Middelberg Aachen Torte: Eine kulinarische Reise durch die Geschichte Aachens
Wenn man durch die Gassen der Aachener Altstadt schlendert, liegt der Duft frisch gebackener Printen in der Luft. Aachen hat kulinarisch weit mehr zu bieten als seine berühmten Lebkuchen. Zwischen historischen Gebäuden und gemütlichen Cafés warten herzhafte Klassiker, süße Leckereien und spannende Neuinterpretationen rheinischer Küche. Aachen ist bekannt als Stadt Karls des Großen - und genauso geschichtsträchtig ist seine Küche. Die Aachener Spezialitäten spiegeln Einflüsse aus Belgien, den Niederlanden und dem Rheinland wider. Besonders im Herbst und Winter wird Essen hier zum Erlebnis: Dann füllen sich die Wochenmärkte mit regionalen Produkten, und auf dem Weihnachtsmarkt duftet es nach Printen und Glühwein. Wenn du in der Stadt bist, solltest du auf jeden Fall die Gelegenheit nutzen und einige der Aachener Spezialitäten probieren.
Aachener Spezialitäten: Mehr als nur Printen
Natürlich gehören dazu die Aachener Printen. Wie könnte es auch anders sein? Sind sie doch sogar nach der Stadt benannt. Aber es gibt noch mehr Kulinarisches, was die Stadt zu bieten hat. Und das sind nicht nur Aachen Lebkuchen. Die Restaurants und das kulinarische Angebot der Stadt ist vielfältig. Habt Ihr schon von Dresse Nougat gehört? Die Stadt in Nordrhein-Westfalen hat einiges zu bieten, was die Restaurant Szene anbelangt. In Aachen Essen gehen überrascht mit pfiffigen Ideen. Mit unseren Tipps seid Ihr gut gerüstet, um die kulinarischen Seiten der Stadt kennen zu lernen.
Printen: Das Wahrzeichen Aachens
Wenn du Aachen besuchst, solltest du unbedingt einige lokale Spezialitäten probieren, die tief in der Tradition der Stadt verwurzelt sind. Die wohl bekannteste Spezialität der Stadt sind die Aachener Printen. Diese würzigen Lebkuchen gibt es in zahllosen Varianten - mit Nüssen, überzogen mit Schokolade oder ganz klassisch. Die Aachener Printen sind die Aachener Lebkuchen, die jedem Besucher als Erstes in den Sinn kommen, wenn er über die Kulinarik der Stadt Karls des Großen nachdenkt. Zu Recht! Man hat sie schon lange, bevor sie zur Aachener Spezialität wurden, im französischen Dinant in Formen gepresst. Dort hat man sie als „Couques de Dinant“ oder Gebildbrot angeboten. Man hat die Lebkuchen zunächst mit Honig gesüßt. Im Laufe des 18. Jahrhunderts ersetzte man diesen mit anderen Zuckersorten. Wenn du in Aachen bist, solltest du unbedingt mal die Aachener Kräuterprinten probieren. Das sind süße Gebäckstücke, die mit einer Mischung aus verschiedenen Kräutern wie Salbei, Thymian und Rosmarin verfeinert werden. Dadurch haben sie einen ganz besonderen Geschmack, der an die Aachener Heilkräuter erinnert, die hier schon seit Jahrhunderten angebaut werden. Aachener Printen aus der Printenbäckerei Klein. Den Teig der Aachener Lebkuchen Spezialität macht man ohne Butter, Nüsse oder Mandeln. Ihm verleihen Gewürze den typischen Geschmack. Zuckerrübensirup hält den Teig zusammen. Der Aachener Printenbäcker Klein erklärt uns, dass der Teig nach dem Zusammenrühren erst ein paar Tage ruhen muss, damit sich die Gewürzaromen vermischen. Nach dieser Ruheperiode ist der Teig dann so hart, dass man ihn per Hand nicht mehr verarbeiten kann. Man knetet ihn und presst ihn in Form, entweder in eines der alten Holzmodel oder als Printenbruch. Danach kommen die Aachener Lebkuchen in den Ofen, Sind sie fertig gebacken, sind sie erst einmal hart. „Will man die Printen weich machen, legt man einfach ein Stück Apfel in eine Dose mit Printen und verschließt diese gut.
