Rezept für Portwein-Lebkuchen-Soße: Ein intensives Fest für den Gaumen
Die Portwein-Lebkuchen-Soße ist eine festliche Spezialität, die nicht nur zu Fleischgerichten wie Rind, Schwein, Huhn oder Ente hervorragend passt, sondern auch klassische Beilagen wie Kartoffel- oder Semmelknödel und Rotkohl perfekt ergänzt. Mit ihren tiefen, würzigen Aromen verleiht sie jedem Menü - vom Weihnachtsessen bis zum Festtagsbraten - einen einzigartigen Charakter.
Grundlagen der Portwein-Lebkuchen-Soße
Unsere Lebkuchensoße ist die perfekte Soße für deftige Gerichte. Mit tiefen Aromen bringt sie Genussfreude in jede Küche.
Die Basis einer klassischen Lebkuchen-Soße bilden Kalbsknochen, die grob in Stücke gehackt, kräftig im heißen Öl angebraten werden. Dann wird das vorbereitete Gemüse - Möhre, Sellerie und Zwiebeln gewürfelt - hinzugegeben und alles wird unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze angeröstet. Nach etwa zehn Minuten wird das Fett abgegossen und Tomatenmark hinzugefügt.
Das Gemüse und die Knochen werden mit Portwein und kräftigem Rotwein abgelöscht und portionsweise vollständig eingekocht, um die Aromen zu bündeln. Nach und nach wird die Brühe zugegeben, die aus Wasser und Streuwürze zubereitet und mit gehacktem Knoblauch sowie Gewürzen und Lebkuchengewürz aromatisiert wurde. Besonders charakteristisch ist die Zugabe von feingehacktem Lebkuchen, der der Soße eine festliche, winterliche Note verleiht.
Zubereitung Schritt für Schritt
Für die Lebkuchensoße zuerst die Kalbsknochen grob in Stücke hacken. Dann die Möhre sowie den Sellerie und die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Auch den Lebkuchen in Stücke schneiden und beiseite stellen.
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Das Öl in einer geeigneten Pfanne oder Topf erhitzen und die Knochen in das heiße Öl geben. Dann das kleingeschnittene Gemüse dazugeben und alles bei mittlerer Hitze anbraten. Gelegentlich umrühren. Nach ca. 10 Minuten das Fett abgießen und das Tomatenmark hinzugeben.
Den Ansatz mit etwa der Hälfte des Rotweins ablöschen und einkochen lassen. Nach ein paar Minuten den Bratensatz vom Pfannenboden ablösen und alles weiter einkochen lassen. Dann den Rest des Rotweins hinzugeben, den Ansatz wieder vom Pfannenboden lösen und alles erneut einkochen lassen.
Jetzt die Brühe zubereiten. Dazu auf 1 Liter Wasser 2 Teelöffel Streuwürze geben und in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Währenddessen eine Knoblauchzehe schälen und klein hacken. Die Brühe dann zusammen mit dem Knoblauch, den Gewürzen, dem Lebkuchengewürz und der Hälfte des fein gehackten Lebkuchens vermengen.
Die Brühe dann mit dem eingekochten, restlichen Ansatz vermengen und alles für etwa 2 Stunden bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Hin und wieder den Schaum auf der Oberfläche mit einer Schöpfkelle abschöpfen.
Nach etwa 2 Stunden Kochzeit die Lebkuchensoße durch ein Sieb gießen und erneut kurz aufkochen. Den restlichen Lebkuchen unterrühren und die Sauce bei mittlerer Temperatur erneut etwa 8-10 Minuten köcheln lassen.
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Zu guter Letzt die Lebkuchensoße mit Salz abschmecken.
Vorbereiten könnt ihr dieses Beiwerk getrost schon einen Tag vor dem großen Essen - es hält sich problemlos im Kühlschrank.
Portwein als Aroma-Booster
Die Basis bildet ein aromatischer Sud aus karamellisiertem braunen Zucker, Portwein und einer Zimtstange. Braunen Zucker in einem Topf karamellisieren und mit Wasser und Portwein ablöschen.
Diese sehr weihnachtliche Sauce zum Hirschfleisch mag ich am liebsten, wenn noch einige Lebkuchen-Stückchen erhalten bleiben, das tut der Konsistenz keinen Abbruch.
Mit dem Portwein ablöschen und vollständig einkochen lassen. Den Wildfond angießen und Gewürze, halbierte Knoblauchzehe und einen Teil des gehackten Lebkuchens unterrühren.
