Mitakos Soft Nougat Riegel: Inhaltsstoffe, Kennzeichnung und Herstellungshinweise
Der folgende Text fasst die auf der Produktseite und Verpackung verfügbaren Angaben zum Mitakos Soft Nougat Riegel zusammen, erläutert die Inhaltsstoffe, mögliche Allergene, Hinweise zur Herstellung und Nachhaltigkeitsaspekte einzelner Komponenten.
Zusammensetzung und Zutaten
Zutaten: Glukosesirup, Zucker, geröstete Erdnusskerne 11 %, kandierte Orangenschalen 11 % (Orangenschalen, Glukose Fruktose-Sirup, Zucker, Säureregulator Citronensäure, Antioxidationsmittel Schwefeldioxid), Honig 5 %, Kokosraspeln, Hühnereieiweiß***, Waffel (Kartoffelstärke, Wasser, Olivenöl), natürliches Aroma.
Alternativ angegebene Zutatenlisten (aus verschiedenen Quellen oder Chargen): Glukosesirup, Zucker, ERDNÜSSE (19%), Wasser, Pflanzenfette (Palm, Palmkern) MAGERMILCHPULVER, EIWEISSPULVER, Salz, Honig, natürliches Vanillearoma, Emulgator: Sonnenblumenlecithin.
Weitere in den Deklarationen genannte Zusatzstoffe und Zutaten: Lecithin (z. B. Sonnenblumenlecithin) als Emulgator, Citronensäure als Säureregulator und Schwefeldioxid als Antioxidationsmittel in kandierten Orangenschalen.
Hinweise zu tierischen und pflanzlichen Bestandteilen
- Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs.
- Hühnereieiweiß*** und Honig sind Zutaten tierischen Ursprungs.
- *Eier aus Bodenhaltung
- Vegetarische und vegane Einordnung: Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
Allergene und Kreuzkontamination
Kann Spuren von Gluten, Soja, Milch, Sesam und Schalenfrüchten enthalten.
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Dieses Produkt kann Gluten enthalten. Dieses Produkt kann Laktose enthalten. Dieses Produkt enthält Laktose.
Relevant sind nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts. Auf Grund von fehlenden, widersprüchlichen oder unverständlichen Daten ist keine definitive Einschätzung möglich. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
Gluten und Laktose - kurze Erläuterung
Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt.
Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.
Funktion und Herkunft wichtiger Inhaltsstoffe
Glukosesirup, Zucker und Honig
Glukosesirup und Zucker sind Hauptträger des Süßeprofils des Produkts. Honig ist mit 5 % Anteil als natürlicher Süßstoff deklariert.
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Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Der zunehmende Einsatz in Getränken und „sauren“ Süßigkeiten führt immer häufiger zu Zahnschäden bei Kindern und Erwachsenen, weil der Zahnschmelz von der Säure angegriffen und hierdurch die Entstehung von Karies gefördert wird, z. B. durch Eistee in Nuckelflaschen für Kleinkinder.
Citronensäure
Als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) ist Citronensäure Bestandteil jeder lebenden Zelle. Der menschliche Stoffwechsel setzt täglich ein Kilogramm davon um. Beim Sterilisieren von Sahne und Milch sowie beim Schmelzen von Käse verhindert sie das Gerinnen des Eiweißes. Citronensäure wird biotechnologisch mit Hilfe von Mikroorganismen, insbesondere des Schimmelpilzes Aspergillus niger hergestellt. Als Nährmedium dienen Glucose oder Melasse.
