Salted Caramel Kekse backen — einfaches Rezept für weiche, knusprige Cookies
Karamell-Cookies: alleine das Wort klingt doch schon verführerisch, oder? Die Karamellcookies haben ein tolles, aber eher dezentes Karamellaroma. Plus feine Salznote. Sie sind so wie typische Cookies eben sein müssen: außen leicht knusprig, im Inneren super chewy, also weich, soft, klebrig, jedenfalls unglaublich lecker.
Warum dieses Rezept so gut funktioniert
Das Rezept ist einfach und schnell zu machen. Einzig die Kühlzeit des Teigs (30-60 Minuten) müsst ihr einplanen. Mit einem Mini-Kniff werden die Karamell-Cookies wunderbar dick und rund, also auch optisch ein Leckerbissen. Ihr könnt sie wunderbar vorbereiten, denn richtig verpackt halten sie sich locker 3 Tage frisch (meist viel länger). Luftdicht verpackt, etwa in einer gut schließenden Dose, halten sich die Karamell Cookies etwa 3-5 Tage frisch und behalten ihre geniale Konsistenz. Sie lassen sich aber auch gut einfrieren und dann bei Zimmertemperatur wieder langsam auftauen.
Hauptzutaten und ihre Rolle
- Zucker: sowohl weißen für Süße und Volumen als auch braunen, der den Geschmack nochmal etwas karamelliger macht.
- Butter und Ei machen die Karamellcookies saftig, üppig und soft und sorgen dafür, dass der Teig zusammen hält.
- Karamell steckt doppelt in den Caramel Cookies: in Form von Karamellcreme (die auch einen Teil des Fettes bzw. der Butter ersetzt) und Karamellwürfeln.
- Ich habe diese „Salted Caramel Creme“ verwendet, die in puncto Konsistenz an Nutella erinnert. Es ist also kein reines Karamell oder so etwas wie der selbstgemachte Karamellaufstrich, sondern fester und schön cremig.
- Mit einer gekauften Karamellkekscreme wie der Lotus-Biscoff-Creme funktioniert es ebenfalls.
Grundrezept - Zutaten (ca. 18-22 Cookies)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Weizenmehl | 300 g |
| Natron | 1 TL |
| Salz | etwas |
| weiche Butter | 250 g (oder angegebene Varianten) |
| weißer Zucker | je nach Rezept |
| brauner Zucker | je nach Rezept |
| Karamellcreme | 60 g (40 g + 20 g zum Swirlen) |
| Ei | 1 |
| Vanillepaste/-extrakt | nach Geschmack |
| Karamellwürfel / Bonbons | ca. 40 g gehackt + zum Dekorieren |
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Teig kneten: Ähnlich wie bei einem Rührkuchen verrührt ihr erst Fett, Zucker und Ei miteinander, wobei hier noch die Karamellcreme dabei ist, dann kommen die trockenen Zutaten dazu. Nicht zu lange mixen! Die weiche Butter mit dem weißen und braunen Zucker kurz schaumig schlagen. Danach erst 40 g von der Karamellcreme, dann das Ei sowie die Vanillepaste gut unterrühren. Den Mehlmix zur Butter-Ei-Creme geben und alles zügig zu einem einigermaßen homogenen Teig verkneten. Für einen leichten Swirl hebe ich zuletzt etwas Karamellcreme locker mit der Gabel unter. Die übrigen 20 g Karamellcreme locker mit einer Gabel unter den Teig swirlen sowie etwa 40 g von den Karamellwürfeln unterheben.
- Kugeln formen und kühlen: Aus dem Teig rund 18-22 gleich große Kugeln formen. Die Kugeln auf Backpapier legen und ca. 30-60 Minuten im Kühlschrank kühlstellen. Damit der Teig im Ofen nicht zu breit läuft und sich die Zutaten gut miteinander verbinden, stellt man die mit der Hand geformten Kugeln zunächst in den Kühlschrank.
