Pralinen selber machen: Tipps, Tricks und Rezepte für Schokoladenkunstwerke

Zartschmelzende Schokolade, gefüllte Köstlichkeiten und edle Dekorationen - selbstgemachte Pralinen sind nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Highlight für besondere Anlässe. Ob als liebevolles Geschenk, zum Verwöhnen der Liebsten oder einfach als kleine Nascherei für zwischendurch - die süßen Kreationen lassen sich nach persönlichem Geschmack gestalten. Und das Beste daran: Pralinen selber machen ist einfacher als viele denken! Mit den richtigen Zutaten, etwas Geduld und ein paar hilfreichen Tipps gelingen die kleinen Schoko-Kunstwerke auch zuhause - ganz ohne Profi-Kenntnisse.

Pralinen selber machen - Eine kurze Übersicht

Pralinen lassen sich mit Kuvertüre, Sahne, Butter und Zusätzen wie Nüssen oder Likör leicht zuhause herstellen. Einfache Pralinen können als Kugeln geformt und in Kakao, Nüssen oder Kokos gewälzt werden. Gefüllte Pralinen entstehen, indem die Pralinenform mit Kuvertüre ausgegossen, mit Ganache, Nougat oder Fruchtpüree gefüllt und anschließend wieder verschlossen wird. Beliebte Aromen sind Himbeere, Espresso, Nuss-Nougat oder Marzipan. Pralinen sollten kühl, trocken und luftdicht aufbewahrt werden - ideal sind 15-18 °C.

Die Geschichte der Praline

Bevor wir in das Pralinen Zubereiten einsteigen, wollen wir uns erst einmal der Süßigkeit selbst widmen. Diese wurde nämlich bereits im 17. Jahrhundert für den französischen Grafen von Plessis-Praslin erfunden. Dessen Koch tunkte damals einfach Nüsse, Marzipan und getrocknete Früchte in heiße Schokolade und ließ diese anschließend aushärten. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden die Pralinen, die wir heute kennen und lieben.

Heutzutage unterscheiden wir auf dieser Basis hauptsächlich zwischen drei Pralinensorten, welche mit den unterschiedlichsten Leckereien gefüllt sein können. Am beliebtesten sind dabei auf jeden Fall Nougat, Marzipan und die verschiedene Liköre. Am weitesten verbreitet sind wohl die Trüffel (die ihren Namen übrigens wirklich von den Edelpilzen haben). Ebenfalls ein wahrer Klassiker sind die belgischen Meeresfrüchte. Diese Pralinen bestehen in der Regel außen aus einer Mischung aus weißer und Vollmilchschokolade und sind mit Nougat gefüllt. Ebenfalls verfeinert wurde die Rezeptur in Österreich, konkreter in Salzburg, wo die ersten Mozartkugeln gefertigt wurden.

Grundausstattung für die Pralinenherstellung: Was brauche ich wirklich?

Pralinen selber machen ist einfacher, als viele glauben. Die wichtigsten Zutaten: Zeit, Ruhe und ein wenig Planung. Leckere Kuvertüre und feine Gewürze zum Aromatisieren sorgen für den Feinschliff. Richtiges Equipment erleichtert die Pralinenherstellung.

Lesen Sie auch: Pralinen selber machen mit Erdnussbutter

So oft hören wir, dass Pralinen selber machen zu viel Aufwand ist und man viel zu viel Zubehör braucht. Dem wollen wir widersprechen, denn wer sich einfach einmal ausprobieren möchte, der benötigt gar nicht so viele Utensilien - und das meiste haben Sie sicherlich eh schon zu Hause.

Sie wollen einfach einmal probieren, Pralinen selber herzustellen? Dann brauchen Sie dafür erst einmal Utensilien, die Sie wahrscheinlich ohnehin bereits besitzen.

  • Ein kleiner Topf (z.B. für ein Wasserbad)
  • Eine hitzebeständige Schüssel
  • Ein Kochlöffel
  • Backpapier

Diese kleinen Geräte machen den Prozess des Zubereitens einfach ein wenig leichter und komfortabler, sind aber kein absolutes Muss. Sie haben Ihre Leidenschaft im Pralinen selber Machen gefunden und wollen am liebsten allen Ihren Verwandten und Bekannten so eine Freude machen? Ihre ganze Küche funktionieren Sie gern als Pralinen-Produktionsstätte um? Übrigens: Alternativ zu den als Pralinenformen ausgeschrieben Utensilien, können Sie auch zu Eiswürfelformen aus Silikon greifen - vielleicht haben Sie eine solche ja sogar schon zu Hause.

