Marzipan Zitronen Plätzchen Rezept: Saftige Cremigkeit trifft Mandelaroma

Es tobt ja in Deutschland ein Streit zwischen den Regionen, der da heißt: Christkind oder Weihnachtsmann? Wie der Weißwurst-Äquator gräbt sich die Trennlinie durch das Land. Und jeder Anhänger der einen Fraktion hat kein Verständnis für die andere…nun ja. So schlimm ist es zum Glück nicht. Aber wir alle sind wohl im Glauben an das eine oder das andere aufgewachsen. Bei mir war es der Weihnachtsmann. Meine Eltern hatten dafür einen besonders talentierten Bekannten aufgetrieben. Ehrlicherweise muss ich immer noch sagen: Er war der geborene Teilzeit-Weihnachtsmann. Trug er doch ohnehin einen langen, grauen, gewirbelten Schnurrbart und hatte eine tiefe Stimme. Am Weihnachtsabend kam er dann in seinem Kostüm mit dicken Stiefeln, einem großen Geschenkesack und dem dicken goldenen Buch zu uns ins Wohnzimmer gestapft.

Dann öffnete er das Buch und las vor, wie brav oder auch nicht mein Bruder und ich gewesen waren. Aus dem Buch fielen dabei kleine goldene Sterne. Aufgehört, an ihn zu glauben, habe ich dann irgendwann mit acht oder neun Jahren. Das Problem: Unser Spitzen-Weihnachtsmann wollte in diesem Jahr wohl mit seiner Familie den Heiligabend ohne Unterbrechung verbringen. Also fragten meine Eltern einen anderen Teilzeit-Weihnachtsmann aus dem Freundeskreis. Dieser Freund wohnte aber quasi nebenan und ich kannte ihn gut. Er hatte keinen gezwirbelten Bart und schwarze Haare. Und das schlimmste: Er kam in Turnschuhen! Damit war es für mich ein für alle mal vorbei mit dem Weihnachtsmann. Aber irgendwann musste das wohl so kommen, hihi. Auf jeden Fall habe ich sehr schöne Kindheits-Erinnerungen an den Weihnachtsmann und unser Weihnachtsfest.

In vielerlei Hinsicht sind mir Traditionen einmal im Jahr, nämlich an Weihnachten, wirklich wichtig. Ein Baum gehört für mich unbedingt dazu, auch wenn das jedes Jahr wieder zu einer Diskussion mit meiner Mama führt. Ich mag es, am 23. Dezember abends den Baum zu schmücken. Und ich mag es, am 24. Dezember nachmittags mal für eine Stunde alte Astrid-Lindgren-Filme anzuschalten. Und das sind nur ein paar unserer Traditionen. Was allerdings das Weihnachtsessen und die Plätzchen-Bäckerei angeht, mag ich eine Mischung aus traditionellen und weniger traditionellen Leckereien. Die Almond Lemon Clouds oder Mandel-Zitronen-Wölkchen sind ganz sicher von der weniger traditionellen Sorte. Aber sie sind hier schon fast zum Liebling avanciert. Sie sind innen sehr saftig und weich. Zuerst schmeckt man Marzipan, dann kommt noch die Zitronennote hinzu. Lecker!

