Saftige Schoko-Cookies: Rezept, Tipps und köstliche Variationen
Amerikanische Cookies sind herrlich! Und so viel mehr als einfach nur die englisch übersetzte Variante von klassischen Keksen. Auf unserem Blog geht es um die Kunst des Cookie-Backens und die unterschiedlichsten Sorten. Hier ist garantiert für jeden das passende Rezept dabei!
Was sind Cookies?
Cookies, das sind aus dem Englischen übersetzt zunächst einmal Kekse. Doch die Cookies, um die es hier geht, gehören zu einer bestimmten Keksart, die ursprünglich aus den USA stammt. Zu den bekanntesten Cookies zählen sicher die sogenannten American Chocolate Chip Cookies - große, runde Kekse, deren Hauptmerkmal üppige Schokoladenstücke im sonst hellen Keksteig sind. Darüber hinaus gibt es unzählige weitere Cookies Variationen, z.B. aus Schokoladenteig, mit und ohne Schokostücke oder mit anderen Zutaten wie etwa Nüssen, Trockenfrüchten, Kokosflocken u.v.m.
Das Geheimnis: außen knusprig, innen weich
Gute Cookies bestechen vor allem durch ihre besonders Konsistenz: außen knusprig, innen weich („chewy“). Das Geheimnis saftiger, weicher und chewy Cookies liegt in der richtigen Balance von Zutaten und vor allem der richtigen Backzeit. Bei uns bekommt ihr viele Tipps und Tricks, wie ihr die perfekte Textur erzielt - knusprig an den Rändern und herrlich weich in der Mitte.
Vier Merkmale für perfekte Cookies
- Form: Kekse gibt es in allen erdenklichen Formen - von Herzen über Blumen und Kränze bis hin zum Doppeldecker-Keks.
- Größe: Klassische Cookies sind im Durchschnitt größer als viele andere Kekse. Oft haben sie einen Durchmesser von 5-10 cm.
- Konsistenz: Cookies müssen chewy sein! Das bedeutet, sie sollten innen noch weich und leicht teigig sein, nur außen am Rand und an der Oberfläche ist eine dezente Knusprigkeit gewünscht.
- Süße: Cookies sind definitiv was für Naschkatzen, denn am Zucker wird hier nicht gespart.
Wichtige Zutaten für American Chocolate Chip Cookies
Für American Chocolate Chip Cookies in Anlehnung an das Original Rezept benötigt ihr nicht viele, aber die richtigen Zutaten.
- Mehl: Die Hauptzutat für eure Kekse. Wir raten euch zu hellem Weizenmehl 405, damit gelingen die Cookies besonders gut.
- Butter: Ein hervorragendes Fett, um Cookies zu backen. Butter verleiht den Keksen eine geschmeidige Konsistenz und einen angenehmen Geschmack.
- Eier: Sie funktionieren als Bindemittel und machen die Kekse besonders saftig.
- Brauner Zucker: Für American Chocolate Chip Cookies wird gerne sogenannter Muscovadozucker verwendet. Dies ist eine spezielle, braune Zuckersorte, die sich durch einen karamelligen Eigengeschmack auszeichnet und den Keksen viel Feuchtigkeit gibt.
- Vanillezucker: Schenkt eine zarte, süße Vanillenote.
- Schokolade: Ob gehackte Zartbitterkuvertüre oder Schokoladentropfen aus der Backabteilung - Schokolade macht die schlichten Kekse einfach unwiderstehlich.
- Backpulver: Der Backhelfer fungiert als Triebhilfe und lässt die Kekse schön aufgehen.
- Salz: Hebt die Süße eurer Cookies hervor.
Sechs Profi-Tipps für saftige, chewy Cookies
Obwohl Cookies eher simpel und schlicht wirken, gibt es beim Backen ein paar Dinge zu beachten. Sonst kann es leicht passieren, dass eure Kekse nicht die gewünschte Konsistenz erhalten oder unschön auseinanderlaufen. Hier kommen deshalb 6 Back-Tipps, mit denen eure Cookies gelingen:
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- Teig in den Kühlschrank stellen: Bevor ihr mit dem Backen loslegt, darf euer Teig für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank. Der Grund: Ist der Teig gut gekühlt, könnt ihr einem Verlaufen der Kekse beim Backen entgegenwirken.
- Kugeln statt flache Scheiben formen: Setzt den Teig lieber kugelförmig aufs Blech und drückt ihn von oben etwas flach. Auch wichtig: die Teigportionen sollten dieselbe Größe haben, damit alle gleichmäßig durchbacken.
- Abstand auf dem Backblech halten: Haltet in weiser Voraussicht genug Abstand auf dem Backblech. Setzt ihr die Teigkugeln nämlich zu dicht nebeneinander, kann es passieren, dass sie beim Backen ineinander zerlaufen.
