Saftiger Nusskuchen mit Marmelade-Füllung: Das Beste aus Nuss, Frucht und Rührteig
Nusskuchen mit Marmelade-Füllung ist ein echter Klassiker der Hausbäckerei und vereint den feinwürzigen Geschmack gerösteter Nüsse mit fruchtiger Süße zu einem unvergesslichen Genuss. Egal ob als Familienkuchen, zum Fest oder als raffinierter Snack zwischendurch - dieser Kuchen kommt immer gut an und begeistert durch seine herrliche Saftigkeit und Vielseitigkeit. Im Folgenden erfährst du Schritt für Schritt, wie du einen Tiroler Nusskuchen mit Marmelade-Füllung auf verschiedene Arten zubereiten kannst, welche Zutaten du dafür brauchst und welche Tipps beim Backen besonders wichtig sind.
Was macht Nusskuchen mit Marmelade-Füllung so besonders?
Wer Nüsse liebt, kommt an unserem saftigen Tiroler Nusskuchen nicht vorbei! Wer es lecker und saftig mag, liegt mit diesem einfachen Nusskuchen mit Marmelade genau richtig. Dieses leckere Teil hält sich tagelang frisch und schmeckt richtig, richtig gut. Egal, ob zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder als süßer Nachtisch - dieser einfache Kastenkuchen ist ideal für jede Gelegenheit.
Der Nusskuchen mit Marmelade überzeugt durch einen lockeren Rührteig, eine aromatische Füllung und eine knackige Glasur. Das Backen gelingt mit wenigen, erprobten Schritten - das Resultat ist ein herrlich aromatischer Kuchen, der auch ungeübten Bäcker:innen gelingt.
Zutaten: Die Basis für einen perfekten Nusskuchen
Die Zutaten für Nusskuchen mit Marmelade sind absolute Standards, überall erhältlich und wahrscheinlich eh auf Vorrat. Besonders wichtig sind:
- Haselnüsse: Die für Konsistenz und Geschmack wichtigste Zutat. Am einfachsten ist es, bereits gemahlene Nüsse zu verwenden. Wer sie selber mahlt, bekommt vielleicht ein noch etwas intensiveres Aroma, vor allem, wenn ihr die Nüsse vorher kurz im Backofen anröstet.
- Butter: Sie sollte wie für jeden Rührteig weich und zimmerwarm sein, damit sich die Zutaten gut verbinden.
- Eier: Sie müssen wie die Butter zimmerwarm sein. Das sorgt für eine besonders luftige Konsistenz.
- Mehl: Ohne zusätzliches Mehl wäre der Nusskuchen zu bröselig oder fettig. Daher ist ein Anteil Mehl nötig.
- Marmelade: Klassisch wird Aprikosen- oder Johannisbeermarmelade verwendet, aber auch Himbeer-, Orangen- oder Zwetschgenmarmelade passt sehr gut.
- Backpulver, Zimt und Zitronenabrieb sorgen für Geschmack und eine feine Textur.
- Schokolade (optional): Besonders der Tiroler Nusskuchen profitiert von gehackter Zartbitterschokolade im Teig oder einer glasierten Oberfläche.
| Zutat | Menge (für Kastenkuchen) |
|---|---|
| Eier (Gr. L) | 5 (getrennt) |
| Weiche Butter | 200 g |
| Brauner Zucker | 200 g |
| Haselnüsse, gemahlen | 200 g |
| Mehl (Type 405) | 130 g |
| Backpulver | 1 TL |
| Zitrone, Abrieb | 1/2 Bio-Zitrone |
| Zimt | 1/4 TL |
| Zartbitterschokolade, gehackt | 100 g |
| Haselnüsse, gehobelt | 50 g |
| Aprikosenmarmelade | 2-3 EL für die Deko |
| Kuchenglasur (dunkel) | 200 g |
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Tiroler Nusskuchen mit Marmelade
Vorbereitung
Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (etwa 23 x 12 cm) mit Backpapier auslegen und leicht einfetten. Alternativ eignet sich auch die Runden Ofenhexe von Pampered Chef, die aus Stoneware besteht und für eine besonders gleichmäßige Bräunung des Kuchens sorgt.
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Teig herstellen
- Die Eier trennen - das Eiweiß mit einer Prise Salz und der Hälfte des Zuckers zu steifem Eischnee schlagen, beiseitestellen.
- Die Schokolade grob hacken und zur Seite stellen.
- Weiche Butter und Zucker in einer großen Schüssel hell und luftig aufschlagen. Die Eigelbe einzeln dazugeben und jeweils gut unterrühren.
- Die gemahlenen Haselnüsse mit Mehl, Backpulver, Zitronenabrieb und Zimt vermengen.
- Trockene Zutaten zur Buttermischung geben und nur kurz unterrühren. Das aufgeschlagene Eiweiß portionsweise unterheben.
- Gehackte Schokolade und gehobelte Haselnüsse dazugeben und vorsichtig unterheben.
Backen
Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene bei 180 °C ca. 55-60 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen. Ist der Kuchen fertig, 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann mithilfe des Backpapiers herausheben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Marmelade-Füllung und -Topping
Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, kann die Marmelade eingearbeitet werden. Wer sich eine Füllung wünscht, schneidet den Kuchen waagerecht durch und bestreicht eine Hälfte dünn mit Frischkäse (damit die Marmelade nicht zu sehr einzieht), danach eine großzügige Schicht Marmelade auftragen und die obere Hälfte wieder aufsetzen.
