Rezepte für Pralinen ohne Sahne herstellen
Die wahrscheinlich leckersten Pralinen der Welt. Ihr glaubt nicht, wie einfach ihr vegane Pralinen selbst machen könnt. Aber wir werden es euch jetzt verraten. Gerade jetzt zu Weihnachten sind sie natürlich ein prima Geschenk für eure Freunde und Verwandtschaft, denn ihr könnt nicht nur mächtig Probs dafür abstauben, sondern auch noch zeigen, wie aufmerksam ihr seid, denn jeder bekommt von euch die Lieblingssorte geliefert.
Grundlagen: Formen, Schokolade, Vorbereitung und Schmelzen
Formen: Eure Pralinenformen sollten bestenfalls aus Silikon sein. Die tatsächlichen Pralinenformen sind allerdings etwas teurer und gibt es auch nicht überall. Normale Eiswürfel-Formen eignen sich aber genauso gut.
Die Schokolade: Je dunkler die Schokolade, desto höher der Kakaoanteil und desto eher ist sie vegan. Zartbitterschokolade für eure Pralinen bekommt ihr daher problemlos im Supermarkt, wir empfehlen die ganz einfache Blockschokolade, die meistens unter 1 Euro kostet. Für vegane weiße oder „Vollmilch“-Schokolade bedarf es doch einen Gang zum Bio-Markt, Veganz, dm, eine Onlinebestellung oder in den „gut sortierten“ Supermarkt, in denen es mittlerweile auch oft vegane Schokoladensorten gibt.
Die Vorbereitung: Für das Schokolade-Schmelzen solltet ihr ein Wasserbad vorbereiten. Heißt: 2 unterschiedlich große Töpfe, in denen unten etwas Wasser eingefüllt wird (es reicht schon, wenn der Topf zu etwa 1/4 voll ist). Der obere Topf sollte kleiner sein. In ihn kommt dann die Schokolade, die ihr schmelzen wollt. Passt am besten auf, dass kein Wasser in den oberen Topf kommt, denn dann wird eure Schokolade sofort klumpig.
Das Schmelzen: Um Schokolade schön cremig zu bekommen, sollte man immer noch etwas Fett dazugeben. Das kann vegane Butter (z.B. Alsan) sein, wir benutzen eigentlich immer Kokosöl. Pflanzliche Milch eignet sich nur bedingt, denn ab und zu reagiert sie allergisch auf manche Schokoladensorten. Unsere vegane weiße Schokolade und Sojamilch vertragen sich beispielsweise überhaupt nicht und am Ende ist eure Schokolade dahin.
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Allgemeine Tipps vorab
- Je dunkler die Schokolade, desto eher ist sie vegan.
- Passt am besten auf, dass kein Wasser in den oberen Topf kommt, denn dann wird eure Schokolade sofort klumpig.
- Um Schokolade schön cremig zu bekommen, sollte man immer noch etwas Fett dazugeben.
- Normale Eiswürfel-Formen eignen sich genauso gut wie teurere Pralinenformen.
Unsere Lieblingsrezepte (ohne Sahne)
Crispy Keks-Pralinen
Vegane Crispy Keks-Pralinen - 12 - 15 Pralinen | 30 Minuten (+ Kühlzeit)
Zutaten: 5-6 Oreokekse (ohne Creme), 150 g Block-Schokolade, 1 TL Kokosöl, 3-4 EL Glitzerstreusel.
Trennt die Oreo-Kekse von der Creme, packt alle Kekse in eine verschließbare Gefriertüte oder ähnliches und rollt einige Male mit einer Teigrolle darüber, damit der Keks zerbröselt. Natürlich könnt ihr das auch mit der Hand machen. Schmelzt die Schokolade mit Kokosöl im Wasserbad. Sobald die Schokolade flüssig ist, nehmt ihr sie von der Hitze und rührt die zerbröselten Oreo-Kekse darunter. Nehmt euch eine Pralinenform und streut zunächst eure Streusel hinein, so dass sie den Boden der Form bedecken. Danach gießt ihr die Schokoladen-Oreokeks-Mischung hinein. Ab damit in den Kühlschrank. Nach etwa 3-4 Stunden (am besten aber über Nacht) sollten eure Kekse schön fest und eure Pralinen dank der Kekse crispy sein. Die Oreo-Creme könnt ihr entweder direkt Naschen oder gebt sie für unsere Oreo-Pralinen auf.
