuchte Zutaten vermengen: Pflanzenmilch, Sonnenblumenöl und Apfelmus zu der Mehl-Kakao-Mischung geben und gründlich verrühren. Die abgekühlte Schokolade unterrühren, bis ein glatter, dicker Teig entsteht.
  5. Schokodrops unterheben: Die Hälfte der Schokotropfen vorsichtig unter den Teig heben.
  6. Backen: Den Brownie-Teig in die vorbereitete Backform füllen und glattstreichen. Die restlichen Schokotröpfchen darüber streuen.
  7. Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.
  8. Backzeit: Im heißen Backofen 18-35 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe dürfen noch ein paar feuchte Krümel am Stäbchen haften bleiben - so bleiben die Brownies auch nach dem Abkühlen schön saftig.
  9. Abkühlen lassen: Die Brownies vollständig abkühlen lassen, bevor sie geschnitten werden.
Zubereitung veganer Brownie-Schokoteig

Praktische Tipps für perfekte Brownies

  • Die Brownies sollten nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor sie geschnitten werden. Der noch heiße Brownie verändert seine Konsistenz beim Abkühlen.
  • Beim Anschnitt zeigt sich die typische Oberfläche, die eigentlich durch Eier entsteht - dank Aquafaba auch vegan möglich.
  • Brownies sind herrlich wandelbar und können ganz leicht deinen Vorlieben angepasst werden. Du möchtest ein paar Kalorien einsparen? Statt Glasur einfach mit Kakaopulver bestäuben - oder ganz ohne Topping genießen.
  • Die Brownies halten sich im Kühlschrank ohne Probleme für mehrere Tage, sollten aber vor dem Verzehr Raumtemperatur annehmen.
  • Wer mag, kann gehackte Nüsse, Marzipan, weiße Schokolade oder andere Extras unter den Teig ziehen.

Variationen und Dekoration

Für den besonderen Schokoladengenuss kannst du die gebackenen Brownies zusätzlich mit einer Schokoladenglasur bestreichen oder flüssige Zartbitterschokolade in Streifen über die Brownies ziehen. Vegane Blondies sind die helle Variante - mit weißer Schokolade für alle, die etwas Abwechslung mögen.

verschiedene Brownievarianten - klassische, blondie, mit Nüssen

Rezepte zum Ausprobieren:

Vegane Brownies mit Dattelzucker

  • Mit Dattelzucker gesüßt, bieten sie eine natürliche Süße und eine leicht karamellige Note, die wunderbar mit dem intensiven Schokoladengeschmack harmoniert.
  • Du kannst alternativ zu Kokosblütenzucker oder Ahornsirup greifen.

Vegane Brownies mit Aquafaba

  • Auch das Abkochwasser von Kichererbsen (Aquafaba) sorgt für Bindung und eine glänzende Oberfläche.
  • Achte darauf, dass die Kichererbsendose kein Salz enthält oder reduziere das Salz im Grundrezept.
Brownie mit Aquafaba zubereiten

Brownies ohne Ei: Fazit und Vorteile

Mit unserem Rezept gelingen vegane Brownies ganz unkompliziert mit rein pflanzlichen Zutaten. Diese Schoko-Brownies werden aus einem einfachen Rührteig mit Schokolade zubereitet. Du brauchst für das Rezept keine speziellen Zutaten, die veganen Brownies bestehen aus Basis-Zutaten, die du sicher größtenteils zu Hause hast. Vegane Brownies können genauso fudgy, schokoladig und lecker sein wie ihre traditionellen Verwandten mit Ei und Butter - manche finden sie sogar besser!

Ob für den nächsten Kaffeeklatsch oder als süßer Snack zwischendurch - diese Brownies sind schnell gemacht und kommen garantiert gut an!

servierte vegane Brownies mit Minze dekoriert

FAQ: Wichtige Fragen & Antworten

  • Wie lange halten sich vegane Brownies? Im Kühlschrank mehrere Tage luftdicht verpackt.
  • Kann ich den Zucker reduzieren? Ja, z.B. bei Verwendung von gesüßtem Apfelmus weniger Zucker einrühren.
  • Welche Milchalternativen eignen sich? Mandelmilch, Hafermilch, Sojamilch oder auch Haselnussmilch für Extra-Aroma.
  • Muss ich eine Schokoladenglasur verwenden? Nein, aber sie bringt noch mehr Schokoladengenuss.
veganes Brownie Rezept Zutaten & Struktur

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