Weitere nützliche Werkzeuge und Hilfsmittel:

  • Küchenthermometer: Ein Küchenthermometer ist sehr wichtig, um Kuvertüre genau temperieren zu können. Denn diese durchläuft gleich mehrere Arbeitsschritte mit unterschiedlichen Temperaturen und darf eine sortenabhängige Verarbeitungstemperatur nicht überschreiten. So sollte Bitterschokolade max. 32 °C, Milchschokolade max. 31 °C und Weiße Schokolade max. 30 °C warm sein.
  • Pralinengabeln: Viele Pralinen sind mit Kuvertüre überzogen. Damit die Glasur ohne Kleckern gelingt, sind Pralinengabeln, auch Temperiergabeln oder Pralinenbesteck genannt, sehr empfehlenswert. Je nach Verwendungszweck gibt es sie in zwei Grundformen. Die sogenannte Spiraltunkgabel ist ein Stab mit spiralförmiger Halterung an einem Ende. Hierein können runde Pralinen gelegt werden, die dann im anschließenden Kuvertürebad nicht verloren gehen. Gezinkten Pralinengabeln eignen sich hingegen gut für eckige und / oder geschnittene Pralinen.
  • Pralinengitter: Sollen Pralinen glatt bleiben, werden sie vorsichtig auf Backpapier gesetzt. Gerade aber kugelige Trüffelpralinen werden oft mit einem an Igelstacheln erinnernden Überzug verziert. Dazu ist ein Pralinengitter der passende Helfer.
  • Spritzbeutel: Ein weiteres wichtiges Utensil zur Pralinenherstellung ist der Spritzbeutel, in Fachkreisen auch Dressiersack genannt. Hierbei handelt es sich um einen trichterförmigen Beutel aus wasserabweisendem Gewebe, an dessen Spitze Tüllen aus Edelstahl oder Plastik angebracht werden können. Je nach Zweck, z. B. Pralinen mit Ganache befüllen oder verzieren, gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Tüllenformen.
  • Metallrahmen: Für Schnittpralinen braucht man einen Metallrahmen, um die unterschiedlichen Schichten dieser Pralinenart gleichmäßig übereinander aufbringen zu können. Je nach Modell eignet sich eventuell auch ein Backrahmen dazu. Wenn alle Schichten fest geworden sind, wird der Rahmen vorsichtig entfernt und die Pralinen können nach Belieben z. B.
  • Pralinenformen: Für Formpralinen werden natürlich Pralinenformen benötigt. Hier gibt es je nach Geschmack und Anlass die unterschiedlichsten Möglichkeiten vom klassischen Herzchen bis hin zum extravaganten Diamanten.
  • Pralinenhohlkugeln: Wer Trüffel herstellen möchte, kann die Trüffel entweder von Hand rollen, oder man verwendet professionelle Pralinenhohlkugeln. Diese vorgegossenen Kugeln eignen sich insbesondere, wenn die Füllung nicht formbar ist, weil sie zu weich oder sogar flüssig ist (z. B. Spirituosen). Mit Hohlkugeln lassen sich aber auch die perfektesten Ergebnisse erreichen.

Pralinenhohlkörper: Die Basis für gefüllte Pralinen

Wer sich für die Pralinenherstellung ein wenig mehr Zeit nehmen möchte, kann online oder im Fachhandel Formen für die Pralinenhohlkörper erwerben und sie selber herstellen. Diese Hohlkörper werden mit Ganache befüllt und anschließend mit temperierter Kuvertüre überzogen.

Was sind Pralinenhohlkörper?

Speziell zum Einstieg in das süße Hobby greifen viele Pralinenfreunde gerne auf fertige Pralinenhohlkörper zurück, mit denen sich schnell und einfach auch größere Mengen an gleichmäßigen Pralinen fertigen lassen.