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Wie Portweinbirnen das Menü ergänzen
Portweinbirnen in Lebkuchen-Sabayon sind ein elegantes Dessert, das durch seine raffinierte Kombination von Aromen besticht. In diesem Sud ziehen die Birnen über Nacht und nehmen die reichen Noten von Gewürzen und Wein auf.
Birnen schälen und von unten mithilfe eines Ausstechers das Kerngehäuse entfernen.
Lebkuchen-Sabayon als feierliche Begleitung
Am nächsten Tag wird der luxuriöse Schaum, die Sabayon, zubereitet. Hierfür werden Eigelbe mit Lebkuchengewürz, Rohrohrzucker und Weißwein zu einer cremigen Masse geschlagen. Ein Wasserbad sorgt dabei für die ideale Temperatur, sodass die Sabayon ihre lockere Konsistenz behält. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Eimasse nicht zu heiß wird.
Das Zusammenspiel aus den würzigen Birnen und der festlichen Lebkuchen-Sabayon macht dieses Gericht besonders während der kühleren Monate zu einem wahren Genuss.
Würzige Details und Varianten
Wer die Lebkuchensoße zu Fleisch, Knödeln und leckerem Rotkohl genießen möchte, aber einmal keine frischen Kräuter zur Hand hat, der kann guten Gewissens auch auf getrocknete Kräuter zurückgreifen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Getrocknete Kräuter wie etwa getrockneter Thymian oder getrockneter Rosmarin lassen sich wesentlich länger lagern, darüber hinaus bringen diese Kräuter in getrockneter Form oftmals ein wesentlich intensiveres Aroma mit als die frische Variante.Verleihe deinen Gerichten das besondere Aroma mit Bio-Thymian. Verleihe deinen Gerichten eine mediterrane Note mit Bio-Rosmarin. Das Lorbeerblatt, eine edle Rarität in Bio-Qualität, gibt der Soße eine würzige Tiefe.
Portwein-Lebkuchen-Soße im Weihnachtsmenü
- Passt zu Fleisch (Rind, Schwein, Ente, Huhn)
- Harmoniert mit Semmelknödeln und Rotkohl
- Kann als festliche Sauce zu Hirsch oder Rehragout serviert werden
Diese edle Soße hält sich problemlos im Kühlschrank und kann so stressfrei vorbereitet werden. Entdecken Sie weitere herzhafte Soßen für Ihre Lieblingsgerichte!
Rezept-Varianten mit Portwein und Lebkuchen
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Fleischknochen | 1 kg |
| Zwiebel | 1 Stück |
| Karotten | 2 Stück |
| Sellerie | frisch |
| Lauch | 1 Stück |
| Rotwein | 1 Flasche |
| Portwein | 1 Flasche |
| kräftige Brühe | 5 dl |
| Korianderkapseln | 4 Stück |
| Gewürznelken | 8 Stück |
| Lebkuchengewürz | 2 Kfl |
| Johannisbeergelee | 1 Glas |
| Butter | 1 Essl |
| Mehl | 1 Essl |
Die Knochen in einer großen Pfanne in wenig Öl kräftig anbraten, das gewürfelte Gemüse dazugeben, weiterhin andünsten und dann mit dem Wein, Portwein und der Brühe ablöschen. Die Korianderkapseln und Nelken in einen Teebeutel geben und zum Sud geben. Alles während ca. 4 Stunden leise köcheln lassen.
Wenn die Flüssigkeit die gewünschte Reduktion erhalten hat, Knochen und Gemüse entfernen, die Sauce durch ein Sieb in eine neue Pfanne gießen. Mit Johannisbeerkonfitüre und Lebkuchengewürz abschmecken und aufkochen lassen.
Ein Baiser als Resteverwertung: Kreative Küchenideen
Am nächsten Tag Eigelbe vom Eiweiß trennen (Eiweiß anderweitig verwerten, z. B. zu Baiser verarbeiten). Einfaches Baiser-Rezept: Für 8 Baiser 2 Eiweiß mit 1 Prise Salz und einigen Tropfen Zitronensaft steif schlagen und unter ständigem Schlagen 100 g Zucker unterrühren, bis eine feste Creme entsteht.
Die Portwein-Lebkuchen-Soße, mit ihrer kraftvollen Kombination aus kräftigen Brühen, aromatischen Gewürzen, Portwein und Lebkuchen, überzeugt als vielseitiger Begleiter zu vielen klassischen Gerichten und als Garant für festlichen Genuss.
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