Rainer Honig: Ein Überblick über seine Arbeit als Musikproduzent
Rainer Honig ist ein Musikproduzent, der sich in verschiedenen musikalischen Bereichen einen Namen gemacht hat. Der Artikel beleuchtet seine Arbeit anhand von Beispielen und Kontextinformationen.
Sebastian Knauer und die Zusammenarbeit mit Rainer Honig
Ein Beispiel für Honigs Arbeit als Musikproduzent ist die CD "Vienna 1789" mit Klavierkonzerten von Mozart und Beethoven, die im Oktober 2013 erschien. Diese CD wurde von Sebastian Knauer selbst produziert und erhielt unter anderem von Fono Forum, RBB Berlin und BR Klassik positive Kritiken. Knauer, ein Pianist mit einer über 25-jährigen Konzertkarriere, zeichnet sich durch ein seriös wirkendes „Understatement“ in Kombination mit höchster Musikalität aus. Diese Eigenschaften haben ihm zahlreiche Erfolge eingebracht und seinen Namen in der internationalen Musikwelt etabliert.
Knauer verbindet seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit und Freundschaft mit dem Dirigenten Sir Roger Norrington. Bereits 2006 veröffentlichte er mit ihm und der Camerata Salzburg eine Mozart CD bei Warner Classics, die von der ZEIT als eine der besten Mozartaufnahmen aller Zeiten bezeichnet wurde. 2011 erschien dann bei Berlin Classics eine weitere gemeinsame Aufnahme, „Bach & Sons“ gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester. Auch diese Einspielung erhielt international höchstes Lob. Von „Brilliant“ (Stern) über „Fantastisch“ (Neue Zürcher Zeitung) bis zu „Exzellent“ (Die Presse Wien) mangelte es nicht an Begeisterung der Presse.
Weitere musikalische Aktivitäten von Sebastian Knauer
Sebastian Knauer hat mit zahlreichen anderen Dirigenten gearbeitet, darunter Fabio Luisi, Thomas Hengelbrock, Neeme Järvi, Vladimir Fedosseyew, Vladimir Spivakov, Ingo Metzmacher, John Axelrod, Jesús López Cobos, Simone Young, Michael Sanderling oder Jaap van Zweden. Dabei standen ihm Orchester wie die Dresdner Staatskapelle, die Bamberger Symphoniker, das NDR Sinfonieorchester, das Konzerthausorchester Berlin, die Hamburger Philharmoniker und Sinfoniker, das Orchèstre Les Siècles, die Real Filharmonia de Galicia, das New York City Opera Orchestra, die Russische Nationalphilharmonie, das Shanghai Philharmonic, sowie das Chamber Orchestra of Europe und die Kammerorchester aus Basel, Wien und Tel Aviv zur Seite.
Knauer hat sich über die vielen Jahre auch einen Namen durch seine vielseitige Kreativität in der Programmgestaltung gemacht. Sei es in seinen Solo Abenden, in denen er stets einen Zusammenhang aller gespielten Werke sucht, oder aber auch in seinen zahlreichen Projekten mit seinem langjährigen Duopartner und Freund, dem Geiger Daniel Hope. Ob in Europa, den USA oder in Japan - das Duo erlebt durchweg Begeisterung von Publikum und Presse. Ihr gemeinsam eingespieltes Projekt „East meets West“ wurde 2005 sogar mit einem Klassik Echo und einer Grammy Nominierung belohnt. Auch sonst ist Sebastian Knauer der Kammermusik sehr eng verbunden und konzertiert immer wieder in zahlreichen Produktionen mit großartigen Kollegen wie dem Emerson String Quartet, dem Philharmonia Quartett Berlin, den Cellisten Sol Gabetta und Jan Vogler, den Sängern Anne Sophie von Otter, Bernarda Fink, Michael Schade, Olaf Bär und (zu Lebzeiten) Hermann Prey, sowie dem Choreographen John Neumeier und dem Schlagzeuger von „The Police“, Steward Copeland.
