Protein Pralinen selber machen – Rezept für Low‑Carb High‑Protein Schokopralinen und Energy Balls
Diese Protein Pralinen sind die ideale Nascherei für alle, die süß und gesund vereinen möchten. Die Low‑Carb‑High‑Protein Schokopralinen sind schnell und einfach zubereitet und im Handumdrehen genossen. Für alle, die ohne schlechtes Gewissen naschen möchten, haben wir das optimale Rezept, für das wir nur 3 Zutaten benötigen!
Zutaten (Basis-Rezept, ca. 10-12 Pralinen / Mini‑Brownies)
- 30 g Vollkornmehl
- 15 g Mandeln, gemahlen
- 40 g Proteinpulver Whey Isolate, Brownie / Double Chocolate
- 2 EL Kakaopulver entölt
- 100 g Apfelmus ungesüßt
- 1 EL Mandelmus
- 30 g Walnüsse
- 3 Eiweiß (n. B.)
- Aroma / Flavourdrops nach Geschmack
- Optional: 25 g Erythrit (als Süßstoff)
Zubereitung Schritt für Schritt
- Die Walnüsse in kleine Stücke brechen und mit Mehl, Mandeln, Proteinpulver, Kakopulver, Apfelmus und Mandelmus zusammenmischen.
- Die Eiweiße zu Eischnee schlagen und unter die Masse unterheben.
- Mit den Flavourdrops abschmecken, bis es genug süß ist (optional). Für die Süße habe ich Erythrit verwendet.
- Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu Brownies formen oder gegebenenfalls eine Form verwenden. Die Brownies in den vorgewärmten Backofen bei 150 Grad ca. 10 Min. backen. Hab kleine Mini‑Muffins daraus gebacken. Für die Pralinen habe ich eine kleinere Form verwendet.
- Bewahre die fertigen Protein Pralinen in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. So bleiben sie ca. 4 bis 5 Tage frisch.
Varianten und ergänzende Rezepte (ohne Backen, Energy Balls & Co.)
Energy Balls, auch Bliss Balls, Dattel‑Pralinen oder Protein‑Pralinen genannt, sind kleine Snackbällchen aus Nüssen, Trockenfrüchten und Nussmus. Sie kommen ohne Backzeit aus, brauchen keinen Zuckerzusatz und sind in wenigen Minuten fertig.
3‑Zutaten Quark‑Kokos Pralinen (No‑Bake)
- 200 g Magerquark
- 30 g Perfect Whey Köstliche Kokospraline
- ca. 15 g Kokosraspeln
- Den Magerquark mit dem Whey mischen (Kokospraline passt einfach wie die Faust aufs Auge!).
- Die Creme für 15 min ins Gefrierfach. Danach mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen formen und in den Kokosraspeln rollen.
- Nochmal kurz ins Gefrierfach und vor dem Fernseher, nach dem Sport oder einfach zwischendurch genießen.
Je nach Belieben kann noch eine Mandel in die Mitte gedrückt werden. Ihr werdet nicht glauben, wie lecker Magerquark sein kann! Probiert es unbedingt aus!
Dattel‑Energy Balls mit Mandelmus (vegan / zuckerfrei)
- 100 g weiche Datteln (z. B. Medjool), entsteint
- 90 g Erdnussbutter ungesüßt
- 40 g veganes Proteinpulver (z. B. Bio Sonnenblumen Protein)
- 30 g glutenfreie Haferflocken
- 25-30 g Kokosraspeln
- 1 Prise Salz
- 130 g dunkle Schokolade (zuckerfrei) + 1 TL Kokosöl (optional für Glasur)
- Datteln kurz in warmes Wasser einweichen, damit sie weich werden. Anschließend in der Küchenmaschine zerkleinern.
- Erdnussbutter, Haferflocken, Proteinpulver, Kokosraspeln und ca. 1 Prise Salz dazugeben und zu einer teigigen Konsistenz verarbeiten.
- Von der Masse kleine Kugeln formen und für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen.
- Schokolade grob hacken und mit dem Kokosöl über dem Wasserbad schmelzen. Die Kugeln kurz in die geschmolzene Schokolade tauchen und auf Backpapier festwerden lassen.
- Die Protein Pralinen für ca. 1 Stunde im Kühlschrank aushärten lassen.
In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank halten sich die Dattel Energy Balls zwei Wochen, mit oder ohne Glasur. Sie lassen sich auch gut einfrieren, bis zu drei Monate.
Cremige Schoko‑Haselnuss Variante (Ferrero‑Rocher‑Style, ohne Industriezucker)
Für alle, die ohne schlechtes Gewissen naschen möchten, haben wir ein Rezept entwickelt, das an gesunde Ferrero Rocher erinnert und ausschließlich mit vier "cleanen" nährstoffreichen Zutaten hergestellt wird: Kakao, Haselnüsse, Kokosöl und Honig (oder ersatzweise Ahorn-/Agavensirup) und keinerlei industriell hergestellten Zucker, Palmöl oder andere Zusatzstoffe.
