Michael Frauenholz Lebkuchen: Geschichte, Herstellung und Produkte
Nürnberger Elisen-Lebkuchen ohne Mehl? Kein Problem. Die Fraunholz Elisenlebküchnerei folgt bereits in vierter Generation strikten Qualitätsvorgaben und sorgt dafür, dass die feinen Lebkuchenteige mit fast 50 Prozent Mandeln und Haselnüssen, sowie ganz ohne Mehl eine besonders hohe Qualität haben.
Geschichte und Tradition
Seit über hundert Jahren backt der Nürnberger Familienbetrieb Fraunholz Elisenlebküchnerei Lebkuchenspezialitäten vom Feinsten. Was ursprünglich in einer Nürnberger Konditorei begann, ist heute ein Spezialbetrieb für allerfeinste Elisen-Lebkuchen. Der Elisenlebkuchen hat eine lange Tradition: Im Mittelalter erfanden Mönche das Gebäck aus Edelkernen und Gewürzen als Nahrungsmittel für den Winter. Früher wurden sie in den Klöstern hergestellt und vorwiegend zu kirchlichen Feiertagen verwendet.
Wie sind Lebkuchen zum traditionellen Weihnachtsgebäck geworden? Durch die späte Erntezeit von Nüssen im Herbst verlagerte sich das Lebkuchenbacken in den November. Es gibt dazu verschiedene Legenden. Wir vertreten die der Burggräfin Elise. Elisabeth von Hohenzollern-Nürnberg, Stammmutter des deutschen Kaiserreichs der Hohenzollern, zog im 14. Jahrhundert von Nürnberg in die Mark Brandenburg.
Was macht den Elisenlebkuchen besonders?
Die Besonderheit ist, dass bei der Herstellung der verschiedenen Teige auf die Zugabe von Mehl verzichtet wird. Dafür kommt mit fast 50 Prozent ein extrem hoher Anteil von Haselnüssen und Mandeln in den würzigen Mix, was wiederum für den fantastischen Geschmack sorgt. Die Besonderheit ist, dass bei der Herstellung der verschiedenen Teige auf die Zugabe von Mehl verzichtet wird. Dafür kommt mit fast 50 Prozent ein extrem hoher Anteil von Haselnüssen und Mandeln in den würzigen Mix, was wiederum für den fantastischen Geschmack sorgt.
Günter Fraunholz: Es ist die hohe Qualität, die den Elisenlebkuchen einzigartig macht. Und was ist sonst noch drin? Dazu kommen Mandeln, Nüsse, Orangeat und Zitronat, Marzipan, Honig und Zucker. Laut Gesetz darf dem Elisenlebkuchen maximal 10 Prozent Mehl beigemischt werden……sonst darf er nicht “Elisen” heißen. Ebenso müssen mindestens 25 Prozent Edelkerne enthalten sein.
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Herstellung und Handwerk
In Kesseln werden schließlich alle Zutaten sehr gründlich zu einem perfekten Elisenteig vermischt. Gebacken wird das gesamte Jahr, immer und immer wieder frisch. In der Herstellung sind wir dem echten Handwerk treu geblieben und stimmen alle Zutaten noch von Hand aufeinander ab. Alle Lebkuchen werden auch einzeln sorgfältig auf Backbleche gelegt und selbst das Auftragen der Zuckerglasur erfolgt mit Pinseln von Hand. Jeder Schritt wird sorgsam überwacht und durchwegs kontrolliert, damit alle Lebkuchen als Spitzenprodukt unsere Backstube verlassen.
Bei der Herstellung unserer Teige verzichten wir ganz auf Mehl. Dafür backen wir unsere Lebkuchen mit einem außergewöhnlich hohen Anteil an köstlichen Edelkernen wie Haselnüssen und Mandeln. Die meisten Teige sind flourless und enthalten fast 50 Prozent Mandeln und Haselnüsse, was zu dem besonders intensiven Geschmack führt.
Sortiment und Qualität
Der Bestseller ist natürlich der originale Elisen Lebkuchen, der klassisch auf eine Oblate gesetzt ist. Der Elisenlebkuchen wird heute als Weihnachtsdelikatesse mit Schokoladen- und Zuckerglasur oder auch unglasiert zubereitet. Was ursprünglich in einer Nürnberger Konditorei begann, ist heute ein Spezialbetrieb für allerfeinste Elisen-Lebkuchen. Um die besonderen Erwartungen unserer anspruchsvollen Kunden zu erfüllen, konzentrieren wir uns nur auf die absolute Premium-Qualität der Nürnberger Lebkuchen, den Elisen-Lebkuchen.
