Einfache Rezepte für Maronendesserts
Wo sind die Maronen-Fans unter euch? Maronen gehören im Herbst und Winter einfach dazu. Egal, ob als leckere Suppe, Einlage im Grünkohl oder eben als leckeres Dessert! Die (Ess-)Kastanie ist eine typische Saisonfrucht. Ihr warmer, erdiger Geschmack passt perfekt zu kühlen Tagen und gemütlichen Abenden.
Manchmal sind es die kleinen Puzzlestücke, die uns an besondere Momente oder Reisen erinnern. Dieses cremige Maronen-Schoko Dessert ist für mich mehr als nur eine Nachspeise; es ist wie eine kleine Zeitreise, ein kleine Prise Urlaub im Alltag. Mit seiner cremigen, sämigen Textur bietet das Dessert so etwas wie eine Umarmung für die Seele - insofern man den klassischen Maronengeschmack mag.
Maronen-Tiramisu: abgewandelter Klassiker
Wie hört sich denn Maronen-Tiramisu für euch an? Mal eine abgewandelte, sehr leckere Variante des italienischen Dessert-Klassikers. Also ich bin begeistert! Das Schöne am Maronen-Tiramisu: Ihr könnt es super vorbereiten und habt damit einen Stressfaktor weniger. Denn über Nacht im Kühlschrank gelagert, zieht es noch besser durch. Das Kakaopulver solltet ihr jedoch erst darüber sieben, wenn ihr das Tiramisu serviert.
Zutaten (für mehrere Gläser)
- ca. 200 g vorgegarte Maronen (vakuumiert)
- 150 ml Milch (evtl. laktosefrei)
- 250 g Mascarpone (evtl. laktosefrei)
- 4 Löffelbiskuits
- Espresso zum Beträufeln
- Amaretto oder Amarettosirup
- Kakaopulver zum Bestäuben
Zubereitung
- Gegarte Maronen hacken und sie zusammen mit der Sahne und der Milch in einen Topf geben.
- Bringt die Masse zum Kochen und lasst alles etwa 20 Minuten köcheln.
- Püriert die Masse dann fein - wenn sie zu fest ist, gebt noch Milch dazu.
- Mit Honig abschmecken.
- Vermischt die Mascarpone mit dem Amaretto.
- Zerbrecht 4 Löffelbiskuits in je 3 Teile und gebt diese jeweils in ein Glas. Beträufelt die Biskuits mit Espresso.
- Gebt dann jeweils einen Esslöffel Mascarpone-Creme in die Gläser, verstreicht die Masse leicht.
- Gebt darauf dann einen guten Esslöffel Maronen-Creme und verstreicht diese ebenso.
- Fahrt so lange mit dem Schichten fort, bis die Cremes aufgebraucht sind.
- Nehmt das Maronen-Tiramisu dann aus dem Kühlschrank und lasst es bei Zimmertemperatur etwas auf Temperatur kommen.
Das Maronen-Tiramisu dann einige Zeit im Kühlschrank durchziehen lassen. Sieht hübsch aus, oder?
Cremiges Maronen-Dessert mit Mandeln und Rum
Für mich passen Maronen überhaupt wie die Faust aufs Auge in die Advents- und Weihnachtszeit. Deshalb habe ich mich auch sofort für ein Maronen Dessert als Beitrag zum diesjährigen „BLOGGER-WEIHNACHTSMENÜ“ entschieden. Ein festliches Maronen Dessert sozusagen, sprich Maronen mal nicht als Füllung in der Weihnachtsganz oder als leckere Vorspeisensuppe. Nein, Maronen als krönender Abschluss 😉 .
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Zutaten
- 400 g Maronen, gekocht und vakuumiert (Alternativ 500 g frisch)
- 375 ml Vollmilch
- 125 g Sahne
- 125 g Zucker
- 1/2 Päckchen Vanillinzucker oder Vanillemark
- 1-2 Gläschen mit 2 cl Rum (Alternativ Orangensaft)
- 25 g Mandeln, gehackt
Zubereitung
- Als erstes setzt Du einen Topf mit der Milch, dem Zucker und dem Vanillinzucker auf und gibst die vorgekochten Maronen hinein.