Schwefeldioxid (SO2)
Schwefeldioxid: Schwefeldioxid, SO2, ist das Anhydrid der Schwefligen Säure H2SO3. Schwefeldioxid ist ein farbloses, schleimhautreizendes, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas. Es ist sehr gut -physikalisch- wasserlöslich und bildet mit Wasser in sehr geringem Maße Schweflige Säure. Es entsteht unter anderem bei der Verbrennung von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Erdölprodukten, die bis zu 4 Prozent Schwefel enthalten. Dadurch trägt es in erheblichem Maß zur Luftverschmutzung bei. Es ist der Grund für sauren Regen, wobei das Schwefeldioxid zunächst von Sauerstoff zu Schwefeltrioxid oxidiert wird und dann mit Wasser zu Schwefelsäure -H2SO4- umgesetzt wird. Um den Eintrag von Schwefeldioxid zu verhindern, gibt es verschiedene Verfahren zur Rauchgasentschwefelung.
Lecithin
Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit. Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein. Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich. So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, während andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern.
Fette und Palmölthematik
Folgende Inhaltsstoffe sind aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palm, Palmkern.
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Die Palmölproduktion führt in Indonesien und Malaysia zur massiven Zerstörung von Regenwäldern und Torfgebieten. Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr. Die Zahl der wild lebenden Sumatra Orang-Utans ist seit 1900 um 91% gesunken. Seit 2016 gilt auch der Borneo Orang-Utan als unmittelbar vom Aussterben bedroht.
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Diese speichern riesige Mengen von Kohlenstoff. Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert. Die Waldbrände in Indonesien im Jahr 2015 setzten mehr klimaschädliches CO2 frei als zeitgleich die ganzen USA.
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht. Greenpeace kritisiert unter Anderem, dass der RSPO in einigen Fällen nachweislich nicht in der Lage war die nachhaltigen Anbaumethoden der zertifizierten Lieferanten sicherzustellen. Bio-Suisse zertifiziertes Palmöl* folgt Richtlinien, welche die Rodung von Flächen mit hohem Schutzwert verbieten. Darunter fallen auch Urwälder und Primärwälder. Ausgenommen davon sind Flächen, die vor 1994 gerodet worden sind.
Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du über den jeweiligen Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.
Kennzeichnung, Qualität und Hinweise zur Produktseite
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Wenn die Angaben nicht mit den Informationen auf der Verpackung übereinstimmen, können Sie sie ergänzen oder korrigieren. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
Hinweise zur Nährwertangabe und Portionsgrößen
Angaben für eine Portionsgrösse von 100g. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen.
Produktions- und Lieferantenhinweis
Kreta Food GmbH,& Co. KG, Bahnhofstr. Dieses Produkt ist glutenfrei. 1WorldSync am 07. Okt. Dieses Produkt ist glutenfrei. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
Empfohlene Hinweise für Verbraucher
- Beachte Allergene auf dem Etikett und Hinweise auf mögliche Spuren (Gluten, Soja, Milch, Sesam, Schalenfrüchte).
- Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.
- Relevant sind nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts; bei Unsicherheiten die Herstellerangaben prüfen.
Tabelle: Wichtige Zutaten und ihre Rolle
| Zutat | Rolle im Produkt |
|---|---|
| Glukosesirup, Zucker | Süßungsmittel, Texturgeber |
| Geröstete Erdnusskerne | Aroma, Knusprigkeit, Proteinquelle |
| Kandierte Orangenschalen | Aroma, Fruchtnote; enthalten Antioxidationsmittel (Schwefeldioxid) |
| Honig | Natürlicher Süßstoff, Geschmacksträger |
| Hühnereieiweiß, Eiweißpulver | Textur, Bindung, Schaum- bzw. Strukturgeber |
| Pflanzenfette (Palm, Palmkern) | Fettkomponente, Textur und Haltbarkeit |
| Lecithin | Emulgator, Stabilisierung der Fett-Wasser-Phasen |
| Citronensäure, Schwefeldioxid | Säureregulator bzw. Antioxidans/Konservierung bei kandierten Früchten |
Wenn Sie weitere Informationen zur Zutatenanalyse beitragen können, prüfen Sie bitte die Produktverpackung und ergänzen Sie fehlende oder abweichende Angaben auf der Produktseite.
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