Wenn Du während des Jahres Appetit auf Aachener Printen bekommst, dann kannst Du diese selber machen. 1 Msp. Fülle den Kandiszucker in einen Gefrierbeutel und zerkleinere ihn mit einem Fleischklopfer. Verrühre die Pottasche in Rum. Rühre den Zucker in den Rübensirup. Vermische das Mehl mit Kandiszucker, Orangeat, Zimt, Anis, Koriander und Nelken. Knete Pottasche und Sirup darunter. Rolle den Teig etwa einen halben Zentimeter dick aus. Schneide ihn in Rechtecke. Verteile diese auf dem Blech. Achte auf genügend Abstand zwischen den Printen. Wusstet Ihr, dass in Aachen die Printen heute nicht mehr nur zur Weihnachtszeit gebacken werden? Das hat seinen Grund. Denn einige Aachener Spezialitäten, die das ganze Jahr über auf den Tisch kommen, verwenden Printen als Zutaten.
Herzhafte Spezialitäten: Sauerbraten und mehr
Eine herzhafte Spezialität, die du in vielen Aachener Gasthäusern findest, ist der rheinische Sauerbraten. Das Fleisch wird mehrere Tage in einer Essig-Gewürz-Marinade eingelegt, bevor es langsam geschmort wird. Deftig und urig - so liebt Aachen seine Hausmannskost. Besonders im Winter sind Gerichte wie Öcher Suuramp (Sauerklee mit Speck und Kartoffeln) oder Erbseneintopf nach Aachener Art beliebt. Wenn du in Aachen essen gehst, solltest du unbedingt den Aachener Sauerbraten probieren. Dieses Gericht besteht aus saftigem Rindfleisch, das in einer kräftigen Marinade aus Essig und Gewürzen eingelegt wird. Serviert wird der Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl - ein absoluter Klassiker der Aachener Küche. Dazu gehört der Rheinische Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl. Die Sauce zum Braten würzt man entweder mit Printengewürz oder - noch besser - mit Printen. Dies verleiht der Sauce ihren würzigen Geschmack, der den Sauerbraten in Aachen zu etwas Besonderen macht. Ich habe den Rheinischen Sauerbraten im Restaurant Postwagen am Aachener Rathaus probiert. Neben dem Sauerbraten gibt es noch viele weitere typische Aachener Gerichte. Dazu gehört zum Beispiel der „Öcher Puttes“, eine Art Blutwurst.
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Dresse Nougat: Eine süße Verführung
Zu den Aachener Spezialitäten gehört das Nougat der Familie Dresse. Wir sind eingeladen bei Dresse Nougat und dürfen zuschauen, wie diese Aachener Köstlichkeit hergestellt wird. „Dresse Nougat machen wir auf holländische Art“, erklärt uns Herr Dresse. Und seine Frau lacht: „Mein Mann ist holländischer Abstammung und seine Familie hat die Art und Weise der Nougatherstellung aus Holland vor Generationen mitgebracht. Wir beobachten, wie Zucker fast (!) zum Karamellisieren gebracht wird und Eiweiß zu Schnee geschlagen wird. Das Ganze wird vermischt, und Herr Dresse rollt die Masse auf einem Tisch aus. Darüber verteilt er Puffreis - oder je nach Saison andere Zutaten. Danach lässt er den Teig abkühlen. Auch für das Nougat von Dresse braucht man gute Zähne. Schmilzt das Nougat dann im Mund, entfaltet es seinen Geschmack. Genau das Richtige für Leckermäuler wie mich! Dresse Nougat gibt es jedoch nur zu bestimmten Zeiten zu kaufen.
Hanswurst: Wurstküche mal anders
Als wir hörten, dass wir in Aachen essen in der Wurstküche Hanswurst, waren wir zunächst skeptisch. Wurstküche klang nach Fast Food, und eigentlich reagieren wir auf Fast Food eher allergisch. Hanswurst ist leicht zu finden, befindet es sich doch direkt neben dem Dom zwischen dem Elisengarten und dem Domplatz. Schon von außen entspricht das Restaurant nicht dem, was wir uns unter einer Wurstküche vorstellen: Holzbänke- und -tische laden die Gäste unter Sonnenschirmen dazu ein, ihr Mittagessen mit Blick auf den Dom zu genießen. Ein multikulturelles Mittagessen sozusagen. An den Wänden stehen weitere Tische, an denen Familien ihr Mittagessen miteinander einnehmen, Gruppen von Freunden sich zu einem gemeinsamen Lunch treffen und Geschäftsleute sich zu einer