Rockstar Energy Drink ohne Zucker: Inhaltsstoffe, Kritik und Alternativen
Rockstar Energy Drink ist ein beliebtes Erfrischungsgetränk, das vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Anklang findet. Neben der zuckerhaltigen Variante existiert auch eine zuckerfreie Version, die jedoch mit Süßstoffen wie Sucralose und Acesulfam K versetzt ist. Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe der zuckerfreien Variante von Rockstar Energy Drink, geht auf die Kritik an Süßstoffen und anderen Inhaltsstoffen ein und zeigt gesündere Alternativen auf.
Die Problematik der veränderten Rezeptur
Einige Verbraucher haben festgestellt, dass PepsiCo den "Original Rockstar Energy Drink" mit einer veränderten Rezeptur anbietet, die nun Süßstoffe anstelle von Zucker enthält. Diese Änderung wird oft nicht deutlich auf der Dose kenntlich gemacht, was zu Verwirrung und Unzufriedenheit führen kann. Viele Konsumenten, die das Getränk bereits kennen, gehen davon aus, dass es weiterhin nur mit Zucker gesüßt ist. Der Einsatz von Süßstoffen kann jedoch zu Verdauungsproblemen führen und den Geschmack des Getränks beeinträchtigen. Die ähnliche Aufmachung der Dosen verstärkt das Problem, da Konsumenten nicht erwarten, dass sich die Rezeptur bei fast identischem Design deutlich unterscheidet.
Inhaltsstoffe des zuckerfreien Rockstar Energy Drinks
Die zuckerfreie Variante des Rockstar Energy Drinks enthält folgende Inhaltsstoffe:
- Wasser
- Säuerungsmittel Citronensäure
- Kohlensäure
- Aromen
- Säureregulator Natriumcitrate
- Koffein (0,03%)
- Konservierungsstoff Kaliumsorbat
- Süßungsmittel (Sucralose, Acesulfam K)
- Taurin (0,01%)
- Färberdistelkonzentrat
- Schwarzes Karottensaftkonzentrat
- Vitamine (Nicotinsäureamid, Vitamin B6)
Die Nährwertangaben pro 100 ml lauten:
- Brennwert: 6 kJ / 1 kcal
- Fett: 0 g
- davon gesättigte Fettsäuren: 0 g
- Kohlenhydrate: 0 g
- davon Zucker: 0 g
- Eiweiss: 0 g
- Salz: 0.5 g
Kritik an Süßstoffen
Obwohl die zuckerfreie Variante von Rockstar Energy Drink keinen Zucker enthält, werden die Süßstoffe Sucralose und Acesulfam K kritisiert. Öko-Test bemängelt, dass Süßstoffe dazu führen können, dass sich die Geschmacksnerven an den süßen Geschmack gewöhnen und dadurch der Appetit auf Süßes gefördert wird. Zudem stehen Süßstoffe im Verdacht, den Stoffwechsel negativ zu beeinflussen und gesundheitliche Probleme zu verursachen.
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Weitere bedenkliche Inhaltsstoffe
Neben Süßstoffen enthalten Energydrinks oft weitere Inhaltsstoffe, die kritisch betrachtet werden. Dazu gehören:
- Koffein: Energydrinks enthalten eine hohe Dosis Koffein, die insbesondere für Kinder und Jugendliche problematisch sein kann. Ein übermäßiger Koffeinkonsum kann zu Herz-Kreislauf-Problemen, Schlafstörungen und Nervosität führen.
- Taurin, Glukuronolakton und Inosit: Diese Zusatzstoffe sollen laut Herstellern die Leistungsfähigkeit steigern. Wissenschaftliche Beweise für diese Wirkung fehlen jedoch. Öko-Test hält diese Stoffe für überflüssig, da es keine wissenschaftlichen Hinweise darauf gibt, dass sie uns tatsächlich leistungsfähiger machen können.
- Bisphenol-A (BPA): BPA ist ein Schadstoff, der häufig in den Innenlackierungen von Getränkedosen vorkommt. Er kann in den menschlichen Körper gelangen und dort hormonell wirken. BPA steht im Verdacht, das Risiko für Brustkrebs, Übergewicht und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern zu erhöhen.
Die Marketingstrategie und ihre Folgen
Die Werbung für Energydrinks zielt oft auf junge Menschen ab und verspricht nicht nur mehr Leistungsfähigkeit, sondern auch eine höhere Lebensqualität. Diese Marketingstrategie kann dazu führen, dass Jugendliche und junge Erwachsene Energydrinks in großen Mengen konsumieren, ohne sich der potenziellen gesundheitlichen Risiken bewusst zu sein. Verbände und Mediziner fordern daher eine Altersgrenze für den Verkauf von Energydrinks.
Testergebnisse von Öko-Test
Öko-Test hat 22 Energydrinks genauer unter die Lupe genommen und diese auf ihren Zucker- und Koffeingehalt sowie auf Schadstoffe wie BPA und Zusatzstoffe wie Taurin, Inosit und Glukuronolakton geprüft. Das Ergebnis war ernüchternd: Keines der 22 Produkte wurde als empfehlenswert eingestuft. Viele Energydrinks wiesen einen zu hohen Zuckergehalt oder eine zu hohe Belastung mit BPA auf. Auch der Rockstar Energy Drink Original wurde aufgrund der enthaltenen Süßstoffe abgewertet.
Zuckerfreie Alternativen: Wirklich besser?
Obwohl es zahlreiche zuckerfreie Energydrinks gibt, stellen diese durch die enthaltenen Süßstoffe kaum eine bessere Alternative dar. Süßstoffe können den Appetit auf Süßes fördern und stehen im Verdacht, gesundheitliche Probleme zu verursachen. Zudem enthalten auch zuckerfreie Energydrinks oft hohe Mengen an Koffein und andere bedenkliche Zusatzstoffe.
Gesündere Alternativen zu Energydrinks
Wer auf der Suche nach einem Wachmacher ist, sollte auf gesündere Alternativen zurückgreifen. Dazu gehören:
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- Kaffee: Eine Tasse Kaffee ist eine gute Alternative zu Energydrinks, vorausgesetzt, man fügt nicht zu viel Zucker hinzu. Achten Sie dabei möglichst auf Kaffee in Bio- und FairTrade-Qualität.
- Wasser mit Zitrone, Ingwer und Minze: Ein erfrischendes Getränk aus Wasser, Zitronensaft, Ingwerscheiben und Minzblättern kann belebend wirken und ist eine gesunde Alternative zu Energydrinks.
- Gesunde Schlafhygiene: Um erst gar nicht so viel Verlangen nach Koffein zu haben, empfiehlt es sich, auf eine gesunde Schlafhygiene zu achten. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Pausen und frische Luft helfen dabei, übermäßiger Müdigkeit vorzubeugen.
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