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Er ist regelmäßiger Gast auf Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, in Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau Musikfestival, Klavierfestival Ruhr, Beethovenfest Bonn, Musikfest Bremen, Schubertiade Hohenems, Wien, den Salzburger Festspielen, Gstaad, Vevey/Montreux, Bath, London, Colmar, Lincoln Center New York, Ravinia, Savannah, Santo Domingo sowie dem Shanghai Arts Festival. Das Repertoire von Sebastian Knauer ist daher besonders vielseitig und umfangreich. Immer wieder sucht er neue Schwerpunkte, die er in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt.
So hat er 1998 zum 100. Geburtstag von George Gershwin eine CD mit dessen gesamten Solowerk veröffentlicht, unter anderem mit der Klaviersoloversion der Rhapsody in Blue. 2001 kombinierte er die drei großen Amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein, Aaron Copland und Samuel Barber auf einer Aufnahme. Zwischen 1999 und 2002 hat er alle 27 Mozart Klavierkonzerte mit den Hamburger Philharmonikern in einem eigens für ihn organisierten Konzertzyklus gespielt und zudem vom Klavier aus geleitet. 2007 spielte Sebastian Knauer die völlig unbekannte „Sonate Oubliée“ von Franz Schubert als Weltersteinspielung auf CD ein, welche als „Meisterhaft und ein Wunder von großer Eleganz“ von der Presse gelobt wurde. 2009 hat er sich besonders mit Felix Mendelssohn zu dessen 200. Geburtstag auseinandergesetzt, und hat ihm seine Aufnahme „Pure Mendelssohn“ bei Berlin Classics gewidmet, die den „Editor’s choice“ des Gramophone Magazine’s bekam. An 4 Abenden hat er 2009 sämtliche Haydn Klavierkonzerte in einem von Ihm programmierten Zyklus mit den Bamberger Symphonikern gespielt und geleitet. Seit 2001 hat er über 25 seiner „Wort trifft Musik“ Programme geschaffen, in denen er stets einen Komponisten in den Mittelpunkt stellt, dessen Werke selbst spielt und zudem Texte über dessen Leben konzipiert, die von berühmten Schauspielern auf der Bühne rezitiert werden. In über 200 Auftritten dieser Art hat er regelmäßig die Schauspielerinnen Hannelore Elsner, Martina Gedeck, Iris Berben, Gudrun Landgrebe und Barbara Auer an seiner Seite. In besonderen Projekten tritt er außerdem gemeinsam mit dem Golden Globe Gewinner Klaus Maria Brandauer auf. Einige Programme sind auf CD erschienen, so wie „Bettina v. Arnim und Ludwig v. Beethoven - In einem Weltmeer von Harmonie“ bei der Deutschen Grammophon. Jeweils in der ersten Septemberhälfte, veranstaltet und programmiert er in der Mozartstadt Augsburg Konzerte, wo er Künstler wie András Schiff, Menahem Pressler, Philippe Entre- mont, Sir Roger Norrington, Daniel Hope, Jan Vogler, das Emerson String Quartett, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, das Artemis Quartett, Hannelore Elsner, Klaus Maria Brandauer, Alfred Brendel, Rudolf Buchbinder, das Zürcher Kammerorchester oder den Wiener Concertverein präsentiert. Sebastian Knauer lebt in seiner Heimatstadt Hamburg, in der er 1971 geboren wurde und mit der er familiär seit dem 18. Jahrhundert verbunden ist.
Weitere Beispiele für Honigs Tätigkeiten
Neben seiner Arbeit mit Sebastian Knauer gibt es noch andere Beispiele die belegen, dass Rainer Honig in verschiedenen Bereichen der Musikproduktion tätig ist.
