Schleim im Hals durch Zucker: Ursachen, Zusammenhänge und wirksame Strategien

Der Winter ist da. Und damit auch die typische Zeit der Kälte- und Schleimerkrankungen. Also anders ausgedrückt: Husten, Schleim im Hals, Bronchitis, Schnupfen, Stirnhöhlenentzündungen und grippale Infekte. Der Schleim ist in diesem Fall der Versuch deines Körpers, einen pathogenen Erreger wie einen Virus loszuwerden.

Grundsätzlich hat Schleim eine wichtige Funktion in der Abwehr von Krankheiten und ist ein essentieller Teil unseres Immunsystems. So sind, abgesehen von der Außenhaut die einen Säure-Schutz-Mantel besitzt, alle Flächen welche nach Außen zeigen und das Innere schützen sollen, mit Schleim überzogen. Und ja du liest richtig. Auch die Magen- und Darmschleimhaut sind Barrieren nach „Außen“. Denn alles, was du über die Nahrung zu dir nimmst, muss erst aufbereitet und von Schadstoffen, Viren und Bakterien gereinigt werden, bevor sie nach INNEN darf.

Infografik: Schutzfunktion von Schleim in Atemwegen und Verdauungstrakt

Wie Zucker in den Schleim-Teufelskreis passt

Heute geht es um ein Thema, das Ihnen wahrscheinlich schon zum Hals heraushängt. Und ehrlich gesagt, uns auch schon ein bisschen. Denn dieses Thema betrifft alle, von Kindesbeinen an. Die Rede ist vom Zucker. Wir alle wissen, dass zu viel Zucker schädlich ist. Dass Zucker krank macht. Und dennoch nimmt der Durchschnittsdeutsche Zucker in der Menge von knapp 30 Stück Würfelzucker zu sich. Den meisten Zucker konsumieren die Deutschen über Erfrischungsgetränke. Bereits Kleinkinder und Säuglinge werden mit dem Nuckelfläschen beruhigt.

Currywurst mit einer kräftigen Ketchupsoße - lecker. Eine Tiefkühlpizza, salzig und dennoch zu süß. Wir könnten jetzt noch endlos so weitermachen, aber Sie haben es bestimmt schon verstanden. Etwa acht Millionen Deutsche leiden unter Diabetes mellitus. Das ist jeder Zehnte. Und viele wissen es noch nicht einmal. Dass Diabetes zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führt, ist allgemein bekannt.

Selbst bei einem gesunden Patienten senkt eine Parodontitis die Wirksamkeit des körpereigenen Insulins. Anders formuliert: es ist ein Teufelskreis. Sind Sie bereits Diabetiker, ist eine chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates, denn nichts anderes ist eine Parodontitis, geradezu fatal. Die häusliche Zahnreinigung wird durch die effiziente Reinigung der Zahnzwischenräume mit den SOLO-Stix zur Basis der Zahngesundheit.

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Videoerklärung: Zucker, Insulin, Entzündung und Schleimproduktion

Schleim: Schutzmechanismus - und was bei „zu viel“ passiert

Deshalb ist es auch wichtig, dass du den Schleim auch wirklich aushustest bzw. Unabhängig von der tatsächlichen Ursache für den Schleim im Hals, können durch das Weglassen der verschleimenden Nahrungsmittel, auch bei Infekten wie bei einem grippalem Infekt oder einer Bronchitis, die Symptome gelindert werden. Ständiger Schnupfen, rinnende Nase und Schleim im Hals oder auch in den Bronchien, können den Körper sehr belasten.

