Milch‑Michl Schokolade: Geschichte, Herstellung und Hintergrund
Milch Michl Schokolade von Rapunzel mit feiner Milchcremefüllung ist sowohl bei Kindern als auch bei der ganzen Familie beliebt. Genießen Sie den zarten und unvergleichlichen Schmelz. Vollmilchschokolade mit feiner Milchcreme-Füllung. Nicht nur für Kinder ein Hit - fair gehandelt von Rapunzel HAND IN HAND-Partnern.
Produktbeschreibung und Qualitätszeichen
Milch Michl Schokolade mit Milchfüllung HIH 100g - Rapunzel Eine Milchschokolade, die auf der Zunge zergeht! Bio nach EU Richtlinie, Bio - Kontrollstelle: IT-BIO-014, Bio - Herkunft d. Inverkehrbringer: Rapunzel Naturkost GmbH, Rapunzelstr. * = Zutat aus ökol. Anbau; ** = Zutat aus biol. MHD: 18.11.26. Artikel wird ausgelistet.
Das intensive Conchieren ist neben den wertvollen Rohstoffen das eigentliche Geheimnis des wahren Schokoladengenusses. Durch die Kunst des Conchierens entwickelt sich der anfänglich noch verborgene Reichtum an kakaoeigenen Aromen Stufe um Stufe bis zur vollen Entfaltung. Vollmilchschokolade mit feiner Milchcreme-Füllung. Nicht nur für Kinder ein Hit - fair gehandelt von Rapunzel HAND IN HAND-Partnern.
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Herstellung und Zutaten
Vollmilchschokolade mit feiner Milchcreme-Füllung. Nicht nur für Kinder ein Hit - fair gehandelt von Rapunzel HAND IN HAND-Partnern. Das intensive Conchieren ist neben den wertvollen Rohstoffen das eigentliche Geheimnis des wahren Schokoladengenusses. Durch die Kunst des Conchierens entwickelt sich der anfänglich noch verborgene Reichtum an kakaoeigenen Aromen Stufe um Stufe bis zur vollen Entfaltung.
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Als Biohersteller musste Rapunzel Rohstoffe in Bio‑Qualität sicherstellen: Eine deutsche Molkerei lieferte Biomilchpulver, Bio‑Haselnüsse kamen aus Sizilien, eine schweizer Familie vermittelte Kontakt zu Verwandten in Brasilien, die Vollrohrzucker herstellten. Rapunzel benötigte Rosinen und andere Trockenfrüchte für seine Müslis. „Wenn man den Anspruch hat, dass jede Zutat vollständig bio sein muss, bedeutet das einen entsprechenden Aufwand. Als die Zutaten komplett waren, fand sich mit Maestrani ein schweizer Schokoladenhersteller, der sich auf das Bio-Abenteuer einließ und Rapunzel auch heute noch beliefert.“
Geschichtlicher Hintergrund der Milchschokolade
Große Erfolgsgeschichten beginnen manchmal mit einer einfachen Idee, und so begann die Geschichte der Schokoladenfabrik von Gottfried Jordan und August Timaeus in Dresden in Jahr 1839. Diese kurze Anzeigetext aus dem Jahr 1839 kommt einer Sensation gleich - zumindest, wenn man sich mit der Erforschung der Schokoladengeschichte beschäftigt. Gefunden hat ihn im Jahr 2007 der Dresdner Wissenschafts-Verein WIMAD, der die Geschichte der sächsischen Schokoladenindustrie erforscht. Die Anzeige beweist zweifelsfrei: die Milchschokolade wurde in Dresden erfunden. Die sensationelle Anzeige stammt von dem Dresdner Schokoladenunternehmen "Jordan & Timaeus".
1839 brachten Jordan und Timaeus dann ihre Milchschokolade auf den Markt. Sie bestand aus 60 Prozent Kakao, 30 Prozent Zucker und 10 Prozent Eselsmilch. Die war damals viel verbreiteter als Kuhmilch. Weil Esel aber nur zu bestimmten Jahreszeiten Milch geben, wurde später Kuhmilch eingesetzt. Darum war die erste Milchschokolade auch noch weit von der cremigen Konsistenz entfernt, die sie heute auszeichnet. Das haben die Schokoladenforscher des WIMAD-Vereins herausgefunden, als sie 2011 versucht haben, die Ur-Milchschokolade herzustellen. Die wurde eher körnig und schwer zu kauen, außerdem herber und dunkler als übliche Milchschokolade.
Die Geschäfte von Jordan und Timaeus liefen auch ohne die Milchschokolade gut. Firmengründer Gottfried Jordan beteiligte sich 1836 an der Gründung der Waldschlösschenbrauerei, einer der ersten Aktiengesellschaften in Deutschland. Später war er Abgeordneter des Sächsischen Landtags. Niederlassungen des Unternehmens gab es im tschechischen Děčín und Prag, sowie in Wien und Budapest. Die Söhne der beiden Firmengründer brachten die Schokoladen von "Jordan & Timaeus" in den folgenden Jahrzehnten zu Weltruf. Im 20. Jahrhundert verblasste dieser aber und 1930 musste das Unternehmen nach hundertjähiger Geschichte schließen. Kurze Zeit später wurde auch die Fabrik abgerissen, in der die erste Milchsschokolade der Welt hergestellt wurde.