Eric Bond
Der Kinderdorf-Botschafter, Produzent, Komponist und Chorleiter Eric Bond wurde am 7. Mai 1962 geboren. Er gilt als Vater des deutschen Gospels, hat eine unglaubliche Stimme - und erhebt sie als Botschafter der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke seit vielen Jahren immer wieder für benachteiligte Kinder: Am Donnerstag, 7. November, wird er in der St. Georg Kirche in Bad Pyrmont ein Benefizkonzert geben.
Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern
Das Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern ist in Zeiten des Fachkräftemangels offen für Bewerbungen aus dem Ausland. Im Rosenhof hat eine junge Kollegin von den Philippinen mitgearbeitet, im Waldkindergarten Mürnsee gehört eine junge Frau aus der Ukraine zum Team und das Kinderdorfhaus im Pegnitztal bekommt demnächst (hoffentlich) Unterstützung aus Indonesien. Und alle Beteiligten profitieren davon.
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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
An diesem Donnerstag werden in München zahlreiche Organisationen, Institutionen, Schulen, Vereine, Prominente und Privatpersonen in München an die Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, entmenschlicht und ermordet wurden. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen für Demokratie und Toleranz. Und auch das Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern ist mit dabei.
Bienenhonig aus dem Kinderdorf Sachsen
Im Garten der Wohngruppe Steinbach im Kinderdorf Sachsen wohnt seit dem vergangenen Jahr ein Bienenvolk. Die fleißigen Bienen haben in den Sommermonaten fleißig Nektar gesucht. Jetzt konnte der erste Honig geerntet werden - und natürlich haben alle Kinder dabei geholfen.
Stolpersteine für Dr. Heinz Kerb
Wo heute Kinder und Jugendliche zuhause sind, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, wollte Dr. Heinz Kerb bereits in den 30er Jahren ein Kinderheim eröffnen - durfte es aufgrund seiner jüdischen Abstammung jedoch nicht. Mehr als 70 Jahre nach seinem Tod wurde der Rosenhof in Neubeuern schließlich zu einem Albert-Schweitzer-Kinderdorfhaus. Zwei Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig erinnern hier künftig an Dr. Kerb und den Arzt Dr. Artur Rosenheimer, der ebenfalls jüdischer Herkunft war.
Spendenaktion für das Kinderdorf Neubeuern
Eine besondere Unterstützungsaktion für das Familienwerk Bayern haben Markus und Kirsten Seitz in diesem Jahr gestartet. Ihr Ziel: Tieren und Kindern in Not eine Stimme geben. Kirsten Seitz lief zu Fuß von Porto bis ans Kap Finisterre. Sie wollte damit ein Zeichen setzen und zeigen, dass Tiere und Kinder es wert sind, dass man für sie bis ans Ende der Welt läuft. Für das Kinderdorf Neubeuern kamen dabei 1.500 Euro zusammen.
Rainer Maria Schießler
Anlässlich des Jubiläumsjahres des inspirierenden Theologen, Humanisten und Pazifisten Albert Schweitzer spricht Pfarrer Rainer Maria Schießler am 18. September in der Kirche St. Paul in der Münchner Ludwigsvorstadt über Menschlichkeit und Haltung im Geist Schweitzers. Zudem dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf ein festliches Konzert freuen.
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Destruction
1982 wird in Weil am Rhein die "deutsche Antwort auf Metallica" gegründet: die „Thrash-Metal-Band“ Destruction. Ursprünglich besteht Destruction aus Marcel 'Schmier' Schirmer (Vocals/Bass), Michael 'Mike' Sifringer (Gitarre) aus Weil am Rhein und Thomas 'Tommy' Sandmann (Drums). Die drei firmieren unter dem Namen „Knight Of Demon“. Outfitmäßig erfüllt das Trio jedes erdenkliche Metal-Klischee: lange Haare, Lederklamotten, Nieten und Patronengurte bis zu ihrem Thrash-Sound. Unzählige jüngere Bands aus jeglicher Richtung des Metal, sei es Thrash, Death oder Black Metal, zitieren Destruction später als wichtigen Einfluss.