Für das Topping wird die Aprikosenmarmelade in einem Topf leicht erwärmt oder mit etwas Wasser glattgerührt. Den noch warmen Kuchen rundum damit bestreichen.
Glasur und Dekoration
Die Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen und den vollständig ausgekühlten Kuchen damit überziehen. Wer möchte, kann noch einige gehobelte Haselnüsse oder Krokant darüber streuen.
Weitere beliebte Varianten und Tipps
- Andere Nuss-Sorten: Der Nusskuchen lässt sich auch mit gemahlenen Mandeln oder Walnüssen zubereiten.
- Fruchtige Abwechslung: Neben Aprikosenmarmelade schmecken auch Johannisbeer-, Himbeer-, Pflaumen- oder Orangenmarmelade sehr gut als Füllung beziehungsweise Topping.
- Blech-Variante: Wer für eine größere Runde backen will, nutzt einfach ein mit Backpapier belegtes Blech (ca. 30 x 40 cm). Die Backzeit verkürzt sich auf ca. 20-24 Minuten. Für eine gefüllte Blechvariante kann man die Kuchenplatte nach dem Backen halbieren, eine Hälfte mit Marmelade bestreichen und die andere darauflegen.
- Streuselkuchen mit Marmelade: Für eine besonders knusprige Note den Nuss-Mürbeteig als Boden verwenden, dann Marmelade darauf geben und mit Streuseln aus dem restlichen Teig toppen. Diese Variante ergibt mit gerösteten Haselnüssen einen aromatischen Kuchen.
- Haltbarkeit & Aufbewahrung: Der Kuchen bleibt mindestens 2-3 Tage saftig und frisch, wenn er in Alufolie oder in einer Dose aufbewahrt wird. Er kann auch portionsweise eingefroren werden - so bleibt immer ein Stückchen Genuss auf Vorrat!
Tipps für ein perfektes Ergebnis
- Butter und Eier sollten immer zimmerwarm sein, damit sich die Zutaten gut verbinden und der Kuchen schön luftig wird.
- Haselnüsse lassen sich vor dem Verarbeiten kurz im Ofen anrösten - das intensiviert den Geschmack.
- Die Schokoglasur hält den Kuchen länger frisch und sorgt für einen knackigen Biss.
- Die Marmelade-Füllung kann durch Frischkäse als Basis abgerundet werden, um zu verhindern, dass die Marmelade zu sehr in den Teig einzieht.
- Der Kuchen eignet sich perfekt zum Vorbereiten für Feste, Buffets oder das Büro, da er auch nach mehreren Tagen noch hervorragend schmeckt.
Praxistipps: Backformen, Aufbewahrung und Servieren
Was für eine Form benötigt man? Anhand der Zutatenmenge empfiehlt sich eine Kastenform (ca. 23-25 cm Länge) oder eine runde Ofenhexe/Springform für Streuselkuchenvarianten. Für größere Mengen ist ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) ideal.
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- Aufbewahrung: Das Gebäck bleibt durch den hohen Nussanteil und die Marmelade besonders lange saftig und ist so der perfekte Kuchen zum Vorbereiten.
- Kann eingefroren werden: Am besten vorportionieren, in Alufolie oder einer Dose einfrieren und in 3-4 Monaten verzehren. Auftauen geht ganz einfach bei Zimmertemperatur innerhalb von 4-6 Stunden.
- Schokoglasur-Anhänger können auch geschmolzene Schokolade oder Puderzucker wählen.
FAQ: Häufige Fragen zum Nusskuchen mit Marmelade
Was, wenn der Kuchen flach oder zu kompakt wird?
Durch die Vielzahl an Nüssen wird der Kuchen nicht so hoch wie ein fluffiger Sandkuchen. Ein kleineres Blech oder ein Backrahmen helfen, die perfekte Höhe zu erreichen und ein Austrocknen zu verhindern.
Wie bleibt der Kuchen schön saftig?
Der hohe Anteil an geriebenen Haselnüssen, die Marmeladenschicht im Inneren oder als Topping sowie ein lockerer Rührteig machen den Nusskuchen besonders saftig. Die Schokoglasur bewahrt die Feuchtigkeit.
Welche Marmelade passt am besten?
Aprikosenmarmelade ist der absolute Klassiker, harmoniert mit Nussaroma und Schokolade. Aber auch Johannisbeermarmelade sorgt für einen frischen, leicht säuerlichen Kontrast und Himbeermarmelade oder feinherbe Orangenmarmelade eignen sich bestens.
Was tun, wenn der Kuchen zu dunkel wird?
Einfach gegen Ende der Backzeit locker mit Alufolie abdecken. So bleibt er hell und bekommt eine tolle Kruste.
Kann man den Kuchen glutenfrei backen?
Im Rezept lässt sich Weizenmehl durch glutenfreies Mehl ersetzen. Das klappt besonders gut bei Blech- oder Kastenkuchenvarianten.
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Weitere Rezepte und Inspiration
Sollte jetzt jemand eher auf Mandeln beim Backen schwören, dann könnten wir auch unseren leckeren Nuss Biscoff Gugelhupf empfehlen. Wer lieber bei der Kastenform bleiben will, dem empfehlen wir unseren Blaubeeren & Zitrone Kastenkuchen (komplett ohne Nüsse, aber genauso saftig und lecker). Besonders beliebt ist auch der Streuselkuchen mit Marmelade und Mürbeteig.
Die Tiroler Küche begeistert nicht nur mit Nusskuchen: Probier auch Vinschgauer Paarl - das original Tiroler Brot. Oder entdecke Omas Nusskuchen vom Blech, der für jede große Runde ideal ist.
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