REWE zuckerfreie Bonbons: Inhaltsstoffe, Sorten und Bewertung
Bonsche, Drops, Kamelle - das Bonbon hat genauso viele Namen, wie es unterschiedliche Sorten gibt. Die beliebte Süßigkeit gibt es schon seit mehr als tausend Jahren, viel länger, als wir Schokolade kennen. Aber woher kommen Bonbons ursprünglich? Welche Sorten gab es zuerst und wie werden Fruchtbonbons, Karamell- und Kaubonbons überhaupt hergestellt? Besonders interessant sind heutzutage zuckerfreie Bonbons, die bei REWE immer häufiger in den Regalen auftauchen und für Menschen mit Diätwunsch oder bestimmten Unverträglichkeiten eine attraktive Alternative bieten.
Was sind Bonbons?
Bei Bonbons ist der Name Programm: Das Wort „Bonbon“ leitet sich vom französischen „bon“ für „gut“ oder „lecker“ ab. Die kleinen Süßigkeiten bestehen zum größten Teil aus Zucker, der mit Stärkesirup und den gewünschten Aromen eingekocht wird. Aber gerade für Menschen, die Zucker reduzieren wollen, sind zuckerfreie Varianten von Bedeutung. Fun Fact: Der Fachbegriff für Bonbons ist „Karamellen“ - und zwar unabhängig davon, ob es sich um Karamellbonbons, Bonbons mit Fruchtgeschmack oder Hustenbonbons handelt. Hartbonbons bestehen zu 95 % aus Zucker. Damit sind sie praktisch unbegrenzt haltbar. Allerdings zieht der enthaltene Zucker Feuchtigkeit an, sodass Bonbons, die an der Luft gelagert werden, schnell klebrig werden.
Geschichte und Herstellung von Bonbons
Schon in der Antike wurden kleine Süßigkeiten aus Honig und verschiedenen Geschmacksstoffen hergestellt. Die Geschichte der Bonbons, wie wir sie heute kennen, beginnt aber erst mit der Entdeckung von Zucker. In Persien begann man um das Jahr 600 herum, Zucker aus Zuckerrohr herzustellen. Bald wurde Zucker mit Fruchtsaft zu einer weichen Bonbonmasse eingekocht und als „Fanid Chsai“ verkauft. In Europa war Zucker aus Zuckerrohr lange Zeit ein echtes Luxusgut, das sich nur die Reichsten leisten konnten. Auch in der Medizin wurde Zucker verwendet, um bittere Kräutertinkturen genießbarer zu machen. Als man in Europa Ende des 17. Jahrhunderts entdeckte, dass man auch aus Zuckerrüben Zucker gewinnen kann, nahm die Bonbonproduktion in Deutschland an Fahrt auf. 1841 gründete Franz Stollwerck die erste Bonbonfabrik in Köln und begann damit die industrielle Süßwarenproduktion.
Herstellungsverfahren und Formen
- Die Herstellung von Bonbons beginnt immer mit einer Zuckerlösung. Zucker oder Glukosesirup wird mit Wasser gemischt und mehrmals aufgekocht. Durch das Kochen bei Temperaturen zwischen 125 und 150 Grad verdunstet das Wasser und die Bonbonmasse bekommt eine zähe Konsistenz.
- Wenn die Bonbonmasse die gewünschte Konsistenz erreicht hat, können verschiedene Zutaten für Geschmack und Farbe hinzugegeben werden. Frucht- und Kräuterextrakte, Milch, Butter, Lakritzpulver oder Schokolade, aber auch Aroma- und Farbstoffe bestimmen, wie die Bonbons am Ende aussehen und schmecken.
- Es gibt unterschiedliche Methoden, die weiche, noch formbare Bonbonmasse zu Bonbons zu verarbeiten: Schneiden (vor allem bei Weichbonbons), Prägen (bei traditionellen harten Lutschbonbons), Gießen (für gegossene Bonbons) und Kaschieren (für besonders knusprige Bonbons wie Blätterkrokant).
- Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: Die Bonbonmasse muss schnell verarbeitet werden, solange sie noch formbar ist, darf aber auch nicht zu heiß sein, da die Bonbons sonst wieder zerlaufen können oder nicht richtig aushärten.
Bonbon-Sorten bei REWE
Hartbonbons
Hartbonbons bestehen hauptsächlich aus Zucker und Glukosesirup und enthalten maximal 3 % Wasser. Typische Hartbonbons sind klassische Fruchtbonbons, Karamellbonbons, Hustenbonbons, Dauerlutscher und Lakritzbonbons. Sie splittern beim Draufbeißen und können sehr lange gelutscht werden - darum nennt man Hartbonbons auch Lutschbonbons.
Weichbonbons
Weichbonbons enthalten neben Zucker und Stärke häufig auch Gelatine oder ein anderes Bindemittel, um eine weiche, gummiartige Konsistenz zu erreichen. Dementsprechend kann ihr Wasseranteil bei bis zu 10 % liegen. Andere Namen für Weichbonbons sind Kaubonbons oder Toffees, wobei Toffee normalerweise nur für Karamellbonbons verwendet wird. Besonders beliebt sind Kaubonbons mit Fruchtgeschmack und weiche Karamellbonbons.
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Sorten nach Zutaten
- Fruchtbonbons: enthalten Zucker und Fruchtextrakte sowie häufig färbende Zusatzstoffe.
- Karamellbonbons: bestehen neben Zucker meist aus Kondensmilch, Sahne und Butter.
- Hals- und Hustenbonbons: enthalten neben Zucker verschiedene Kräuterextrakte oder Wirkstoffe wie Menthol.
- Erfrischungsbonbons: wie Pfefferminzbonbons sorgen für frischen Atem.
Nährstoffe und Inhaltsstoffe in Bonbons
In erster Linie bestehen Bonbons aus Zucker - das ist vermutlich der Grund, warum sie so beliebt sind. Wie viel Zucker pro 100 g sie enthalten, hängt von der jeweiligen Bonbonsorte ab. Klar ist aber, dass außer Kohlenhydraten keine nennenswerten Nährstoffe in Bonbons stecken. Das gilt übrigens auch für Bonbons mit zugesetzten Vitaminen: Um den täglichen Vitaminbedarf zu decken, müsstest du mehr Bonbons essen, als gesund für dich wäre.
| Bonbonsorte | Energie (kcal) | Fett (g) | Kohlenhydrate (g) | Zucker (g) | Eiweiß (g) | Salz (g) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fruchtbonbon (hart) | 380 | <0,1 | 96 | 79 | 0,1 | 0,2 |
| Karamellbonbon (hart) | 410 | 9 | 83 | 64 | 0,6 | 0,9 |
| Kaubonbon | 390 | 6 | 85 | 60 | 1 | 0,02 |
| Hustenbonbon | 385 | <0,1 | 95 | 70 | 0,03 | 0,04 |
Zuckerfreie Bonbons bei REWE - Inhaltsstoffe im Detail
Hustenbonbons, Pfefferminzbonbons und immer häufiger klassische Fruchtbonbons werden auch als zuckerfreie Variante angeboten. Ihre Süße erhalten die Bonbons durch sogenannte Zuckeraustauschstoffe wie Isomalt oder Xylit (Birkenzucker). Zuckeraustauschstoffe sind zwar kalorienarm und haben einen deutlich niedrigeren glykämischen Index als Zucker, in größeren Mengen wirken sie aber abführend.
Isomalt ist ein Gemisch aus zwei Stoffen, die chemisch zu den Zuckeralkoholen gehören. Seine Süßkraft ist etwa halb so groß wie die des Haushaltszuckers (Saccharose). Im Gegensatz zu diesem ist für die Verwertung des Isomalts im menschlichen Stoffwechsel aber kein Insulin nötig. Der Zuckeraustauschstoff ist stabil gegen Hitze und Säuren und harmoniert gut mit anderen Süß- und Zuckeraustauschstoffen. In der Lebensmittelindustrie wird Isomalt insbesondere für energiereduzierte Lebensmittel eingesetzt. Aufnahmemengen über 20-30g können abführend wirken und zu Blähungen führen.
Sucralose ist chemisch eng mit dem Haushaltszucker (Saccharose) verwandt, enthält im Unterschied zu diesem allerdings einige Chloratome im Molekül. Die weißen, leicht wasserlöslichen Kristalle haben eine Süßkraft, die etwa 600 mal stärker ist als die des Haushaltszuckers. Es wird insbesondere in nichtalkoholischen Getränken, Desserts oder Süßwaren eingesetzt. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Sucralose wird vom Körper nicht verstoffwechselt, sondern unverändert ausgeschieden. Es ist in vergleichsweise hoher Konzentration im Abwasser nachweisbar, da es kaum entfernt werden kann.
Grenzenlos naschen solltest du deshalb aber trotzdem nicht. Zudem bleibt das „Verlangen“ nach Süßem bestehen. Genau wie bei den „echten“ Bonbons gilt also auch bei der zuckerfreien Alternative: Lieber nur hin und wieder in Maßen genießen.
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Gluten, Laktose, Vegan & Vegetarisch - Bewertung von REWE zuckerfreien Bonbons
- Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
- Dieses Produkt ist glutenfrei. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
- Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei.
- Dieses Produkt kann Laktose enthalten. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt.
- Bei der Laktose-Intoleranz liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden.
- Dieses Produkt kann Bestandteile tierischen Ursprungs enthalten oder unter Verwendung solcher Bestandteile hergestellt worden sein.
- Der Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise, bei der auf den Konsum von Produkten verzichtet wird, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten.
- Das Wort vegetarisch leitet sich vom lateinischen "vegetare" (= beleben) bzw. "vegetus" (= frisch, lebendig, belebt) ab. Vegetarier essen deshalb neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschließlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen.
- Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
Bonbons selber machen: Die Alternative zum Kaufen
Mit dem richtigen Rezept und ein bisschen Übung in der Küche kannst du die unterschiedlichsten Sorten Bonbons selbst machen. In Form geschnittene und hübsch verpackte Bonbons sind ein tolles Geschenk aus der Küche, z. B. zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Wichtig ist, dass du ein Küchenthermometer hast, denn die Siedetemperatur des Zuckers ist entscheidend, damit die Bonbons gelingen.
Für Lutschbonbons mit Fruchtsaft oder Kräutern sind Bonbonformen aus Metall oder Silikon am besten geeignet. Noch einfacher ist selbstgemachter Fudge: Für die weichen Karamellbonbons musst du keinen Zucker kochen und brauchst auch keine Formen: Nach dem Kochen kannst du die Karamellmasse einfach auf ein gefettetes Blech gießen, auskühlen lassen und später in Würfel oder Quader schneiden. Ideal als Weihnachtsgeschenk ist selbstgemachter Spekulatius-Fudge.
Fazit zur Auswahl und Bewertung zuckerfreier Bonbons bei REWE
Zuckerfreie Bonbons als Alternative sind für viele Kund:innen mit Diabetes, Diätwunsch oder aus anderen Gründen eine moderne Option. Doch zuckerfreie Süßigkeiten sind kein Freifahrtschein für grenzenloses Naschen, denn auch Zuckeraustauschstoffe können bei übermäßigem Verzehr unerwünschte Nebenwirkungen zeigen. Die genaue Zusammensetzung und die Angaben auf dem Etikett sind für die finale Bewertung entscheidend. Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt.
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