Seit vielen Jahren backen wir unsere beliebten originalen Elisen-Lebkuchen auch zusätzlich in den Varianten glutenfrei, Bio und vegan. Bio-Zertifiziert sind wir nach DE-ÖKO-001. Ergänzt wird unser Sortiment durch etliche zusätzliche Leckereien, wie feine Makronen und handgemachte Schokoladen. Weitere unverkennbare Merkmale sind unsere wunderschönen Schmuckdosen. Ob mit Nürnberger Stadtmotiven, stilvoller Prägung oder auch moderner Illustration auf Papierdose - es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Produktion, Preise und wirtschaftliche Lage
All dies müsse das Traditionsunternehmen, das vor fast 100 Jahren gegründet worden ist und heute im 3-Schicht-Betrieb täglich etwa drei Millionen Lebkuchen aus 60 Tonnen Rohstoff herstellt, in der Kalkulation berücksichtigen. Nicht nur deshalb werden die berühmten Honigkuchen offensichtlich immer teurer. Pünktlich vor dem Weihnachtsfest haben viele Hersteller der weltbekannten Spezialität offensichtlich die Preise erhöhen müssen, um stark gestiegene Kosten meistern zu können.
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„Viele Rohstoffe zur Lebkuchen-Herstellung wie etwa Haselnüsse haben sich teilweise um mehr als das Doppelte verteuert“, teilt Firmensprecher Andreas Hock auf Anfrage mit. Der bekannte Hersteller von Nürnberger Lebkuchen verteidigt Preisanstiege damit, dass neben den Preise für die Rohstoff auch die Kosten für Energie und Löhne massiv gestiegen seien. Um bis zu zehn Prozent habe Fraunholz seine süßen Versuchungen verteuern müssen, um nicht alleine auf den höheren Ausgaben sitzen bleiben zu müssen.
Um die treue Kundschaft mit saftigen Preisen nicht zu vergraulen, setzt Fraunholz auf noch mehr Effizienz in der Backstube. Besonders kostspielige weil beispielsweise in der Herstellung besonders zeitintensive Produkte seien aus der Angebotspalette verschwunden, um die Verbraucher nicht mit Mondpreisen zu verschrecken. Mit Rabattaktionen wollen Hersteller den Kunden die Vorfreude auf Weihnachten trotz gestiegener Preise nicht verderben.
Wettbewerb, Schutz und Politik
Schließlich ist die Konkurrenz allein in Nürnberg als Lebkuchen-Hauptstadt in Deutschland riesig. Von der hohen Qualität wollen und können viele Hersteller deshalb nicht abrücken. Der Nürnberger Lebkuchen ist wie der Parmaschinken von der EU als regionale Marke geschützt. So werden die echten und besten Lebkuchen immernoch innerhalb der Nürnberger Stadtgrenze hergestellt. „Schließlich dürfen original Nürnberger Lebkuchen nur von hier kommen, und das ist auch gut so“, freut sich Hock von Lebkuchen-Schmidt.
Von der Politik würde sich die bekannte Lebkuchen-Manufaktur in der inflationären Großwetterlage aus wachsenden Kosten für Energie, Löhnen und Zutaten und sinkende Kaufkraft und verringerte Konsumlust durch weniger zusätzliche Ballast wünschen. Die Stadt könnte beispielsweise den Gewerbesteuersatz senken und der Staat könnte mit seiner Bundesagentur für Arbeit eine „wesentlich bessere Personalvermittlung“ auf die Reihe bekommen, findet Fraunholz.
„Dazu kommen ständig neue bürokratische Widrigkeiten wie das geplante Werbeverbot für Süßwaren. Ein solches Gesetz bringt laut allen ernstzunehmenden Studien rein gar nichts, wird aber viele Unternehmen unserer Branche und auch die Werbewirtschaft extrem schädigen. Hier wäre mehr gesunder Menschenverstand statt pure Ideologie gefragt“, findet Hock von Lebkuchen-Schmidt und freut sich, dass zumindest die Herkunftsbezeichnung geschützt ist.
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Service, Verkauf und Kundenbindung
Fabrikverkauf im Stadtteil St. Unsere Kunden vertrauen darauf, mit jedem Bissen ein Stück bewährte Nürnberger Tradition zu genießen. Die Preiserhöhungen seien laut Lebkuchen-Schmidt „so moderat wir nur möglich“ ausgefallen. Um den Kunden trotz der höheren Preise den Appetit nicht verderben, haben sich Hersteller beispielsweise Rabatt-Aktionen einfallen lassen. Nach dem Motto: Mehr Lebkuchen essen, um weniger zu bezahlen. Lebkuchen-Schmidt hat sogar beim „Black Friday“ mit Sparangeboten mitgemacht.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Hauptprodukt | Elisen-Lebkuchen (auf Oblate, glasierte oder unglasierte Varianten) |
| Besonderheit | Fast 50% Mandeln & Haselnüsse, teiglieferant ohne Mehl |
| Sortimentserweiterung | Glutenfrei, Bio (DE-ÖKO-001), vegan, Makronen, handgemachte Schokolade |
| Produktion | 3-Schicht-Betrieb, etwa 3 Millionen Lebkuchen täglich |
| Preisentwicklung | Preiserhöhungen bis ca. 10% wegen Rohstoff-, Energie- und Lohnkosten |
Wir finden: Die köstlichsten Lebkuchen backt die Lebküchnerei Fraunholz, eine kleine Manufaktur im Stadtteil St. Johannis. Unsere Besonderheit: bei der Herstellung unserer Teige verzichten wir ganz auf Mehl. Dafür backen wir unsere Lebkuchen mit einem außergewöhnlich hohen Anteil an köstlichen Edelkernen wie Haselnüssen und Mandeln.
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