SPV Records erkennen 1984 das große Potenzial und nehmen die Weiler Band unter Vertrag. Das Debüt "Sentence To Death" erscheint im selben Jahr und wird ein durchschlagender Erfolg. 1985 geht das Trio bereits mit Slayer auf Europatour und tritt nach der Veröffentlichung von "Infernal Overkill" auf dem legendären World War III Festival im kanadischen Montreal auf. Für eine deutsche Band: ganz schön beachtlich.
1986 folgt neben "Eternal Devastation" eine gemeinsame Europatour mit Kreator und Rage sowie die Trennung von Tommy infolge "musikalischer Differenzen". Was so viel heißt wie: Tommy strebt eine Karriere als Polizist an…Die Band holt sich Oliver 'Olly' Kaiser als Ersatz. Mit Harold 'Harry' Wilkens kommt zudem ein zweiter Gitarrist an Bord. Beide geben auf dem '87er Album "Mad Butcher" ihren Einstand. Der Einfluss der Neuzugänge kommt auf "Release From Agony", das nach der Tour mit Motörhead erscheint, noch stärker zur Geltung. Die Platte erntet jedoch zwiespältige Reaktionen seitens Publikum und Presse.
Nachdem 1989 "Live Without Sense" erscheint und eine Tour mit Celtic Frost absolviert ist, trennen sich die Wege von Destruction und Schmier, der unter dem Namen Headhunter mit Gitarrist Schmuddel und Drummer Jörg Michael (u.a Mekong Delta, Running Wild, Stratovarius) weiter macht. An ehemalige Erfolge kann er jedoch nicht anknüpfen.
Destruction spielen mit Gastsänger Andre Grieder von Poltergeist "Cracked Brain" ein, ehe sie sich unter Schmähungen aus der Musikszene verabschieden. Obwohl Olly und Mike mit unterschiedlichen Musikern (darunter Ex-Artillery-Fronter Flemming Ronsdorf) noch unter dem Destruction-Banner Demos schreiben, bleibt in der Metal-Geschichte nichts hängen.
Erst 1999 kommt Schmier, der inzwischen ein gut laufendes Bistro führt, über Fans und das Rock Hard-Magazin auf die Idee, Destruction zu reformieren. Also tun sich Schmier und Mike mit Drummer Sven Vormann zusammen. Auf allen angesagten deutschen Metal Open Airs beweisen sie ihre Qualität und bringen 2000 "All Hell Breaks Loose" unters Volk. Als ausgesprochener Destruction-Fan lässt es sich Peter Tägtgren (Pain, Hypocrisy) nicht nehmen, die Scheibe zu produzieren. Mit Hypocrisy gehen sie auf Nuclear Blast Festival Roadshow neben Kataklysm, Crematory und Raise Hell.
Das ein Jahr später folgende "The Antichrist" übertrifft gar die Erwartungen, auch wenn bei der ersten Auflage die Reihenfolge der Tracks verrutscht. Nuclear Blast bietet daraufhin an, die falsch gepressten Exemplare in eine neue CD umzutauschen. Im Oktober 2001 steigt Sven aus, da ihm der Tourplan über den Kopf wächst und er mehr Zeit für seine Familie benötigt. Wenig später gibt Marc Reign seinen Einstand. Im Anschluss an den Drummer-Wechsel gehen Destruction in Deutschland als ultimatives Thrash-Trio mit Sodom und Kreator auf Tour und begleiten letztere auch nach Südamerika.
Während eines Gigs in den USA widerfährt Schmier dann wenig Gutes: Sein Bass kommt abhanden, außerdem zieht er sich einen Splitterbruch an der rechten Hand zu und muss kürzer treten. Die geplante UK-Tour fällt aus, dennoch finden die Konzerte in Australien statt.
Für das Album "Metal Discharge" suchen sie diesmal nicht Peter Tägtgren, sondern Schmiers alten Kumpel V.O. Pulver (GurD) in dessen schweizerisches Little Creek Studio auf. Die Folge: ein wirklich rauer Sound.