Vegane Kokospralinen
Vegane Kokospralinen - 12 - 15 Pralinen | 40 Minuten (+ Zeit zum Abkühlen)
Zutaten: 150 g vegane weiße Schokolade, 3 EL Kokosöl, 100 g Kokosraspel. Außerdem 100 g Kokosrapel zum Wälzen.
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Schmelzt weiße Schokolade und Kokosöl im Wasserbad. Sobald sie flüssig ist, füllt ihr das ganze in eine Schüssel und gebt 100g Kokosraspel dazu. Verrührt das ganze gut. Ab damit für 20 Minuten in euren Kühlschrank, bis die Masse abgekühlt und leicht angezogen hat. Nun könnt ihr aus je 1 TL der Masse kleine Kugeln rollen und diese erneut in Kokosrapeln wälzen. Das macht ihr solang, bis die Masse alle ist. Packt die Kokoskugeln in kleine Förmchen und stellt sie für mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank.
Vegane Haselnuss-Nougat-Pralinen
Vegane Haselnuss-Nougat-Pralinen - 12 - 15 Pralinen | 20 Minuten (+ Kühlzeit)
Zutaten: 100 g Block-Schokolade, 1 TL Kokosöl, 100 g vegane Nuss-Nougat-Creme, 100 g gehackte Haselnüsse. Außerdem 4 EL zusätzliche gehackte Haselnüsse zur Deko.
Lasst die Block-Schokolade mit Kokosöl im Wasserbad schmelzen und rührt Nuss-Nougat-Creme und gehackte Haselnüsse unter, sobald die Schokolade flüssig ist. Am besten sollte die Masse für 2-3 Minuten kurz abkühlen. Danach gießt ihr sie in eure Pralinenformen und bestreut sie oben mit noch mehr gehackten Haselnüssen. Danach geht's für mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) ab in den Kühlschrank.
Vegane Mandelsplitter-Cranberry-Pralinen
Vegane Mandelsplitter-Cranberry-Pralinen - 12 - 15 Pralinen | 30 Minuten (+ Kühlzeit)
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Zutaten: 100 g vegane helle Schokolade (vergleichbar mit 'Vollmilch-Schokolade'), 2 EL Kokosöl, 50 g Mandelstifte, 50 g getrocknete Cranberrys, 1 TL Mandelaroma, 50 g gehackte Pistazien.
Lasst eure Schokolade mit Kokosöl im Wasserbad schmelzen und danach für 2-3 Minuten abkühlen. Verrührt in einer Schüssel Mandelstift, Cranberrys und die flüssige Schokolade mit Mandelaroma. Lasst das ganze für 10 Minuten im Kühlschrank. Das ganze hat danach eine stückige Konsistenz. Nehmt euch einen oder zwei kleine Löffel und formt mit ihrer Hilfe kleine Häufchen aus der Masse. Diese könnt ihr auf Backpapier oder direkt in Papierförmchen setzen und mit gehackten Pistazien bestreuen. Danach geht es für sie für mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank.
Vegane Oreo-Pralinen
Vegane Oreo-Pralinen - 12 - 15 Pralinen | 45 Minuten (Kühlzeit)
Zutaten für den Mantel: 150 g Block-Schokolade, 1 EL Kokosöl. Für die Füllung: 12 Oreokekse (nur die Creme), 50 g vegane weiße Schokolade, 1 TL Kokosöl.
Lasst zunächst die dunkle Schokolade mit Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Es gibt 2 Möglichkeiten, wie ihr eine Art Mantel zaubert, um später die Pralinen zu füllen. Wenn eure Schokolade gut flüssig ist, könnt ihr die ganze Masse in die Pralinenform füllen, das ganze danach umdrehen und die "überflüssige" Schokolade heraustropfen lassen. Dafür braucht ihr unbedingt auch eine Schüssel darunter, damit ihr die überflüssige Schokolade später weiterverwenden könnt. Ihr könnt das ganze aber auch noch vereinfachen und mit einem Löffel etwas Schokolade in die Form geben und sie einmal bis hoch zum Rand verschmieren. Wichtig ist, dass ihr wirklich erstmal nur eine dünne Schicht Schokolade überall habt und innen genug Platz für die Füllung bleibt. Stellt das Rest der Schokolade erstmal zur Seite.