- Aufkochen und für 10 Minuten ohne Deckel leicht köcheln lassen.
- Nach dem Kochen pürierst Du die Maronen mit samt der Milch, rührst den Rum (oder alternativ Orangensaft) und die gehackten Mandeln unter und lässt das Maronenpüree ca. 30 Minuten im Kühlschrank erkalten.
- Nach der Kühlzeit schlägst Du Deine Sahne steif und hebst sie gut unter das Maronenpüree.
- Danach verteilst Du das Maronenpüree auf sechs Gläser und krönst jedes Dessert nach Belieben mit gehackten Mandeln, Snack-Maronen, einem Sahnetuff oder Kakao.
Das Maronen Dessert ist überhaupt nicht kompliziert, das ist ja bei mir ohnehin Programm, äußerst cremig, leicht nussig und nicht zu süß. Ich mag es außerdem, wenn man etwas zu beißen hat, deshalb habe ich das Maronen Dessert zusätzlich mit gehackten Mandeln angereichert. Als iTüpfelchen mit Rum verfeinert, weil Rum wunderbar mit Maronen harmoniert. Du kannst den Rum auch durch Orangensaft ersetzen, wenn Du magst.
Schnelle Maronen-Creme (vegan möglich)
Natürlich vegan, natürlich lecker, und natürlich in einer schnellen Variante, die ohne lange Wartezeiten oder exotische Zutaten auskommt. Unsere Version der Maronencreme passt perfekt für alle, die genau wie wir nicht lange in der Küche stehen wollen, um ein leckeres Dessert auf den Tisch zu zaubern.
Zutaten
- 200 g Maronen (verzehrfertig)
- 200 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer- oder Mandeldrink)
- etwas Zucker und Vanillearoma oder Vanillinzucker
- pflanzliche Schlagsahne (optional)
- Amarettosirup oder Amaretto (optional)
Zubereitung
- Maronen, Pflanzenmilch, Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und erwärmen.
- Für etwa 10 Minuten vorsichtig bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.
- Anschließend die Maronen-Milch-Mischung zusammen mit dem Amarettosirup in einen Mixer geben und zu einer glatten Creme pürieren. Kleine Maronenstückchen dürfen noch vorhanden sein.
- Jetzt die Maronencreme auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (zum Beispiel auf dem Balkon).
- Die kühlschrankkalte Sahne in einem fettfreien Gefäß steif schlagen. Sobald die Maronencreme abgekühlt ist etwa 3/4 der Sahne unterheben und mit einem Löffel zu einer hellbraunen Creme glattrühren.
- Zuletzt die Maronencreme auf kleine Schälchen verteilen, mit der restlichen Sahne toppen und mit angerösteten Mandeln garnieren.
Wenn ihr danach noch was übrig habt von der Maronen-Creme, könnt ihr tolle Maronentrüffel-Lollis machen. Wer keinen Spritzbeutel mit dünner Tülle hat, kann die Maronencreme auch in einen Gefrierbeutel füllen.
Tipps zur Verarbeitung und Aufbewahrung
- Als Basis verwenden wir hier bereits vorgegarte und vakuumierte Maronen. Sie eignen sich gut für die Weiterverarbeitung zu Suppe, Püree oder Dessert und passen in einen herbstlichen Salat mit Apfel.
- Vorgegart und geschält sind Maronen auch außerhalb der Saison in Dosen oder vakuumiert erhältlich.
- Die Maronencreme sollte weich und streichfähig sein. Ist sie zu fest, einfach 2-3 EL Milch dazugeben.
- Das Dessert lässt sich wunderbar vorbereiten: Stelle es einfach, abgedeckt mit Folie, in den Kühlschrank.
