Rezept: Pistazien-Pralinenfüllung (Pistaziencreme) selber machen
Pistazien und Schokolade sind eine perfekte Kombination - und genau das schmeckst du sofort bei diesen köstlichen Pistazien Pralinen. Die knusprige Schokoladenhülle und die cremige Pistazienfüllung sorgen für eine besonders edle Leckerei, die sich überraschend einfach selbst herstellen lässt.
Wofür eignet sich die Pistaziencreme?
Man kann sie am Wochenende als Aufstrich zu Toast oder Brötchen servieren. Ihr könnt damit Kekse füllen wie bei den Pistazienplätzchen oder Pistazienschnecken backen, die Masse als Zutat für Eisrezepte oder Törtchen verwenden. Die Pistazien Pralinenfüllung Pistazie verzaubert den Gaumen und das Auge. Intensiv und gleichzeitig ganz edel ist die Pistazie der perfekter Partner für weiße oder zartbittere Trüffelhohlkugeln. Die feine Füllung zergeht förmlich auf der Zunge und lässt Sie vom nächsten Urlaub träumen.
Vorteile der selbstgemachten Pistaziencreme
- Wenn ihr sie selber macht, vermeidet ihr versteckte Zusatzstoffe, künstliche Aromen und ein teures Produkt, das vor allem aus Öl besteht.
- Mein Pistaziencreme-Rezept enthält ein Drittel Pistazien, während in den gekauften Cremes meist max. ¼ steckt.
- Außerdem wird die Farbe bei der Homemade-Variante super schön.
Zutaten für die Basis-Pistaziencreme (ca. eine Glasmenge)
- 200 g Pistazienkerne (am besten rohe ganze, saftige, ungesalzene Pistazienkerne)
- 150 g weiße Schokolade (z. B. Satilia blanche oder Opalys)
- 50-80 g Milch (je nach gewünschter Konsistenz) oder Sahne (Alternativ Rapsöl oder Mandelöl)
- 1 EL Butter (optional, für geschmeidige Konsistenz)
- Puderzucker nach Geschmack
Tipps vorab
- Verwendet hochwertige Pistazien. Die Kerne sind derzeit leider nicht ganz billig, wenn sie gute Qualität haben; aber man sieht und schmeckt den Unterschied zu Billigware.
- Häuten nicht weglassen, falls ihr eine Variante mit Haut kauft. Dauert zwar ein paar Minuten; macht die Pistaziencreme aber viel feiner.
- Ein leistungsstarkes Gerät spart Nerven und Zeit. Solltet ihr schonmal Mandelmus oder Nutella selber gemacht haben, habt ihr sicher das passende daheim.
- Weiße Schokolade macht eine geschmeidigere Konsistenz, schöne Süße und Cremigkeit. Wer es nicht zu süß mag, tauscht Vollmilchschokolade gegen Zartbitter.
Zubereitungsschritte - ausführlich
- Die geschälten Pistazien in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, etwas abkühlen lassen und fein hacken. Wer es feiner mag, kann sie in einem Mixer kurz mahlen. Die geschälten Pistazien in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, etwas abkühlen lassen und fein hacken.
- Die weiße Schokolade zerkleinern und zusammen mit der Hälfte der Milch und der Butter im heißen Wasserbad oder in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Beiseite stellen. 1. Schokolade schmelzen, indem ihr sie mit der Butter und Hälfte der Milch im heißen Wasserbad erwärmt. Darauf achten, dass kein Tropfen Wasser in die Schokocreme kommt.
- Die (geschälten und gehäuteten) Pistazien zusammen mit dem Puderzucker in einen leistungsstarken Küchenhäcksler oder Food Processor geben. Etwa 2-4 Minuten zunächst zu einer Art feinem grünen Puder mahlen, dabei immer mal wieder von den Wänden kratzen. Dann wird die Masse unter weiterem Mixen durch das austretende Öl etwas klebriger und zu einer Art zähen Creme.
- Die Hälfte der Milch dazugeben und alles kurz weiter mixen (etwa 30 Sekunden). Dann die vorbereitete geschmolzene Schokolade mit einem Löffel glatt rühren und zur Pistazienmasse geben. Alles zusammen im Food Processor oder einem Blender noch einmal kurz zu einer glatten Creme pürieren. Ist sie euch zu fest, evtl. etwas mehr Milch verwenden.