Die Teilchen sind wahnsinnig schnell und mit wenigen Zutaten gemacht. Das Rezept habe ich ein wenig abgewandelt aus dem Buch „Cookies“ von Cynthia Barcomi*, in dem es einen Haufen verschiedener Kekse, Bars und Cookies für alle Gelegenheiten gibt. Cynthia ist ja nicht ganz unschuldig daran, wie gern ich backe. Für ca. 1 Prs. 1 Msp. Vanillepulver bzw. Den Ofen auf 165°C (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Alle Zutaten (außer den Puderzucker) in einer Rührschüssel vermengen. Die Eiweiße werden in diesem Rezept nicht steif geschlagen, sondern nur untergerührt. Mit dem Mixer den Teig zwei Minuten richtig aufschlagen. Jeweils einen großen Teelöffel des Teigs als runden Klecks mit ein wenig Abstand auf das Backblech setzen (die Cookies gehen nur wenig auf, der Abstand muss daher nur ca. 2 cm betragen). Die Häufchen sollten gleich groß sein. Etwa 15 Minuten im Ofen backen, bis die Wölkchen leicht gebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech noch 10 Minuten ruhen lassen. Dann die Wölkchen auf ein Kuchengitter legen und komplett auskühlen lassen. Köstlichkeiten aus Meisterhand: Feines Marzipangebäck mit Zitronenfüllung. Aromatisch, weich und klassisch mit fruchtigem Geschmack nach Mandeln und Zitrone. Das köstliche Mandelgebäck wurde von Meistern der Konditorei ganz traditionell handwerklich hergestellt. Aus exzellenten Zutaten wie zum Beispiel Marzipan, Zucker, Zitronenschalen, Eiweiß und Zitronenpüree hergestellt. Die Zitronenfüllung macht das Gebäck herrlich zitronig und sommerlich frisch und erinnert an den vergangenen Italien-Urlaub im Sommer. Nicht nur bei sommerlichen Temperaturen schmeckt das fruchtige Gebäck besonders gut. Auch das ganze Jahr über ist diese Spezialität ein schmackhafter Begleiter zu Kaffee, Cappuccino oder Tee. Eine wunderbare Nascherei für alle Jahreszeiten. Auch als Mitbringsel ist das Gebäck eine schöne Überraschung für die Liebsten.

Das Backen geschieht im kleinen Familienunternehmen Bücker's, in der Benninghauser Heide in der Nähe von Lippstadt, noch ganz traditionell handwerklich nach alter Rezeptur. Die Teige werden nach der Ruhezeit mit der Hand gewogen, die Brote dann in Mehl, Saaten und Flocken gewälzt und die Kuchen und das Gebäck nach alten und eigenen Rezepturen veredelt und gebacken. Angebaut, geerntet und gemahlen wird das Mehl überwiegend auf Bücker's Bauernhof, wo es anschließend in der Backstube zu allerlei köstlichen Backwaren, wie z.B. Zitronenherzen sind frische, leicht säuerliche Plätzchen mit Marzipan im Teig - außen zart, mit zitronigem Guss und knackigen Pistazien. Marzipan-Rohmasse wird mit Diamant Feinster Zucker, Zitronensaft und -schale verrührt, dann mit Mehl und Butter zu einem Teig verarbeitet. Nach dem Ausstechen werden die Herzen gebacken, mit einer Puderzucker-Zitronenglasur zusammengesetzt und mit Pistazien bestreut.

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Marzipan mit Diamant Feinster Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale mit dem Handrührgerät verrühren. Mehl und Butter unterkneten. Teig ca. Im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze 200 °C (Umluft 180 °C) ca. Diamant Puderzucker sieben und mit Zitronensaft verrühren. Jeweils zwei abgekühlte Plätzchen mit Guss zusammensetzen und ebenso damit überziehen. Tipps für die Zubereitung: Bio-Zitrone nutzen, da sowohl Saft als auch Schale in Teig und Guss kommen. Füge etwas Zitronenabrieb extra im Guss hinzu für noch mehr Frische. Topping-Varianten: Statt Pistazien gehen auch gehackte Mandeln oder Zitronenzeste oben drauf. Vanille-Aroma: Für intensiveren Geschmack kann etwas Vanille im Teig ergänzt werden. Marzipanteig zubereiten: Marzipan mit Diamant Feinster Zucker, Zitronensaft und Zitronenschale erst cremig rühren, dann Mehl und Butter unterkneten - so verteilt sich das Aroma optimal. Teig kühlen: Teig im Kühlschrank mindestens zwei Stunden ruhen lassen, damit er sich leichter ausrollen lässt und beim Backen nicht verläuft. Zitronenguss anrühren: Diamant Puderzucker sieben und mit Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren, dann jeweils zwei Herzen zusammensetzen und mit Pistazien bestreuen.