Lesen Sie auch: Überblick: Proteinprodukte ohne Zucker
Zutaten & Herstellung (Kurzfassung)
- Haselnüsse (geröstet & gehackt)
- Kakao
- Kokosöl
- Honig oder Ahornsirup
- Nussmus nach Belieben
- Das Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Gebt den Honig, das Nussmus und den Kakao zum geschmolzenen Kokosöl und rührt alles gut zu einer homogenen Masse um.
- Lasst die Masse im Kühlschrank abkühlen, bis sie etwas fester geworden ist, und formt kleine Kugeln mit optional einer ganzen gerösteten Haselnuss in der Mitte.
- Wälzt die Kugeln in gehackten Haselnüssen und lagert sie im Kühlschrank oder Gefrierfach.
Im nächsten Schritt werden die Kugeln noch in den gerösteten gehackten Haselnüssen gewälzt und nehmen damit noch etwas an Größe zu. Falls die Masse beim Rollen zu weich ist, könnt Ihr sie für einige Minuten im Kühlschrank zwischenlagern.
Nährstoffe & Ernährungsinfos
Mit Zutaten wie Magerquark, Whey und Kokos gelingen dir diese kleinen Energiekugeln in nur wenigen Minuten - ganz ohne Backen, ohne Zucker, aber mit jeder Menge Eiweiß. Mit einem Eiweißgehalt von 41 Gramm sind diese kleinen weißen Kugeln einfach unschlagbar. Eine Protein Praline enthält nur etwa 1,5 g Netto‑Kohlenhydrate - ideal für alle, die sich Low Carb oder ketogen ernähren möchten. Ja! Mit rund 4,7 g Eiweiß und 3,2 g Ballaststoffen pro Stück sorgen die Pralinen für eine gute Sättigung und helfen, Heißhunger vorzubeugen.
Tipps, Varianten und FAQs
- Sind Protein Pralinen auch ohne Whey möglich? Ja, du kannst das Whey durch entöltes Mandelmehl oder ein veganes Proteinpulver ersetzen - ggf. muss du den Teig dann mit mehr Quark ausgleichen.
- Kann ich andere Geschmacksrichtungen ausprobieren? Klar! Statt Vanilleextrakt kannst du z. B. auch Zimt, Orangenaroma oder etwas Kakaonibs verwenden.
- Kann ich andere Süßungsmittel verwenden? Ja, statt Erythrit kannst du z. B. Xylit oder eine Mischung aus beidem verwenden. Achte auf die Süßkraft und passe die Menge ggf. an.
- Aufbewahrung: Bewahre die Low‑Carb‑High‑Protein Schokopralinen am besten in der Tiefkühltruhe auf oder im Kühlschrank im luftdichten Behälter.
- Form & Größe: Diese Kugeln sollten am besten nicht zu groß geformt werden. Portioniert die Masse am besten nicht zu allzu groß, damit sie noch als ein Happen in den Mund passen.
- Wenn Ihr keine Lust aufs Rollen habt, könnt Ihr die flüssige Masse mit gehackten Nüssen mischen und in eine Auflaufform geben; nach dem Auskühlen in kleine Quadrate schneiden.
Warum Kakao, Nüsse und Molkenprotein gute Zutaten sind
Seit Jahrhunderten ist Kakao der Grundbaustein für Schokolade. Kakao ist auf alle Fälle besonders reich an antioxidativen Flavanolen und übertrifft damit sogar Lebensmittel wie Blaubeeren und grünen Tee. Außerdem zählt Kakao zu einer der größten pflanzlichen Magnesiumquellen für Muskel‑ und Knochenaufbau, Gehirnleistung und Stoffwechsel. Haselnüsse sind richtige kleine Powerpakete: Sie haben einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, enthalten diverse Vitamine (insbesondere B und E), Mineralstoffe (Magnesium, Phosphor, Kalium, Eisen, Calcium) und Eiweiß sowie Ballaststoffe. Diese Pralinen sind etwas ganz Besonderes, denn ich habe ihnen Molkeprotein hinzugefügt. Molkenprotein aus Weidehaltung sorgt für eine optimale Darmgesundheit, unterstützt Haut und Haare, gesunde Gelenke und starke Knochen.
Schnelle Zubereitungs‑Übersicht (Checkliste)
- Zutaten bereitstellen und abwiegen
- Nüsse mahlen / zerkleinern, trockene Zutaten mischen
- Feuchte Zutaten hinzufügen, Eischnee unterheben oder im Food Processor mixen
- Formen: Kugeln rollen oder in Form füllen
- Kühlen: Kühlschrank oder Gefrierfach zum Festwerden nutzen
- Optional: Schokolade temperieren und überziehen
Haltbarkeit
In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank halten sich die Pralinen ca. 4-14 Tage, je nach Rezept (Quark‑Version ca. 4-5 Tage, Dattel‑Varianten bis zu 2 Wochen). Sie lassen sich auch gut einfrieren, bis zu drei Monate.
Guten Appetit! Diese leckeren Protein Schokokugeln stecken voller guter Zutaten und sind die perfekte gesunde Nascherei - ideal vor oder nach dem Sport, als kleiner Snack zwischendurch oder zum Teilen.
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