Rezept für einen perfekten Mürbeteigboden (28 cm)

Mürbeteig ist ein vielseitiger Teig, der als Basis für Plätzchen, Tartes, Kuchen und Torten dient. Dieses Rezept zeigt Ihnen, wie Sie einen köstlichen Mürbeteigboden mit einem Durchmesser von 28 cm zubereiten können.

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 125 g Butter oder Margarine (kalt)

Zubereitung

  1. Vorbereitung: Die Butter in kleine Stücke schneiden und kalt stellen.
  2. Teig zubereiten: Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalten Butterstücke und das Ei hinzufügen.
  3. Kneten: Alle Zutaten mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Alternativ kann der Teig auch mit den Händen zubereitet werden. Wichtig ist, dass die Zutaten schnell miteinander verarbeitet werden, damit die Butter nicht zu warm wird.
  4. Kühlen: Den Teig zu einer Kugel formen, etwas flach drücken und in Frischhaltefolie wickeln. Anschließend für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Diese Kühlzeit ist wichtig, damit sich die Zutaten besser verbinden und der Teig sich später besser ausrollen lässt. Der Teig kann auch über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  5. Ausrollen: Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz Zimmertemperatur annehmen lassen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
  6. Form auslegen: Eine Tortenbodenform (28 cm Durchmesser) einfetten und mit Mehl bestäuben. Den ausgerollten Teig in die Form legen und am Rand andrücken. Überstehenden Teig abschneiden.
  7. Boden einstechen: Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.
  8. Blindbacken (optional): Für eine Tarte oder einen Kuchen mit feuchter Füllung empfiehlt es sich, den Teigboden blindzubacken. Dazu den Boden mit Backpapier auslegen und mit getrockneten Hülsenfrüchten (z.B. Erbsen, Bohnen oder Linsen) beschweren. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 10-15 Minuten backen. Anschließend die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und den Boden nach Rezept weiterverarbeiten.
  9. Backen: Den Mürbeteigboden im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 10-15 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren.
  10. Abkühlen: Den gebackenen Mürbeteigboden aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Tipps und Tricks für den perfekten Mürbeteig

  • Kalte Zutaten: Verwenden Sie kalte Butter und ein kaltes Ei für die Zubereitung des Teigs. Dadurch wird verhindert, dass der Teig zu weich wird und sich schwer verarbeiten lässt.
  • Nicht zu lange kneten: Kneten Sie den Teig nur so lange, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Zu langes Kneten führt dazu, dass der Teig zäh wird.
  • Teig kühlen: Die Kühlzeit ist wichtig, damit sich die Zutaten besser verbinden und der Teig sich später besser ausrollen lässt.
  • Arbeitsfläche bemehlen: Bestäuben Sie die Arbeitsfläche und das Nudelholz mit Mehl, damit der Teig nicht kleben bleibt.
  • Teig ausrollen: Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus, damit der Boden überall die gleiche Dicke hat.
  • Blindbacken: Blindbacken verhindert, dass der Teigboden bei feuchten Füllungen aufweicht.
  • Variationen: Für einen besonders feinen Mürbeteig können Sie einen Teil des Mehls durch Speisestärke oder gemahlene Mandeln ersetzen.

Häufige Probleme und Lösungen

  • Der Teig ist zu bröselig: Das kann daran liegen, dass zu wenig Flüssigkeit im Teig ist oder dass er zu lange geknetet wurde. Versuchen Sie, einen Esslöffel kaltes Wasser hinzuzufügen und den Teig nochmals kurz zu verkneten.
  • Der Teig klebt: Das kann daran liegen, dass der Teig zu warm ist oder dass zu viel Flüssigkeit im Teig ist. Kühlen Sie den Teig für weitere 30 Minuten und versuchen Sie es dann erneut. Verwenden Sie beim Ausrollen ausreichend Mehl.
  • Der Teig schrumpft beim Backen: Das kann daran liegen, dass der Teig zu lange geknetet wurde oder dass er nicht ausreichend gekühlt wurde. Achten Sie darauf, den Teig nur kurz zu kneten und ausreichend zu kühlen. Stechen Sie den Teigboden vor dem Backen mehrmals mit einer Gabel ein.
  • Der Teigboden ist zu hart: Das kann daran liegen, dass der Teig zu lange gebacken wurde. Achten Sie auf die Backzeit und kontrollieren Sie den Teigboden während des Backens.

Ideen für die Verwendung des Mürbeteigbodens

Der Mürbeteigboden eignet sich hervorragend als Basis für:

  • Obstkuchen und Tartes (z.B. Erdbeerkuchen, Apfelkuchen, Zitronentarte)
  • Käsekuchen
  • Quiches
  • Pies

Mürbeteig für Erdbeerkuchen

Ein Erdbeerkuchen mit Mürbeteigboden ist ein Klassiker, der immer gut ankommt. Der knusprige Boden harmoniert perfekt mit den süßen Erdbeeren und dem Tortenguss.

Zutaten für den Belag

  • 500 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen Tortenguss (rot)
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Mandelblättchen (optional)

Zubereitung

  1. Den gebackenen und abgekühlten Mürbeteigboden mit den gewaschenen und halbierten Erdbeeren belegen.
  2. Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und über die Erdbeeren gießen.
  3. Den Kuchen mit Mandelblättchen bestreuen (optional).
  4. Den Kuchen vor dem Servieren kühl stellen.

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