Stellt das ganze für 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit geht's an die Füllung. Schmelzt dafür die Creme von Oreokeksen mit weißer Schokolade und Kokosöl und lasst das ganze 2-3 Minuten abkühlen. Sobald der Mantel eurer Pralinen im Kühlschrank gehärtet ist, könnt ihr die Oreo-Creme-Füllung hineingießen. Lasst aber noch etwas Platz oben. Es geht wieder für 30 Minuten ab in den Kühlschrank. In dieser Zeit könnt ihr die restliche dunkle Schokolade vom Anfang nochmal erhitzen, damit sie wieder flüssig wird. Lasst sie für 2-3 Minuten erneut etwas abkühlen. Mit dieser Schokolade bedeckt ihr nun eure Pralinen, damit sie geschlossen sind. Ab für mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank. Wer mag, kann die Pralinen nach dem Kühlen aus der Form nehmen und sie nochmal mit etwas geschmolzener, veganer, hellerer Schokolade beträufeln.
Vegane Weiße-Schokolade-Erdbeer-Pralinen
Vegane Weiße-Schokolade-Erdbeer-Pralinen - 12 - 15 Pralinen | 40 Minuten (+ Kühlzeit)
Zutaten: 100 g vegane weiße Schokolade, 1 TL Kokosöl, 100 g Erdbeermarmelade, 1 TL Gelierzucker, 3-4 EL gehackte Pistazien.
Lasst 75g der weißen Schokolade mit Kokosöl im Wasserbad schmelzen und stellt das ganze kurz zur Seite. Nehmt eure Pralinenformen und gebt gehackte Pistazien in jede Form, damit sie den Boden leicht bedecken. Nun füllt ihr die Formen bis zur Hälfte mit der geschmolzenen Schokolade auf und stellt das ganze für 20-30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit verrührt ihr Erdbeermarmelade mit Gelierzucker und lasst das ganze in einem kleinen Saucentopf aufkochen und 3-4 Minuten auf kleiner Flamme vor sich hin blubbern. Lasst es danach für mind. 5 Minuten abkühlen. Nun nehmt ihr eure Pralinen aus dem Kühlschrank und füllt die Form bis oben hin mit Erdbeermarmelade auf. Hackt die restliche weiße Schokolade und streuselt sie auf die Marmeladen-Schicht.
Weitere einfache Pralinen-Ideen ohne Sahne
Rum Trüffel ohne Sahne einfach selber machen - die Rum Kugeln ohne Kuchenreste sind das perfekte Geschenk aus der Küche - außen knackige Schokolade, innen zartschmelzende Ganache mit einem Schuss Rum veredelt. Das einfache Rezept gelingt ohne Backen. Je besser der Rum, desto edler der Trüffel. Finger zu warm? Für Gäste oder als Geschenk: In Mini-Pralinenförmchen setzen und mit anderen Pralinensorten in so einer hübschen Pralinenschachtel verschenken. Rum-Trüffel sind einfach die bessere Antwort auf den Winterblues.
Butter & Zucker: Weiche Butter 2-3 Min. cremig aufschlagen. Masse anrühren: Geschmolzene Schokolade zur Buttercreme geben, glatt rühren. Kühlen: Abgedeckt 60-90 Min. Portionieren & rollen: Mit Teelöffeln abstechen, zügig zu Kugeln rollen (2-3 cm Ø). 10-15 Min. Überzug: 300 g dunkle Kuvertüre schmelzen. Tauchen: Kugeln mit Pralinengabel in die Kuvertüre tauchen, abtropfen, auf Backpapier setzen. Fest werden lassen: Kühl stellen, bis die Hülle hart ist.
Spezial: Spekulatius Pralinen mit weißer Schokolade (ohne Sahne)
Spekulatius Pralinen mit weißer Schokolade - einfach, schnell und himmlisch lecker. Perfekt als Geschenk aus der Küche oder zum Selbstnaschen. Diese kleinen Köstlichkeiten kombinieren den würzigen Geschmack von Spekulatius mit der cremigen Süße weißer Schokolade und einem Hauch Zimt - ideal für Naschkatzen und Liebhaber von Weihnachtsleckereien.
