Rezept für Quarkbällchen ohne Zucker – Low Carb, glutenfrei und lecker
Quarkbällchen sind ein beliebtes Gebäck, das vor allem in der Karnevals- oder Faschingszeit bekannt ist. Doch sie werden je nach Region auch das ganze Jahr über gegessen und findet man häufig auf Volksfesten oder Weihnachtsmärkten. Klassisch sind sie süß, fluffig, rund und mit einer Zuckerpanade überzogen - ein echtes Highlight in jeder Bäckerei.
Dieses Rezept für Low Carb Quarkbällchen ohne Zucker bietet eine gesunde Alternative zum traditionellen Gebäck. Es ist besonders für alle geeignet, die auf ihre Ernährung achten möchten, da es glutenfrei, zuckerfrei, paleo, sojafrei und hefefrei ist. Außerdem sind diese Quarkbällchen proteinreich, saftig und fluffig zugleich. Eine perfekte Nascherei zum Kaffee - ob zu Hause oder unterwegs.
Warum Low Carb Quarkbällchen?
- Quarkbällchen sind oft kohlenhydrat- und kalorienreich, besonders aufgrund von Weizenmehl und Zucker.
- Mit Low Carb Zutaten wie Kokosmehl, Mehrkomponenten-Proteinpulver und Erythrit ersparst du dir unnötige Kohlenhydrate und Kalorien.
- Die Low Carb Quarkbällchen sind ideal für eine Low Carb- oder Keto-Ernährung und auch für eine glutenfreie Diät.
Mehlersatz und Süßungsmittel
Als Mehlersatz wird Kokosmehl verwendet, das im Gegensatz zu anderen Low Carb Mehlen nicht intensiv schmeckt und gut für ein neutrales Aroma sorgt.
Zum Süßen kommt Erythrit zum Einsatz, ein kalorienfreier Zuckerersatz. Besonders für die äußere Panade eignet sich braunes Erythrit, da es im Geschmack dem Rohrzucker ähnelt und nicht ganz so kalt auf der Zunge wirkt.
Zusätzlich werden Bambusfasern im Teig verwendet, die den Teig sowohl fluffiger als auch neutraler machen. Auch Eiweißpulver oder Kokosmehl können hier theoretisch alternativ eingesetzt werden.
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Zutaten für Low Carb Quarkbällchen ohne Zucker
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Magerquark | 140 g |
| Mehrkomponenten-Proteinpulver (neutral) | 80 g |
| Erythrit (zu Puder gemahlen) | 60 g |
| Kokosmehl | 50 g |
| Eier | 2 Stück |
| Backpulver | 1/2 Päckchen |
| Zitronenschalenabrieb | 1 Teelöffel |
| Vanilleextrakt | nach Belieben |
| Öl zum Frittieren (z.B. Butterschmalz oder neutrales Öl) | mindestens 0,5 l |
Zubereitungsschritte
- Eier, Quark, Vanilleextrakt und Zitronenschalenabrieb gut miteinander verrühren.
- Dann das Puder-Erythrit langsam einrieseln lassen und nochmals gut vermischen.
- Backpulver, Proteinpulver und Kokosmehl nach und nach einrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Die Masse in eine Spritztülle füllen und vorne eine kleine Ecke abschneiden.
- Öl in einem Topf auf ca. 150-180°C erhitzen. Die Quarkbällchen portionsweise ins heiße Fett geben; während des Frittierens formen sie sich von selbst zu runden Bällchen.
- Die Quarkbällchen goldbraun frittieren, auf Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend in einer Mischung aus braunem Erythrit und Zimt wälzen.
- Warm servieren - dann sind sie am fluffigsten und aromatischsten.
Alternative Zubereitung in der Heißluftfritteuse oder im Backofen
Wer weniger Fett verwenden möchte, kann die Quarkbällchen auch in der Heißluftfritteuse backen. Dabei werden die Teigbällchen in hitzestabile Silikon-Muffinformen gelegt und bei 180 °C ca. 5 Minuten gebacken. Anschließend mit neutralem Öl bepinseln und wenden. Die Konsistenz ist etwas luftiger, weniger fettig, aber dennoch lecker.
Eine weitere fettarme Variante sind Quarkbällchen aus dem Backofen. Dafür den Teig in ca. 12 Mini-Bällchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und bei 175 °C Umluft ca. 15 Minuten backen. Auch diese Variante schmeckt besonders fluffig und eignet sich gut als gesunder Snack für zwischendurch.
Tipp: Low Carb Quarkbällchen in Mini-Version
Die Quarkbällchen sollten möglichst in einer kleinen oder „Mini“-Version zubereitet werden. So ist der Fettverbrauch beim Frittieren geringer, und die Bällchen backen gleichmäßiger durch.
Im Vergleich zu herkömmlichen Quarkbällchen hat diese Low Carb Version den Vorteil, dass sie nur etwa 0,4 g Kohlenhydrate pro Stück enthält und ca. 53 Kalorien hat - das sind ca. 90 % weniger Kohlenhydrate als bei klassischen Varianten.
Variationen & Zutatenanpassungen
- Statt Proteinpulver kann man auch ca. 50 g Dinkelmehl verwenden, was den Teig etwas verändert.
- Laktosefreie Variante: Quark weglassen und stattdessen 55 g Butter verwenden.
- Wer möchte, kann die Quarkbällchen nach dem Frittieren oder Backen mit zuckerfreier Schokolade (z. B. zuckerfreie Schokolinsen oder Nougatcreme) füllen oder überziehen.
Was sind Bambusfasern und warum sind sie sinnvoll?
Bambusfasern sind ein wertvoller Zusatz in der Low Carb Küche. Sie machen den Teig neutraler im Geschmack und sorgen für eine luftigere, fluffigere Konsistenz.
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Die Fasern nehmen Flüssigkeit gut auf und helfen somit dabei, dass der Teig nicht zu feucht oder klebrig wird. In diesem Rezept können auch Eiweißpulver oder Kokosmehl anstelle der Bambusfasern genutzt werden, je nach persönlichem Geschmack und Verfügbarkeit.
Low Carb Quarkbällchen - ideale Snacks für bewusste Ernährung
Diese Quarkbällchen passen hervorragend zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung ohne Zucker und Getreideprodukte. Sie eigenen sich ideal als Snack für zwischendurch, zu Tee oder Kaffee oder sogar auf Partys und Buffets.
Wer gerne zuckerfrei backt, findet hier ein unkompliziertes und schnell zubereitetes Rezept, das viel Freude beim Naschen bereitet, ohne schlechtes Gewissen.
Nährwerte pro Portion (ca. 2 Quarkbällchen)
| Nährwert | Menge | Prozent der Tagesdosis* |
|---|---|---|
| Kalorien | 452 kcal | 22% |
| Fett | 28 g | 44% |
| Kohlenhydrate | 7 g | 3% |
| Eiweiß | 35 g | 70% |
* Basierend auf einem Tagesbedarf von 2.000 kcal.
Wo kann ich die speziellen Low Carb Zutaten kaufen?
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Das erleichtert das Backen von Low Carb Rezepten ungemein und sorgt für ein gutes Gelingen bei jeder Zubereitung.
Weitere Tipps und Rezeptideen
- Probiere auch mal zuckerreduzierte Nussecken oder Berliner als Alternative.
- Low Carb Waffeln ohne Zucker passen hervorragend zu einer bewussten Ernährung.
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Mit diesem Rezept für Low Carb Quarkbällchen ohne Zucker kannst du den klassischen Karnevalsklassiker deutlich gesünder genießen - ganz ohne Zucker und ohne den Verzicht auf Genuss.
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