Erneut geht es dann im Nuclear Blast-Package mit Deicide, Amon Amarth, Nile, Disbelief, Dew-Scented und anderen auf Tour. In Anschluss zieht es Destruction wieder nach Brasilien. Auch auf dem Rock Hard Festival 2004 schlagen sie auf.
Zuvor wird Drummer Marc auf einem italienischen Flughafen verhaftet, weil sein Patronengurt die Zollbehörde nervös macht. Er darf ihn zwar behalten, dagegen trennen sich Destruction von Nuclear Blast, um bei AFM Records unterzukommen.
Neben einigen Benefiz-Auftritten und diversen anderen Gigs stehen nun die Arbeiten an einem neuen Album im Vordergrund. Producer Peter Tägtgren ist wieder mit von der Partie. Für den Song "The Alliance Of Hellhoundz" engagieren Destruction Gastsänger von Saxon, Dimmu Borgir, Soilwork, Candlemass, Death Angel, Rage sowie den ehemaligen Maiden-Shouter Paul Di'Anno und Metalqueen Doro. "Inventor Of Evil" erscheint Ende August, bevor im November die nächste Europatour mit Candlemass, Deathchain und After All ansteht. Letztere werden gegen Ende der Tournee von Perzonal War ersetzt.
Anschließend heißt es wieder: ab ins Studio. "Thrash Anthems" entsteht bei V.O. Pulver. Darauf finden Fans diverse Bandklassiker in neuer Produktion, die klingt natürlich „fetter“ als anno dazumal. Kaum ist das Teil Mitte Januar auf dem Markt, drehen Destruction schon wieder Runden mit Into Eternity, Municipal Waste und Hirax - diesmal in den USA.
Doch die Arbeit mit Destruction reicht Schmier nicht. Nachdem bei Stratovarius der Ofen vorübergehend ausgeht, reanimiert er überraschend Headhunter samt neuem Album.
Destruction legen deshalb allerdings keine Pause ein, sondern Ende August 2008 mit dem gewohnt starken "D.E.V.O.L.U.T.I.O.N." nach. Und weil es so schön ist, veröffentlichen sie ein knappes Jahr später mit "The Curse Of The Antichrist: Live In Agony" ihre zweite Live-Scheibe.
Anfang 2010 legen sie die DVD "A Savage Symphony - The History Of Annihilation" vor, auf der sie ihre bewegte Geschichte ausführlich mit fast allen Mitgliedern Revue passieren lassen. Drummer Marc nimmt die Veröffentlichung zum Anlass, um wenig später in aller Freundschaft seinen Ausstieg anzukündigen.
Es dauert nicht lange, bis Destruction mit Wawrzyniec 'Vaaver' Dramowicz ihren neuen dritten Mann vorstellen. Der spielt sonst noch bei Unsun, Indukti und Lunatic Soul, was großes Organisationstalent voraussetzt. Das scheint allerdings gut zu klappen, denn die Band ist nicht nur ständig auf Tour, sondern veröffentlicht nach wie vor in regelmäßigen Abständen sehr gute Alben - 2012 etwa "Spiritual Genocide" und 2016 "Under Attack". 2017 finanziert die Band via Crowdfunding die Compilation "Thrash Anthems II", wofür sie wieder alte Songs neu einspielt.
Vor dem nächsten regulären Studioalbum verändert sich dann viel bei der Band: Vaaver verabschiedet sich 2018 aus familiären Gründen und macht am Schlagzeug Platz für den Kanadier Randy Black. Im Februar 2019 vermelden die Thrasher unerwartet weiteren Zuwachs: Damir Eskic wird fortan neben Mike in die sechs Saiten hauen - zum ersten Mal seit 20 Jahren spielt Destruction wieder mit zwei Gitarristen. Die Richtung für "Born To Perish" ist klar: massive Gitarrenwände. Im Grundrezept ändert sich zwar nicht viel, aber spätestens live spürt man den zusätzlichen Push einer zweiten Gitarre.
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