Besprechung verabreden. Das ist so gar nicht die Klientel, die wir in einer Wurstküche erwartet haben. „Jetzt muss nur noch das Essen stimmen“, denke ich bei mir. Und das lässt nichts zu wünschen übrig. Serviert wird hochwertige, handwerkliche Wurstqualität - kompromisslos bei der Auswahl der Rohstoffe und Zutaten. Beim Grillen der Würste und der Zubereitung der Pommes Frites verzichtet man auf die Verwendung von Fetten und Ölen. In dieser Wurstküche gibt es kein triefendes oder übel riechendes Fett. Hanswurst verzichtet weitestmöglich auf Zusatzstoffe sowie Geschmacksverstärker. Alle Würste bei Hanswurst werden mit Eigenrezepturen nach alter Metzgertradition hergestellt. Dazu gibt es selbst entwickelte Soßen. Und dann ist da die Gastfreundschaft von Hanswurst. Und ja, das geht sogar in einem Selbstbedienungsrestaurant. Hanswurst setzt es sich zum Ziel, ein Stück deutscher Gastronomiekultur zu bieten. Wir fühlen uns sehr wohl und gut bedient von den Jungs an der Theke, die gerne auch Tipps geben und passende Soßen empfehlen. Petar bestellt die neueste Wurstkreation aus der Wurstküche Hanswurst: die Hanswonnewurst (8,90 €), die als Fit-, Schlank- und Gesundmacher angepriesen wird. Diese Bratwurst besteht aus Rind-, Schweinefleisch und Sauerkraut und ist fein abgestimmt mit Paprika, Steinsalz, weißem Kampotpfeffer und Gewürzen. Dazu gibt es hausgemachten Kartoffel-Möhrenstampf, der sogar einem „Karotten-Muffel“ wie mir hervorragend schmeckt. Ich bestelle mir einen Deutschburger (5,90 €) - einen Burger mit einer Wurstschnecke aus 100% deutschem Rindfleisch auf dem Spezialgrill gegrillt. Dazu gibt’s eine wunderbare Burgersoße, Gurke, Tomate und Salat. Außerdem probiere ich dazu noch die fettfrei gegarten Pommes Frites (2,30 €) von Hanswurst und Käse (0,50 €). Das Ganze schmeckt einfach nur lecker! Die Getränkekarte überrascht uns ebenso: hier gibt’s außer Pepsi und Mirinda nicht die üblichen Soft Drinks. Stattdessen haben wir die Wahl zwischen Gaffels Fassbrause Zitrone, Orangen- oder Apfelsaft aus der Obstkelterei von Nahmen, einem HANSbräu frisch gezapft im Steinkrug, einem Glas Riesling oder gar Cuvée von hervorragender Qualität. Wir bedauern nur eines: dass das Wurstrestaurant Hanswurst so weit von uns entfernt ist. Hier wären wir bestimmt öfter zu Gast!
Kulinarische Vielfalt in Aachen erleben
Für Genießer lohnt es sich, ein Wochenende in Aachen zu verbringen. Aachen Spezialitäten bieten auf jeden Fall einen Einblick in die kulinarische Tradition der Stadt. Wir haben uns mit den Gerichten sowie den regionalen Produkten auseinandergesetzt und dabei viel über die Esskultur Aachens gelernt. Die Spezialitäten spiegeln die Geschichte wider. Ein kulinarischer Rundgang durch Aachen ermöglicht es, die Stadt auf eine genussvolle Weise zu erleben.
Tipps für den Genuss
- Vegane Alternativen: Nicht alle Aachener Printen sind vegan. Viele enthalten Honig oder Butter. Es gibt aber mittlerweile vegane Varianten - meist bei Bio-Bäckereien oder spezialisierten Herstellern.
- Versand: Ja, viele Bäckereien und Feinkostläden in Aachen bieten Versand an - national und teilweise international.
- Kostproben: Bei größeren Veranstaltungen wie dem Aachener Weihnachtsmarkt bieten einige Stände kleine Kostproben an.
- Saisonale Küche: Ja, viele Aachener Gerichte sind saisonal geprägt. Im Herbst und Winter gibt es deftige Speisen wie Aachener Sauerbraten oder Reibekuchen. Zur Weihnachtszeit stehen Printen und Glühwein im Fokus.
- Regionale Zutaten: Lokale Zutaten sind ein zentraler Bestandteil der Aachener Küche. Sie sorgen für authentischen Geschmack und spiegeln die kulinarische Tradition der Region wider.
- Die besten Adressen: Die besten Adressen sind traditionelle Gasthäuser, Bäckereien mit langer Geschichte und Wochenmärkte.
- Weihnachtsmarkt: Ja, z. B. der Aachener Weihnachtsmarkt (Ende November bis 23. Dezember) ist bekannt für regionale Leckereien.