Lesen Sie auch: Pralinen selber machen: Weiße Schokolade

Sie wollen endlich mit diesen hübschen Formpralinen loslegen? Verwenden Sie Polykarbonatformen. Erhitzen Sie die Formen kurz, bevor Sie die Schokolade einfüllen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Füllung eine gleichmäßige Konsistenz aufweist und flüssig genug zum Einspritzen. Vermeiden Sie, dass die Füllung über den Rand der Schokoladenschalen läuft. Dies kann Mängel verursachen. Befüllen Sie die Schokoladenschalen niemals bis zum Rand. Erwärmen Sie Ihre Schokoladenform mit einer Heißluftpistole auf 26 bis 27°C. Füllen Sie die temperierte Schokolade in die Form. Gießen Sie die Schokolade zurück in den Tiegel. Schaben Sie die überschüssige Schokolade ein letztes Mal ab und lassen Sie die Schokolade im Kühlschrank einige Minuten lang aushärten und auf 14 bis 16°C abkühlen. Alle Schokoladenarten mit Basisviskosität (drei Tropfen) sind geeignet. Sie ermöglichen das leichte Formen einer Schokoladenschicht mit der perfekten Dicke. Manche Schokoladenliebhaber und Fachleute wollen eine möglichst dünne und knusprige Schokoladenhohlkugel. Eine flüssigere Schokolade mit einem um 2 bis 4 % höheren Kakaobuttergehalt eignet sich dafür am besten.

Pralinenfüllung selber machen: Die Ganache

Die Ganache ist die sahnige Grundmasse der Pralinen. Hierfür werden zunächst 80 Milliliter Sahne aufgekocht. Dann wird der Topf vom Herd genommen und 400 Gramm Zartbitterkuvertüre sowie 30 Gramm Butter hinzugegeben. Zum Abschluss wird alles unter stetigem Rühren vermengt und in eine andere, kühle Schale umgefüllt. Die Ganache wandert dann für zwei Stunden in den Kühlschrank, wo sie fester wird, bis sie eine cremige Konsistenz hat. Ist die Ganache-Masse aus dem Kühlschrank bereit, wird diese mit einem Handrührgerät aufgeschlagen und mit zwei Espressolöffeln auf einen Teller mit Backpapier gesetzt. So werden gleichmäßige Kugeln geformt. Wichtig: All das darf nicht bei hoher Raumtemperatur erfolgen. Wird die Ganache wieder weicher, muss sie zurück ins Kühle. Im letzten Schritt werden die Kugeln einzeln in die temperierte Kuvertüre eingetaucht bis sie vollständig ummantelt sind.

Grundrezept für Ganache:

  • Kuvertüre (Zartbitter, Vollmilch oder weiße Schokolade)
  • Sahne
  • Kakaobutter (optional, um die Schokolade temperierbar zu machen)

Zubereitung:

  1. Die Sahne in einem kleinen Topf leicht erhitzen, aber nicht kochen.
  2. Die Zartbitter-Kuvertüre klein hacken und in die heiße Sahne einrühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist.
  3. Die Butter unterrühren, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht.

Pralinen überziehen: Kuvertüre richtig temperieren

Das A und O für den Schokoladengenuss ist die richtige Temperatur der Kuvertüre: Körpertemperatur ist ein Muss. Ist sie zu heiß, trocknet sie nur schwer, wird gräulich und brüchig. Genießbar ist sie zwar, allerdings nicht mehr ansehnlich - und es wäre doch schade drum.

Was bedeutet Temperieren?

Temperieren bedeutet, die Schokolade zu schmelzen und dann auf die richtige Verarbeitungstemperatur abzukühlen. Dies sorgt dafür, dass die Schokolade schön glänzt und knackig wird.

Das sogenannte „impfen“ der Schokolade ist ein Trick, um die Kuvertüre auf die richtige Temperatur zu bringen. Was heißt das konkret? Die ganze Kuvertüre wird zunächst gehackt. Über dem Wasserbad werden zwei Drittel der Schokolade geschmolzen, ein Drittel verbleibt auf dem Brett. Achtung: Schokolade und Wasser vertragen sich nicht. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, wird sie vom Wasserbad heruntergenommen. Damit sie nun auf Körpertemperatur herunterkühlt, wird die Masse mit dem verbleibenden Drittel der Kuvertüre „geimpft“.

Lesen Sie auch: Pralinenfüllung mit Erdbeeren

Wie erkenne ich die richtige Temperatur der Schokolade?

Um die Temperatur der Kuvertüre zu testen, wird der Löffel in die Schokolade getaucht und ein wenig der Schokolade auf dem Handgelenk verteilt. Ist dabei kein Temperaturunterschied zwischen Haut und Kuvertüre zu spüren, kann die Kuvertüre weiterverarbeitet werden. Pralinen brauchen einige Stunden, um auszukühlen.

