Rote Schokolade ohne Zucker: Inhaltsstoffe und Herstellung

Red - die neue Generation von zuckerfreier Schokolade! Entwickelt im Heimatland der Schokolade, der Schweiz, und gefertigt in einer der modernsten Schokoladefabriken Europas. Diese neuen no added sugar-Schokoladen haben wesentlich weniger Zucker als herkömmliche Zuckerschokoladen aus dem Supermarkt.

Warum zuckerfreie Schokolade?

Viele wollen aus gesundheitlichen Gründen auf Zucker aber nicht auf Genuss verzichten. Zuckerfreie Schokolade ist lecker und voller Mineralstoffe und Spurenelemente. Schokolade ist eine der köstlichsten und sinnlichsten Versuchung.

Zuckerfreie Schokolade wird in der Regel ohne herkömmlichen Haushaltszucker hergestellt. Stattdessen werden alternative Süßungsmittel wie Stevia oder Erythrit verwendet, die entweder keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben oder nur einen sehr geringen. Diese Süßstoffe enthalten in der Regel keine Kohlenhydrate, die den Blutzucker erhöhen.

Für Menschen, die bewusst weniger Zucker konsumieren möchten, ohne auf den Geschmack von Schokolade zu verzichten, ist diese Option eine perfekte Wahl. „Zuckerfreie Schokolade“ ist trotz dieser Unterscheidung eine großartige Option für Menschen, die ihren Zuckerkonsum kontrollieren müssen, etwa bei Diabetes oder im Rahmen einer Low-Carb-Diät.

Gesetzliche Definition und Begriffe

Nach lebensmittelrechtlichen Vorgaben darf ein Produkt als zuckerfrei bezeichnet werden, wenn es weniger als 0,5 g Zucker pro 100 g enthält. Der Begriff „zuckerfrei“ oder „ohne Zucker“ im allgemeinen Sprachgebrauch oft nicht mit der Definition übereinstimmt, wie sie vom deutschen Gesetzgeber festgelegt wurde.

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Schokolade ohne Zuckerzusatz enthält keinen zusätzlichen Zucker, der während des Herstellungsprozesses hinzugefügt wurde. Allerdings bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sie vollständig zuckerfrei ist. In einigen Fällen enthalten die natürlichen Zutaten, wie Milch oder Kakao, noch geringe Mengen natürlicher Zucker.

Inhaltsstoffe zuckerfreier Schokolade

Schokolade besteht zu einem großen Teil aus Kakaobutter, einem empfindlichen Fett mit mehreren Kristallformen. Kakaomasse entsteht durch das Mahlen gerösteter Kakaobohnen. Kakaobutter stammt aus den Samen des Kakaobaums (Theobroma cacao).

Je nach Sorte kommen zusätzlich Milchbestandteile, Emulgatoren und Aromastoffe hinzu. Zur Verbesserung der Verarbeitung und Textur werden Emulgatoren eingesetzt, vor allem Lecithine (z. B. aus Soja oder Sonnenblumen). Milchpulver, Magermilchpulver oder Molkenerzeugnisse werden in Milchschokolade verwendet.

Natürliche Zutaten: Ohne Zucker/Zuckerzusatz: Unsere Produkte werden aus den mehrwertigen Alkoholen Erythrit und Maltit (in der Regel Bio-Produkte) und Inulin hergestellt. Beide Stoffe werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt - ohne jede Gentechnik. Die Zuckeralkohole (Erythrit, Maltit, Xylit, Sorbit) sind beliebt bei Diabetikern und schaden den Zähnen nicht.

Es zählt aber auch die Menge: Wenn 1:1 Zucker durch Datteln ersetzt wird, ist das nicht so viel besser, denn auch hier ist eine Menge Zucker enthalten. Ich persönlich meide sehr streng alle künstlichen Süßungsmittel wie Aspartam, Acesulfam-K etc. Ich mag auch keine Zuckeralkohole wie Erythrit, Maltit oder Xylit.

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Vor- und Nachteile gängiger Süßungsmittel

  • Erythrit: hat kaum Kalorien und beeinflusst den Blutzuckerspiegel kaum; klassisches Süßungsmittel in vielen zuckerfreien Produkten.
  • Maltit/Maltitol: enthält weniger Kalorien als Zucker, beeinflusst den Blutzuckerspiegel weniger stark, kann aber bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.
  • Xylit: enthält etwa 40 % weniger Kalorien als Zucker, ist zahnschonend, kann bei übermäßigem Verzehr blähend wirken.
  • Stevia/Steviolglykoside: sehr süß, stark verarbeitet; Geschmack und Verarbeitung werden kontrovers diskutiert.
  • Datteln/Kokosblütenzucker: natürliche Alternativen, liefern jedoch ebenfalls Zucker und Kalorien und sind daher nicht per se kalorienarm.