Wenn du nicht nur bei einer akuten Vireninfektion, sondern unter ständigem Schleim im Hals, Rachen, den Stirnhöhlen oder auch in den Bronchien der Lunge leidest, dann musst du zu erst einmal zum Arzt, um alle möglichen Ursachen abzuklären. Denn dahinter können auch massive Erkrankungen stehen. Wobei auch hier gilt, dass du selbst einiges tun kannst, um die Beschwerden über die richtige Ernährung und mit Hausmittel zu lindern.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM): Feuchtigkeit, Schleim und Ernährung

Schleim und Schleimerkrankungen nehmen in der traditionellen chinesischen Medizin einen wichtigen Platz ein. So ist „Schleim“ IMMER das Erste, was behandelt und gelöst werden muss. Wobei die TCM Schleim weit umfassender beschreibt und erklärt, als das die westliche Medizin tut. Denn die TCM sieht in chronischem Schleim, eine Eindickung von zu viel Feuchtigkeit. Entweder durch „Hitze“ oder auch durch „Kälte“.

Das Grundproblem ist jedoch IMMER, dass ZUVIEL an FEUCHTIGKEIT vorhanden ist. Und dass durch eine unzureichende Umwandlung die Feuchtigkeit in Schleim verdickt wird. Der Funktionskreis „MILZ/Magen“ stellt in der chinesischen Medizin das Zentrum deiner Verdauungskraft dar. Eine schwache Verdauung und damit auch der Grund für viele Unverträglichkeiten, kann viele Ursachen haben.

Hauptursachen sind heute eine nicht „artgerechte“, natürliche Ernährung. Und Energiemangel (Milz-QI-Mangel) aufgrund von Dauerstress, sowie zu schnelles Essen und schlechtes Kauen. Wobei die TCM gute Säfte von pathogener Feuchtigkeit unterscheidet. Im Gegenteil. Genug Wasser zu trinken, warme suppige, saftige Speisen, unterstützen deine Verdauungskraft und somit die Transformation von Nahrung.

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Besonders zu empfehlen ist hier der aromatische, leicht scharfe Geschmack, um die „Stagnation“ zu lösen. Gut gekochte Eintöpfe, Suppen, saftige Speisen, ein warmes Frühstück, frische, natürliche Zutaten, all das stärkt deine Verdauung und somit die Umwandlung von Nahrung. Grundsätzlich sollten sich „Trockenheit“ und „Feuchtigkeit“ auch in der Ernährung (YANG und YIN) die Waage halten.

Schaubild: TCM-Konzept Feuchtigkeit/Schleim und Ernährungsempfehlungen

Zucker, Milchzucker und Schleimbildung

Die Laktose, wird auch als „Schleimzucker“ bezeichnet. Aber auch laktosefreie Milchprodukte, können die Schleimbildung verstärken. So geht es hier darum, besonders Schleimbildende Nahrungsmittelgruppen zumindest eine Zeit lang, wegzulassen. Eine Möglichkeit, die dir offen steht, ist über einen Zeitraum von ein paar Wochen, Kuhmilch, Weizen und noch besser überhaupt Gluten, wegzulassen.

Die gute Nachricht: du kannst durch eine Ernährungsumstellung sehr häufig eine Besserung deiner Beschwerden erreichen. Eine weitere Maßnahme ist das Trinken von Tee oder einem Dekokt aus sogenannten „Schleimkräutern“ . Im Vitalmesszentrum in Wien testen wir Unverträglichkeiten sowohl auf Laktose, als auch auf einzelne Milchprodukte sowie Getreide wie Weizen, Dinkel, Roggen oder auch Gerste aus.

Ernährungs-Weichen stellen: praktisch umsetzen

  • Genug Wasser zu trinken, warme suppige, saftige Speisen, unterstützen deine Verdauungskraft und somit die Transformation von Nahrung.
  • Besonders zu empfehlen ist hier der aromatische, leicht scharfe Geschmack, um die „Stagnation“ zu lösen.
  • Gut gekochte Eintöpfe, Suppen, saftige Speisen, ein warmes Frühstück, frische, natürliche Zutaten, all das stärkt deine Verdauung und somit die Umwandlung von Nahrung.
  • So mag es sinnvoll sein, bei Verstopfung auch weniger „trocknende Nahrungsmittel und Zubereitungsformen“ wir Frittieren oder Backen, als auch Brot, zu wählen.
  • Und bei Durchfall, besonders verschleimend wirkende Lebensmittel zu meiden und zum Beispiel mehr Reis zu essen.
  • So geht es hier darum, besonders Schleimbildende Nahrungsmittelgruppen zumindest eine Zeit lang, wegzulassen.

Intoleranzen und Unverträglichkeiten als Schleimverstärker

Eine ständige Verschleimung kann aus ganzheitlicher Sicht auch ein Hinweis auf Intoleranzen und Unverträglichkeiten sein. So kann sowohl die Glutenintoleranz, Milchunverträglichkeit als auch die Histaminintoleranz, Symptome wie Verschleimung der Bronchien der Lunge, Schleim im Hals oder auch der Nasenhöhlen, auslösen. Grundsätzlich sollte aber auch auf Unverträglichkeiten oder auch Allergien wie Weizen-Allergie, Kuhmilch-Allergie, getestet werden.

Auch eine mögliche Histaminintoleranz wird durch den Lebensmitteltest erkannt. Es macht jedoch Sinn, die Austestung VOR einer Auslassdiät durchzuführen. Blähbauch? Völlegefühl? Verdauungsbeschwerden? Du vermutest eine Weizenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz, Glutenintoleranz oder Histaminunverträglichkeit? Dann mache den Test.

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Infografik: Unverträglichkeiten (Laktose, Gluten, Histamin) und Schleimsymptome

Schluckbeschwerden, Reflux und süßer Geschmack: Differenzialdiagnosen

Symptome, Ursachen und Behandlung von Schluckstörungen. Dysphagie ist in der Medizin ein Oberbegriff für Schluckstörungen, die verschiedene Ursachen haben und die belastend oder sogar lebensgefährlich sein können. Hinter einer Schluckstörung können verschiedene Ursachen stecken: Häufige Gründe sind zum Beispiel neurologische Krankheiten (etwa ein Schlaganfall, Parkinson oder Demenz). Aber auch muskuläre Erkrankungen, angeborene Fehlbildungen, Infektionskrankheiten, Stoffwechselprobleme oder Tumore im Hals-Rachen-Bereich können eine Dysphagie verursachen.

Wie erkennt man eine Schluckstörung? Schluckstörungen machen sich zum Beispiel mit veränderten Trink-und Essgewohnheiten, Räuspern oder Husten, einem Kloßgefühl, einem Wiederhochbringen von Nahrungsbestandteilen oder verstärktem Speichelfluss bemerkbar. Ein häufiges Problem bei Dysphagie ist, dass durch die Schluckstörungen Flüssigkeit oder Nahrung in die Luftröhre und letztlich in die Lunge geraten können (Aspiration).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wie bspw. Gastritis, Reflux (GERD), Magengeschwüre können die Zusammensetzung des Speichels und die Funktion der Geschmacksnerven beeinflussen. Besonders bei Reflux gelangt Magensäure in die Speiseröhre und verändert das Geschmacksempfinden. Ein süßer Geschmack im Mund kann verschiedene Ursachen haben, die von harmlosen Auslösern bis hin zu ernsthaften Erkrankungen reichen. Bei Diabetes mellitus kann der Körper den Zucker im Blut nicht mehr richtig verwerten. Überschüssiger Zucker gelangt in den Speichel, was zu einem süßen Geschmack führt.

Wann zum Arzt?

  • Wenn du nicht nur bei einer akuten Vireninfektion, sondern unter ständigem Schleim im Hals, Rachen, den Stirnhöhlen oder auch in den Bronchien der Lunge leidest, dann musst du zu erst einmal zum Arzt, um alle möglichen Ursachen abzuklären.
  • Hält ein süßer Geschmack im Mund über längere Zeit an oder treten weitere Symptome wie Übelkeit, Gewichtsverlust oder Erschöpfung auf, sollten Sie einen Arzt.
Schematische Darstellung: Reflux, Dysphagie und Schleimgefühl im Hals

Praktische Maßnahmen: Ernährung, Mundhygiene, Therapie

Sinnvoll ist es zudem, das Essen und seine Konsistenz anzupassen, um Aspirationen zu verhindern. Für viele sind breiförmige Speisen oder angedickte Flüssigkeiten besser schluckbar. Um die Gefahr einer Aspirationspneumonie zu senken, ist eine gute Mundhygiene wichtig. Die häusliche Zahnreinigung wird durch die effiziente Reinigung der Zahnzwischenräume mit den SOLO-Stix zur Basis der Zahngesundheit.

Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen ist hier ebenfalls wichtig. Du führst dir damit Energie (QI) zu, was dir hilft, den Alltag gut zu bewältigen. Und mit Stress besser umzugehen. Deine Stressresistenz steigt. Du hast wieder mehr Energie. Wobei auch hier gilt, dass du selbst einiges tun kannst, um die Beschwerden über die richtige Ernährung und mit Hausmittel zu lindern.

Beispielhafte Anpassungen bei Schluckstörungen

Konsistenz Geeignete Speisen
Fein passierte Kost Cremesuppen, feines Kartoffelpüree, Pudding
Passierte Kost Brei aus Gemüse, Fleisch oder Beilagen
Weiche Kost gekochtes Gemüse, Fruchtkompott, weiches Brot mit Belag
Individualisierte Kost eher weiche Speisen ohne harte Bestandteile

Zucker reduzieren: Schritt für Schritt

Den meisten Zucker konsumieren die Deutschen über Erfrischungsgetränke. Bereits Kleinkinder und Säuglinge werden mit dem Nuckelfläschen beruhigt. Eine Möglichkeit, die dir offen steht, ist über einen Zeitraum von ein paar Wochen, Kuhmilch, Weizen und noch besser überhaupt Gluten, wegzulassen. Die gute Nachricht: du kannst durch eine Ernährungsumstellung sehr häufig eine Besserung deiner Beschwerden erreichen.

  • Currywurst mit einer kräftigen Ketchupsoße - lecker. Eine Tiefkühlpizza, salzig und dennoch zu süß. Wir könnten jetzt noch endlos so weitermachen, aber Sie haben es bestimmt schon verstanden.
  • So geht es hier darum, besonders Schleimbildende Nahrungsmittelgruppen zumindest eine Zeit lang, wegzulassen.
  • Eine weitere Maßnahme ist das Trinken von Tee oder einem Dekokt aus sogenannten „Schleimkräutern“ .
Checkliste: Zuckerquellen im Alltag und Alternativen

Tests und strukturierte Abklärung

Grundsätzlich sollte aber auch auf Unverträglichkeiten oder auch Allergien wie Weizen-Allergie, Kuhmilch-Allergie, getestet werden. Im Vitalmesszentrum in Wien testen wir Unverträglichkeiten sowohl auf Laktose, als auch auf einzelne Milchprodukte sowie Getreide wie Weizen, Dinkel, Roggen oder auch Gerste aus. Auch eine mögliche Histaminintoleranz wird durch den Lebensmitteltest erkannt. Es macht jedoch Sinn, die Austestung VOR einer Auslassdiät durchzuführen.

Klinische Studien, die zu Ihrem Gesundheitsprofil passen. Medizinisches Fachpersonal wird Sie durch Ihren Testprozess begleiten. Helfen Sie mit, die medizinische Forschung für Patienten wie Sie voranzutreiben. Wir helfen Ihnen, eine Studie zu finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Beantworten Sie einfach einige Fragen zu Ihrer Person und Ihrer Erkrankung. Sie werden mit geeigneten klinischen Studien in Ihrer Nähe zusammengebracht.

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Illustration: Schritte von der Symptomabklärung bis zur Ernährungsumstellung

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