Der finale Schliff: Verzieren von Pralinen

Kreativen Talenten bereitet das Dekorieren von fertig ausgekühlten Pralinen am meisten Freude. Temperierte Kuvertüre ist der Klassiker zum Verzieren - für wirkungsvolle Kontraste am besten in einer dunkleren oder helleren Farbe als die Pralinen. Mit einer Spritztülle können beispielsweise feine Linien über die fertigen Pralinen gegeben werden. Gehackte Nüsse und Trockenfrüchte verzieren die eigens kreierten Wunderwerke aus Schokolade und verleihen ihnen eine persönliche Note. Wie wäre es zum Beispiel mit fruchtigen Gojibeeren auf hellen Trüffeln mit weißer Schokolade? Gewürze sind nicht nur optische Highlights auf der Pralinenschokolade, sondern befeuern auch die Geschmacksknopsen. Ein echter Genießertipp ist bestes Fleur de Sel auf dunkler Schokolade. Sowohl hübsch als auch schmackhaft bei dunklem Trüffel ist edles Meersalz, das oben auf die halbtrockenen Trüffel gestreut wird.

Pralinen selber machen - Füllung mit leckeren Köstlichkeiten

Du möchtest gefüllte Pralinen selber machen? Kein Problem! Das Grundprinzip ist leicht zu lernen und lässt sich beliebig abwandeln. Wichtig ist nur: gute Vorbereitung und sauberes Arbeiten.

So geht’s:

  1. Die Schokolade schmelzen und temperieren - für Glanz und Halt.
  2. Eine Silikonform mit der Kuvertüre ausgießen, über Kopf abtropfen lassen und im Kühlschrank aushärten lassen.
  3. Die gewünschte Pralinenfüllung leicht erwärmen und in die Hohlkörper füllen (z. B.

Ob du cremig, alkoholisch oder fruchtig gefüllte Pralinen möchtest - deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer Pralinen selber machen will, entdeckt schnell, wie vielseitig das Thema ist.

Ideen für individuelle Füllungen:

  • Für Kaffeeliebhaber empfehlen wie Espresso-Pralinen - dazu einfach 1 Teelöffel Instant-Espressopulver sowie die gleiche Menge an ungesüßtem Kakao unterheben.
  • Oder wie wäre es mit einem exotischen Kokos-Trüffel?
  • Eine festliche Verführung hingegen schaffen Sie zum Beispiel mit herrlichem Mandelaroma zusammen mit einem Hauch der Spekulatius-Gewürzmischung.
  • Ganz traditionell können Sie natürlich auch zu leckerem Vanille-Konzentrat greifen.
  • Etwas exotischer wird es mit Gewürzen wie Rosmarin, Chili oder getrockneten Lavendelblüten.
  • Das ist noch nicht genug? Dann peppen Sie Ihre Pralinen-Grundmasse noch mit etwas Orangen- oder Limettenschale, Fruchtsirup oder auch kandiertem Obst auf.

Rezept: Einfache Schoko-Pralinen zum Individualisieren

Zu den einfachsten Pralinen-Rezepten gehört nach wie vor die klassisch-französische Form. Dabei müssen Sie auch gar keine Angst haben, dass die Süßigkeiten nicht gelingen könnten - sie sind absolut anfängertauglich.

Dazu brauchen Sie zunächst eine Silikonform für Eiswürfel, einen kleinen Topf und eine Schüssel sowie einen Kochlöffel.

  • 200 g Kuvertüre (Zartbitter, Vollmilch oder weiß)
  • Streusel
  • Gehackte Nüsse (z.B. Haselnüsse, Mandeln)
  • Getrocknete Früchte (z.B. Cranberries, Rosinen)

Sie sehen schon, dieses Grundrezept bietet viele Möglichkeiten zum Individualisieren und Experimentieren. Zugleich gibt es Ihnen so auch die Möglichkeit, eine große Vielfalt an unterschiedlichen Pralinen herzustellen - und das ganz leicht.

  1. Beginnen Sie damit, Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen zu bringen und stellen Sie anschließend die Schüssel hinein.
  2. Während die Schokolade schmilzt, können Sie sich bereits der Gestaltung widmen. Geben Sie hierfür einige Streusel, Nüsse oder Früchte in die Silikonformen.
  3. Geben Sie anschließend die Schokolade in die Formen, sodass der Inhalt komplett bedeckt ist.
  4. Stellen Sie die Schoko-Pralinen nun für etwa eine Stunde kalt. Ist die Schokolade fest genug, können Sie die zweite Schicht darüber geben.