Weitere Meilensteine: Daniel Peter, Kondensmilch und die Schweizer Entwicklung
Die erste Milchschokolade Diese neue Kombination aus Kakao, Zucker und einer kleinen Menge frischer Eselsmilch muss die Chocolatiers begeistert haben. Die zweite Milchschokolade Der Schweizer Daniel Peter war gerade drei Jahre alt, als Milch und Schokolade in Dresden zum ersten Mal aufeinandertrafen. Später heiratete er die Tochter des Schweizer Chocolatiers Kyler und trat in dessen Firma ein, wo er sich intensiv mit den neuen Rezepten beschäftigte. Dabei kam ihm die Freundschaft mit Heinrich Nestlé zugute, einem Apotheker aus Frankfurt, der in Peters Heimat Schweiz unter dem Namen Henri Nestlé lebte. Nestlé hatte 1867 mit den "Babyzerealien", einer künstlichen Säuglingsnahrung, für Aufsehen gesorgt. Peter verwendete das neue Rezept auch zum Aromatisieren seiner Schokoladenmischung. Er experimentierte jahrelang damit und muss schnell bemerkt haben, welche geschmackliche Wirkung Milch auf die damalige dunkle Schokolade haben konnte.
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Die lange haltbare gesüßte Kondensmilch war Peters größtes Problem, da die Milch oder das Milchpulver zuvor immer wieder verdorben war. Schnell gingen Bestellungen aus der ganzen Welt ein, denn anfangs gab es keine Konkurrenten, die eine so süsse Kombination aus Milch und Schokolade herstellen konnten. Peter war lange an der Spitze der Schweizer Schokoladenindustrie und ging später zu Nestle, einem von einem Freund gegründeten Unternehmen.
Vom Rohstoff zur modernen Milchschokolade
Wir müssen uns also nicht mehr mit Kondensmilch und Milchpulver zufriedengeben, oder? Es ist an der Zeit, mutig zu sein, denn diese sprichwörtliche Erfindung ist das Werk von völlig anonymen Werbefachleuten. Gewöhnliche Milch spielt bei der Schokoladenherstellung fast keine Rolle mehr. Fast überall wird Milch- oder Rahmpulver verwendet, weil der Wassergehalt von Milch für Schokolade zu hoch ist. Das Trockenpulver enthält auch die Mineralstoffe der echten Milch, aber nicht alle B-Vitamine haben den Herstellungsprozess überlebt.
Bio‑Schokolade als Tabubruch und später Standard
Am 26. Januar 1987 brachte Rapunzel Naturkost aus dem bayerischen Legau die weltweit erste Bio-Schokolade auf den Markt und überschritt damit in den Augen vieler in der Öko-Szene eine rote Linie. Bio-Lebensmittel sollten vollwertig und gesund sein, Schokolade war der Sündenfall. „Unser Anspruch war es jedoch, dass es alle Lebensmittel auch in bio geben muss, sonst existiert ja keine Alternative. Dann müssen die Menschen konventionelle Produkte kaufen. Wir tun uns als Bio-Bewegung keinen Gefallen, wenn wir Kunden in Sachen Ernährung bevormunden. Wenn wir offen sind, gewinnen wir immer mehr Menschen, die sich für die ökologische Landwirtschaft interessieren“, erklärt Wilhelm die damalige Intention.
Von der damals hitzigen Diskussion ist heute noch nicht einmal Rauch übrig geblieben. Bio-Schokolade: früher Tabubruch, heute normal - wie im Biomarkt Vier Jahreszeiten in Erlangen. Doch zunächst galt es, Rohstoffe in Bio-Qualität und einen Schokoladenproduzenten zu finden. Wieder reiste Wilhelm durch die Welt. Zuvor war er bereits in der Türkei unterwegs gewesen, um Bäuerinnen und Bauern vom Umstieg auf ökologische Landwirtschaft zu überzeugen.
Bekannte Markenentwicklung und Vergleich: Milka als Beispiel
Im Deutschen Reich wurde das Warenzeichen "Milka" am 12. Oktober 1904 beim Reichspatentamt zum Schutz angemeldet. Im Jahr 1901 wurde der Markenname „Milka“ registriert; das Akronym bildet sich aus den ersten Silben der Wörter „Milch“ und „Kakao“. Seitdem wird die Milka-Schokolade in Lörrach hergestellt und in einem lilafarbenen Umschlag angeboten, versehen mit dem Bild einer Kuh im Alpenpanorama. Die Tafelschokolade wird großteils weiterhin im Werk Lörrach (Deutschland) an der „Milkastraße“ hergestellt.
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Die Marke Milka steht exemplarisch für die Industrialisierung, Markenbildung und Werbestrategien der Schokoladenhersteller: Der vom Konzern gewählte lila Farbton spielt eine zentrale Rolle für die Marke Milka. Laut Angaben der Firma Kraft war das sogenannte Milka-Lila 1995 die erste abstrakte Farbmarke, die im weiten Sinn europaweit geschützt wurde. In ihrem Rechtsstreit gegen die Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag entschied der Bundesgerichtshof 2004, dass die Farbe Lila und verwechselbare Farbtöne bei Verpackung von Schokoladenwaren weiterhin nur für Milka-Produkte verwendet werden dürfen.
Kundenerfahrungen und Wahrnehmung
7. Sehr lecker, cremig, milchig. Einfach super. Sehr lecker, cremig, milchig. Einfach super. Was gibt es besseres als Schokolde? Nichts!
Servicehinweis
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Datenübersicht: Wichtige Eckpunkte
| Produkt | Menge | Besonderheit |
|---|---|---|
| Milch Michl Schokolade | 100 g | Bio nach EU Richtlinie, Milchcreme-Füllung, fair gehandelt |
| Haltbarkeit (Beispiel) | MHD: 18.11.26 | Artikel wird ausgelistet |
| Hersteller / Inverkehrbringer | Rapunzel Naturkost GmbH | Bio‑Zutaten, partnerschaftliche Lieferketten |
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