Herstellungsprozess

Der erste Schritt zur Herstellung von zuckerfreier, veganer Schokolade ist identisch mit dem traditionellen Prozess: Es beginnt alles mit dem Anbau von Kakao. Nach der Ernte werden die Kakaobohnen fermentiert und getrocknet, genau wie bei herkömmlicher Schokolade. Diese Schritte sind entscheidend für die Entwicklung des charakteristischen Kakaogeschmacks und werden sorgfältig überwacht, um die Qualität zu sichern.

Übrigens steigt bei der Fermentation die Temperatur auf bis zu 55°C, d.h. rohe Schokolade im Sinne von innerhalb der Temperatur, die wir als roh definieren, ist sehr schwierig bis unmöglich herzustellen. Anschließend werden die getrockneten Kakaobohnen geröstet, um die restliche Feuchtigkeit zu reduzieren und das reiche Aroma und die feinen Geschmacksnuancen herauszuarbeiten.

Die gerösteten Bohnen werden dann zu einer feinen Masse gemahlen. Die Masse walzen und vermischen wir dann in unserer Produktion in Berlin mit Erdmandeln, Datteln und Yacon und machen unsere dunkle 70%-Kakao Schok*lade draus. Das Conchieren ist ein entscheidender Schritt in der Herstellung feiner Schokolade und wird auch bei der Produktion von zuckerfreier, veganer Schokolade angewendet.

Nachdem die Schokoladenmasse conchiert wurde, erfolgt das Temperieren. Dieser Prozess ist essenziell, um die Schokolade stabil und glänzend zu machen. Schließlich wird die Schokolade in Formen gegossen, um zu den bekannten Tafeln oder anderen gewünschten Formen zu erstarren.

Herstellungsprozess Kakaobohnen Fermentation und Röstung

Vegan und cremige Textur ohne Milch

Für die cremige Textur, die bei Milchschokolade durch Milchprodukte erreicht wird, nutzen vegane Schokoladenhersteller pflanzliche Alternativen. Kokosmilch, Mandelmilch oder Hafermilch sind beliebte Optionen, die der Schokolade eine subtile Geschmacksnote und eine zarte Schmelzbarkeit verleihen, ohne tierische Produkte zu verwenden.

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Die RED Milk Chocolate ist der Klassiker unter den Schokoladen. Die zartschmelzende und leckere Schokolade überzeugt nicht nur im Geschmack, sie ist zudem stark zuckerreduziert. Gesüßt wird die Schokolade ausschließlich mit Süßungsmitteln (Erythrit, Maltit) und sie wird ohne zusätzlichen Zuckerzusatz hergestellt. Die Schokolade ist zudem glutenfrei.

Rohschokolade und minimal verarbeitet

Raw-Schokolade, auch Rohschokolade genannt, ist eine besondere Form von Schokolade, bei deren Herstellung die Zutaten nicht oder nur sehr schonend erhitzt werden. Die Bezeichnung „raw“ stammt aus der Rohkostbewegung und ist lebensmittelrechtlich nicht eindeutig definiert. Rohe 75% "Nur Frucht" Erdbeere. Mit geriebenen Datteln gesüßt! Reine Rohkostfrüchte und getrocknete Datteln, die mit langsam gemahlenen, rohen Kakaobohnen veredelt wurden, sind die Basis für diese pflanzliche Schokolade aus Biozutaten.

Für diese Tafel schälen wir die rohen Kakaobohnen ohne Röstvorgang und melangieren sie über 45 Stunden zusammen mit Kokosblütennektar. Schokoladenherstellung ohne Kompromisse. Nur 2 Zutaten und Zeit genügen, um eine ansprechende Schokolade herzustellen.

Rohschokolade mit Datteln und Kakaonibs

Qualität: Herkunft, Bio und Fairness

Beste Rohstoffe sind die Basis für eine geschmacklich überzeugende zuckerfreie Schokolade. Ganz wesentlich für den Genuss ist die hochwertige Rezeptur mit extra gutem Kakao aus Cote d´Ivoire (Elfenbeinküste). Als Konsument*in kannst du hier auf Bioqualität achten bzw. dass in Permakultur hergestellt wird.

Bioqualität ist natürlich nicht für jeden Kakaobauern möglich, da die Zertifizierung einen Aufwand und Kosten darstellt. Wenn du hier jemanden findest, dem du ausreichend vertraust, dass es ohne Pestizide hergestellt wird, muss es natürlich keine Zertifizierung sein. Es bedeutet, dass verschiedene Pflanzen angebaut werden und keine Monokultur. So unterstützten die Pflanzen sich gegenseitig, können sich sogar Schatten spenden und voneinander profitieren, und der Anbauer hat weitere Einnahmequellen.

Mit besten biologischen Zutaten und der Unterstützung von über 4.000 Bauernfamilien setzt Paccari auf fairen Handel und nachhaltige Produktion. Die Bio-Schokolade von Original Beans entführt auf eine sinnliche Reise in die Höhen von Cusco, dem Ursprung dieser kraftvollen Inka-Schokolade.

Geschmack, Nährwerte und Lagerung

Der einzigartige Geschmack jeder Schokolade entsteht durch die Variation der Kakaosorten und auch das jeweilige Anbaugebiet sorgt für eine große Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Wer sich anfangs nicht an den herben Geschmack dunkler Schokolade gewöhnen kann, sollte der Schokolade etwas Zeit geben und verschiedene Sorten und Anbieter ausprobieren.