Rezept: Pralinen-Grundmasse für Trüffel zum Verfeinern

Suchen Sie nach einem Pralinen-Rezept, welches Sie ganz leicht verfeinern und individualisieren können? Bevor wir uns den leckeren Ideen zur Individualisierung widmen, wollen wir erst einmal die Grundmasse zaubern. Dazu brauchen Sie nichts weiter als einen Messbecher, ein Handrührgerät, einen Topf und etwas Frischhaltefolie.

  • 200 g Kuvertüre
  • 100 ml Sahne
  • 20 g Kokosfett
  1. Zerhacken Sie zunächst die Kuvertüre in grobe Stücke.
  2. Kochen Sie nun die Sahne vorsichtig auf und geben Sie die Kuvertüren sowie das Kokosfett hinzu.
  3. Ist alles geschmolzen und eine flüssige Masse entstanden, füllen Sie diese in den Messbecher und stellen sie für etwa 4 Stunden in den Kühlschrank.
  4. Schlagen Sie diese Masse anschließend auf und geben die gewünschten Aromen hinzu.

Pralinen selber machen - einfach und richtig aufbewahren

Selbstgemachte Pralinen sind nicht nur schön anzusehen - sie schmecken hervorragend und lassen sich bei richtiger Lagerung auch mehrere Tage bis Wochen frisch halten. Damit du möglichst lange Freude an deinen süßen Kreationen hast, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend.

Tipps zur Aufbewahrung von Pralinen:

  • Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern: Pralinen mögen keine Temperaturschwankungen. Bewahre sie idealerweise bei 15 - 18 °C auf - also in einem kühlen Raum, aber nicht im Kühlschrank, da dort Feuchtigkeit entsteht, die die Schokolade unansehnlich macht und die Qualität beeinträchtigt.
  • Luftdicht verpacken: Damit die Pralinen weder austrocknen noch Fremdgerüche aufnehmen, solltest du sie luftdicht in gut verschließbaren Aufbewahrungsdosen oder hübschen Pralinenschachteln aufbewahren. Einlagen aus Papier oder kleine Pralinenkapseln helfen zusätzlich, dass sie sich nicht gegenseitig beschädigen.
  • Haltbarkeit beachten: Je nach Füllung sind selbstgemachte Pralinen etwa 1 bis 2 Wochen haltbar. Sahne- oder frische Fruchtfüllungen verkürzen die Haltbarkeit, während Zucker- oder alkoholhaltige Füllungen sie deutlich verlängern können.
  • Pralinen mit Alkohol Sie eignen sich daher besonders gut, wenn du größere Mengen auf Vorrat herstellen möchtest - ideal für Geschenke, Feiern oder die Adventszeit. Gut verpackt und richtig gelagert, bleiben sie bis zu 4 Wochen oder länger genießbar. Beachten Sie bitte auch unsere Hinweise im Glossar dazu, in dem wir einige Hinweise zur Pralinenproduktion beschrieben haben, z.B. zur Temperierung von Kuvertüre oder auch zur Haltbarkeit von selbst gemachten Pralinen .

Der Unterschied zwischen Pralinen und Trüffel

Tatsächlich gibt es einen Unterschied zwischen den beiden Naschwerken. Trüffel (auch Trüffelpralinen genannt) sind Pralinen mit nicht flüssiger Füllung.

Pralinen als Geschenk: Eine süße Überraschung

Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten oder sogar als Hochzeitsgeschenk: Pralinen und Trüffel sind einfach ein wunderschönes Geschenk - noch dazu, wenn man sie selbst gestaltet hat. Dieses individuelle Präsent schmeckt einfach jedem und zaubert immer ein Lächeln aufs Gesicht.

Selbstgemachte Pralinen sind einfach ein wundervolles Geschenk für alle - es gibt schließlich kaum jemanden, der der süßen Verführung widerstehen kann. Und das Beste daran? Sie sind gar nicht so schwer herzustellen. Mit unseren zwei Rezepten zaubern Sie ganz schnell Ihre eigenen Kreationen. Für die klassischen Schoko-Pralinen haben Sie hingegen sicherlich schon alles Zubehör daheim parat und können auch ganz spontan noch ein persönliches Geschenk zaubern! Apropos Verschenken: Es gibt natürlich einige tolle Varianten wie Sie Ihre leckeren Naschereien hübsch verpacken können. Greifen Sie zum Beispiel zu vorgefertigten Papierförmchen oder Sie basteln Ihre eigenen aus Alufolie.

tags: #Pralinen #selber #machen #Tipps #und #Tricks

Populäre Artikel: