Rezepte und Ideen für Pralinen ohne Marzipan
Keine Lust auf Backen oder kein Ofen? Macht Pralinen! Pralinen selber machen macht Spass und sie geben ein tolles Geschenk ab. Ob zu Weihnachten, zum Geburtstag, Muttertag oder Valentinstag oder einfach als kleine Aufmerksamkeit - selbstgemachte Pralinen sind selten eine schlechte Idee. Besonders schön: Du kannst sie nach deinem eigenen Geschmack zubereiten und dabei kreativ werden.
Welche Schokolade verwenden?
Für die perfekte Praline ist die Wahl der Schokolade entscheidend. Du kannst zwischen Zartbitter, Vollmilch oder weißer Schokolade wählen. Wenn du hochwertige Pralinen herstellen möchtest, solltest du unbedingt Kuvertüre verwenden. Kuvertüre hat einen höheren Kakaobutteranteil und sorgt für eine glänzende, knackige Hülle. Der Anteil an Kakaobutter macht den Unterschied zwischen Kuvertüre und Schokolade: Laut Kakaoverordnung muss Kuvertüre aus mindestens 31 Prozent Kakaobutter bestehen, Schokolade aus mindestens 18 Prozent.
Schokolade temperieren und Schokoladentipps
Schokolade temperieren: Um die typische glänzende Oberfläche der Pralinen zu erhalten und ein „Schokoladenfüßchen“ zu vermeiden (dies sind unschöne Ränder, die sich unter der Schokolade bilden), solltest du die Schokolade temperieren. Dafür schmilzt du die Schokolade vorsichtig im Wasserbad und lässt sie dann auf etwa 31-32°C abkühlen. Danach kannst du die Pralinen damit überziehen. Das ist gar nicht so einfach drum hab ich mir diesen Schokoladen Temperiertopf zugelegt, der das einfach von selber erledigt!
Tipps gegen Schokoladenfüßchen: Wenn sich beim Überziehen „Schokoladenfüßchen“ bilden, liegt es oft daran, dass die Schokolade zu dickflüssig oder nicht richtig temperiert ist (hallo, Temperiertopf). Eine andere Möglichkeit ist, dass die Pralinen vor dem Tauchen zu feucht sind. Sorge dafür, dass sie gut abgetropft und trocken sind, bevor du sie in die Schokolade eintauchst.
Pralinen tauchen, formen und lagern
Um die Pralinen in Schokolade zu tauchen, verwendest du am besten eine Pralinen-Gabel oder eine kleine Zange. Die gibt es hier günstig im Set mit einem Abtropfgitter. Achte darauf, dass die Pralinen vollständig von der Schokolade umhüllt sind. Schüttle überschüssige Schokolade ab, bevor du sie auf ein Backpapier legst, um eine glatte Oberfläche zu erhalten.
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Pralinen lagern: Pralinen sollten an einem kühlen, trockenen Ort (aber nicht im Kühlschrank) aufbewahrt werden, damit sie ihre Textur und ihren Geschmack bewahren. Eine Zimmertemperatur von etwa 15-18°C ist ideal. Verwende eine luftdichte Box, damit die Pralinen nicht austrocknen. Damit die Pralinen so lange wie möglich frisch bleiben, solltest du sie trocken und kühl aufbewahren, aber bitte nicht im Kühlschrank, da die Schokolade dort schnell weiß wird.
Was brauche ich zum Pralinen selber machen?
Für ganz einfache Pralinenrezepte brauchst du kein spezielles Equipment. Hier reichen Teelöffel, eine kleinen Gabel und manchmal allein deine Hände. Hilfreich für aufwendige Pralinen sind eine Pralinentauchgabel, eine Pralinentauchspirale und ein Abtropfgitter. Wenn du kein Gitter griffbereit hast, nimm stattdessen ein sauberes Ofenrost. Es gibt außerdem praktische Pralinen-Sets, die dir bei der Pralinenherstellung unter die Arme greifen. Dann noch die Lebensmittel wie Schokolade aus dem Supermarkt und schon kann es ans Werk gehen!
Grundrezept: Pralinen-Grundmasse (Ganache) für ca. 30 Stück
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Zartbitterkuvertüre | 200 g |
| Vollmilchkuvertüre | 100 g |
| Sahne | 100 g |
| Kokosfett | 20 g |
Und so geht’s: Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre grob hacken. Sahne erhitzen, Kuvertüre und Kokosfett darin schmelzen. Ganache in einen hohen Rührbecher geben, mit Folie bedecken und für 2-3 Stunden kühl stellen. Anschließend mit dem Schneebesen kurz aufschlagen. Die Grundmasse kannst du mit löslichem Espressopulver, getrockneten Früchten, Spirituosen oder gerösteten Nüssen verfeinern und zwischen den Händen zu Kugeln formen. Anschließend die Pralinen pudern (in Kakaopulver wälzen) oder mit gehackten Nüssen garnieren.
Schnelle und einfache Rezepte ohne Marzipan
Rumkugeln
Rumkugeln sind das perfekte Geschenk für Freunde und Bekannte. Diese Pralinen selber zu machen ist überraschend leicht. Zutaten: 100 g Butter, 100 g Puderzucker, 200 g Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter), 4 EL Rum (54 %), Vollmilchschokoladen-Streusel. So geht’s: Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren. Schokolade in einer kleinen Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Vorsicht: Es darf kein Wasser in die Schokolade geraten. Die geschmolzene Schokolade zur Butter hinzufügen und den Rum hineingießen. Zum Schluss kommt das Ganze für circa eine Stunde in den Kühlschrank. Hände mit kaltem Wasser befeuchten und kleine Kugeln aus der Schokomasse formen. Kugeln in Schokoladen-Streuseln wälzen und eine weitere Stunde in den Kühlschrank stellen.
Schoko-Nuss-Häufchen
Schoko-Nuss-Häufchen sind blitzschnelle Pralinen, die man sehr einfach selber machen kann - auch zusammen mit Kindern. Zutaten: 200 g Schokolade, 300 g Mandeln in Stiften, 50 g gehackte Mandeln. So geht‘s: Schokolade in einer kleinen Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen. Mit Mandelstiften und gehackten Mandeln vermengen. Mit zwei Esslöffeln kleine Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen und gut auskühlen lassen.
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Weiße-Schokolade-Kokos-Pralinen (Raffaello-Style)
Wer kennt sie nicht, die kleinen Kokosbällchen »ganz ohne Schokolade«. Zuerst muss die weiße Schokolade fein gehackt werden. Danach wird der Inhalt einer Dose Milchmädchen in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren vorsichtig erhitzt. Wenn die Creme heiß ist, kommt der Topf vom Herd und die weiße Schokolade, sowie 160 g der Kokosflocken dazu. Alles gut verrühren und in eine Schüssel abfüllen. Etwas ausgekühlt und abgedeckt kommen sie dann für etwa drei bis vier Stunden in den Kühlschrank. Mit zwei kleinen Teelöffeln werden die Kugeln nun portionsweise abgestrochen. Eine Mandel in der Mitte platzieren, das Ganze in die übrigen Kokosflocken geben und darin zu ebenmäßigen Kugel rollen.
Latte Macchiato Kugeln
Für die Kaffee-Masse dieser Latte Macchiato Kugeln müssen zuerst einmal Vollmilch- und Zartbitterschokolade gehackt werden. Danach wird in einem kleinen Topf die Sahne zum Kochen gebracht und wieder vom Herd genommen. Jetzt erstmal schön zwei bis drei Single-Päckchen löslichen Kaffee in die Sahne einrühren und im Anschluss die gehackte Schokolade darin auflösen. Für die helle Pralinencreme nun noch einmal Sahne erhitzen und in dieser diesmal die gehackte weiße Schokolade auflösen.
