Reichardt Schokolade in Wandsbek: Geschichte, Betrieb und soziale Einrichtungen

Die "Kakao-Kompagnie" von Theodor Reichardt wurde 1898 von Halle an der Saale nach Hamburg-Wandsbeck verlegt und stieg in den darauffolgenden Jahren zu einem der führenden Schokoladenunternehmen auf. In den folgenden Absätzen wird die Entwicklung des Unternehmens, seine Sozial- und Betriebsstruktur sowie seine Expansion und der spätere Verkauf dargestellt.

Gründung, Standortverlegung und Wachstum

Die "Kakao-Kompagnie" von Theodor Reichardt wurde 1898 von Halle an der Saale nach Hamburg-Wandsbeck verlegt und stieg in den darauffolgenden Jahren zu einem der führenden Schokoladenunternehmen auf. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 75 im Jahr 1899 auf 868 bis 1911. 1914 waren in Wandsbek ca. 800 Arbeiterinnen und ca. ... beschäftigt werden".

Historische Fabrikansicht Reichardt Wandsbek

Betrieb, Produktion und Produkte

Erzeugnis war. daß F. zu machen. ... (geb. Angestellten mit einem Jahreseinkommen bis zu 2000 Mark ein ... und reichliches Mittagessen" bot. von 25 Pfg. Verzehrung im eigenen Hause abgegeben".

Soziale Einrichtungen und Mitarbeiterfürsorge

Ähnlich wie das Kölner Familienunternehmen Stollwerck verfügte die Firma Reichardt über Wohlfahrtseinrichtungen für die Mitarbeiter und ihre Familien sowie über einen Wirtschaftsverein, der Waren zu reduzierten Preisen anbot, eine Speiseanstalt, einen Unterstützungsverein und zwei nach Geschlechtern getrennte Badeanstalten. Frühstücks- und Vesperpause an Angestellte und Arbeiter. Die Bedeutung dieser Einrichtung liegt ... diese Weise auf das denkbar geringste Maß beschränkt wird.

Gerade das Schwimmbad ... zu heben. das "außer zwei Festsälen hundert Zimmer" enthält. und billige Wohnung zu verschaffen. 70 Pfg. nach dem 1. Kakao-Fabrik Kontinentaleuropas zu schaffen.

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Soziale Einrichtungen: Speiseanstalt und Badeanstalt

Regionaler Vertrieb und Zweigniederlassungen

Verkaufsstellen im Rheinland wurden ab den 1890er Jahren errichtet. Ab 1923 unterhielt die Firma eine Zweigniederlassung in Koblenz an der Adresse Moselweißer Str. 58. 1928 wurde das Werk in Wandsbek an Stollwerck gekauft und die Koblenzer Zweigniederlassung bis ca. 1929 als „Daverkusen - Schokolade en gros“ weitergeführt.

Mappe: Verteilung der Verkaufsstellen im Rheinland

Finanzielle Lage, Verkauf und Folgen

Das finanziell angeschlagene Unternehmen konnte sich nach der Wiedereröffnung nicht mehr erholen. Die „Kakao-Kompagnie Reichardt“ wurde 1928 zunächst an F. ... Im Januar 1928 "feierte Generaldirektor Dr. 70. Kurier und das Hamburger Fremdenblatt. Führung der Dresdner Bank in Hamburg" verkauft wird. gehört auch die Firma F. Schicht in Aussig an. ... etwa 75 Prozent des Stammkapitals von 10 Mill. RM erwerben". ein tschechischer Margarine-Industrieller. beabsichtigt ... die Arbeitslosigkeit stieg in der Stadt daher erheblich an. hatte damit in Wandsbek vorläufig ihr Ende gefunden.

Dokumentarfilm über historische Schokoladenfabriken

Spuren in der Stadt und Nachwirkung

In einer Liste aus dem Jahre 1937 werden u.a. eine Reihe von mittleren und kleinen Betrieben. Eingangstor in der Neumann-Reichardt-Str. Die "Kakao-Kompagnie" von Theodor Reichardt wurde 1898 von Halle an der Saale nach Hamburg-Wandsbeck verlegt und stieg in den darauffolgenden Jahren zu einem der führenden Schokoladenunternehmen auf. Ebenfalls F. Frau Lydia Peterson-Dewiel [eine Tochter von F. ...

Personalstatistik und Auswirkungen

für die Stadt Wandsbek wird für das Jahr 1925 berichtet: " ... entlassen, von denen 1293 in Wandsbek wohnhaft waren. beschäftigt werden".

Jahr Mitarbeiter (angaben aus dem Text)
1899 75
1911 868
1914 ca. 800 Arbeiterinnen
1925 1293 entlassene, viele in Wandsbek wohnhaft

Quellen und Belege

Ab 1923 unterhielt die Firma eine Zweigniederlassung in Koblenz an der Adresse Moselweißer Str. 58. 1928 wurde das Werk in Wandsbek an Stollwerck gekauft und die Koblenzer Zweigniederlassung bis ca. 1929 als „Daverkusen - Schokolade en gros“ weitergeführt. Das finanziell angeschlagene Unternehmen konnte sich nach der Wiedereröffnung nicht mehr erholen. Die „Kakao-Kompagnie Reichardt“ wurde 1928 zunächst an F. o. A., Adreßbuch der Stadt Coblenz und Umgebung 1923, Siegen 1923, S. 173. o. A., Einwohnerbuch der Stadt Koblenz des Landkreises Koblenz und Umgebung 1927/28, Koblenz 1928, Zweiter Teil, S. 37. Eckhard Freiwald, Gabriele Freiwald-Korth, Hamburgs alte Fabriken einst und jetzt, Hamburg 2013, S. eng verbunden sind.

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