Meghan Markle, American Riviera Orchard und die Marmeladen-Story: Hintergründe einer Luxusmarke im Fokus

Meghan Markle hat eine Firma gegründet. Sie heißt American Riviera Orchard und trägt ein Logo, das verdächtig was von einem Palastwappen hat. Lange wurde gerätselt, was ARO anbieten werde, jetzt wissen wir es: Marmelade. 50 illustre Freunde von Markle scheinen als erste Marketingmaßnahme ein Probeglas erhalten zu haben, im Internet kursieren Fotos davon, beschriftet mit Nummerierungen wie "17 von 50". Eine limitierte Marmelade! Man kann das niedlich oder auch egal finden, andere Prominente verkaufen Tequila oder Hautcreme.

Offizielle Gründung und Markenstatus

Seit der Veröffentlichung ihrer Lifestyle-Marke startete Meghan Markle mit dem Vorhaben, in den USA groß durchzustarten. Doch nun macht ihr Patent- und Markenamt einen Strich durch die Rechnung. Das US-Patent- und Markenamt (USPTO) lehnte die eingereichte Marke ab, weil die Beschreibungen der Produkte zu allgemein seien. Es war lediglich von „Cocktailservietten“, „Pfannen“ und „Kochuntensilien“ wie „Siebe, Löffel, Gabeln, Pfannenwender, Zangen, Streichmesser, Schneebesen“ die Rede und der geografische Bezug im Markennamen könnte ein rechtliches Problem darstellen. Meghan hatte am 2. Februar den Antrag eingereicht, die Ablehnung kam später.

Reaktionen und Fristen

Marken-Ablehnungen sind nicht ungewöhnlich. Ein Insider erklärte mirror.co.uk, dass das Verfahren zum Erwerb einer Marke äußerst streng sei. Meghan sei bereits vorgewarnt gewesen, und es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die Ablehnung ins Haus flattern würde. Die Quelle verriet weiter, dass Meghan nun drei Monate Zeit habe, um auf die Ablehnung zu reagieren. Andernfalls droht die endgültige Ablehnung. Hinzu kommt, dass eine Nachzahlung von 700 US-Dollar (etwa 633 Euro) erforderlich sein könnte, falls Gebühren nicht korrekt beglichen wurden.

Produkt-Launch und erste Marketingmaßnahmen

Seit der Veröffentlichung ihrer Lifestyle-Marke kämpft Meghan Markle mit Startschwierigkeiten. Bereits im Frühjahr hatte sie Marmelade an ausgewählte Freunde zum Probieren geschickt, die Werbung darüber verbreiteten. Die Aktion kam jedoch nicht überall gut an - Adelsexperte Tom Quinn sprach im The Mirror davon, dass die Marmelade teuer und nichts Besonderes sei. Die Instagram-Seite von American Riviera Orchard (614.000 Follower) blieb leer, potenzielle Kunden können sich lediglich auf einer Warteliste registrieren. Gleichzeitig kursieren Gerüchte, dass Meghan Schwierigkeiten habe, einen dauerhaften Geschäftsführer zu finden.

Influencer-Strategie und erste Gläser

Zahlreiche Berichte beschreiben, wie 50 Gläser Erdbeermarmelade in Influencer-Kreisen die Runde machen. Meghan habe ausgewählte Freunde - Influencer - mit Gläsern beliefert, darunter die Modedesignerin Tracy Robbins und die argentinische Prominente Delfina Blaquier. Auf den Gläsern prangt das American Riviera Orchard-Logo, darunter Montecito, der Wohnort von Meghan und Prinz Harry. Die Auflage soll stark limitiert sein; ein Glas mit der Nummer 10 von 50 wurde online gezeigt. Ob Meghan selbst den Kochlöffel geschwungen hat, bleibt unklar. Das Internet nahm die Enthüllung heiter bis spöttisch auf.