Cafés und Restaurants mit Tradition
Wer nach einem Stadtbummel eine Pause braucht, sollte in eines der traditionellen Cafés einkehren. Im Nobis Printen Café gibt’s nicht nur Printen, sondern auch Apfelstrudel und heißen Kakao. Aachener Traditionslokale: Aachen ist untrennbar mit den Printen verbunden, die überall zu kaufen sind. Nirgendwo schmecken sie besser als in den Alt-Aachener Café-Stuben Van den Daele in einem urgemütlichen Haus aus dem 17. Jahrhundert (Büchel 18). Neben den Printen gibt es natürlich noch viele andere Köstlichkeiten aus dem Grenzland, zum Beispiel Reisfladen, belgische Waffeln und Pralinen. Mit einem umfangreichen Kuchenbuffet wartet das Café Middelberg auf, eine echte Aachener Institution in der Rethelstraße. Neben den unvermeidlichen Printen gibt es täglich rund 50 verschiedene Kuchen und Torten zur Auswahl sowie hausgemachte Pralinen. Das Café zum Mohren begeistert mit seiner Außenterrasse auf dem wunderschönen Hof, wo sich vor allem im Sommer bei Eis und Kaffeespezialitäten das bunte Treiben gut beobachten lässt. Typisch rheinische Küche serviert das Traditionslokal Am Knipp am Bergdrisch: Erstmals 1698 eröffnet, gilt es als älteste Gaststätte von Aachen. Die Räume sind mit unzähligen Antiquitäten, Delfter Kacheln, Kupferkannen und Heiligenfiguren dekoriert und ähneln eher einem Museum als einem Restaurant.
Gemütliche Atmosphäre und Spitzenküche
Behagliches Wohnzimmerambiente: Der neue Trend in Aachen sind gemütliche Lokale, die zum Chillen wie zu Hause einladen. Vorreiter war das Café & Bar zuhause in der Sandkaulstraße, in dem die Gäste auf alten Sofas zwischen Bücherregalen Platz nehmen. Wer mag, holt sich ein Gesellschaftsspiel für vergnügliche Stunden aus dem Regal. Vor allem bei Live-Events wie Fußballübertragungen der Bundesliga und der Champions League, Comedy-Abenden und Tatort-Rudelgucken bleibt kein Platz mehr frei. Insbesondere rund um den Aachener Marktplatz gibt es zahlreiche Cafés. Auf "alt und gemütlich" macht auch das 2013 eröffnete LivingRoom im ehemaligen Hofgarten. Betreiber Ali Yüce stattete es mit originellen Vintage-Möbeln und Accessoires aus, die auch zum Verkauf stehen. Serviert wird leichte mediterrane Küche zu fairen Preisen. Spitzenküche in Aachen: Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant La Becasse gilt seit Jahren als erste Adresse für Feinschmecker in Aachen. Chefkoch Christof Lang zaubert nicht nur im eigenen Lokal in der Hanbrucher Straße erlesene Köstlichkeiten, sondern veranstaltet mit Kollegen aus Belgien und den Niederlanden kulinarische Crossing-Border-Events. Einen Michelin-Stern hat sich auch Maximilian Kreus vom St. Benedikt in Kornelimünster erkocht. Seine frische kreative Küche ist den Aachenern längst bekannt, die dafür auch eine längere Anfahrt in die nördliche Eifel in Kauf nehmen. Seit Herbst 2014 hat Kreus dem Grundnahrungsmittel im Dreiländereck ein eigenes Restaurant gewidmet: Beim Frittenbruder am Steinkaulplatz in Kornelimünster gibt es köstliche Pommes mit Metzgerwürsten und selbstgemachten Saucen. Exzellente mediterrane Küche wird im Restaurant One & Only in der Peterstraße aufgetischt - ideal zur Stärkung nach dem Stadtbummel oder vor dem Theaterbesuch. Kein Geheimtipp mehr ist das Restaurant Estor an der Schanz mit seiner innovativen Crossover-Küche, die französische Würze mit der exotischen Frische Thailands verbindet.
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Der Aachener Marktplatz: Ein Ort mit Geschichte und Genuss
Wenn Kim-Eva B. eine Pause vom Büroalltag braucht, zieht es sie mitten ins Herz von Aachen - auf den Marktplatz. Für sie ist dieser Ort weit mehr als nur ein schöner Platz: „Ich liebe die Atmosphäre hier. Und tatsächlich: Der Marktplatz ist nicht nur das pulsierende Zentrum der Altstadt, sondern auch ein Ort mit jahrhundertelanger Geschichte. Schon zur Zeit Karls des Großen befand sich hier die Königspfalz - die Residenz des Herrschers. Das Aachener Rathaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut und zählt zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Deutschlands. Krönungssaal: Im Obergeschoss befindet sich der berühmte Krönungssaal, in dem bis ins 16. Ihr ganz persönliches Highlight? Ein guter Kaffee und ein Stück Bienenstich im Café Middelberg. Wer Aachen entdecken möchte, sollte sich Zeit für den Marktplatz nehmen - und vielleicht einfach mal Kim-Evas Lieblingsplatz ausprobieren.
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