Je dunkler die Schokolade, desto höher der Kakaoanteil und damit der Fettgehalt. Dagegen ist Milchschokolade süßer und normalerweise zuckerreicher. Es ist sehr üblich, von Produkten ohne Zuckerzusatz zu sprechen, wie zuckerfreie Schokolade, zuckerfreie Kekse, zuckerfreie Pralinen, Schokolade ohne Zucker oder Kekse ohne Zucker.

Sie reagiert auf Temperatur, Feuchtigkeit, Licht und Gerüche. Damit sie lange gut schmeckt, schön aussieht und ihre typische Konsistenz behält, muss sie richtig gelagert werden. Am besten dunkel lagern, z. B. bitte kühl und trocken lagern. Vor direktem Sonnenlicht schützen.

Verschiedene Tafeln zuckerfreier Bio-Schokolade

Gesundheitliche Aspekte

Zusammengefasst: Schokolade ohne Zuckerzusatz ist nicht nur eine hervorragende Wahl für diejenigen, die ihren Zuckerkonsum einschränken möchten, sondern bietet auch die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile von Kakao. Kakao gilt als echtes Superfood und der Genuss von Schokolade kann viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben, solange kakaofremde Zusatzstoffe nur in Maßen oder gar nicht zugesetzt werden.

Kakao enthält für unseren Körper wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen und Kupfer sowie den lebenswichtigen Mineralstoff Magnesium. Magnesium wirkt entzündungshemmend, fördert die Herzgesundheit und aktiviert über 300 Enzyme. Der hohe Kakaoanteil in diesen Schokoladen liefert eine Fülle an Antioxidantien, die helfen, freie Radikale im Körper zu bekämpfen und somit das Risiko von Herzkrankheiten zu senken.

Zuckeralkohole haben den Vorteil, dass sie den Blutzuckerspiegel kaum beeinflussen. Enthält ein Produkt über 10 % Zuckeralkohole, muss es per Gesetz den Hinweis „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.“ tragen. Schokolade mit Zuckerersatzstoffen würden wir dennoch niemandem in großen Mengen raten. Denn bei übermäßigem Verzehr ist mit Durchfall oder Blähungen zu rechnen. Außerdem sind immer noch genug Kalorien enthalten.

Produktbeispiele und Markt

In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach zuckerfreien und veganen Alternativen in der Welt der Schokolade deutlich zugenommen. Nicht nur wir haben unsere Produkte entwickelt, sondern viele andere Hersteller haben eine Vielzahl an Produkten ohne oder mit weniger Zucker und in vegan auf den Markt gebracht, sogar die großen Hersteller, wie Milka oder Lindt.

Die Schokolade von Cosmic Dealer ist ein echter und hochwertiger Kakaogenuss ohne Zucker oder künstliche Süßstoffe. Jede Tafel ist eine Hommage an die reinen und unverfälschten Aromen des Kakaos und enthält eine kosmische Karte. Die biozertifizierten Schokoladen sind reich an Nährstoffen und mit funktionellen Kräutern und Gewürzen angereichert.

Die MAKRi-Schokolade setzt auf die natürliche Süße sonnengereifter Datteln aus Tunesien anstelle von raffiniertem Zucker. Diese Schokoladentafeln von MAKRi verzichten auf Süßstoffe, künstliche Aromen und raffinierten Zucker. Stattdessen greift das Unternehmen auf die jahrtausendealte Tradition des Genusses von Datteln und Kakao zurück.

Valrhona und andere Premiummarken bieten inzwischen Linien mit Maltit, Erythrit oder alternativen Konzepten an, um den Markt für zuckerfreie oder zuckerreduzierte Schokolade zu bedienen. Eat to Fit weiße Schokolade ohne Zuckerzusatz: Hergestellt mit Valrhona-Kakaobutter und gesüßt mit Maltit und Erythrit.

Herstellung und Verkostung zuckerfreier Schokolade

Tipps für Konsument*innen

  • Auf die Zutatenliste schauen: Keine fremden Fette, natürliche Vanille statt künstlichem Aroma, hoher Kakaoanteil und transparente Herkunft.
  • Bei Zuckeralkoholen auf den Hinweis „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.“ achten.
  • Bio- und Fairtrade-Zertifikate prüfen, wenn Nachhaltigkeit und Fairness wichtig sind.
  • Probieren: Verschiedene Kakaoherkünfte und Süßungsarten geben völlig unterschiedliche Geschmackserlebnisse.
  • Bewusst genießen: Kleine Portionen (2-3 Stück) nach dem Essen sind meist genussvoller und verträglicher.

Kurze Lagerhinweise

Bitte kühl und trocken lagern. Vor direktem Sonnenlicht schützen. Falsche Lagerung kann dazu führen, dass Schokolade weich wird, ihren Glanz verliert oder einen grauen Belag bekommt.

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