- Backen: Die Teig-Kugeln aus dem Kühlschrank holen. Dann den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Cookies mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (bzw. das bereits genutzt Backpapier verwenden). Cookies je nach Größe ca. 10-13 Minuten backen. Sie müssen unbedingt noch richtig weich sein und etwas unfertig wirken, damit sie auch nach dem Abkühlen schön chewy und saftig bleiben! Damit die Karamellcookies schön chewy werden, muss die Backzeit stimmen, also auf keinen Fall zu lange sein! Sie müssen unbedingt noch hell aussehen, maximal am Rand leicht gebräut. Nehmt sie raus, wenn ihr denkt, sie sind noch nicht fertig (ich verschätze mich da regelmäßig). Beim Abkühlen backen sie nach.
- Nachformen und Garnieren: Sollte der Teig ungleichmäßig verlaufen, lassen sich die Caramel Cookies direkt nach dem Backen nachformen. Nehmt einfach einen runden Plätzchenausstecher oder ein Glas (etwa 7 cm Durchmesser) und dreht ihn über den Karamellcookies etwas hin und her, sodass der Keks wieder schön rund wird. Die restlichen Karamellwürfel als „Deko“ hineindrücken. Mit Meersalz oder Fleur de Sel bestreuen und genießen!
Varianten und Tipps
- Die Karamellcreme: Das Produkt, das ich verwendet habe, ist ein Brotaufstrich mit Salted Caramel. Sie sollte zimmerwarm verwendet werden. Alternativ eignen sich auch andere Produkte mit einer ähnlichen Konsistenz; allerdings kann sich das Ergebnis etwas ändern.
- Wer keinen Karamellaufstrich hat, kann mit gehackten Karamellbonbons arbeiten: Karamellbonbons fein hacken und unter den Teig heben oder in Kugeln drücken.
- Für einen intensiveren Karamellkern bietet sich Dulce de Leche an - zum Verflüssigen leicht erwärmen und als Topping verwenden; mit grobem Meersalz bestreuen. Kein Dulce de Leche gefunden? Du kannst stattdessen auch Schokolade über die fertig gebackenen Cookies spritzen.
- Wenn ihr die Cookies mit Karamell richtig knusprig haben wollt, lasst sie länger im Ofen. Nur, wenn ihr die Cookies mit Karamell (eher untypisch) richtig knusprig haben wollt, lasst sie länger im Ofen.
- Die Kugeln sollen nicht eiskalt in den Ofen, weil der Kern sonst zu kalt sind. Also vor dem Vorheizen des Backofens aus dem Kühlschrank holen!
- Die Cookies kommen weich aus dem Ofen und werden dann hart. So schmecken sie abgekühlt am besten - außen knusprig und innen köstlich weich.
- Beim Backen: Viel Platz zwischen den Kugeln lassen, da sich diese während des Backens sehr ausbreiten werden.
Alternative Rezepte und Inspiration
Es gibt viele Salted Caramel Varianten: Salted Caramel Chocolate Chips Cookies, Kekse mit Schokolade, Karamell und einer guten Prise Meersalz oder Mürbeteig mit Karamellfüllung und Schokoladenglasur. Die Kombination aus knusprigem Teig und zartem Karamellkern ist einfach himmlisch. Die Toffeemasse (Dulce-ähnlich) kann man aus Zucker, Schlagobers und Butter herstellen und als Füllung nutzen. Für die Karamellfüllung die Kondensmilch (Dulce de Leche) erhitzen und mit Meersalz mischen; auf die ausgekühlten Plätzchen geben und mit Kuvertüre dekorieren.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Richtig verpackt halten sich die Kekse luftdicht verpackt bei Raumtemperatur für mindestens 10 Tage (je nach Rezeptangabe) oder etwa 3-5 Tage bei typischer Cookie-Variante. In einer Metalldose gelagert bleiben sie saftig und trocken sie nicht aus. Sie lassen sich auch gut einfrieren und dann bei Zimmertemperatur wieder langsam auftauen.
Kurze Einkaufsliste
- Weizenmehl (Type 405)
- Zucker (weiß + braun)
- Butter
- Ei
- Karamellcreme oder Karamellbonbons
- Natron/Backpulver, Salz, Vanille
Ihr Lieben, es wird mal wieder Zeit für ein richtig tolles Cookies Rezept, oder? Ich verspreche euch, ihr werdet euch die Finger nach ihnen lecken. Solltest du das Rezept ausprobieren, freue ich mich immer auf deine Rückmeldung. Guten Appetit - Bon appétit!
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