Infografik: Aufbau eines Zitronen-Marzipan-Teigs

Serviervorschlag: Zitronenherzen machen sich auf dem Plätzchenteller besonders gut, weil sie farblich und optisch herausstechen. Sie passen wunderbar zu Tee, Kaffee oder einem Glas Prosecco und eignen sich auch als kleines Geschenk - hübsch verpackt in einer Tüte oder Dose. Passend zum sonnigen Wetter der letzten Tage habe ich Biscotti al limone - italienische Zitronenkekse - für euch gebacken. Die Biscotti al limone schmecken am besten frisch und ihr könnt sie zu einem Cappuccino genießen oder auch zu einem Gin Tonic. Ich war etwas zaghaft mit dem Puderzucker. Wenn ihr sie vor dem Backen richtig dick im Puderzucker wälzt, dann sehen sie noch hübscher aus. So wie typische Crinkle Cookies - habt ihr bestimmt schon mal gehört.

Sie wirken wie kleine Brotlaibe und werden meistens aus einem Schokoladenteig gemacht. Jetzt seid schön lieb zu euren Müttern! Nicht, dass ich viel von diesen künstlichen Feiertagen halte, aber heute ist ja schließlich Muttertag. Ich verrate euch dafür auch das Rezept für die Biscotti al limone und direkt unten drunter gibt es die komplette Ladung Bella Italia für euch. Das wird echt lecker!

Butter und Zucker schaumig schlagen. Das Marzipan in kleinen Stückchen hinzufügen und unterrühren, bis es sich nahezu aufgelöst hat. Das Ei hinzugeben und 4 Minuten kräftig unterrühren bis eine schaumige luftige Masse entstanden ist. Mehl und Backpulver mischen. Die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Anschließend auspressen und den Saft auffangen. Das Mehl und den Zitronenabrieb in die Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Zum Schluss den Zitronensaft hinzugeben und alles gut vermischen. Den Teig zugedeckt 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Video: Italienische Zitronenplätzchen - Biscotti al limone Anleitung
  1. Den gekühlten Teig in 40 Portionen teilen, zu kleinen Kugeln formen und im Puderzucker wälzen.
  2. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 10-12 Minuten backen.

Im weiteren Verlauf werden verschiedene Varianten beschrieben: Zitronen-Marzipan-Sterne, Mürbeteig-Lagerung, Glasur-Tipps, und Gruppierungshinweise für Aufbewahrung und Geschenkideen. Die Rezepte nutzen oft Marzipan, Zitronenschale, Zitronensaft, Zucker, Mehl, Eiweiß und weitere optionale Zutaten wie Pistazien oder Vanille, um eine perfekte Balance aus Mandel- und Zitronennoten zu erreichen.

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Zusätzliche Rezeptideen und Kombinationen

Italienische Zitronenplätzchen (Biscotti al limone) bieten eine nussige Alternative zu klassischen Marzipan-Plätzchen. Durch Mandeln und Amaretto-Noten erhalten sie eine einzigartige Textur und Duftnote. Die Rezepturen betonen den aromatischen Kontrast von Zitronenschale, Bittermandelöl und Zucker sowie die feine Textur des Mandelkerns, der zusammen mit Eiweiß eine marzipanartige Konsistenz erzeugt.

Serviervorschläge und Aufbewahrung

Sie eignen sich hervorragend als Mitbringsel oder als feine Begleiter zu Kaffee, Cappuccino oder Tee. Die Haltbarkeit beträgt je nach Feuchtigkeit mehrere Wochen, solange sie luftdicht verpackt sind. Verpackt in hübsche Gläser, kleine Boxen oder Tütchen, verbreiten die Zitronen-Marzipan-Plätzchen Freude und bringen Italien-Feeling in die Vorweihnachtszeit oder jeden Kaffee-Klatsch.

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