- In ein sauberes, heiß ausgespültes Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme hält sich im Kühlschrank ca. 1-2 Wochen. Da sie gekühlt fester wird, gerne ca. vor Verwendung etwas bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Varianten und praktische Ergänzungen
- Wer keine weiße Schokolade verwenden möchte, kann Vollmilch- oder Zartbitterschokolade einsetzen - das Resultat wird weniger süß bzw. herber.
- Alternativ oder zusätzlich neutrales Rapsöl, Mandel- oder Kokosöl statt Butter verwenden.
- Die Pistaziencreme kann mit Butter zu einer Creme aufgeschlagen werden. Damit können Sie Torten füllen oder Desserts zubereiten.
- Achtung: Es geht hier um süße Creme und kein gesundes Pistazienmus aus 100% Pistazien.
Pistazien-Pralinen mit der selbstgemachten Füllung - einfache Anleitung
Pralinen mit Pistazien sind ein besonders feines Dessert oder eine kleine Leckerei zum Kaffee. Wir verschenken sie auch gern und sie kommen immer sehr gut an!
- Die Schokolade grob hacken, damit sie gleichmäßig schmilzt. Für die Pralinen die Schokolade (200 g Weiße Schokolade, 50 g Sahne, 1 EL Butter als Beispiel) im Wasserbad schmelzen: Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokostückchen und Butter einrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
- 2 EL der gehackten Pistazien beiseite legen. Die restlichen Pistazien in die Schokoladenmasse geben und gut vermischen. In eine flache Schüssel füllen, abdecken und ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Masse formbar ist.
- Mit einem Teelöffel Portionen abstechen, mit den Händen zu Kugeln rollen und in gemahlenen Pistazien wälzen. Alternativ: Die Füllung in kleine Hohlkörper oder Trüffelhohlkugeln geben und mit temperierter Schokolade verschließen.
- Fertige Pralinen am besten kühl, trocken und dunkel lagern. Die Pralinen sind etwa 7-10 Tage haltbar, luftdicht verpackt im Kühlschrank. Für längere Lagerung gefriergeeignet verpacken und einfrieren.
Praktische Tipps beim Pralinenmachen
- Pralinen ohne Spezialzubehör: Pistazien Pralinen ganz einfach zuhause selber machen: Aus nur 4 Zutaten, ohne Hohlkörper und ohne Spezialzubehör. Ihr braucht nur ein scharfes Messer.
- Temperatur beachten: Die Sahne-Schokoladen-Mischung sollte dabei nicht wärmer als 40°C werden; ideal ist für Kuvertüre oft 27-31°C beim Temperieren.
- Füllungen unter 25°C abkühlen lassen und die Hohlkörper nur 1-2 mm unter den Rand füllen. Anschließend mit temperierter Schokolade verschließen.
- Zwischen den Schritten kühlen: Das Kühlen zwischen den einzelnen Schritten sollte nicht vergessen werden! Die jeweiligen Schichten können so bereits ankühlen, ohne von den neuen, warmen Schoko-Schichten wieder weich zu werden.
Rezepteinblicke und Variantenbeispiele
Für beschwingte Stunden: In den Pistazien-Pralinen ist ein Schuss Eierlikör - der macht die kleinen Kugeln NOCH leckerer. Manche Rezepte ergänzen die Füllung mit Tonkabohne für ein besonderes Aroma. Andere Ideen: Trüffelhohlkörper mit auf 25°C erwärmter Füllung befüllen und mit temperierter Kuvertüre verschließen. Als Deko eignen sich gehackte Pistazien, Sprinkles oder ein kleiner Schokoladenpunkt.
Beispiel: Zutaten & Mengen (für einfache Pistazienpralinen, ca. 20 Stück)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Pistazienkerne (geröstet, fein gehackt) | 80-100 g |
| Weiße Schokolade (gehackt) | 150-200 g |
| Sahne | 30-50 g |
| Butter | 1 EL |
| Puderzucker | nach Geschmack |
Haltbarkeit und Lagerung
- Aufbewahrung: Die Creme hält sich im Kühlschrank ca. 1-2 Wochen.
- Pralinen am besten kühl, trocken und dunkel lagern; wegen Sahne und Butter gekühlt aufbewahren.
- Für längere Haltbarkeit: Fertige Pralinen in eine gefriergeeignete Dose geben und einfrieren.
Letzte Hinweise und Motivation
Leuchtend grün, super samtig, herrlich süß und unglaublich vielfältig: Unsere selbstgemachte Pistaziencreme solltet ihr unbedingt testen! Pur löffeln geht immer 😉 . Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!
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