- Ausreichend Zucker verwenden: Während man bei manchen Kuchen- und Keksrezepten die Zuckermenge reduzieren kann, sollte man das bei Cookies nicht tun. Zucker trägt wesentlich zur richtigen Konsistenz bei: Muscovadozucker unterstützt eine weiche, saftige Konsistenz, während feiner weißer Zucker die Kekse knuspriger werden lässt.
- Die richtige Temperatur wählen: Nicht nur die Zutaten, sondern auch die Back-Temperatur entscheidet maßgeblich über die Konsistenz eurer Cookies. Für chewy Cookies stellt ihr euren Backofen am besten auf 180 °C Ober-Unterhitze bzw. 160 °C Umluft ein.
- Backzeit im Blick behalten: Cookies brauchen nicht lange im Ofen, in 10-15 Minuten sind sie fertig. Sie sollten nur ganz leicht gebräunt sein. Lieber etwas zu früh rausnehmen als zu lange drin lassen.
Grundrezept: Saftige American Chocolate Chip Cookies
Wir zeigen euch ein tolles Grundrezept für klassische American Chocolate Chip Cookies, das einfach und schnell gelingt. Außerdem versorgen wir euch mit Tipps zum Backen und geben euch Anregungen für leckere Variationen.
Mit unseren Tipps im Hinterkopf könnt ihr nun loslegen mit dem Backen! Hier kommt unser Grundrezept für dicke, weiche American Chocolate Chip Cookies, die richtig schön chewy und soft werden:
| Zutaten | Menge (ca.) |
|---|---|
| Weiches Butter | 250 g |
| Feiner brauner Zucker | 350 g (oder Kombination mit weißem Zucker) |
| Eier | 2 Stück |
| Weizenmehl (Type 405) | ca. 350 g |
| Backpulver | ½ Päckchen / 1 gestr. TL |
| Schokolade (gehackt oder Drops) | 180-200 g |
| Prise Salz, Vanille | nach Geschmack |
Zubereitung (aus vorhandenen Textbausteinen zusammengesetzt): Mehl, Backpulver und Salz mischen, zur Eier-Butter-Mischung geben und zu einem Teig verrühren. Ca. 180 g der Schokochunks mithilfe eines Kochlöffels oder Teigspatels unter den Teig heben. Den Cookie-Teig anschließend für 1 Std. in den Kühlschrank stellen. Mithilfe eines Eisportionierers oder Löffels gleichmäßige Teigportionen abnehmen und diese kugelförmig auf dem Blech platzieren. Die Kugeln sollten ca. 3-4 cm Durchmesser haben und in genügend Abstand zueinander platziert werden. An der Kugeloberfläche etwas abflachen, z.B. leicht platt drücken. Im vorgeheizten Backofen ca. 10-12 Minuten backen. Die Kekse sollten im Inneren noch etwas weich und an den Rändern schön knusprig sein. Vor dem Servieren etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Tipps zur Teigruhe und Backweise
- Teig fest zudecken und für mindestens 3 Stunden oder über Nacht kaltstellen, wenn ihr das volle Aroma und die dickere, chewy Konsistenz wollt.
- Teig vor dem Backen für 45 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis er weich genug ist, um Teigkugeln zu formen.
- Wenn du zwei Bleche gleichzeitig backen willst, verwende Umluft und reduziere die Temperatur um ca. 20°C.
- Die Cookies dürfen nicht zu lange gebacken werden, sonst werden sie hart.
Variationen: Schoko, Brownie, Nuss & mehr
Was wir an Cookies so toll finden: Das klassische Cookies Grundrezept lässt sich super einfach abwandeln! Durch das Hinzufügen von gehackten Nüssen, Kokosraspeln, Trockenfrüchten, Gewürzen & Co könnt ihr euren Keksen das gewisse Etwas verleihen.
Schoko Cookies Deluxe
Euch ist das klassische American Cookies Rezept noch nicht schokoladig genug? Dann könnt ihr dem Keksteig einfach noch 1-2 EL dunkles Kakaopulver zufügen. So ergibt sich ein leckerer Schokoladenteig für Schoko Cookies Deluxe. Tipp: Auf unserem Blog haben wir ein grandioses Schoko-Cookie-Rezept für euch! Unfassbar schokoladig...unfassbar gut!
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Brownie Cookies
Brownie Cookies sind so schön mit ihren vielen Falten und Furchen. Innen ist er saftig ohne Ende. Ein runder Traum aus Schokolade. Die Brownie Cookies sind dabei denkbar einfach herzustellen mit Zutaten, die man oftmals ohnehin im Küchenschrank findet, allerdings: man muss sich unbedingt an die Zutaten, Zutatenmengen und das Timing halten. Denn der Teig darf nicht lange stehen, bevor er als Cookies in den Backofen kommt. Der Teig ist sehr weich, eher "Amerikaner-Gebäck"-haft als man es bei anderen Cookie-Rezepten gewohnt ist, nicht erschrecken, das soll so.