Was du für die Spekulatius Pralinen mit weißer Schokolade brauchst: Gewürzspekulatius: Die Basis der Pralinen, die für den intensiven, weihnachtlichen Geschmack sorgt. Weiße Schokolade: Verleiht den Pralinen eine cremige Konsistenz und eine zarte Süße. Weißer Schokoladenlikör oder Baileys: Bringt eine leichte Alkoholnote und verstärkt die Cremigkeit. Alternativ kannst du Sahne, veganen Likör oder Pflanzendrinks verwenden. Zimt: Für eine warme, würzige Note. Zimt, Puderzucker oder Kakaopulver: Zum Wälzen der Pralinen und für den letzten Schliff.
So einfach gelingen dir die Spekulatius Pralinen: Spekulatius zerkleinern: Zerkleinere die Kekse entweder in einem Mixer oder lege sie in einen Gefrierbeutel und zerbrösele sie mit einem Nudelholz. Schokolade vorbereiten: Reibe die weiße Schokolade fein, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten vermischen lässt. Alles mischen: Gib die Spekulatiusbrösel, die geriebene Schokolade, den Likör und den Zimt in eine Schüssel oder direkt in den Mixer. Verrühre alles gründlich, bis eine homogene Masse entsteht. Kühlen: Fülle die Masse in eine Schüssel um und stelle sie in den Kühlschrank, bis sie fest genug ist, um geformt zu werden. Pralinen formen: Rolle kleine Kugeln, etwa in der Größe von Marzipankartoffeln, und wälze sie nach Wunsch in Zimt-Puderzucker oder Kakaopulver. Lagern: Bewahre die Pralinen luftdicht verpackt im Kühlschrank auf. Sie halten sich so mindestens 4 Wochen.
Tipps und Variationen
- Übrige Plätzchen verwerten: Dieses Rezept eignet sich hervorragend, um übrig gebliebene Spekulatius oder andere Kekse kreativ zu verarbeiten.
- Spekulatius Pralinen vegan zubereiten: Ersetze die weiße Schokolade durch vegane Alternativen und den Likör durch pflanzliche Sahne oder alkoholfreie Pflanzendrinks.
- Spekulatius Pralinen ohne Sahne: Dieses Rezept kommt ganz ohne Sahne aus, da der Likör und die Schokolade die perfekte Konsistenz schaffen.
- Thermomix-Variante: Gib alle Zutaten in den Thermomix und mixe sie auf niedriger Stufe, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Praktische Hinweise und Lagerung
Pralinen selber machen ist ganz einfach! Und Schokolade schmelzen muss nicht immer kompliziert sein. Pralinen sind das ideale kleine Geschenk. Pralinen kann man auch sehr gut am Baum hängen. Für den ersten Advent habe ich für meine Familie einen schönen Adventskalender gebastelt.
Luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich das Konfekt für mindestens 4 Wochen. Ja, die Pralinen lassen sich einfrieren. Lege sie dafür in eine luftdichte Dose und taue sie bei Bedarf im Kühlschrank auf. Wer einmal in Frankreich war, kennt sie: diese großzügigen, fast drei bis vier Zentimeter dicken Nussnougat-Pralinen mit einer unwiderstehlich knusprigen Füllung. Ein einziger Bissen und man versinkt in einem Berg aus Schokolade, Nüssen und Knusper - süß, nussig, cremig und knusprig zugleich.
Kurzer Serviervorschlag
Finger zu warm? Für Gäste oder als Geschenk: In Mini-Pralinenförmchen setzen und mit anderen Pralinensorten in so einer hübschen Pralinenschachtel verschenken. Diese Rum Kugeln sind eine Lebenseinstellung. Wer mag, kann die Pralinen nach dem Kühlen aus der Form nehmen und sie nochmal mit etwas geschmolzener, veganer, hellerer Schokolade beträufeln.
| Pralinensorte | Hauptzutaten | Kühlzeit |
|---|---|---|
| Crispy Keks | Oreos, Block-Schokolade, Kokosöl | 3-4 Stunden / über Nacht |
| Kokospralinen | Weiße vegane Schokolade, Kokosöl, Kokosraspel | 3 Stunden / über Nacht |
| Haselnuss-Nougat | Block-Schokolade, Kokosöl, Nuss-Nougat-Creme, Haselnüsse | 3 Stunden / über Nacht |
| Mandelsplitter-Cranberry | Helle vegane Schokolade, Kokosöl, Mandeln, Cranberrys | 3 Stunden / über Nacht |
| Oreo-Pralinen | Dunkle Block-Schokolade, Kokosöl, Oreo-Creme, weiße Schokolade | 3 Stunden / über Nacht |
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