Vegane Mürbeteigkekse: Einfaches Rezept und viele Tipps für perfekte Kekse

Vegane Mürbeteigkekse sind ein Klassiker, der in jeder Familie seinen festen Platz hat - besonders zur Weihnachts- und Adventszeit. Der einfache Grundteig besteht meist aus nur drei Zutaten: Mehl, Zucker und pflanzlicher Margarine oder veganer Butter. Eier kommen dabei ganz ohne Ersatz aus, weshalb der Teig wunderbar zart und knusprig wird.

Wer Plätzchen Backen mit Oma als Kind geliebt hat, findet in diesem schnellen und einfachen Rezept eine perfekte Möglichkeit, das Traditionserlebnis wieder aufleben zu lassen. Teig kneten, Ausstechen, Backen und anschließend das Dekorieren machen besonders Spaß! Veganer Mürbeteig, auch Knetteig genannt, kann zudem mit unterschiedlichen Zutaten und Aromen individuell angepasst werden.

Grundrezept für vegane Mürbeteigkekse

Für zarte vegane Butterplätzchen eignet sich am besten helles Weizen- oder Dinkelmehl. Je feiner das Mehl, umso feiner und zarter werden die Plätzchen. Grundsätzlich kann aber jeder Zucker wie Rohrohrzucker, weißer oder brauner Zucker oder Kokosblütenzucker verwendet werden. Ich empfehle einen sehr feinkörnigen Zucker oder Puderzucker zu nehmen, damit man keine groben Kristalle im Teig hat.

Zutat Menge
Mehl 300 g
Vegane Margarine (kalt, in Stücken) 200 g
Zucker 100 g
Vanillezucker 1 Pck.
Salz 1/2 TL oder 1 Prise
Optional: Orangen- oder Zitronenabrieb, Kakaopulver, Zimt, Hagelzucker nach Geschmack

Zubereitung Schritt-für-Schritt

  1. Orange waschen, die Schale fein abreiben und auspressen (optional für Aroma).
  2. Mehl, Margarine, Zucker, Vanillezucker, Orangenabrieb und Salz zu einem Teig verkneten. Der Teig sollte kräftig und schnell verarbeitet werden, damit das Fett nicht zu warm wird - sonst verlaufen die Kekse.
  3. Teig zu einer flachen Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln.
  4. Teig mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) im Kühlschrank kalt stellen. Die trockenen Zutaten zuerst gut vermischen, damit der Teig nicht zu lange geknetet werden muss und die Margarine nicht zu warm wird - der Teig wird sonst bröselig.
  5. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (bzw. 160°C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Arbeitsfläche und Nudelholz mit Mehl bestäuben, Teig etwa 0,5 cm dick ausrollen.
  7. Mit beliebigen Ausstechformen Kekse ausstechen und auf das Backblech legen. Der restliche Teig wieder aufsammeln, erneut ausrollen und weitere Kekse ausstechen.
  8. Vegane Butter oder Margarine hat meist einen Fettanteil von 80%, dadurch bleibt der Teig beim Ausrollen gut in Form und zerläuft nicht so leicht im Ofen.
  9. Kekse im Ofen je nach Größe etwa 8-13 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Unverzierte Kekse nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen.
Zubereitungsschritte für vegane Mürbeteigkekse

Variationsmöglichkeiten und Aroma-Tipps

Der Grundteig kann mit zusätzlichen Gewürzen oder Aromen wie Zimt, Spekulatius-Gewürz, Kürbis-Gewürz, Zitronen- oder Orangenabrieb verfeinert werden. Wer mag, kann gemahlene Mandeln oder Haselnüsse untermischen und so den Mehlanteil entsprechend reduzieren. Auch eine Prise Salz hebt den Geschmack.

  • Für Hagelzucker-Plätzchen: Die Teigrolle vor dem Schneiden in Hagelzucker wälzen.
  • Kakaopulver, Zimt oder natürliche Aromastoffe wie Backaromen von Dr. Oetker sind vegan und verleihen zusätzlich Geschmack.
Gewürze und Zutaten zum Verfeinern veganer Kekse

Formen und Ausstechen

Mit den klassischen Motiven oder Ausstechformen lassen sich die Plätzchen individuell gestalten. Alternativ kann man den Teig zu einer Rolle formen und in Scheiben schneiden. Wer keinen Ausstecher zur Hand hat, kann den Teig auch mit einem Glas oder Keksstempel in Form bringen - so entstehen Kekse mit Wow-Effekt.

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  • Beliebte Motive: Sterne, Herzen, Tannenbäume.
  • Keksstempel oder der Boden eines Glases eignen sich hervorragend für dekorative Muster.

Backen - Die richtigen Temperaturen und Zeiten

Je nach Ofen die Temperatur umstellen: Ober-/Unterhitze 180°C oder Umluft 160°C. Plätzchen sollten auf einem kalten Backblech ausgelegt werden - so gelingen sie perfekt knusprig und die Teigränder werden leicht goldbraun, ohne zu verbrennen.