Nuss Cookies
Nussstücke bilden einen knackigen Kontrast zu den ansonsten weichen, teigigen Cookies. Ob Mandeln, Walnüsse, Cashews oder Haselnüsse - wählt eure Lieblingsnüsse und probiert immer wieder neue Variationen.
Cranberry & weiße Schokolade
Wenn die sahnige Süße weißer Schokolade auf die fruchtige Säure von Cranberries trifft, ergibt sich ein besonders raffinierter Mix! Dazu einfach im Grundrezept die Zartbitterschokolade durch weiße Schoki ersetzen und zusätzlich getrocknete Cranberries zum hellen Keksteig geben.
Peanut Butter Cookies
Die Kombination aus aromatischer Erdnuss und süßem Keks ist ein Träumchen: Fügt dem Teig 1 Handvoll gehackte Erdnusskerne sowie 1 EL Erdnussbutter zu. Wer es extravaganz mag, kann die Oberfläche der Cookies mit ein paar Körnern grobem Salz bestreuen.
Gewürz-Cookies
Gewürze bringen Abwechslung: Verfeinert den Teig mit Zimt, Kardamom, Lebkuchengewürz, Pumpkin-Spice oder einer Oatgewürzmischung.
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Gefüllte Cookies
Cookies lassen sich auch prima füllen: Hierfür drückt ihr vor dem Backen eine kleine Kuhle in die Oberfläche eurer Cookies und füllt sie nach Belieben, z.B. mit einem Stück Schokolade, das beim Backen schmilzt, oder einem TL Nussbutter.
Vegan und zuckerfrei
Cookies vegan backen ohne Ei & Butter: Tauscht die Butter gegen Margarine und ersetzt die Eier durch je 1 gehäuften EL Apfelmus. Falls der Teig zu trocken wirkt, könnt ihr noch 1-2 EL Pflanzendrink hinzugeben. Bei der Schokolade darauf achten, dass sie keine Milchbestandteile enthält. Low Carb Cookies: Für Low Carb Rezepte ersetzt man Mehl durch Mandel- bzw. Kokosmehl und Zucker durch Erythrit; Butter und Frischkäse liefern feuchte, dichte Konsistenzen. No sugar: Cookies ohne Zucker backen: Der Zucker kann durch Erythrit ersetzt werden und zuckerfreie Schokolade ist erhältlich.
Aufbewahren, Einfrieren & Cookie Dough
Cookies schmecken ganz frisch und noch ofenwarm am allerbesten, weshalb sie meistens auch in kürzester Zeit verputzt sind. Aber kann man sie auch aufbewahren? Die kurze Antwort: JA! Und zwar sowohl die fertig gebackenen Kekse, als auch den rohen Teig.
Fertige Cookies aufbewahren
Übrige Cookies verstaut ihr am besten in einer luftdicht verschließbaren Keksdose aus Metall, die ihr mit Backpapier auslegt. Alternativ könnt ihr auch ein Cookie-Glas verwenden. 2-3 Tage halten sich die Kekse darin problemlos. Mit jedem Tag mehr tendieren sie dazu, trocken und hart zu werden.
Teig kühlen & einfrieren
Falls ihr nicht den kompletten Cookie-Teig auf einmal verbacken könnt, formt aus dem Restteig eine Rolle, wickelt sie in Frischhaltefolie und bewahrt den Teig im Kühlschrank auf. Cookies kann man auch wunderbar einfrieren. Sie werden nach 5 Minuten bei Zimmertemperatur wieder weich. Übrigens, es gibt nichts Besseres als ein halbgefrorenes Cookie.
Cookie Dough zum Löffeln
Cookie Dough, das ist Keksteig, den man nicht backen muss, sondern nach dem Zusammenrühren einfach löffelt. Da die verwendeten Zutaten meist rein pflanzlicher Natur sind, ist er nicht so leicht verderblich wie z.B. roher Keksteig mit Ei und Milch.
Noch mehr Rezepte & Inspiration
Leckere Cookies - einfach & schnell: Von American Chocolate Chip bis hin zum Vegan Schoko Cookie ohne Ei & Butter. Auf unserer Rezept-Seite findest du eine Übersicht aller Rezept-Kategorien und viele weitere Anregungen. Falls du auf der Suche nach einem anderen Backrezepte-Rezept bist, besuche unsere Backrezepte-Kategorie.
Viel Spaß beim Backen - und denk daran: bei Cookies sind kleine Experimente erlaubt, aber bei kritischen Zutaten wie Zucker, Kakaosorte und Timing solltest du dich an erprobte Angaben halten, um die gewünschte saftige, chewy Textur zu erhalten.
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