Schnelle Spekulatius-Pralinen
Die Grundidee für diese weihnachtlichen Spekulatiuspralinen ist simpel. Etwa 6 Spekulatiuskekse grob zerkleinern, den Rest z.B. mit Hilfe eines Nudelholzes und einem Gefrierbeutel sehr fein zerbröseln. Die Sahne in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und Schokolade, Butter, einen Teelöffel Spekulatiusgewürz dazu geben und verrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Nun die 6 zerkleinerten Spekulatiuskekse dazugeben. Die restlichen feinen Brösel für später aufheben. Danach die Spekulatiusbrösel in einem tiefen Teller bereit stellen. Die erkaltete Masse aus dem Kühlschrank nehmen und mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Portionen abstechen.
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Pralinen selber machen ist in der Weihnachtszeit sehr beliebt. Ich mache gerne Pralinen für die Feiertage oder als kleines Geschenk, weil es sehr einfach ist und immer schnell geht. Also perfekt für mich!
Pralinenproduktion zu Hause - Tipps, Tricks und Kurse
Viele Tipps und Tricks rund um die Pralinenherstellung finden sich auch im regelmäßig erscheinenden Pralinenmagazin von Frau Dr. Wiebalck-Zahn, das unter www.pralinenkurse.com/pralinenherstellung-pralinenkurse-shop.html zu finden ist. Wer sich unter Anleitung an dieses Thema herantasten möchte, findet vielleicht auf unserer Pralinenkursseite einen Kursanbieter ganz in seiner Nähe. Speziell zum Einstieg in das süße Hobby greifen viele Pralinenfreunde gerne auf fertige Pralinenhohlkörper zurück, mit denen sich schnell und einfach auch größere Mengen an gleichmäßigen Pralinen fertigen lassen. Für die Füllungen (Canache) empfiehlt sich die Verwendung hochwertiger Kuvertüren, mit denen die Pralinen auch umhüllt werden. Und für fortgeschrittene Chocolatiers sind dann die selbst gegossenen Pralinen aus Polycarbonatformen der Höhepunkt der Schokokunst.
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Pralinen selbst herzustellen, eignet sich als gemeinsame Aktivität mit der Familie, Freunden und Kindern. Sie finden bei uns zahlreiche Pralinenrezepte, die Sie nach Herzenslust ausprobieren können. Wir können Ihnen auch nur empfehlen, Pralinen in Gemeinschaft mit anderen herzustellen. Sie werden sehen, dass es viel einfacher wird, wenn sich jeder auf einen Arbeitsschritt konzentriert. Dann ist es nicht mehr schwer, an einem Nachmittag mehrere Hundert Pralinen selbst zu machen.
Aufbewahrung und Verpackung als Geschenk
Selbst gemachte Pralinen bleiben zwei bis vier Wochen frisch - je nachdem welche Zutaten verwendet wurden. Pralinen mit Früchten oder Sahne sollten innerhalb von zwei Wochen gegessen werden, Schoko-Nuss-Häufchen sind dagegen länger haltbar. Verschenkst du die Leckereien zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zum Jubiläum? Schön sind kleine, verzierte Geschenkschachteln, die es in jedem Bastelladen zu kaufen gibt. Leg deine Meisterwerke nebeneinander, sodass jede einzelne Praline gut zu erkennen ist. Alternativ gibt es kleine Plastiktütchen mit Motiven zu kaufen.
Auf dieser Webseite möchten wir allen Hobbyköchen und Geniessern Rezepte für Pralinenfüllungen und Trüffel präsentieren, die immer wieder gerne herausgeholt und zubereitet werden. Viele sind von uns mehrmals erprobt und enthalten eigene Erfahrungen oder wurden uns von Pralinenfreunden zur Verfügung gestellt. Hoffentlich können Sie damit auch viel Spaß und Freude erfahren.
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