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Rezeption in der royalen Öffentlichkeit und Konkurrenzprodukte

Eine Marmelade hat Meghan Markle bereits zum Verkaufsschlager gemacht - allerdings handelt es sich dabei um die Konfitüre von König Charles, nicht um Meghans eigenes Produkt. Die Marmelade von Highgrove war zeitweise ausverkauft, was als Indiz gewertet wird, dass die royale Vitalkomponente der Marmeladenmarken Aufmerksamkeit erzeugt hat. Optisch ähneln sich die Produkte von Meghan und König Charles; es existiert sogar ein Glas Honig namens „Highgrove Royal Orchard Summer Honey“. Royal-Expertin Angela Levin kritisierte Meghan, wofür die Einnahmen verwendet würden. Dennoch scheint Meghans Marketingeffekt auch indirekt dem Königshaus zu nutzen, während Charles’ Marmelade unter derselben thematischen Lane mit profitiert werden kann.

Social Media und Markenpräsenz

Nach einer vierjährigen Pause ist Meghan Markle zurück auf Instagram. Ein neuer Account namens „American Riviera Orchard“ wurde gestartet, das Profil zeigte bislang nur das Logo in Goldschrift. Aktuell verzeichnete die Seite mehrere Hunderttausend Follower, doch eine direkte Kaufmöglichkeit existiert noch nicht; derzeit können sich Interessierte lediglich in eine Warteliste eintragen. Die Profilbeschreibung lautet: „by Meghan, The Duchess of Sussex“ - ein Hinweis auf die geplante Authentizität der Marke. Bereits jetzt gibt es zahlreiche gefälsch­te Accounts, was die Verifizierungsbemühungen unterstreicht.

Historische Einordnung und Markenanmeldung

Die Sussexes haben keine weiteren Informationen über das Projekt veröffentlicht. Ende letzten Jahres tauchten Gerüchte auf, Meghan wolle ihren alten Lifestyle-Blog „The Tig“ wiederbeleben. Bevor sie Prinz Harry heiratete, veröffentlichte Meghan Rezepte und Reisetipps; der Blog war später eingestellt worden. Die Markennamensidee - „American Riviera Orchard“ - verweist auf Montecito an der kalifornischen Mittelmeerküste, während „Orchard“ idyllische Fruchtlandschaften beschreibt. Tatsächlich wurde laut United States Patent and Trademark Office am 2. Februar 2024 eine Markenanmeldung für „American Riviera Orchard“ eingereicht, inklusive Waren wie Geschirr, Kochbücher, Textilien sowie essbare Produkte wie Marmeladen und Obstkonserven.

Ausblick und laufende Entwicklungen

Seit Meghans Rückzug aus dem royalen Leben und dem Start von American Riviera Orchard ruhen die Aktivitäten teils auf Wartelisten und Social-Media-Strategien. Zwischen Gerüchten über Gehaltsstrukturen von Archewell und dem Status der Royals bleibt abzuwarten, wie sich Meghans Geschäftsmodell weiterentwickeln wird. Die Frage, ob weitere Produkte wie Gelees oder Küchentücher folgen, blieb bislang offen. 50 Gläser Erdbeermarmelade - die erste Kleinauflage - markieren den Start, doch echte Verkaufsoptionen für Fans wurden bislang nicht angekündigt.

Infografik: Timeline der Markeneinführung von American Riviera Orchard
Schmucklogo von American Riviera Orchard neben Montecito
Videozusammenfassung der Markenentwicklung und Reaktionen

Was steckt hinter dem Projektnamen? „American Riviera“ bezieht sich auf die kalifornische Mittelmeerküste rund um Montecito, während „Orchard“ eine idyllische Obstplantage suggeriert. Die Zielsetzung bleibt unklar, doch der Fokus liegt augenscheinlich auf hochwertigen Lifestyle-Produkten rund um Kulinarik, Küchengeräte und Kochbücher, ergänzt durch ein aufmerksamkeitsstarkes Influencer-Marketing mit limitierten Produkten.

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Aspekt Details
Markenname American Riviera Orchard
Gründungsziel Lifestyle-Produkte, startend mit Marmelade
Erstkontakt 50 Gläser Erdbeermarmelade an Influencer/Freunde
USP Limitierte Auflage, Promi-Netzwerk

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