- Wenn Du frische Maronen verwendest: Die Maronen kreuzweise einschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und ca. 10 Minuten rösten. Wenn sich die Schalen nach außen biegen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und die Maronen schälen.
- Vor der Weiterverarbeitung müssen Maronen zunächst von ihrer harten Schale befreit werden. Dazu die Oberseite kreuzförmig einritzen und am besten mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen, damit sie sich später leichter schälen lassen.
- Gegarte Maronen lassen sich vielseitig weiterverarbeiten. Für ein Püree die Maronen nach dem Garen und Schälen mit etwas Butter und Zucker in einem Topf leicht karamellisieren.
- Die Sahne sollte vor dem Schlagen mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt werden, damit sie wirklich kalt ist und gut fest wird.
Variationen und Dekorationsideen
Das Maronen Dessert kann mit Zartbitterkuvertüre, goldener Lebensmittelfarbe - Puder, kleinen Karamellbonbons oder Sahnetuffs verziert werden. Inzwischen für die Deko Schokolade grob hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Schokolade auf einem Stück Backpapier dünn aufstreichen, kurz anziehen lassen und vier Sterne (ca. Ø 3 cm) mit einem Plätzchen-Ausstecher ausstechen. Mit Goldpuder bestäuben und komplett trocknen lassen.
Für das besondere Etwas: Wenn du magst, kannst du zusätzlich zur Butter und dem Kakao noch 1-2 EL Kirschwasser hinzufügen. Der Alkohol harmonisiert perfekt mit den Maronis. Du kannst den Rum auch durch Orangensaft ersetzen, wenn Du magst. Das Dessert hat dann zwar eine andere Note, aber köstlich ist es trotzdem.
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Mehr Ideen mit Maronen
Ob als Maronensuppe, feine Beilage zum Braten, nussig-süßes Dessert oder pur frisch geröstet aus dem Ofen: Maronen und Esskastanien haben im Herbst Saison. Ab Ende September beginnt die Maronen-Saison. Dann sind die Nüsse auf Wochenmärkten und teilweise auch in Supermärkten frisch erhältlich. Eine dritte Sorte sind die Dauermaronen. Sie sind meist erst Ende November reif und werden, anders als Maronen und Esskastanien, nicht vom Boden aufgesammelt, sondern vom Baum gepflückt. Dauermaronen halten sich deutlich länger als Maronen.
Beim Kauf auf die Schale achten: Sie sollte schön glänzen. Löcher in der Schale deuten auf einen Wurmbefall hin. Matte und sehr leichte Maronen sind möglicherweise schon älter und bereits etwas eingetrocknet. Wer sich nicht sicher ist, kann die Maronen in warmes Wasser legen. Ungekühlt halten sich frische Maronen etwa eine Woche, im Kühlschrank bis zu vier Wochen. Bereits gegart sind sie nur wenige Tage haltbar.
Einfach, festlich und vielseitig
Das perfekte Dessert für kühle Herbst- und Wintertage! Einfach gemacht und super lecker. Maronencreme war früher für mich ein ganz besonderes Highlight, das es nur selten gab. Auf die Idee, diesen leckeren Nachtisch einmal selbst zuzubereiten, bin ich wirklich erst letztes Jahr gekommen. Du benötigst dafür nicht mehr als eine Handvoll Zutaten, und außer Maronen und pflanzlicher Schlagsahne wirst du alle anderen Zutaten wahrscheinlich sowieso zu Hause haben.
| Zutat | Menge (Beispiel) |
|---|---|
| Maronen (vorgegart) | 200-400 g |
| Milch / Pflanzenmilch | 150-375 ml |
| Sahne / Pflanzliche Sahne | 125-150 g |
| Mascarpone | 250 g (optional) |
| Zucker | 50-125 g |
| Rum / Amaretto / Orangensaft | nach Geschmack |
Hast Du das Rezept einmal ausprobiert? Wie findest Du es? Ich freue mich immer über Lob, freundliche Kritik oder Deine Tipps und Erfahrungen.
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