  • Backdauer: 8-13 Minuten, je nach Dicke und Größe.

Tipps zum Auskühlen und Lagern

Nach dem Backen die Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Plätzchen brechen warm noch sehr leicht, daher abkühlen lassen und erst danach verzieren. Vegane Kekse sind in einer verschlossenen Keks-Dose bei Raumtemperatur bis zu vier Wochen haltbar. Unverzierte Kekse können nach dem Abkühlen portionsweise in Gefrierbeuteln für 3 Monate eingefroren werden. Auch der ungebackene Teig lässt sich vorbereiten und einfrieren.

Backen und Auskühlen der Kekse

Vegane Plätzchen verzieren: Tipps und Ideen

Das Verzieren ist das Highlight beim Plätzchenbacken - und dabei gibt es für vegane Mürbeteigkekse unzählige Möglichkeiten:

  • Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronen- oder Orangensaft.
  • Natürliche Lebensmittelfarbe oder Superfoodpulver unter den Guss mischen für farbenfrohe Glasuren.
  • Bunte Zuckerperlen - dabei auf vegane Ausführungen achten, da viele mit Gelatine oder Bienenwachs überzogen sind.
  • Natürliche Deko-Zutaten wie gehackte Nüsse, Pistazien, Mandelblättchen, Kokosraspel oder Trockenfrüchte.

Guss-Rezept: Puderzucker und 2 TL Orangensaft zu einem Guss anrühren, Plätzchen damit bestreichen und mit restlichem Orangenabrieb bestreuen.

Veganer Zuckerguss und bunte Dekorationen für Kekse
Schritt-für-Schritt Video zu veganen Mürbeteigkeksen

Vegane Plätzchen mit Marmeladenfüllung

Spitzbuben und Marmeladenplätzchen sind auch in vegan ein echtes Highlight: Basis ist ein veganer Mürbeteig. Plätzchen in passender Form ausstechen, Ober- und Unterteile backen. Nach dem Auskühlen die Unterseite mit Himbeer-, Orangen- oder anderer Marmelade bestreichen und die Oberseite mit Loch darauflegen. Für Terrassenplätzchen drei Größen ausstechen und mit Marmelade stapeln.

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Fruchtaufstrich kurz erhitzen, damit er sich leichter auftragen lässt.

Glutenfreie Varianten & Mehltausch

Wer glutenfrei backen möchte: Kokosraspel, Haferflocken, gemahlene Mandeln oder Nüsse können das Mehl ersetzen. Klassiker wie Kokosmakronen und Zimtsterne gelingen so auch ganz ohne Mehl.

  • Ein Teil des Mehls kann durch gemahlene Nüsse ausgetauscht werden.

Wichtige Hinweise & Fehler vermeiden

Der Mürbeteig wird kräftig und schnell verknetet. Das Fett sollte nicht zu warm werden, damit die Plätzchen nicht verlaufen. Der Teig lässt sich kalt am besten ausrollen. Zu langes Kneten macht die Kekse bröselig und brandig, daher besser nur so lange wie nötig mischen.

Normale Haushaltszucker ist etwas gröber und löst sich im Teig nicht sofort auf. Das Salz nicht weglassen, es hebt den Geschmack optimal. Wer Streusel oder Hagelzucker vor dem Backen auf den angefeuchteten Teig gibt, erhält ein besonders aromatisches Ergebnis.

Klassische Fehler beim Mürbeteig und wie man sie vermeidet

Vegane Mürbeteigkekse aufbewahren & einfrieren

  • Kekse in einer Keksdose bei Raumtemperatur lagern - sie bleiben ca. 3-4 Wochen frisch.
  • Unverzierte Plätzchen portionsweise einfrieren - roher Teig oder ausgestochene ungebackene Plätzchen lassen sich ebenfalls einfrieren.
  • Zum Auftauen Kekse bei Zimmertemperatur liegen lassen.

Nährwert und perfekte Süße

Kekse Kalorien Eiweiß Fett Kohlenhydrate
Pro Stück 72 kcal 1 g 4 g 8 g

Die Süße ist optimal abgestimmt, aber natürlich kann sie individuell reduziert werden.

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Nährwerttabelle für vegane Mürbeteigkekse

Kekse zum Verschenken schön verpacken

Die Plätzchen bieten sich hervorragend als Geschenk an - schön in cellophanierte Tüten oder dekorative Keksdosen gefüllt. Gerade in der Weihnachtszeit sind selbstgemachte vegane Plätzchen ein beliebtes Mitbringsel.

Viel Spaß beim Backen! Wenn du dieses vegane Plätzchen-Rezept ausprobierst, hinterlasse gerne einen Kommentar und eine Sternebewertung!

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